Todesangst, Gedanken ständig beim Sterben

17.04.11 09:13 #1
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Elchi07 ist offline
Beiträge: 3
Seit: 17.04.11
Hallo ihr Lieben
also folgendes: Seit geraumer Zeit ca. 2 Monate also drehen sich meine Gedanken ständig ums Sterben.. Was wenn jetzt plötzlich mein Herz stehen bleibt, wann wird es passieren.. Angst urplötzlich tot um zu fallen. Das nicht nur wenn ich im Bett liege u einschlafen will sondern auch tagsüber. Ich versuche mich dann ab zu lenken was auch ganz gut funktioniert aber sobald Ruhe ist und ich ins Grübeln u Nachdenken verfalle ist es schon wieder da. Ich hatte das vor ein paar Jahren schonmal aber zwischenzeitlich war es ganz und gar weg. Warum oder was das wieder ausgelöst hat, ich weiss es nicht denn ein einschlägiges Ereignis hat es nicht gegeben.... Ich achte teilweise auch auf jedes minimalste Zwicken im Körper und hab dann Angst oh je nun macht es knall u du bist weg.. Versteht ihr was ich meine? Ich komme mir so blöde damit vor aber es beschäftigt mich nunmal... Auf der anderen Seite sage ich mir: He du bist so jung, hast dein ganzes Leben noch vor dir, hast Kinder die dich brauchen etc...
Vielleicht hat es etwas mit meinem Krankheitsbild zu tun: Ich habe Haschimoto und eine Unterfunktion der Schilddrüse wofür ich aber schon täglich L-Theroxin 75mg nehme..
Bei einem Internisten war ich bereits auch schon, mit meinem Herzen ist alles in Ordnung, das große Blutbild war auch top bis auf eine minimale Zuckererhöhung was ich aber durchs abnehmen schon in den Griff bekommen habe.
Ist ein Gang zum Psychologen da vielleicht am Sinnvollsten? Ich wäre euch für sinnvolle Antworten u Ratschläge sehr dankbar


Todesangst

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Elchie,

Sie sollten auf eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressvermeidung achten.
Dabei wären Methionin in tierischem Eiweiß und tryptophanreiche Nahrungsmittel (Cashew, Sonnenblumenkerne usw.) von Vorteil.
Sie können die schönen Frühlingstage dazu nutzen, öfter ins Freie zu gehen, um zu erkennen wie alles neu erblüht und ergrünt, nicht zuletzt Sie selbst.

Gruß
Kurt Schmidt

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo Elchi07,

bist Du von der Schilddrüse her gut eingestellt? Hast Du komplette Blutwerte, wann wurden sie zuletzt überprüft?

Möglich wäre auch eine Angststörung
Phobien - Ursachen | NetDoktor.de

Bist Du mit Deiner Lebenssituation zufrieden - beruflich, privat (Familie, Freunde)? Hast Du unterschwellig Stress, bist Du sehr angespannt?

Liebe Grüße,
Malve

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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Hallo,
es ist schwer einen Rat zu geben. Ich kenne die Gefühle aber auch, die Du beschreibst. Jahrelang hatte ich immer das Gefühl, dass etwas bei mir (körperlich) nicht stimmt. Mir ging es schlecht. Ich hatte hier und da Symptome und es wurde immer schlimmer. Mein Internist fand nichts heraus und wurde mit der Zeit immer genervter. Ich solle doch mal Psychopharmaka einnehmen oder eine Psychotherapie machen. Ich habe das aber nicht getan, weil ich mir sicher war, dass meine Probleme nicht von der Psyche kommen.

Jetzt erst vor kurzen, nach 8 Jahren Ungewissheit und Suchens, bekam ich die Diagnose Borreliose. Die Erreger können psychische Symptome wie Ängste und Depressionen bei einem verursachen, weil sie sog. Neurotoxine ausschütten. Das tun Pilze im Übrigen auch. Sie schütten über 600 toxische Stoffe aus. Das kann schon mal an die Nerven gehen.

Was hast Du denn für ein Gefühl zu der Sache? Glaubst Du, dass Deine Probleme eher psychischer Natur sind und dass Dir eine Psychotherapie weiter helfen könnte? Was war zu dem Zeitpunkt, als die Symptome begannen? Gab es eine belastende Situation? Oder gab es eine körperliche Krankheit, einen Zeckenbiss?

