Wirklich Nahrungsmittelunverträglichkeit?

18.01.11 20:06 #1
Neues Thema erstellen

razekadda ist offline
Beiträge: 3
Seit: 18.01.11
Hallo ich bin 18 Jahre alt, weiblich und mache gerade mein Abitur.

Ich habe seit ca. 7 Jahren ständige Kopfschmerzen und seit etwa 4 Jahren kommen Schwindel, Nackenschmerzen und Bauchschmerzen hinzu, sowie ein sehr unregelmäßiger Stuhlgang udn fühle mich oft schwach und schlapp.

Ausserdem fühle ich mich selbst nach 10 Stunden Schlaf müde und bin dauernd erkältet.

Als ich dann wegen Schwindel im März 2010 im Krankenhaus lag konnten sie nichts finden.Sie haben lediglich eine virusinduzierte Mittelohrentzündung vermutet und mir Kortison gegeben auf das ich unglaublich reagiert habe.

Bei den Kopfschmerzen helfen keine Schmerzmittel da ich auf solche generell mit Übelkeit reagiere. Diese Übelkeit kommt auch regelmäßig nach fast jeden Mahlzeiten.

Meine Schilddrüsenwerte sprachen nur leicht für eine Unterfunktion, wobei bei der Untersuchung selber mit dem Ultraschallgerät nichts herausgekommen ist.

Auch meine letzten Blutwerte, sind schon etwas her, waren alle Ok .. diese Werte habe ich leider aber momentan nicht.

Meine Ernährungsberaterin zu der ich ging mit dem Verdacht auf Laktoseintoleranz hat festgestellt, dass ich kein H+ produzieren kann und somit alle Test in dieser Richtung leider nicht möglich sind.
Nun vermutet sie eine Histaminintoleranz. Ich mach nun auch seit knapp 1,5 Wochen diese Diät, aber merke keinen Unterschied zu vorher.

Kann sich jemand vielleicht in diesen Symptomen wiederfinden und weiß was man noch dagegen tun kann?

(Zeckenbisse oder Amalgam kann ich übrigens ausschließen)

Hatte ich vergessen: Ich leider seit meiner Geburt unter Neurodermitis. Besonders schlimm wird es im Herbst und Frühling, sowie bei Erdnüssen, Schokolade und Milch.

Liebe Grüße und Dank im vorraus,

razekadda


Geändert von razekadda (18.01.11 um 20:09 Uhr)

Wirklich Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Razekada,

es stellen sich einige Fragen, bevor nähere Vermutungen greifen können:

Halten Sie sich wirklich konsequent an die Ernährungsrichtlinien hinsichtlich Laktoseintoleranz und Neurodermitis?
Ernähren Sie sich ansonsten tatsächlich gesund?
Trinken Sie genügend Wasser (30 ml/kg) oder glauben Sie, notwendige Flüssigkeit könnte auch mit Kaffee, Tee, Cola usw. gedeckt werden?

Gruß
Kurt Schmidt

Wirklich Nahrungsmittelunverträglichkeit?

razekadda ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 18.01.11
Hallo,

ja ich halte mich wirklich konsequent sowohl an die Laktose- als auch Histamindiät.
Da ich Neurodermitis schon seit der Geburts habe, ist mein Speiseplan sowieso auf das gesündeste reduziert.

Ich habe immer großen Durst und bin somit fast die einzige aus der Familie, die ausreichend trinkt.

Meine Mutter ist ernährungsbewusst und kocht daher meist frisch und mit viel Gemüse.

Meist trinke ich wasser oder stark verdünnte Saftschorlen ( 1 zu 6)
aber auch morgens und abends mindesten ein Becher Tee (Früchte oder Kräuter)

Wirklich Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.473
Seit: 26.04.04
Hallo razekadda,

könntest Du Deine Schilddrüsenwerte einmal hier einstellen? Wenn eine Unterfunktion besteht, sollte eigentlich behandelt werden.

Solltest Du die Werte nicht zur Hand haben - Du hast das Recht, eine Kopie in der Arztpraxis zu verlangen.

Liebe Grüße,
Malve

Wirklich Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Razekadda,

hinsichtlich der ständigen Erkältungen wäre eine Immunstabilisierung angesagt (ausreichend Schlaf, Nikotinverzicht, Stressvermeidung, Fitnessprogramm = Ausdauertraining, ausgewogene Ernährung - wie praktiziert -, Sauna/Wechselbäder, keine Übertreibungen, 15-20 Minuten Tageslicht).

Sie sollten noch kontrollieren, ob Sie 30 ml Flüssigkeit (vorzugsweise Wasser) pro kg Körpergewicht zu sich nehmen.

Sollte tatsächlich eine Histaminintoleranz vorliegen, kann man nicht einfach sagen, ich halte die Diät ein, weil es ein sehr komplexes Unterfangen ist, wobei es nicht nur auf die in der Literatur widersprüchlichen Angaben ankommt, die für sich geprüft werden müssen, sondern auch auf die Quantität der maximalen Toleranz von belasteten Nahrungsmitteln.

Gruß
Kurt Schmidt

Wirklich Nahrungsmittelunverträglichkeit?

razekadda ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 18.01.11
Ich habe nun nach langem hin und her meine Schilddrüsenwerte bekommen:

FT3 = 4,6 pmol/L FT4 = 16,8 pmol/L TSH-0 = 1,42 mU/L
Anti-TPO = 4 U/ml TRAK n.n. U/L

Meine Blutwerte habe ich auch noch:

Glucose: 78 Cholesterin: 192 Creatin: 0,8 ERY: 4,7 SGOT: 21
HB: 13,8 HK: 39 Harnsäure: 5,5 Kalium: 4,3 LEUKO: 5,3 MCH: 29,6
MCHC: 35,5 MCV: 83,0 Natrium: 140 Throm: 279 Triglyceride: 157
Gamma-GT: 21 bks: 6

Danke für die bisherigen Antworten


Optionen Suchen


Themenübersicht