War/bin/werde ich krank ?

11.01.11 21:17 #1
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CesKO ist offline
Beiträge: 65
Seit: 06.01.11
Hallo liebe Forumgemeinschaft,

ich bin auf der Suche nach der Ursache meiner vielen Beschwerden und dabei sind viele eurer Beiträge sehr interessant und vielversprechend.
Jedoch fehlt mir der Durchblick, da sich gleiche Symptome oft unterschiedlichen Krankheiten zuordnen lassen, deshalb benötige ich Hilfe.

Ich bin hier im Forum auf Umweltmediziner Dr. Kurt Müller in Kempten aufmerksam geworden, und habe kurz vor Weihnachten spontan einen Termin bekommen können.
Er meint es sei höchste Zeit, dass ich bei ihm gelandet bin und er werde einiges ausgraben.
Veranlasst wurden folgende Untersuchungen:

Leukopenie
Immundysfunktion
Borreliose
Polymorphismus der COMT
Störung der neuroendokrinen Stressachse
Chronic fatigue syndrome – CFS

zu meiner Person:
männlich, 32 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Größe:179 cm, Gewicht: 72 kg +/- 2 (seit Jahren)

Zu meiner Krankheitsgeschichte:

KINDHEIT

Erste Kopfschmerzen im Alter von 7 Jahren (Augen / Stirn)
Mein Charakter damals war aufgedreht

Grundschule glänzend bewältigt dann Leistungseinbruch am Gymnasium;
Charakterwechsel in nervös und ängstlich

JUGEND

Im alter von 13 Jahren wurde eine durch Fehlhaltung erworbene Skoliose diagnostiziert, die ich mithilfe von Krankengymnastik in den Griff bekam.
Mein Osteopath meint, der noch vorhandene kleine Knick in der Brustwirbelsäule sei unbedenklich und er schränkt mich auch nicht ein.

Zeitgleich immer wiederkehrende Streptokokken Angina mit Gelenkschmerzen, meist mit AB-Behandlung. Trotz Mandel-OP (mit 15 Jahren) bis zurzeit mindestens 2 mal im Jahr eitrige Halsentzündung. Wegen dieser Gelenkschmerzen musste ich den Kampfsport aufgeben.

Sämtliche Kunstoff-Inlays als Zahnfüllung im alter von 16 Jahren.

Ständige Kreislaufprobleme

Während meiner Jugend häuften sich regelmäßige Migräne bzw. Spannungskopfschmerzen, die nie wirklich behandelt wurden.
Auch wurde ich zunehmend melanchonisch.

ERWACHSEN

Erste Depressionen trugen dazu bei, dass ich mit 19 Jahren ein paar Monate vor dem Abitur die Schule frustriert abbrach und wegen Zivildienst und Berufsausbildung ausgezogen bin.

Entfernung der 4 Weißheitszähne

Verödung einer Krampfader im Hoden (Varikozele), doch bis zurzeit trotzdem Beschwerden.

In meiner 3-jährigen Ausbildung seit ich 20 Jahre alt bin überkamen mich eine Zeit lang Panikattacken mit Herzrythmusstörung, das kann aber damit zusammenhängen, dass mein Vater plötzlich an Sarkoidose „Morbus Böck“ verstarb.

Nach meiner Ausbildung Rückkehr in das Elternhaus (Baujahr um 1900) nach erfolgter Altbausanierung. Die Wohnung riecht bis heute noch immer eigenartig für meinen Geschmack und ich fühle mich zum Lüften gezwungen. Es wurden sämtliche Dämmmaterialien und Holzplatten (Rigips, OSB, MDF) verwendet. Böden sind aus Laminat und Kork. Die Inneneinrichtung ist überwiegend von IKEA.
In 2 Himmelsrichtungen befinden sich in jeweils 100 m Luftlinie sehr große Mobilfunksendeeinrichtungen.

Auch arbeitete ich seit diesem Zeitpunkt (Jahr 2002) in der Lebensmittelproduktion im 3-Schicht Rhythmus. Dabei war ich oft Dämpfen von Desinfektionsmittel, Reinigungslauge und Reinigungssäure ausgesetzt. Noch dazu kam ich mit vielen als gesundheitsschädlich gekennzeichneten Stäuben der Produktzusätze in Kontakt.

