Knacken in allen Gelenken

22.01.11 12:18 #1
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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Knacken in allen Gelenken, besonders deutlich im Hals und im Brustbein. Dazu auch Schmerzen besonders in den Hand- und Kniegelenken.

Die Probleme bestehen schon seit der Kindheit.

Es geht nicht um mich.

Knacken in allen Gelenken
lisbe
Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Knacken in allen Gelenken, besonders deutlich im Hals und im Brustbein. Dazu auch Schmerzen besonders in den Hand- und Kniegelenken.

Die Probleme bestehen schon seit der Kindheit.

Es geht nicht um mich.
Hatte ich Dir heute nicht etwas dazu abgetippt?
Gruß!

Knacken in allen Gelenken

derstreeck ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Das will ich mir ausdrucken und hab es noch nicht gelesen. Danke dafür.

Knacken in allen Gelenken

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Tipp:

Vitamin D-Mangel (Osteopenie/Osteoporose)!

(Weiteres Indiz: Test am Schienbein, Innenseite, eine Handbreit oberhalb des Knöchels - Hand um untere Wade legen und mit dem Daumen fest aufdrücken - wenn Schmerz, dann Vitamin-D-Mangel)

rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

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ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen
Tipp:

Vitamin D-Mangel (Osteopenie/Osteoporose)!

(Weiteres Indiz: Test am Schienbein, Innenseite, eine Handbreit oberhalb des Knöchels - Hand um untere Wade legen und mit dem Daumen fest aufdrücken - wenn Schmerz, dann Vitamin-D-Mangel)

rosmarin


Den Schmerz am Schienbein habe ich auch... und nicht nur den... wenn ich mir mit dem Daumen auf das Schienbein drücke, dann bleibt danach für etliche Stunden eine sichtbare Mulde zurück. Es fühlt sich an, als wäre der Knochen (bin dürr und da ist kaum Fleisch über dem Knochen) eingedrückt. Manchmal auch noch am Tag darauf spür- und sichtbar... es ist bei mir schon lange so, und ich hatte mir dabei auch schon immer gedacht, dass es damit zusammenhängen muss, dass die Knochen bei mir einfach viel zu weich sind... na ja... womit sollte es auch sonst zusammenhängen, wenn man einen Knochen mit bloßem Fingerdruck relativ dauerhaft eindrücken kann? Alles scheiße...

Grüße
Lukas

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Lukas,

ich kanns nur nochmal sagen
eine Osteoporose deines Typs hab ich sonst nur im Zusammenhang mit Mastozytose gefunden. Bei mir gibts nächste Woche eine Ganzkörperszintigrafie - war unproblematisch mit der Überweisung und ist wohl auch diagnostisch aussagekräftig. Außerdem kann eine Knochenbiopsie eigentlich überall gemacht und dann zu Prof. Horny nach Ansbach geschickt werden

Grüße,
rosmarin
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ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Hallo Rosmarin,

ich habe auch schon mehrere Ganzkörperszintis hinter mir. War leider immer voller Entzündungen bei mir... na ja, ich hätte es auch ohne Szintis gewusst.

Sonst wurde zu den Szintis nichts gesagt. Allerdings wurden sie auch nicht unter der Fragestellung "Mastoytose" gefertigt. Vielleicht wäre sonst ja auf Anderes geachtet worden...

Grüße
Lukas

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Wenns die Aufnahmen noch gibt (?), sollte man doch Mastzellinfiltrate in den Knochen noch identifizieren können? Oder gings dabei nicht um Skelett?

Vielleicht sollte man dann doch nochmal eins unter der Fragestellung "Mastoytose" machen lassen?

Grüße,
rosmarin
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ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Doch, das gesamte Skelett wurde dargestellt, von Kopf bis Fuß. Man sieht eben die entzündeten Stellen. Die Aufnahmen sind aber schon alt. Habe die Befunde jetzt nicht extra herausgesucht, aber sie müssen so von zwischen Mitte der 90er bis vor 2003 gewesen sein.

Hier ist es leider nicht so einfach wie anderenorts (fällt mir immer wieder sehr stark auf bei den Beiträgen hier im Forum), dass man einfach zum Arzt geht und eine ganz bestimmte, gewünschte Untersuchung bzw. Untersuchungsauftrag auf Kasse erhält. Selbst wenn man schwer krank ist und gute Belege und Informationen vorweisen kann, warum man eine ganz spezielle Untersuchung für sinnvoll erachtet.
Bei Medikationen ist es das Gleiche. 2004, als bei mir gar nichts mehr ging, war meine Hausärztin von einem Münchner Privatarzt schriftlich darum gebeten worden, bei mir dringend eine Leukonorm-Therapie einzuleiten. Es ging ums Überleben. Meiner Ärztin war mein Zustand natürlich bekannt und sie hätte ja zumindest einmal bei der KK nachfragen können wegen Kostenübernahme für diese (teure) Therapie. Aber das war ihr schon zu viel Aufwand. Sie sagte zu mir wörtlich (das werde ich nie vergessen): „Es tut mir leid, dass ich Ihnen nur noch beim Sterben zusehen kann, aber ich kann Ihnen nicht helfen, ich bin eine einfache Landärztin.“ Und das meinte sie tatsächlich ernst, es war nicht ironisch oder sarkastisch gemeint. Na ja... sie hat ihre Praxis ein klein wenig außerhalb einer Landeshauptstadt (da ist man dann anscheinend schon unfähige Landärztin ) und auf ihrer Homepage preist sie ein Riesenspektrum von Behandlungen an, die gegen alles Mögliche helfen sollen und die ich bislang nicht einmal bei den Ärzten im Stadtzentrum finden konnte - mir hat sie davon nie etwas angeboten...

Grüße
Lukas

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Knacken in allen Gelenken, besonders deutlich im Hals und im Brustbein. Dazu auch Schmerzen besonders in den Hand- und Kniegelenken.
Ist dabei die Muskulatur stark verspannt?

Hallo ExLukas,

wenn ich mir mit dem Daumen auf das Schienbein drücke, dann bleibt danach für etliche Stunden eine sichtbare Mulde zurück. Es fühlt sich an, als wäre der Knochen (bin dürr und da ist kaum Fleisch über dem Knochen) eingedrückt.
Bei einer Periostitis z.B., ist die Knochenhaut (Periost) ödematös geschwollen, bes. am Schienbein, da dort vermehrt Sehnen und Muskeln ansetzen. Somit ist sicher nicht der Knochen, sondern eher das wassereingelagerte Gewebe eingedrückt, denke ich.
Bei Borreliose kann das auch vorkommen.

Schau mal hier

Periostitis tritt auch für gewöhnlich bei einer weiteren Spirochäten-Erkrankung, der Syphilis, auf (Textbook of Medicine, Kelley (ed.), 1989, Seite 1587), und ist verantwortlich für die Knochenschmerzen, die sowohl Syphilis- als auch Lyme-Patienten erfahren. Wundheit ist leicht aufzeigbar in 95 % oder mehr der Lyme-Patienten, einfach indem man die knochige Oberfläche des Daumengelenks in einer Höhe von etwa 7 - 15 Zentimeter oberhalb des Fußknöchels gegen die mediale Oberfläche des Schienbeins drückt. Die Stärke der Schmerzempfindung beim Patienten kann variieren, ist aber oft intensiv genug, daß das Bein abrupt zurückzuckt. Der Schmerz dauert oft nach dieser Prozedur noch an.
Lyme Diagnosische Checkliste - Habe ich Lyme-Borreliose?

Viele Grüße Quittie
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)


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