Kennt ihr sowas? Eure Meinung interessiert mich; div. Probleme

01.08.07 22:13 #1
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Kennt ihr sowas? Eure Meinung interessiert mich

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Nur kein Stress, Viktor . Du musst gar nichts, aber wenn es Dir gerade mal einfällt, kannst Du .

Grüsse,
Uta

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ruppert ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 01.08.07
Hallo Erika

Danke für den Hinweis bezgl. Ernährung. Seit ich diese "Verdauungsprobleme" habe, bin ich mehrmals in die Ernährungsberatung gegangen und habe mit etliche Bücher zum Thema gekauft. Ds Ergebnis? Ich habe meine Ernährung vollständig verändert und ernähre mich (mit kleineren Ausnahmen -> manchmal eine Wurst beim Fussballspiel muss einfach sein ;-) ) sehr bewusst. Und irgendwie macht es sogar Spass, darauf zu achten, was man so isst, im Gegensatz zu früher, wo man einfach mal alles "reingestopft" hat.

Also grundsätzlich kann ich Dich nur unterstützen mit dem Hinweis, sich bewusst zu ernähren und sich vorallem mit dem Thema auseinander zu setzen. Das die Ernährung einen grossen Einfluss auf die Gesundheit hat, ist fürmich insofern klar, als dass man die Nahrungsmittel ja zu sich nimmt und diese "irgendwie" durchden Körper weiter verarbeitet werden.

Grüsse, Ruppert

ps. Selbstverständlich hoffe ich jetzt mal, dass ich nicht gleich die Diagnose "Parkinson" gestellt erhalte. Muss ja nicht sein ...

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ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Ruppert,

du isst also mindestens 5 mal Obst und Gemüse täglich, einen großen Teil davon als Rohkost, befindest dich im Säure-Basen-Gleichgewicht und die Darmflora ist o.k.?

Dann fallen mir noch HWS-Blockaden ein. Auch wenn viele es kaum glauben mögen, können die auch zu vielen deiner Symptome führen - auch neurologische Symptome. "Normale" Orthopäden stellen oft nicht einmal Blockaden fest bzw. behandeln falsch.

Wurde schon einmal untersucht, ob du ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt bist - mit Vollblutuntersuchung oder auch Haarmineralstoffanalyse? Quecksilber- oder andere Belastungen kann man damit ja auch feststellen.

Viele Grüße
Erika

P.S.: Diagnosen kann hier übrigens niemand stellen.

Viele Grüße
Erika

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Es wird hier immer wieder diskutiert, ob man über eine HMA tatsächlich Schwermetallbelastungen feststellen kann. In die Haare kommen ja nur die Stoffe, die im Blut zirkulieren (wie z.B. Dopingstoffe der Radler). Sobald aber z.B. die Schwermetalle nicht mehr im Blut sind wie bei der akuten Vergiftung, werden sie ja ins Gewebe abgelagert und erscheinen damit nicht mehr im Blut. Deshalb ist es ja so schwierig, eine chronische Schwermetallbelastung ohne Provokation nachzuweisen.

Gruss,
Uta

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Viktor ist offline
Beiträge: 12
Seit: 02.08.07
Hallo Ruppert,

nachdem ich gestern einen Satz von Dir bezüglich der „Diagnose“ gelesen habe, beschlich mich so ein Gefühl, dass Du vielleicht nicht ganz verstanden hast, was ich Dir eigentlich mitteilen wollte.

Nach all dem, was Du über Deine Beschwerden geschrieben hast, wäre meiner Meinung nach möglich, dass in Deinem Nervensystem irgendwelche Umwandlungsprozesse stattfinden.

Parkinson wäre nur eine Möglichkeit davon.
Natürlich gibt es auch eine Reihe weiterer Möglichkeiten.
Möglichkeiten, die viel harmloser sind, aber auch welcher, die viel schlimmer sein könnten.

Eine harmlose wäre z.B.: eine geschädigte Nervenwurzel in Deinem Mundraum, die Schmerz-Fehlinformationen sendet.
Ein Tipp: google mal unter dem Begriff „neuropathische Schmerzen/Mechanismen“ auch in Verbindung mit Wurzelbehandlung oder zahnmedizinischen Eingriffen.