Im Jahr 2007 hatte ich 3 Zeckenbisse

Im Jahr 2008 wurde eine Hausstaubmilben-Allergie festgestellt

Anfang des Jahres 2009 wurden meine Kopfschmerzen und Müdigkeit unerträglich.
Über die Jahre hab ich nicht gemerkt wie sich mein Wesen und meine Leistungsfähigkeit negativ verändert hat.

Nun begann meine Arztodyssee mit den Diagnosen:

ausgeprägter Mitraklappenprolabs mit leichtgradiger Insuffizienz
Vernarbungen des Herzmuskels (abgeklungene Herzmuskelentzündung)
Hypophysenadenom: Makroprolaktinom (gutartiger Hirntumor)

Seit ich am 02.07.2009 im Kopf operiert wurde ist alles noch schlimmer geworden.

Das sind meine zeitweilig wechselnden Symptome:

Müdigkeit (trotz viel Schlaf)
Erschöpfung
Kraftlosigkeit
feinmotorische Bewegungsschwierigkeiten der Hände
nächtliches Ziehen und Kribbeln in Armen und Beinen
Schwankschwindel, Drehschwindel
Übelkeit bei Anstrengung (mittlerweile auch nach Spaziergang an der frischen Luft)
Muskel- u. Gliederschmerz
Gelenkschmerz
sekundenlanger Ohrenschmerz oder Tinnitus
Hodenschmerzen (Verödung einer Krampfader mit 20 Jahren, keine Besserung)
Herzstechen
Brennen der Lunge und Atemnot (vor allem bei leichter Anstrengung und in Ruhe)
Schilddrüsenschmerz, Strangulationsgefühl (1 Knötchen vorhanden)
innere Unruhe, Rastlosigkeit, kreisende Gedanken
Konzentrationsstörung, Verlust von Kurz- und Langzeitgedächtnis
Wortfindungs und Sprachschwierigkeiten
Depression, Gefühlskälte, Gereiztheit,
keine Stressresistenz
Empfindlich auf Licht, Geräusche und Gerüche
überanstrengte müde Augen mit störenden schwarzen Fäden im Blickfeld
ständiges frieren, manchmal Gefühl von Fieber bzw. Schüttelfrost
ab mittags Heißhunger wechselnd süß – salzig, Vormittags kein Hunger
wiederkehrende eitrige Angina (Entfernung der Mandeln mit 15 Jahren)
Hausstaubmilben Allergie
Haarausfall
verschiedene Kopfschmerzen:

1. stundenlanger Spannungskopfschmerz mit Nackenschmerzen und Nasenverstopfung einhergehend.

2. stundenlanger migräneartiger Augenschmerz (einseitig, beidseitig)

3. sekundenlanger akuter maximaler Kopfschmerz mit Ausstrahlung in verschiedene Bereiche wie Augen, Gesicht, Schläfe - verursacht durch bestimmte Kopf bzw. Augenbewegungen. (erst seit OP)


Mittlerweile habe ich folgende Therapien absolviert :

Osteopathische Behandlung / Kraniosakraltherapie
ambulante Schmerztherapien mit regionalen Blockaden und Infusionen
Akupunktur
Krankengymnastik
stationäre psychosomatische Schmerztherapie
sämtliche Antidepressiva und Schmerzmittel ohne Wirkung
zurzeit Psychotherapie

Hausarzt, Internist, Endokrinologe, Neurologe, Psychotherapeut halten mich für Gesund laut den Werten auf dem Papier (anbei im Anhang), obwohl z.B. die Leukozyten seit 2 Jahren so niedrig sind.

Aktuell sind die Schilddrüsenschmerzen ziemlich stark seit vor 3 Monaten die Cortisolsubstitution wegfiel, ich denke dass dadurch viele Symptome herrühren.
Hierbei wird mir auch schon fleißig in einem anderen Thread geholfen:

http://www.symptome.ch/vbboard/schil...esenwerte.html

Meine Berufsunfähigkeit wurde Gott sei Dank von der Rentenversicherung anerkannt die mir nun eine Weiterbildung ermöglichen will, nur kann ich diese in meiner schlechten gesundheitlichen Verfassung nicht bewältigen.

PLEASE HELP ME

Danke
viele hoffnungsvolle Grüße

CesKO
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War/bin/werde ich krank ?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.477
Seit: 26.04.04
Zur Info:

Hier gibt es einen weiteren Thread zu CesKO's Problemen:

http://www.symptome.ch/vbboard/schil...esenwerte.html

Liebe Grüße,
Malve

War/bin/werde ich krank ?
lisbe
Hi CesKO!

