Wer kann mir weiterhelfen? Viele Symptome

29.03.11 20:41 #1
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angelotti444 ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 14.03.11
Hallo,

mir fällt noch etwas ein.
Bevor meine Gelenk- und Muskelschmerzen anfingen, hatte ich eine Zeit lang Unterbauchschmerzen und öfter das Gefühl, dass mein Blinddarm entzündet sein könnte. Schmerzen unten rechts. Nachdem was ich über Yersinien soeben lesen konnte, wäre das typisch dafür. Außerdem können wohl Yersinien für rheumatische Folgeerkrankungen verantwortlich sein. Dagegen spricht, dass laut Blutbild zu dem Zeitpunkt die IgA-Werte negativ waren.

Gruß Angelotti

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kari ist offline
Moderatorin
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Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Werde mir noch heute einen Termin geben lassen, in der Hoffnung, dass er weitere Test`s (Westernblot + Bartonellen) zustimmt. Vielen Dank!
Liebe Angel,

wenn du schon über den Doc den Test anforderst, dann würde ich ihm aber klipp und klar sagen: Nur Westernblot ist relevant. Da sich erfahrungsgemäß KEIN Doc darauf einlässt und KEIN Westernblot gemacht wird wenn ELISA negativ ist, vergeht wieder wertvolle Zeit und die Nerven sind aufgebraucht.
Das kann man (evtl) nur vermeiden, indem man sagt, man zahlt ihn selber.

Und in so einem Fall wäre es eh' die bessere Lösung, sein Blut selbst an ein geeignetes Labor zu versenden - was sowieso meine Empfehlung ist, um zu zuverlässigeren Werten zu kommen.

Aber auf die Bartonellen-Testung müßte er sich einlassen. Diese ist nur leider generell sehr unzuverlässig und ein negatives Testresultat schließt eine aktive Infektion nicht aus. Wenn du dich mehr über das Symptombild von Bartonellen erkundigen willst -->

PUBLIKATIONEN zur BARTONELLOSE

Symptomliste Babesien und Bartonellen

Mich interessiert, ob die Yersinien nicht doch aktiv sein könnten und ob diese für meine Wehwechen mitverantwortlich sein könnten?
Ich weiß nicht, ob diese auch solch systemische Auswirkungen haben wie Borre & Co ?
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LG - kari

Geändert von kari (01.04.11 um 11:25 Uhr)

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lisbe
Hi!

Karis Idee finde ich nicht schlecht. Würde ich prüfen - auch wenn schwierig. Das Ganze - deshalb die Frage nach den Tieren - würde ich um einen Test auf Darmparasiten erweitern, sogar insbesondere Lamblien. Hier die Symptome:
http://www.symptome.ch/vbboard/bakte...-lamblien.html

Die Zusammenhänge mit Yersinien: diese werden oft von Darmparasiten in den Körper geschleust. Ganz kritisch: Hundekot.

Viele Grüße!

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von angelotti444 Beitrag anzeigen
20.08.2010:
Elisa:
Borrelien IgG-AK <5,0 / <5,0
Borrelien IgM-AK 4,4 / >15,0 grenzwertig >22 positiv
Hallo Angelotti,

ich würde das auf jeden Fall nochmal überprüfen lassen, evtl. auch bei einem Arzt noch, denn die Borrelienserologie ist nicht standardisiert und kann auch von Labor zu Labor völlig unterschiedlich und auch falsch negativ ausfallen.
Ich hatte damals auch in einigen Labors negative Werte und in einem grenzwertige und 2 anderen dann wiederum positive Borrelienwerte. Das kam zustande, da jeder Arzt den ich aufsuchte, erneut in "seinen" Laboren testen ließ.

Du schriebst auch, das du unheimlichen Stress hattest damals, dieser kann zu einem geschwächten Immunsystem führen, wobei eine mögliche Borreliose dann auch erst so richtig ausbrechen kann, was die auftretenden Beschwerden danach erklären könnte.

Yersinien können auch persistieren, und im späteren Verlauf weitere Beschwerden machen wie z. B. Gelenkprobleme. Yersinien treten auch oft neben Borreliose auf, da sich aufgrundessen diese so besser festsetzen und krank machen können, als bei gesunden Menschen.

