Probleme ohne Ende........

14.02.11 21:40 #1
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inchiostra ist offline
Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo

soeben habe ich mich kurz entschlossen einen neuen Tread aufzumachen.Obwohl ich schon seit Monaten darüber nachdenke. Ich kämpfe hier ziemlich alleine und denke jeden Tag: Heute wird es besser.

Meine Probleme möchte ich nicht in meinen anderen Tread besprechen. Der sollte nur für mich sein.

Habe diesen hier auch kurz entschlossen so genannt Probleme ohne Ende.

Klar hat das jeder. Hat man ein Problem gelöst, kommt das nächste.So ist das Leben.

Ich komme aber nur noch durcheinander in welcher Reihenfolge ich diese Probleme lösen soll. Dann ist man an dem Punkt irgendwann wo man nichts mehr macht. Es so laufen läßt.

Ich fange jetzt einfach mal mit meinem Hauptproblem an.

Das ist mein Sohn 20 Jahre alt.

Kann und will jetzt auch nicht alles aufschreiben. Ist einfach zuviel jetzt.

Bin nur froh, dass ich endlich den Mut gefunden habe mir Unterstützung zu suchen.

Vorweg: Ich habe schon früher alles Mögliche versucht. Therapien ohne Ende.
Mein letzter Versuch meinen Sohn nach Neukirchen in die Klinik zu schicken. Scheiterte. Er stieg einfach nicht ein in den Zug. Seine Ängste sind zu groß.

Seit Wochen schaffe ich es auch nicht zum Arzt zu gehen. Ich habe so die Nase voll von denen. Und mein Sohn will nicht aus dem Haus.

Auf jeden Fall ist das passiert, was ich leider schon vorrausgesehen habe. Das er die Schule abbricht. Er wollte die Mittlere Reife auf einer Techniker Schule nachholen. Er schaffte es psychisch nicht mehr. Gleich am ersten Tag nach den Ferien klappte er fast zusammen und gab auf.

Ich schreibe nur mal kurz was er so für Probleme hat, dann schreibe ich morgen weiter.

Ganz früh Sprachstörungen
Neurodermitis
Heuschnupfen
Milbenalllergie
Hundeallergie
Asthma
Nußallergie
Gräserallergie
wir tippen auf ADS (der Arzt sagte nein)
Autistische Züge früher
B 12 Mangel (gehabt ?)
Ich tippe auf Impfschaden
Eckzeme

Das reicht erstmal. Soeben sagte mein Sohn wirklich ganz verzweifelt. Sein Leben ist nichts wert. Er checkt nichts, kriegt nichts rein in seinen Kopf. Findet sich dumm. Nicht lebenswert. Möchte mir nicht wehtun, tut es aber.
Er geht nicht raus, weil er so aggressiv innerlich ist sagt er.

Er ist fast 190 cm und ist superdunn. Möchte gerne zunehmen und ist immer sehr blass.

Ich war heute viel unterwegs, weil ich vorhabe die Milch komplett aus unserer Ernährung zu eliminieren und das Gluten.
Also keine Milchprodukte mal für erstmal eine Woche. Danach alles was mit Getreide zu tun hat. Nicht alles auf einmal.
Seit Vorgestern vrsucht er wieder vom Rauchen wegzukommen, was wieder kläglich gescheitert ist.

Jetzt so ohne Nikotin zeigt er mal wieder, wie er wirklich ist. Wieder unruhiger, richtig zappelig, aggressiv, verplant.
Wenn er raucht, ist er ausgeglichener fühlt sich aber seit längerem auch wieder ziemlich schlecht damit. Bekommt Herzklopfen und Übelkeit.

Gestern hätte ich fast den Notarzt gerufen. Durch den Nikotinentzug wohl ,schneller Puls, hoher Blutdruck und Übelkeit. Bekam ihn aber wieder hin.

Er hat ja schon mehreres abgebrochen. Jetzt haben wir ihn, weil er sonst keine Möglichkeit mehr hat, bei einer Fernschule angemeldet. Zuerst war er richtig dabei, jetzt geht wieder nichts.

Meine Tochter, mein zweites Problem. Auch schon zweimal die Schule abgebrochen aus gesundheitlichen Gründen. Jetzt höre ich auch wieder ständig am Telefon,das sie total fertig ist. Es ihr zuviel wird nach einem Jahr.
Sie hat MS und starke Blasenprobleme.

