Mir geht es immer schlechter und ich weiß nicht, warum...

15.03.11 19:48 #1
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Mir geht es immer schlechter und ich weiß nicht, warum...

Cheerful ist offline
Beiträge: 191
Seit: 12.03.11
Schaue dir bitte die Bücher von Frau Dr Natasha Campbell-McBride an GAPS Gut and Psychology Syndrome (GAPS) - Natural treatment for autism, ADHD/ADD, dyslexia, dyspraxia, depression and schizophrenia und finde dir eine(n) Kinesiologen/in oder jemanden, der/die sich mit Lebensmittelunverträglichkeiten und deren Beseitigung auskennt. Ich tippe auch auf Gluten / Getreide u.ä. ... "Gut and Psychology Syndrome" - Buch. Ausheilung der Darmflora - schon getestet auf den derzeitigen Zustand der Darmflora? Schwermetalle im Körper (Amalgamplomben)? Schaue auch bei Dr Mark Hyman nach. Falls es bei dir in der Nähe keinen gibt, der sich so auskennt oder zu dem du Vertrauen hast, wende dich an hair loss, male pattern baldness, female pattern baldness ... Vera Peiffer (aus Deutschland, jedoch in England zu Hause). Sie hat mir sehr geholfen, während andere Ärzte mich (leider) nicht glauben wollten, als ich um Hilfe bat .... Viel Glück ... alles erdenklich Gute ....

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Flummi ist offline
Beiträge: 369
Seit: 29.07.09
Achso, ich hab noch was vergessen:
Es gibt ein pflanzliches Medikament das gg. Angst helfen soll. Es heißt Lasea und ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Meine Freundin hat es März bis Juli 2010 genommen und war komplett Angst-frei bei nahezu keinen Nebenwirkungen. Leider hat es dann seine Wirkung verloren (wie bei vielen Phyto-Pharmaka), dass sie auf ein chemisches Präparat wechseln musste.
Sie hat hier noch zwei Wochenrationen liegen die ich dir kostenlos zukommen lassen würde wenn Du mir deine Adresse geben würdest.

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Kathrinna ist offline
Themenstarter Beiträge: 30
Seit: 07.03.11
Lasea habe ich bereits ausprobiert. Leider kann ich nicht viel dazu sagen, weil ich danach direkt in die Klinik gekommen bin, und dort habe ich direkt das Mirtazapin bekommen. Lasea wurde abgesetzt. Seitdem habe ich es auch nicht mehr genommen. Mein Mann nimmt es aber täglich! Er meint es würde ihn auf jeden Fall "gelassener" machen... Er hat auch eine Menge Stess, sodass es ihm ganz gut tut.

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Kathrinna,

für mich sieht es schon auch so aus, als wäre es auf jeden Fall ein Histaminproblem.

Auch die Ödeme, die Blutdruckprobleme, die sich vor der Regel verstärkenden Symptome und einiges mehr sprechen dafür.

Hast du denn schon einmal an eine Labordiagnostik zu Histamin gedacht?

http://www.symptome.ch/vbboard/hista...oblematik.html

Ich denke, ein einfacher Pricktest sollte machbar sein und wäre zumindest mal ein Anfang. Was deinen Mastozytose-Verdacht betrifft, so wäre es auch sinnvoll, die Tryptase im Serum zu untersuchen, die in dem Fall zwar auch nicht immer, aber vielfach erhöht ist.
Und auch eine Bestimmung der DAO-Aktivität wäre vielleicht sinnvoll, um ein diesbezügliches Problem auszuschließen. Denn sowohl Betablocker als auch Mirtazapin finden sich auf Listen mit DAO-Hemmern und können ggf. eine Histaminintoleranz vor diesem Hintergrund befördern.

Übrigens solltest du auch dein Vitamin-B-Magnesiumpräparat vielleicht mal auf Inhaltsstoffe hin anschaun - beispielsweise auch Farbstoffe, Povidon, BHT, Citronensäure etc.

Hier findest du auch noch ein paar Erfahrungen zum Thema Antidepressiva bei Histaminintoleranz:

http://www.symptome.ch/vbboard/hista...ntoleranz.html

Dass bei dem Stress, den du hast, natürlich auch durch das erhöhte Histaminaufkommen im Körper der Histaminhaushalt immer mal wieder entgleisen kann, scheint eigentlich logisch. Insofern könnte ein Ausschluß weiterer problematischer Lebensmittel wie Joghurt oder evtl. Fertigmüsli etc. hilfreich sein. Hier mal noch eine Übersicht zu kritischen Lebensmitteln/Inhaltsstoffen:

Histaminarme Ernährung


viele Grüße,
rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von Kathrinna Beitrag anzeigen
@Oregano: Ja, meine Tochter hatte ja nach der Geburt eine Hirnblutung. Sie ist jetzt 1 1/2 Jahre alt und schwerstbehindert. Ich war 7 Wochen lang auf Intensiv mit ihr. Es war sehr traumatisierend. Hatte ich aber auch geschrieben in meinem langen Eingangstext. Aber da habe ich ja so viel geschrieben, das kann man sich ja gar nicht merken.
Einige Monate später bekam ich dann meine erste Attacke.
Hallo Katharinna,

als ich deine Krankengeschichte las, dachte ich auch sofort an eine Borreliose.
Einen Zeckenstich bemerkt man nicht immer und ein solcher kann auch schon länger zurückgelegen haben. Eine solche Infektion kann auch latent verlaufen, bis sie richtig zum Ausbruch kommt. Zuvor könnten Anfangssymptome falsch gedeutet, übersehen oder auch auf andere Umstände geschoben werden.

Ein traumatisches Erlebnis oder seelischer Stress z.B., können dann eine Borreliose zum richtigen Ausbruch bringen, da dadurch das Immunsystem geschwächt werden kann. Insofern könnte es bei dir zeitlich passen.

Ein Hashimoto kann übrigens auch durch eine Borreliose entstehen!

Von daher würde ich auf jeden Fall das mal checken lassen. Du solltest am besten um einen Elisa und auch ganz wichtig, gleich mit einem Westernblot bitten.

Viele Grüße Quittie
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

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Kathrinna ist offline
Themenstarter Beiträge: 30
Seit: 07.03.11
Male eine Frage: Was für ein Arzt ist für solch einen Test auf Borreliose zuständig? Der Hausarzt?

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Erstmal kann der Hausarzt das testen lassen, wenn du dann nicht weiterkommen solltest, ist es ratsam, einen borrelioseerfahrenen Arzt aufzusuchen.

Viele Grüße Quittie
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Kathrinna ist offline
Themenstarter Beiträge: 30
Seit: 07.03.11
Ich kann mich aber nicht an einen Fall von Wanderröte erinnern... sowas wäre mir aufgefallen, irgendwo am Körper. Gibt es diese Wanderröte denn immer, vor allem am Anfang?

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Hallo Kathrinna,

eine Wanderröte tritt nur in ca. 30-50% aller Fälle mit Borreliose auf!

Anfangssymptome können ansonsten unspezifisch sein, wie z.B. grippeähnliche Symptome, Muskelschmerzen, Übelkeit, Magen/Darmprobleme, Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche usw., welche man eben auch nicht unbedingt mit einer Borrelieninfektion in Verbindung bringen muß/tut, wenn man eine Zecke nicht bemerkt hat.

Ich hatte die Anfangssymptome damals aus Unwissenheit auch nicht im Zusammenhang damit gesehen, sondern auf andere Umstände geschoben.

Viele Grüße Quittie
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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Ohne jetzt die Möglichkeit einer Borrelliose ausschließen zu wollen - aber wenn ich die konkreten "Attacken" nach Histaminbomben wie Sahneheringe lese, dann denke ich schon, dass es da zumindest mit reinspielt.

Im übrigen - wie ist denn eigentlich dein Vitamin-D-Spiegel?
Denn ein Mangel ist mit sehr vielen Störungen assoziiert - u.a. auch mit Histaminproblemen.

Und ein Ausgleich sowie eine histaminarme Ernährung wirkt auch bei Borreliose ggf. symptomlindernd.

http://www.symptome.ch/vbboard/borre...tml#post613835

Zitat von Kathrinna
Ich habe in den letzten Woche fast jeden Tag Nüsse sowie Bananen gegessen. Zudem habe ich neulich wieder einen Panikanfall gehabt, wo mir die Haut aber auch richtig bei gebrannt hat. Das hat mir zu denken gegeben; am Abend vorher hatte ich zwei so lange Sahneheringe auf mein Brot gepackt - so lecker! Und ein wenig Thunfischsalat genascht... vielleicht habe ich auf das Jod oder aber auf Histamin regiert?!
Nun ja - wenn ich jeden Tag Nüsse essen würde und Bananen (= biogene Amine, die den Histaminabbau behindern) und dann 2 Sahneheringe esse, bin ich auch schlimmstenfalls für eine Woche ausßer Gefecht gesetzt.

Vielleicht solltest du ja doch einfach mal einen Diätversuch machen?
Kostet erst mal nichts, auch kein Arztpraxisstress, aber wäre ein doch Hinweis, wenn nach einiger Zeit die Symptome sich bessern?

Das schließt ja die anderen Untersuchungen nicht aus...

rosmarin
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