LG Kerstin
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Elchi07 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 17.04.11
Hallo erst einmal
also einen Zeckenbiss hatte ich noch nie nein....
Das einzige was mir einfällt ist dass es damals glaub ich um die Zeit war wo meine Oma verstorben war. Ich hab das damals überhaupt nicht wirklich verstanden weil es von heut auf morgen passiert war. Ich wollte so gerne wissen wie warum sie verstorben war, aber darauf konnte man mir keine Antwort geben. Klar letzendlich war mir klar dass es altersbedingt war. Aber trotzdem war es schrecklich für mich. Das kann ich dazu nur sagen..
Zum Thema ob ich mit allem glücklich bin muss ich sagen: Ich bin seit 3 Jahren zu Hause wegen Baby Pause. Gern möchte ich eine Ausbildung machen was aber bis jetzt nicht funktioniert hat. Immer nur Absagen, die Motivation mich weiter zu bewerben ist leider gleich 0. Mit meiner Familie bin ich ansich ganz glücklich obwohl es mir ehrlich gesagt fehlt mehr zu unternehmen das heisst raus zu kommen. Manchmal ist es eben langweilig... Das ist was ich dazu sagen kann...
Wie gesagt ich habe ein großes Blutbild machen lassen und da war alles in Ordnung bis auf eine minimale Erhöhung des Zuckerwertes. Aber das habe ich durch ein wenig abnhemen in den Griff bekommen. Das ist jetzt ca. 2-3 Wochen her... Auch das Langzeit EKG war vollkommen in Ordnung.. Ich habe mir aber nun für Juni einen Termin bei einer Psychologin geben lassen früher war leider nichts frei. Man sagte mir dass es ja auch im Unterbewusstsein etwas gibt was mir diese bescheidenen Gedanken einredet... Und das können eben nur mit Hilfe einer Psychologin rausgefunden werden

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CesKO ist offline
Beiträge: 65
Seit: 06.01.11
Hallo,

deinen Zustand kann ich nur allzu gut nachvollziehen, mir ging es ähnlich:

Berufsausbildung mit Babystress und plötzlicher Verlust eines Elternteils, das haut einen schon aus der Bahn...

Gehe auf jedenfall zum Psychodoc

lg
CesKO
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Wer nichts weiß muss alles glauben

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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Ich würde aber auch mal an mögliche Allergieen und Intoleranzen denken. Die können durchaus seelische Reaktionen ungünstig beinflussen (Depressionen + Co).
Man denkt bei Allergieen immer nur an Neurodermitis,Darmprobleme oder Asthma und Heuschnupfen ( auch die Ärzte ! ).Dabei liegt bei sehr vielen Krankheiten ursächlich eine Allergie zugrunde,die das Immunsystem schwächt und somit Fehlleistungen mancher/vieler Organe hervorruft.
Nachtjäger

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Elchi07 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 17.04.11
Habe gerade mal überlegt, gerechnet und nachgedacht. Es scheint wirklich am Tode meiner Oma im Jahre 2002 zu liegen. Denn genau nach ihrem Versterben hat es angefangen dass ich über das Sterben nachgedacht habe weil ich es nicht verstanden habe und nicht akzeptieren wollte dass sie von heut auf morgen nicht mehr da war... Es gab nämlich keinerlei Anzeichen... Und damals hatte ich nicht mehr richtig schlafen können vor lauter Nachdenken und hatte leichte Schlaftabletten bekommen um wieder ruhig zu schlafen... Es hat irgendwas gerade in meinem Hirn "klick" gemacht... Aber ich werde dennoch morgen versuchen einen früheren Termin bei einem Psychologen zu erhalten

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Elchi,

lass doch mal bei Gelegenheit deinen Vitamin-D-Status überprüfen.

lieben Gruß,
rosmarin
__________________
"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Hallo Elchi,
ich habe mich lange mit der Homöopathie beschäftigt. Sie betrachtet den Menschen ganzheitlich, und die Mittel, die gegeben werden, sind immer individuell abgestimmt.
Es gibt die Symptomatik, daß jemand unerklärliche Angst vor dem Tod hat und darüber grübelt etc. Ich meine mich zu erinnern, daß es das Konstitutionsmittel Arsenicum album gewesen ist.
Du könntest vielleicht mal eine/n Homöopathen/in danach fragen.
Jedenfalls kenne ich es, daß manches Mal durch passende Mittelgabe solche Fixierungen sehr schnell verschwunden sind, ein Thema sozusagen sehr schnell verdaut war - wo man gedacht hätte, da braucht man jetzt Monate o. ä., um das hinzukriegen.
Nur so als Tip.
Viel Glück!


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