Ich habe michja hier im Forum immer so nachundnach über einiges Schlau gemacht. Bin jetzt auch an dem Punkt, wo ich radikal durchgreife mit der Ernährung. Kein Fastfood mehr, Fertigprodukte (die mein Mann immer reinholt),
keine Cola oder Eistee, Milchprodukte und Getreide.

Weiß aber nicht, ob ich das alles so hinbekomme.

Ich bin der Meinung es kommt alles aus dem Darm. Ich selber habe ja seit 30 Jahren eine Colitis ulcerosa. Es ist mir im Moment egal ob mein Sohn nun ein Asperger ist, Ads hat, Wahrnehmungsstörungen oder Autist.
Heute sagte er wieder, das er sich wie ein Alien fühlt.

Ich bin wirklich ziemlich ruhig im Moment. Mache alles was geht. Doch ich bin einfach doch oft so überfordert mit seinen Sorgen. Ich kann nicht handeln, wenn er nicht will. Er wäre nicht lebensfähig.

Letzte Woche hat er sich ständig hingesetzt und lesen geübt. Er wolle schnell etwas aufnehmen lernen. Er bemüht sich so toll eigentlich. Ich mußte ihn ständig mit der Stopuhr stoppen.

Mein Wunsch hier wäre, weil ja eben alles so und viel ist.

Das mir jemand hilft meine Probleme zu sortieren. Jeden Morgen erschlägt es mich, weil ich nicht weiß wem ich nun zuerst helfen soll. Ich weiß, sie sind alle erwachsen, aber dann doch wieder nicht. MEin Sohn sagt immer er fühlt sich eher wie 15 statt 20.

!)Also die Ernährung. Nach und nach Milch und Weizen weglassen dachte ich.

Falsch oder Richtig?

2)Rauchen aufhören. Richtig! Aber er schafft es nicht. Schon sein 3. Versuch.

Ich laß das jetzt erstmal so stehen. Schlafe auch nochmal drüber.

Auf jeden Fall muß "ICH" was tun. Herr inchiostra ist selber so ein Fall, der geführt werden muß.

Ich habe sonst keinen der mir mal beistehen könnte wie Nachbarn, Freunde oder Familie.

Viele Grüße
inchiostra

Probleme ohne Ende........

Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Hallo inchiostra,
ich fühle total mit Dir mit! Ich habe selbst lange Strecken ähnliches erlebt mit einem Kind (und Du hast zwei), und ich kenne auch einige andere, die ähnliches zu berichten haben.
Ich hab immer gesagt, ich hätte das Gefühl, an zehn Orten gleichzeitig zu jonglieren. Und es stellte sich erst zig Jahre später heraus, was die Ursachen für das Leiden meiner Tochter waren (mein Amalgam/Schwangerschaft, Impfschädigungen, später: Mobilfunkstrahlung).

Ich habe Kontakt mit einer Frau, deren Sohn jetzt 25 Jahre alt ist, und ganz vieles ist bei ihm ähnlich wie bei Deinem Sohn. Ihr Sohn ißt z. B. ein Honigbrot, kriegt allergische Reaktionen (Sekundenschlaf und anderes) und fährt mit dem Auto in einen Graben. Noch weiß er nicht komplett alle Faktoren, auf die er Unverträglichkeiten hat, aber er hat schon sehr viel herausbekommen.
Die Folge seiner Einsichten ist, daß er öfter Probleme hat, sich mit Freunden zu treffen, weil er nur so eingeschränkt "mitmachen" kann.

Hinzu kommt allerdings, daß er herausfand, daß er - wie seine Mutter auch - auf Elektrosmog, also Strahlung, heftig reagiert. Sollte er sich mal wieder "unvorsichtig" über mehrere Stunden in stärkere Strahlung begeben, hat dies nachhaltig Folgen, teils wochenlang - die Allergien nehmen extrem zu, eine sehr gereizte Stimmungslage überfällt ihn, er kann nicht mehr richtig denken, fühlt sich absolut als Versager, kriegt nichts mehr auf die Reihe, antriebslos, depressiv usw.