Eine schlechtere Möglichkeit möchte ich an dieser Stelle gar nicht mal erwähnen. Ich nehme an, Du wirst schon verstehen warum.

Doch letztendlich, auch eine Sensibilitätsstörung der Rezeptoren, welche durch einen zahnmedizinischen Eingriff hervorgerufen wurde, wird und „muss“ (natürlich, wenn auch dazu Alternativen gibt) von einen Neurologen untersucht werden.
Halt einen, der auf neuropathische Schmerzen spezialisiert ist.

So oder so, sollten sich Deine Beschwerden nicht zurückbilden, kann ich Dir nur ans Herz legen einen Neurologen aufzusuchen.
Und wenn dieser Dir nicht weiterhelfen kann, dann halt einen Anderen.
Manchmal muss man lange suchen.
Denn es geht vielleicht um Dein Nervensystem, und möglich ist vieles.

P.S. Beachte bitte Wörter, wie: „Möglichkeit“, „möglich“, „vielleicht“, „könnte“.

Grüsse, Viktor

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Ruppert,

ich würde auch an eine neurologische Erkrankung denken. Deine Beschwerden treten oft einseitig auf, das spricht für eine neurologische Krankheit.
Es wäre sicher sinnvoll, soweit noch nicht geschehen, ein MRT des Gehirnes machen zu lassen und evtl. dabei noch eine MR-Angiographie (eine Gefäßdarstellung der Bluthirngefäße). Außerdem würde ich eine transkranielle Dopplersonographie der Hals- und Hirngefäße machen lassen (=Ultraschallähnliche Untersuchung, bei der man feststellen kann, ob irgendwo Engstellen in den Blutgefäßen sind).
Auch andere Messungen beim Neurologen wie Tibialis-SEP, das ist eine Messung der Nervenleitung vom Kopf ausgehend zu den Füßen, wäre sicher sinnvoll, da man da feststellen kann, ob irgendwo die Nervenleitung unterbrochen ist.

Mir fiel beim Durchlesen Deiner Beschwerden noch ein, dass es bei bestimmten Vaskultitis-Formen (=rheumatischen Erkrankungen der Blutgefäße) auch ähnliche Beschwerden, wie Du sie schilderst geben kann. Hier wäre der Rheuma-Facharzt zuständig. Es gibt da eine Reihe von Antikörper-Untersuchungen wie ANCA, ANA, ENA etc. die man da prüfen sollte. Gerade wenn Blutungen im Bereich von Lunge und Nase auftreten, kann eine Vasculitis (z. B. Morbus Wegener) in Betracht zu ziehen sein (ich selbst wurde wegen häufigen Blutungen im Bereich der Nase und anderen typischen Erscheinungen auch schon darauf untersucht).

Wurden mal die Nieren untersucht? Auch spezielle Urinuntersuchungen auf evtl. Nierenkrankheiten wären sicher sinnvoll (oft äußern sich auch bestimmte Vasculitisformen mit Nierenproblemen, dies beginnt mit Eiweiß im Urin, Blut im Urin).
Wie sieht es mit der Leber aus? Leberwerte o.k.? Ultraschall der Leber o.k.?

Wie sind die Entzündungswerte wie Blutsenkung, CRP, Leukozyten im Blut?
Wurde denn die Gürtelrose ausreichend lange mit Antibiotika behandelt? Hat das Antibiotika auch gut gewirkt? Es könnte ja sein, dass bei zu kurzer Antibiotikagabe oder bei einem unwirksamen Antibiotikum bestimmte Keime im Körper "überlebt" haben und diese Keime Dir nun Probleme machen.


Zu guter letzt, an Parkinson glaube ich weniger, wenngleich Victor schon Recht hat, dass man speziell neurologische Krankheiten, aber auch Stoffwechselkrankheiten ausschließen sollte.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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ruppert ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 01.08.07
@Viktor: Besten Dank für Für Deine Nachricht. Ich denke, ich habe Dich sehr wohl verstanden und werde Deinen Rat, einen Neurologen aufzusuchen, auch befolgen. Ich werde mich am Montag gleich anmelden.

