Chronisch krank

13.03.11 15:32 #1
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Plasma ist offline
Beiträge: 14
Seit: 06.03.11
Hallo miteinander

Ich bin neu hier im Forum. Vorgestellt hab ich mich leider noch nicht, mach ich dann ev. noch. Eigentlich schreibe ich hier, weil ich mir noch weitere Meinungen anhören will.

Also, alles hat vor 3/4 Jahren angefangen. Zuerst hab ich wie ein Trottel geschwitzt. 2 Wochen später bin ich dann für 4 Tage an einer Grippe oder Ähnlichem erkrankt. Der Hausarzt meinte, es sei Pfeiffersches Drüsenfieber.

Nach dieser Erkrankung hatte ich folgende Symptome: Starkes Schwitzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit.
Ich lebte mit diesen Symptome dann monatelang, ohne dass sich etwas veränderte. Der Hausarzt meinte, dass es eine Art chronische Folge des Pfeiffeschen Drüsenfieber sei.

Im Spätherbst bekam ich dann plötzlich Nackenschmerzen. Die anderen Symptome blieben nach wie vor. Der Hausarzt hat mich darauf hin ins Spital angemeldet. Dort machten sie ein grosses Blutbild --> haben aber nichts gefunden. Das einzige was sie mir sagen konnten war, dass ich das PDF schon in meiner Kindheit durchgemacht habe und das ich wahrscheinlich an den Folgen einer anderen Viruserkrankung leide. Für sie seien die Untersuchungen abgeschlossen und entliessen mich......

1 bis 2 Monate später bekam ich dann zusätzlich leichte Bauchschmerzen. Ausserdem wurden die Nackenschmerzen und die Gliederschmerzen stärker.
Leider war mit all den Symptomen noch nicht genug und es kam noch ein weiters dazu, was sich bis anhin als das Mühsamste herausstellte. Es ist eine Art Wahrnehmungsstörung. In meinem Kopf dreht sich alles, kann nicht mehr klar denken, habe das Gefühl die Zeit geht viel zu schnell um, habe zudem das Gefühl, das Geschehen um mich herum nicht mehr so wahrzunehmen wie früher einmal, kann aber schlecht sagen wie.....

Alle Symptome, die ich seit 3/4 Jahre habe, sind geblieben, keines ist je verschwunden. In den nächsten paar Wochen möchte ich wieder ins Spital gehen, weil ich das fast nicht mehr aushalte. Jetzt habe ich aber noch ein paar Fragen an euch:

- Denkt ihr, dass das wirklich einfach nur chronische Folgen einer Virusinfektion sind? Obwohl auf die Dauer immer neue Symptome dazukommen!

- Gibt es sonst irgendwelche Erkrankungen, die man nicht auf den 1. Blick eines "gesunden" Blutbildes sieht??

- Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?? Wie soll ich weiter handeln?

Bin dankbar für jede Antwort.
Falls noch Fragen auftauchen, dann bitte einfach schreiben.


Chronisch krank

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.657
Seit: 17.07.10
Solche Symptome hatte ich nach einem Zeckenstich (Nacken- u. Gliederschmerzen, Benommenheit)

Chronisch krank

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.473
Seit: 26.04.04
Hallo Plasma,

herzlich willkommen im Forum.

Du könntest Dich hier einmal umschauen; vielleicht findest Du interessante Hinweise, die Dich auf die richtige Spur kommen lassen:

Borreliose

Borreliose

Wie Rawotina schon erwähnt hat, könnten Deine Symptome mit einer möglichen Borreliose im Zusammenhang stehen.

Liebe Grüße,
Malve

Chronisch krank

Plasma ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 06.03.11
Okay, das finde ich jetzt aber schon recht verwirrend!

Genau das was ihr schreibt, hatte ich auch so gedacht. Ich bin in der Pfadi und habe etliche Zeckenbisse gehabt.(Noch nie aber habe ich einen roten Fleck bemerkt!) Als ich aber im Spital darauf aufmerksam machen wollte, dass sie vielleicht auf Zeckenkrankheiten checken sollten, sagten sie, ich hätte nicht die typischen Symptome dafür. Sie liessen es deshalb sein.

Was sind denn jetzt die typischen Symptome für Borreliose?

Danke

Chronisch krank

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.657
Seit: 17.07.10
Sieh mal im Forum unter Borreliose nach (Leiste rechts)

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Lyme Diagnosische Checkliste - Habe ich Lyme-Borreliose?
Nach deinen Symptomen muss es keine Borreliose sein. EBV passt auch und andere Sachen rufen auch ähnliche Symptome hervor. Das plötzliche Auftreten deiner Bescherden im Herbst ist jedoch verdächtig.

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aland ist offline
Beiträge: 44
Seit: 08.10.10
Mir kam sofort der Gedanke an Borreliose.......

Chronisch krank

Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Hallo Plasma,

Zitat von Plasma Beitrag anzeigen
Ich bin in der Pfadi und habe etliche Zeckenbisse gehabt.(Noch nie aber habe ich einen roten Fleck bemerkt!)
aufgrundessen und deiner Symptomatik/Krankengeschichte würde ich auf eine Testung auf Borreliose bestehen! Du solltest um einen Elisa PLUS Westernblot bitten.
Eine Wanderröte wird auch nur in ca. 30-50% aller Fälle beobachtet.

Als ich aber im Spital darauf aufmerksam machen wollte, dass sie vielleicht auf Zeckenkrankheiten checken sollten, sagten sie, ich hätte nicht die typischen Symptome dafür. Sie liessen es deshalb sein.
Was sind typische Symptome deren Ansicht nach?? Da scheiden sich eh die Geister und die Beschwerden können sehr vielfältig sein und so gut wie jedes Organsystem betreffen. Eine Zeckenexposition und die Beschreibung der Krankengeschichte sollte schon auch Anlass sein, eine Borreliose abchecken zu lassen, zumal bisher nichts zu einer Diagnose geführt hat bei dir.

Viele Grüße Quittie
__________________
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

Chronisch krank

Plasma ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 06.03.11
Das ist ja prima --> ich schrieb gestern eine Frage ins Forum und heute sind schon 7 Antworten drin.

Da ihr alles das gleiche vermutet, überlege ich mir, ob ich besser gleich zu einem Zeckenspezialist oder doch besser in Spital gehen soll?!?!
Vielleicht bleibe ich besser im Spital, denn dort kennen sie meine Krankheitsgeschichte............


Auf jeden Fall vielen Dank für die Antworten!
Werde die nächsten paar Tage schauen, dass ich da schnell irgendwo unterkomme...... und werde mich auf jeden Fall melden, wenn Resultate vorliegen wegen der Borreliose......

Danke

Chronisch krank

Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Hallo Plasma,

ein Spital ist nicht unbedingt die bessere Wahl, um eine Borreliose abzuklären. Oft wird auch häufig dann eine Gehirnwasserentnahme vorgenommen, welche nur in ca. 5-20% aller Fälle mit einer Neuroborreliose positiv ausfällt. Und dann heißt es fast immer, das keine Borre vorliegt, obwohl sie deswegen nicht ausgeschlossen ist.

Viele Grüße Quittie
__________________
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

Geändert von Quittie (14.03.11 um 21:51 Uhr)


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