Daß Menschen auf Elektrosmog stärker reagieren, muß nicht immer der Fall sein, logisch. Aber bei schon vorerkrankten Personen würde ich grundsätzlich auf diese Thematik einen Blick werfen, weil sie eher zu den Risikogruppen gehören.
Ein Problem dabei ist, daß dieses Thema noch sehr wenig bekannt ist bzw. heruntergeredet wird - was völlig unberechtigt ist. Das Schädigungspotential ist definitiv gegeben. Dies können die Menschen allerdings oft erst nachvollziehen, wenn sie sich etwas weitergehender mit dem Thema auseinandergesetzt haben; und am besten einiges ausprobiert haben.
Solange der Organismus die Strahleneinwirkungen noch ausgleichen kann, merkt der Mensch nicht allzuviel davon, auf die Dauer kann es aber so kommen, daß dieser Ausgleich immer schwieriger wird.
Weitere Faktoren spielen oft mit hinein, allerdings kann man oft nicht sagen, was war zuerst, Henne oder Ei. Erst die Allergien (Immunschwächung) und dann die Reaktionen auf E-smog - oder erst die Reaktionen auf E-smog und dann die Allergien.
Bei mir selbst kann ich ganz klar sagen: Schwächung durch die Strahlung und dann Zunahme der Allergien (und übrigens auch Denk-, Lern-, Konzentrationsstörungen, solange ich in der Strahlung bin).

Da wären zunächst Fragen: Habt Ihr zu Hause ein schnurloses Telefon, nutzt Ihr WLAN, hat Dein Sohn ein Handy, lebt Ihr in der Nähe eines Sendemasten (ist allerdings noch unterschiedlich, ob Stadt oder Land, auf dem Land senden sie einige Kilometer weit, in der Stadt gibt es Wohnungen, die ganz gut geschützt sind).

Vielleicht ist es für dich schwer vorstellbar. Es gibt aber viele, viele Fallbeispiele, die aufzeigen, daß die Menschen nach Arztbesuchen noch und nöcher, nach langer Zeit der Verzweiflung, beispielsweise das schnurlose Telefon durch ein kabelgebundenes austauschen, und schon tut sich etwas in der Gesundheitssituation des Betroffenen. Handy-Nutzung ist grundsätzlich problematisch, wenn jemand schon auf die Strahlung reagiert. Jedes Telefonat (auch mit Schnurlostelefon) führt zu einer Verklumpung des Blutes und zur Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, so daß Gifte ungehindert ins Gehirn dringen können.

Bei einer ganzen Reihe von Betroffenen hat die Maßnahme, die Strahlung zu meiden, schnell Wirkung gezeigt. Es ist zwar teils schwierig, aber wenn es einem dann besser geht, ist es das meiner Meinung nach wert.

Hier sind über 30 Fallbeispiele:
Arbeitskreis Elektrobiologie » Blog Archive » Kasuistiken im Internet


Hier noch ein älterer Artikel aus "Sunday Mirror" (Zeitung, daher hier ohne Bilder) (Anmerkung: Die Überschrift spricht von Jugendlichen, dies dürfte aber auch - etwas abgemildert vielleicht - für Erwachsene gelten):

Was ein Handy dem Gehirn eines Jugendlichen in 2 Minuten antun kann:
Deutsche Übersetzung des Artikels vom Sunday Mirror 29.12.01.: THE CHILD SCRAMBLER
Dies sind die ersten Bilder, die den schockierenden Effekt zeigen, den die Nutzung eines Handys auf das Gehirn eines Kindes hat.
Wissenschaftler haben entdeckt, daß ein nur zwei Minuten langes Telefonat die natürliche Aktivität des Gehirns eines Kindes bis zu einer Stunde danach verändern kann.
Sie sahen auch zum ersten Mal, wie die Mikrowellen von den Mobiltelefonen tief in das Gehirn und nicht nur rund um das Ohr herum eindringen.