Viele Grüße Quittie
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

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lisbe
Zitat von Quittie Beitrag anzeigen
Yersinien können auch persistieren, und im späteren Verlauf weitere Beschwerden machen wie z. B. Gelenkprobleme. Yersinien treten auch oft neben Borreliose auf, da sich aufgrundessen diese so besser festsetzen und krank machen können, als bei gesunden Menschen.
Sehr gute Anmerkung von Quittie: das Persistieren. Das können viele der Erreger, so dass sie in Ruhepausen überhaupt keine Symptome verursachen. Trauma, Stress und Schwangerschaft gelten als die Faktoren, die die Erreger wieder in die virulente Phase zu versetzen. Ich frage mich ob diese Ruhepausen für die Schwierigkeiten in der Diagnostik verantwortlich sein könnten. Weiss das jemand?

Gruß!

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angelotti444 ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 14.03.11
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Anregungen!

Ich war gestern bei dem Arzt, der mich damals aus meiner ersten Panikattacke befreite und u.a. Yersinien und Borreliose testete.

Er ist sich sicher, auf Grund meiner Symptomatik und Krankheitsverlauf, ist es Borreliose und/oder auch weitere Co-Infektion.

Die Schwierigkeit sei die Serologie. Elisa und Westernblot zeigen sich sehr oft negativ, gerade bei Menschen mit ansonstem gutem Immunsystem. Bei älteren Menschen sei die Chanche höher mit diesen Tests etwas zu finden.

Er hat viele Fälle, wo beide Tests negativ sind und erst durch einen LTT-Test ein Befund ausgemacht werden kann. Er hat mir viele Beispiele, selbst aus seinem Freundeskreis genannt.

Der LTT-Test nur auf Borreliose kostet ca. € 140,-

Er ist sich bei mir so sicher, dass er meint, der Test müsse nicht unbedingt gemacht werden.

Er hat mir nun erstmal für 30 Tage Doxy 200 verschrieben, je eine am Tag.
Diese sollen nach seiner Aussage eine gute Breitbandwirkung auch gegen andere Erreger haben.

Wenn ich Glück habe, könnten die ersten Besserungen nach 10-15 Tagen auftreten.

Was haltet ihr davon?

Liebe Grüße Angelotti

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kari ist offline
Moderatorin
Leiterin Video
Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Er ist sich sicher, auf Grund meiner Symptomatik und Krankheitsverlauf, ist es Borreliose und/oder auch weitere Co-Infektion.
Guter Doc.

Er ist sich bei mir so sicher, dass er meint, der Test müsse nicht unbedingt gemacht werden
Naja, so unsicher die ganze Testerei auch ist und dass jede Therapie sich an der sichtbaren Symptomatik ("Klinik") orientieren sollte, fände ich es zumindest solider, die in Frage kommenenden Tests ( Lyme, Bartonellen) VOR einer Antbiose zu machen.

Die 200 mg Doxy sind schon mal ein Anfang, aber bei chronischer Borre eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Erfahrungsgemäß muß man einen sehr langen Atem haben und eine Besserung stellt sich nicht sehr schnell ein, da oft auch zuerst starke Verschlimmerungen kommen können, wenn man anfängt zu behandeln (Absterbereaktion). Empfohlen werden 4 mg Doxy pro kg/Körpergewicht.


Hier sind empfohlene Therapien:

http://www.borreliose-gesellschaft.d...pfehlungen.pdf


Überhaupt ist diese Seite empfehlenswert:

www.borreliose-gesellschaft.de/Startseite


Und wo wir gleich dabei sind :

Krank nach Zeckenstich: Borreliose erkennen und wirksam behandeln: Amazon.de: Petra Hopf-Seidel: Bücher Krank nach Zeckenstich: Borreliose erkennen und wirksam behandeln: Amazon.de: Petra Hopf-Seidel: Bücher



Denn ausführliche Information und Mitdenken sind unabdingbar bei dieser komplizierten Krankheit.
__________________
LG - kari

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angelotti444 ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 14.03.11
Hallo Kari,

danke für die links, bin fleißig am lesen.

Selbst wenn ich mich in den nächsten Tagen noch testen lasse, kann ich schon heute mit Doxy anfangen, oder verfälscht dann der Test?

Gruß Angelotti

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kari ist offline
Moderatorin
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Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Hmm, ich würd's nicht so machen.
__________________
LG - kari

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angelotti444 ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 14.03.11
Hallo,

morgen lasse ich mir Blut abnehmen für den LTT-Test.
Schreibe in ca. 2 Wochen wieder, wenn die Ergebnisse da sind.
Nochmal vielen Dank an alle für die Unterstützung!

Gruß Angelotti


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