@Margie: Dir ebenfalls herzlichen Dank für Deine ausführliche Nachricht. Gerne nehme ich zu einigen Punkten dazu Stellung bzw. gebe mal weiter was ich von den bisherigen Untersuchungen weiss:

Also ein MRT vom Schädel wurde vor ca. 2 Jahren gemacht. Ohne auffälligen Befund. Wobei meine Beschwerden dazumals noch nicht so einseitg verlagert waren. Die etlichen Spezialuntersuchungen schreibe ich mir auf und nehme sie zur Konsultation mit. Da wäre ich noch bei einer "leicht delikaten" Frage: Wie mache ich jetzt dem Neurologen klar, dass ich gerne diese Untersuchungen durchführen lassen würde? Schliesslich möchte ich ihn ja keinesfalls bevormunden bzw. ihm etwas aufdiktieren. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass sich noch etliche andere mit dieser Problematik auseinandersetzen werden, oder? Wäre da froh um Tipps, wie ich den Arzt zu meinem "Partner" machen kann. Danke.

Bezgl. Vaskulitis: Gerade in der Anfangsphase des Problems gingen eigentlich die Ärzte davon aus, dass es sich um "irgendeine" Immunkrankheit oder aber Borreliose handelt. Wurde dann auch zu einem Rheumatologen überwiesen, der mich "blutmässig" gründlich durchgetestet hat. Alles im grünen Bereich, ausser das Parvovirus P19 und EBV (beides abgeklungen) nachgewiesen wurde.

Morbus Wengener war dabei selbstverständlich auch ein Thema. Wie ich feststellen musste während den Untersuchungen ist das ein ziemlich schwieriges Thema da sich nur wenige Ätzte damit auszukennen scheinen. In meinem gab der Rheumatologe jedenfalls Entwarnung. Übrigens: Die Blutungenhaben praktisch gegen Null abgenommen. Gelgentlich mal Nasenbluten, aber vielmehr ist nicht. So soll es bleiben!

Die Nieren wurden, soweit ich das weiss, routinemässig untersucht. Was mich jetzt einwenig stutzig macht, ist die Tatsache, dass beim letzten Untersuch tatsächlich geringe Spuren von Blut und Eiweiss gefunden wurden. Mein Arzt teilte mir mit, das dies bei der Urinanalyse gelegentlich vorkommen könnte, da es auch Messungenauigkeiten gäbe. So bin ich dann ein zweites Mal gegangen und siehe da, es war alles i.O. Könntest Du mir diesbezgl. noch eine paar Hinweise geben, in welche Richtung das zielen könnte?

Die Entzündungswerte im Blut waren bisher immer ok. Auch von den Leukozyten wäre mir nichts anderes bekannt.

Die Behandlung der Gürtelrose? Ja, ich habe die angeordnete 10 Tages "Killertabletten" durchgeführt. Vollständig. Und genau dort hat sich was in meinem Körper verändert (sowie ich es auch geschrieben habe). Ich möchte hinzufügen, dass die Gürtelrose nicht sonderlich heftig war. Es waren einige verteilte "Bläschen", die eigentlich ziemlich rasch in den Griff bekam. Trotzdem: Seit ich die Krankheit durchgemacht habe bzw. die Medis genommen habe, hat sich etwas in meinem Körper verändert. Wie geschrieben war ich vorher ziemlich anfällig auf Erkältungskrankheiten (mein Immunsystem war also eher schwach) und jetzt war ich seit 3 Jahren nicht mehr krank. Kein Halsweh, kein Schnupfen, kein Fieber einfach nichts ... muss ja nicht schlecht sein, wenn da nicht der ganze Rest wäre.

Ich wünsche euch allen einen schönen Samstagabend, Ruppert

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Ruppert,
weisst Du noch, wie die "Killertabletten" hießen, die Du wegen der Gürtelrose genommen hast?

Gruss,
Uta

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ruppert ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 01.08.07
Hallo Ute

Nein, weiss ich leider nicht mehr. Habe soeben noch gegoogelt. Bin aber auf nichts gestossen, was mir bekannt vorgekommen wäre. Vielleicht kannst DUmir ja eine Auswahl anbieten

Gruss, Ruppert

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Ruppert,
vielleicht wirst Du hier fündig Pharmakologie und Toxikologie: Virostatika - Wikibooks ?

Grüsse,
Uta


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