Die Studie spanischer Wissenschaftler hat führende medizinische Experten zur Frage bewogen, ob es für Kinder überhaupt eine Sicherheit bei der Benutzung von Handys gibt. Die Doktoren fürchten, daß die durch den Mobilfunk gestörte Gehirntätigkeit bei den Kindern zu psychiatrischen und Verhaltensproblemen führen oder die Lernfähigkeit stören könnte.
Es war das erste Mal, daß menschliche „Versuchskaninchen“ benutzt wurden, um die Effekte der Strahlung des Handys auf Kinder zu messen. Die Tests wurden bei einem 11jährigen Jungen und einem 13jährigen Mädchen namens Jennifer durchgeführt.
Mit einem CATEEN-Scanner, der mit einer die Gehirnwellentätigkeit messenden Apparatur verbunden war, waren die Forscher in der Lage, die beiliegenden Bilder zu erzeugen. Der gelbe Bereich auf der rechten Seite des Scans zeigt, wie sich die Strahlung über die Mitte des Gehirns und zum Ohr auf der anderen Seite des Schädels hin ausbreitet. Die Bilder zeigen, daß die Störung der Gehirnwellentätigkeit bis zu einer Stunde nach der Beendigung des Telefonates anhielt. Dr. Gerald Hyland – ein Berater der Regierung in Sachen Mobilfunk – sagt, daß er die Resultate „extrem beunruhigend“ findet.

„Ich frage mich, ob Kinder, deren Gehirne sich noch entwickeln, Handys benutzen sollten“, fügt er hinzu. „Die Resultate zeigen, daß sogar nach sehr kurzer Nutzung die Gehirne der Kinder für lange Zeit beeinträchtigt sind. Ihre Gehirnwellenmuster sind während des Telefonats abnormal und bleiben so für lange Zeit danach. Dies könnte zum Beispiel ihre Voraussetzung und Fähigkeit beeinflussen, im Klassenzimmer zu lernen, wenn sie vorher in der Pause ein Handy benutzt haben. Wir kennen noch nicht alle Antworten, aber die Änderung in den Gehirnwellen könnte zu Folgen wie Mangel an Konzentration, Gedächtnisverlust, Lern-Unfähigkeit und aggressivem Verhalten führen.“
Bislang war angenommen worden, daß die Störungen der Gehirnwellen und der Gehirnchemie aufhören, wenn das Telefonat beendet wird. Die Resultate der Studie durch das spanische Neuro-Diagnoseforschungsinstitut in Marbella laufen parallel zu einer neuen Umfrage, wonach 87 Prozent der 11- bis 16-jährigen Handys besitzen und 40 Prozent von ihnen 15 Minuten oder mehr täglich damit telefonieren. Beunruhigenderweise sagten 70%, daß sie ihre Telefongewohnheiten nicht ändern würden, selbst wenn dies durch die Regierung angeraten würde.
Dr. Hyland plant, die neuesten Erkenntnisse im Jahr 2002 im medizinischen Journal „The Lancet“ zu veröffentlichen. Er sagte: „Diese Fakten stellen klar, daß es keine wirklich sichere Nutzungsdauer für Handys gibt. Wir wissen nicht, welche dauerhaften Schäden durch diese Bestrahlung entstehen. Wenn ich ein Elternteil wäre, würde ich jetzt extrem vorsichtig sein, meinen Kindern die Handy-Nutzung auch nur für sehr kurze Telefonate zu erlauben. Mein Rat würde sein, Handy zu vermeiden.“
Dr. Michael Klieeisen, der die Studie leitete, sagte: „wir waren in der Lage, bis ins kleinste Detail zu sehen, was im Gehirn vorging. Wir hatten nie erwartet, eine solch langanhaltende Aktivität im Gehirn zu sehen. Wir sind besorgt, daß die bestehenden empfindlichen Wechselwirkungen – z. B. die Immunabwehr gegen Infekte und Krankheiten – durch chemische Reaktionen im Gehirn verändert werden könnten.“ (...)

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Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Inchiostra,

mir scheint, Ihr Sohn bräuchte als erstes eine psychische Behandlung.

Gruß
Kurt Schmidt

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo

vielen Dank Nischka für deine sehr ausführliche Antwort. Hast dir ja richtig Arbeit gemacht.

An Amalgam habe ich auch gedacht. So vieles könnte es sein. Mein Sohn saß heute nur da und redete ständigob er nun einen Bandwurm hat, oder was habe ich denn nun. Ich kann bald nichts mehr dazu sagen.
Ich hätte auch Angst, das er Auto fährt. Ehrlich. Er ist oft so abwesend und auch noch Aggressiv wenn er draußen ist. Darum will er ja nicht raus, weil er draußen zu aggressiv ist und es unterdrücken muß, was ihn anstrengt.

Früher hatten wir ein normales Telefon, da hatte er aber auch die Probleme.
Bei meiner Tochter eher. Ich hatte früher jahrelang keine Handy gekauft, obwohl sie immer bettelte. Bis sie sich dann selber eins kaufen konnte. Sie benutzt es sehr viel. Ihre Hirnschranke ist ja auch schon gestört.
Wir selber haben ein Handy, benutzen es aber nicht.

Ich selber reagierte sehr aufs Röntgen, was mir natürlich keiner glaubte.

ForgeronFür eine psychische Behandlung sind wir nicht. Ich hatte schlechte Erfahrungen gemacht.
Wenn er in eine Klink gehen würde, also eine psychische Klinik, würden sie nicht Rücksicht auf die Ernährung nehmen. Weil ich heute glaube, das viele psychische Symptome bei mir vom Essen kamen.
Heute Nacht ging es mir so mies wie lange nicht. Schlief kaum. Bin sicher es war nicht psychisch. Finde nur einfach nicht heraus auf was ich reagiere.

Ich schreibe mal kurz auf, was ich mir so zusammenrecherchiert habe, dann muß ich ins Bett.

Wenn ein Baby Durchfall hat, oder Erbrechen oder ein Ekzem. Man behandelt es irgendwie und beachtet es nicht weiter. Wird ja auch mal wieder besser.
Wird also übersehen und nicht ernst genommen.

Der Organismus paßt sich diesem täglichen Stress an und maskiert die Allergie. Wird unsichtbar.

Das Immunsystem wird immer schwächer im Laufe der Jahre

Läßt dann die Abwehr nach kommt das Erschöpfungsstadium wie Husten, Bronchitis, Darm-Hautprobleme etc.

Nach Jahren verschieben sich die Symptome zu Migräne (hatte mein Sohn auch mal) Rheuma Rückenschmerzen usw.

Das nächste Stadium sind dann die psychischen Störungen

Diese unsichtbaren Allergien schwächen ja das Immunsystem, da ist es kein Wunder wenn man auf alles mögliche reagiert.

Ich hatte mir das so gemerkt, weil ich es meinem Sohn in Kurzform erklären wollte was mit ihm evtl. los ist.

Kann sein, das ich falsch liege. Aber es gibt schon Sinn, wenn ich meine Geschichte rückwirkend betrachte.

Heute Abend nahm ich meinen Sohn fast an die Hand und ging mit ihm durch den Schnee. Zeigt ihm wie er atmen soll und machte Armbewegungen mit ihm. Es gefiel ihm und er hüpfte mal ein paar Minuten wie ein Kind.
Doch heute war er so. Jetzt hatte er wieder angefangen zu rauchen.
Er sagte mir, ohne kann er gar nichts machen. Kann er nicht denken.
Merkt aber auch mit, das er sich köperlich nicht wohl fühlt.
Auf dem Rückweg drückte ich ihm noch einen dicken 5 m langen Ast auf die Schulter, den soll er Morgen mal zerstückeln. Er braucht viel Bewegung. Ich bin sein Antreiber. Seit Wochen war er zum ersten Mal draußen.

Liebe Grüße
inchiostra

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Moin, inchiostra,
ich sehe gerade, daß Du in Schleswig-Holstein wohnst. Es gibt in Hamburg einen Arzt, der nur privat behandelt und zwar naturheilkundlich. Er hat zum Teil richtig gute Erfolge (zum Teil auch nicht, ist wohl immer so). Jeder hat ja so seine eigenen Einsichten. Er hat ganz lange geforscht, auch ein Buch geschrieben.

Was er bei jedem Patienten als erstes vornimmt, ist eine Wurmkur mit einem speziellen Mittel (wegen "Bandwurm" kam ich darauf). Soweit ich mich erinnere, kann dieses Mittel auch noch andere Parasiten rausschmeißen. Er mißt jeweils mit einer Art Bioresonanz-Verfahren.

Wie ich hörte, ist sein Wartezimmer immer voll.
Grundsätzlich muß man bei solchen Erkrankungen Geduld aufbringen.
Und ich gehe davon aus, daß es nicht so ist, daß ein Arzt alles weiß, sondern daß es immer etwas hinzuzufügen gibt.

Aber vielleicht würde es sich lohnen, dort mal zumindest anzurufen. Er telefoniert immer mal kurz zwischendurch. Es ist Dr. Schuldt 040/38 00 003, Smarjestraße 41 (jedenfalls Tel-Nr. und Adr. vor Jahren).

Ich denke, er könnte zumindest eine Station sein, so im Sinne Orientierung finden und möglicherweise schon einiges bessern. Orientierung, weil er durch seine Messungen einiges herausbekommt, woran man nicht unbedingt gedacht hat (er mißt die Meridianpunkte und so).

Übrigens, die anderen Geräte (und weitere), von denen ich schrieb, können genauso gesundheitlich beeinträchtigen wie ein Handy. Ich weiß z. B. von einem Jungen, der häufig rasende Kopfschmerzen hatte, bis sich herausstellte: Es war eine Energiesparlampe über seinem Kopf. Vielleicht kannst Du mal in den Kasuistiken (s. o.) lesen, da sind einige sehr deutliche Fallbeispiele drin. Das Thema bzw. die Strahlung wird sehr unterschätzt!

Zu dem Rauchen, meine Meinung: Solange er in solch einer belasteten Situation ist, ist es wahrscheinlich so oder so eine Überforderung, mit dem Rauchen aufzuhören. Damit kompensiert er ja. Und jeder Versuch mit Scheitern ist wieder erneuter Frust. Ich habe mittlerweile die Einstellung, daß man es dann erstmal lassen sollte und nach wichtigeren Helferlein gucken.

P. S. Was mir gerade noch einfällt. Dr. Schuldt arbeitet teils mit höheren Potenzen (homöopathisch). Das befürworte ich persönlich nicht so - wenn, würde ich das vorher besprechen und nur unter der Voraussetzung mich bzgl. Behandlung an ihn wenden, daß er 100% versichert, daß er beispielsweise max. die 30er Potenz gibt.

Ansonsten gibt es noch in Hamburg einen sehr guten Homöopathen (nimmt sich Zeit, nimmt das Gegenüber ernst, kein Halsabschneider, sympathisch), einen der "seltenen", der sich mit Impfschädigungen auskennt. Hab seine Adr. rausgesucht: Es ist Thomas Wedemeyer, Steilshooper Str. 184, Telefon 040 - 69 79 58 83 - mit ihm kann man sicherlich besprechen, daß er in den Potenzen nicht so hoch geht. Er bittet übrigens gleich zu Behandlungsbeginn um das Röntgenbild der Zähne, was ich schon mal richtig klasse finde.

Ich bin gegen höhere Potenzen, weil sie bei mir zu verstärkter Elektrosensitivität geführt haben. Und ich weiß auch von anderen Fällen.

Geändert von Nischka (16.02.11 um 07:16 Uhr)

Probleme ohne Ende........

Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
Hallo
Ja,ich kann dich sehr gut verstehen ich habe drei Kinder und das war auch kein Zuckerschlecken habe auch einen dabei der es sehr schwer hatte.
besoders bezogen auf hatte,denn wir haben einen Weg gefunden dank eines guten Arztes.
Ich wollte es nicht einsehen das mein Kind so war und das machte mich halb wahnsinnig,der Arzt sagte zu mir ,erst müssen sie gesund werden und dann kümmern wir uns um ihren Sohn.So ich war jetzt stark sank guter Behandlung dann wurde mir beigebracht das es mir nichts utz dagegen zu arbeiten sondern mit meinem Sohn zusammen.
Erst einmal kam er auf eine gesonderte Schule wo man sich besonders viel mühe mit den Kinder gab zu dem Psychiche betreuung
Alles war besser ich bekam Kontakt zu gleichgesinnten mein Sohn hatte Spielkameraden und die ganzen Sorgen waren wie weggeblasen.
Dann kamen erst einmal die Sorgen die man so hat mit drei Kindern als aaaalleinerziehende,meine Kräfte ließen nach und alles wurde wieder schlimmer,wie du konnte ich kaum aufstehen jeder wollteetwa von mieres war grauenvoll,so schlimm das ich nicht mehr leben wollte es hatte mir einfach alles zu viel Kraft gekostet ich wurde in die Klinik eingeliefert micct einer Bauchspeicheldrüsen Erkrankung was ich knapp überlebte.
Nach anraten meines Arztes bin ich dann erst einmal mit den Kindern in Kur gefahren was uns allen sehr gut getan hat.
Danach habe ich mich auch in Psychiche Behandlung gegeben.
Man muß selber sehr stark sein um den Kindern zu helfen das habe ich auch bis heute beibehalten.
Gott sei dank haben meine Kinder nie Allergien oder so etwas gehabt ,leider bin ich jetzt schwer Krank kann kaum noch etwas aber meine Kinder stehen mir zur Seite und das ist wundervoll.
Die schwere der Sorgen und die Körperlich harte Arbeit hat mich dann zum Schluss dann doch nieder gestreckt in dem Augenblick als alle aus dem Haus waren und gut versorgt baute ich ab und wurde immer kranker.
Das Leben ist nicht einfach so manchen trifft es hart tu euch einen gefallen sorg dafür das du erst eimal gesund wirst damit du dich um deinen Sohn kümmern kannst.
Es ist wichtig das ihr zum Psyschater geht alleine bekommst du das nicht hin.
Lauf nicht weg vor Menschen die dir helfen wollen geb ihnen die HaND UND DU WIRST SEHEN ES WIRD BESSER.
Verzei die Schrift und Fehldrucke durch die Krankheiten fällt mir auch das sehr schwer.
ich wünsche dir alles Gute
und das du bald alles wieder schafst was du dir vorgenommen hast.

Grille

Probleme ohne Ende........

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Weil ich heute glaube, das viele psychische Symptome bei mir vom Essen kamen.
1972: Dr. G. Watson - Nutrition And The Mind.
Watson war Professor für Psychiatrie an der Universität Süd-Californien. Ihm fiel auf, dass sich Verhalten und Befinden seiner psychisch erkrankten Patienten in Abhängigkeit vom Essen manchmal sehr schnell stark veränderte. Er kontrollierte den Plasma-pH-Wert seiner Patienten und fand heraus, dass schon geringe Abweichungen vom idealen pH-Wert von 7,46 zu enormen psychischen und physischen Veränderungen führen können.

(Quelle: meine Homepage)

Und dann kommen natürlich noch die Unverträglichkeiten hinzu, die auch zu psychischen Symptomen führen können.

Auf Milch und Getreide zu verzichten, ist bestimmt mal ein guter, wenn auch schwieriger Schritt. Und alles mit Zucker bzw. Süßem, Fertigprodukte und Weißmehl streichen.

Essen frisch zubereiten. Viel Gemüse, Fleisch, Fisch, Ei, etwas Kartoffeln, Reis dazu und das gute Öl (nicht aus dem Supermarkt, auf dem Sektor wird viel gepanscht) nicht vergessen - ganz wichtig für das Nervensystem und das Gehirn.

VG
julisa

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo

ich finde das jetzt auch Nischka mit dem Rauchen. Das ist jetzt schon glaube ich das 4. oder 5. Mal das er versucht aufzuhören. Er schaffte es nur höchstens 2 Tage. Für mich auch schwer auszuhalten, weil er völlig daneben ist und aggressiv.
Trotzdem finde ich es schlimm, das er sich seit Jahren so ungesund vollstopfen muß, um klarzukommen. Rauchen um ruhiger zu sein und abends Bier um schlafen zu können. Aber jetzt lasse ich das mal.
Mich hatten sie auch vor Jahren in der Klinik so gedrängt hier auszuziehen, obwohl ich ja depressiv gewesen war. Das geht einfach nicht, wenn man in solch einem zustand ist. Anstatt zu schauen, warum wir in solch einem Zustand sind. Immer nur psychisch

Danke, den Arzt in Hamburg habe ich mir notiert. Ich hätte eine Stunde Fahrzeit und kein Auto. Finanziell muß ich auch ziemlich aufpassen.

Liebe Grilleobwohl es dir nicht so gut geht, hast du mir so nett geschrieben.Vielen herzlichen Dank. Verräts du mir kurz per PN aus welcher Ecke im Rheinland du kommstIch vermisse meine Heimat schon manchmal.

Schön das dein Sohn und du das so gut hinbekommen habt. Mein Sohn war ja auch immer mal in Behandlung auch Therapeuten. Auf ein Internat, wo er es nicht mehr aushielt, da war er 17. Im Jugenddorf. Ich habe immer alles versucht. Eigentlich bis heute. Auch schon im Kindergarten war er menschenscheu allein schon wegen seiner Sprachstörungen, Schüchternheit etc.
Das stimmt, man kann den Kindern nur helfen, wenn man stark genug ist.
Doch meine komplizierte Darmkrankheit in den Griff zu bekommen, war eben sehr schwer. Die Ärzte haben mir nie gesagt ich hätte eine Allergie. Nur einmal gegen B12.
Jetzt hier im Internet und im Forummache ich mich seit einem Jahr schlau.Das hilft mir so langsam.
Dir auch alles Gute für deine Gesundheit.

Julisa danke dir für deinen Bericht.Ja ich bin auch immer mehr der Meinung, das vieles vom Essen kommt.Doch seit Jahren schreibe ich immer auf was ich gegessen habe, aber komme nicht draufauf was ich oder meine Kinder reagiert haben. Manchmal kommt das ja auch erst später. Außer, als mein Sohn vor ein paar Monaten Walnüsse gegessen hat. Da reagierte er sofort mit Atmenstörungen.
Bei mir geht es eben immer Nachts los.

Ich habe heute meinen letzten Tag mit Kaffee und Sahne. Der Sahnetopf ist leer. Ich habe Kartoffelbrei gemacht mit, wie du sagst gutem Öl und Pasninaken . Ich kaufe schon seit einem Jahr nur Leinöl oder mal Hanföl aus dem Naturkostladen.Wochenlang nur was über Omega 3 gelesen. Zuerst wollte mein Sohn nichts vom Krautsalat und Geraffelt Mören essen, bis er plötzlich die ganze Schüssel leer machte.

Heute Abend saß er dann wieder und hatte nur Hunger. Das kenne ich ja von ihm. Dann verlangt er was herzhaftes braucht Fast food.
Da habe ich Angst vor ihn und mich nicht satt zu bekommen.
Stimmt, das wird nicht einfach - Oder - wir merken nach ein paar Tagen so eine Besserung, das wir kein Hungergefühl mehr haben.

Heute >Nacht habe ich meine Tochter gesehen, wie sie mir sagte, das ihr Kiefer wieder so weh tut, weil sie so verspannt ist. Ich habe ihr im Traum geraten, ihre Füße mal untersuchen zu lassen. Ihre Statik stimmt nicht. Das geht auch Nachts so bei mir, weil ich immer so gefordert werde.


Ich habe auch per PN Hilfe angeboten bekommen, was mich sehr überrascht hat und mich aufbaut. Es passiert was. Ich bin sehr dankbar Menschen kennenlernen zu dürfen, die sich so für andere einsetzen. Man fühlt sich ernst genommen, was das wichtigste überhaupt ist.

Liebe Grüße
Inchiostra

Probleme ohne Ende........

Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Liebe inchiostra,

erstmal möchte ich dir sagen, dass ich es toll finde, wie du dich engagierst und für deine Kinder da bist. Ich kann mir gut vorstellen, dass du nicht weißt, wo du anfangen sollst..du hast ja besonders schwer zu tragen mit 3 Kindern zu Hause.

Ich denke, dass es auf jeden Fall gut ist, beim Darm zu beginnen.
Bei Darmproblemen ist auch oft die Leber überlastet, wobei ein typisches Symptom die Agressivität ist.

Kann es denn sein, dass eine Amalgambelastung vorliegt? Hast/hattest du Amalgam und haben es deine Kinder auch in den Zähnen?
Auffällig ist ja, dass beide so schwer betroffen sind und auch du schon so lange Darmprobleme hast.

Ich habe folgendes über Rauchen und Amalgambelastung gefunden:
Zivilisationskrankheiten durch Amalgam-Quecksilber
Ich glaube auch, dass dein Sohn es jetzt nicht schaffen kann, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Zigaretten stopfen im moment ein Loch, das erstmal anders aufgefüllt werden muß.

Ich denke es wäre auch wichtig nach einem Vitaminmangel zu schauen.

Liebe inchiostra, ich finde, du bist auf einem guten Weg! Einen Fuß vor den anderen setzen ... ich wünsche dir ganz viel Kraft!

Liebe Grüße,
Kerstin
__________________
Wer keine Zeit für Gesundheit hat, benötigt später viel Zeit für seine Krankheit (Kneipp)

Probleme ohne Ende........

Wissen ist Macht ist offline
Beiträge: 990
Seit: 25.05.06
Entgiften wäre das Wichtigste für deinen Sohn, ideal wäre, denke ich, ein Ortswechsel dafür (Kur/Klinik/Entsprechendes).

Rauchen aufhören: keine Zigaretten mehr beschaffen??

Hast du Ziele, die dir wichtig sind?


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