Hattest Du schon als Kind Haustiere? Oder arbeiteten Deine Eltern/Geschwister unter Menschenmengen (Lehrer, Krankenschwester)? Oder sehr Land/Naturverbunden?

Gruß!

War/bin/werde ich krank ?

CesKO ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 06.01.11
Hi lisbe,

ja das trifft zu,

meine Mutter war und ist immer noch Krankenschwester.
Daheim hatten wir nie Haustiere.
Aber ich bin oft bei den Großeltern auf ihrem Bauernhof hier im Allgäu gewesen.
Auch hatten meine anderen Großeltern in Italien einen Landsitz die ich von Geburt an jährlich 1 Monat besuchen war.
Mit 3 Jahren war ich sogar für 3 Monaten alleine dort, danach konnte ich kein Deutsch mehr sprechen.
Seit dem Zeitpunkt rede ich viel zu schnell und undeutlich.

lg
CesKO
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syntheticSain ist offline
Beiträge: 171
Seit: 28.11.09
Zitat von CesKO Beitrag anzeigen
Schilddrüsenschmerz, Strangulationsgefühl (1 Knötchen vorhanden)
das solltest du unbedingt genauer abkären!! am besten bei einem nuklearmediziner.
handelt es sich um einen warmen, kalten oder heissen knoten?
ein unauffälliger schilddrüsen-ultraschall sagt nicht immer was aus (je nach arzt und gerät)

War/bin/werde ich krank ?
lisbe
Meine Theorie ist, dass Du vielleicht ein parasitäres Problem hast. Bei Haustieren (gleichzusetzen mit Bauernhof, auf dem Tiere leben) sowie Berufen, die unter Menschenmengen ausgeübt werden, ist man von Haus aus extrem gefährdet. Gerade Krankenschwestern, die täglich in Berührung mit der Bettwäsche der Patienten kommen. Sie brauchen im Prinzip nur die Decke aufzuschlagen und die Eier werden mit dem Staub durch die Nase eingeatmet. Ein echt schwieriger Beruf in dieser Hinsicht.

Ich werde Dir in Deinem Beitrag die Stellen fett markieren, die für meine Theorie sprechen. Das Wissen dazu habe ich mir vor allem aus dr. Ingrid Fonk "Darmparasitose in der Humanmedizin" (Schulmedizin), Baklayan "Parasiten - die verborgene Ursache vieler Erkrankungen" (Alternativmedizin), sowie ein Artikel einer Ärztin (Schulmedizin) dr. Wartolowska, der mir leider nur auf polnisch vorliegt, geholt. So kannst Du zumindest in den beiden ersten Büchern auch selbst nachlesen.

Zitat von CesKO Beitrag anzeigen

zu meiner Person:
männlich, 32 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Größe:179 cm, Gewicht: 72 kg +/- 2 (seit Jahren)
Kinder sind im Grunde wie Haustiere anzusehen: sie spielen draussen und so lange werden eben die Hände nicht gewaschen, auch wenn zwischendurch ein Bonbon in den Mund geschoben wird.

Erste Kopfschmerzen im Alter von 7 Jahren (Augen / Stirn)
Mein Charakter damals war aufgedreht

Grundschule glänzend bewältigt dann Leistungseinbruch am Gymnasium;
Charakterwechsel in nervös und ängstlich
Die heute so modische Hyperaktivität... Parasiten verursachen sie indirekt, indem sie es verhindern oder es erschweren wichtige Spurenelemente aufzunehmen. Bei Hyperaktivität ist das vor allem Magnesium und Eisen.
Ängste können die gewöhnlichsten und häufigsten Parasiten auslösen, wie Madenwürmer und Spulwürmer. Innere Unruhe, Aufwachen in der Nacht - typische Erscheinungen und am besten bei Kindern zu beobachten. Die Erwachsenen schieben dies gleich auf den Stress.

Zeitgleich immer wiederkehrende Streptokokken Angina mit Gelenkschmerzen, meist mit AB-Behandlung. Trotz Mandel-OP (mit 15 Jahren) bis zurzeit mindestens 2 mal im Jahr eitrige Halsentzündung. Wegen dieser Gelenkschmerzen musste ich den Kampfsport aufgeben.
Dr. Fonk in "Darmparasitose in der Humanmedizin" auf Seite 30 zu Gelenkerkrankungen:

"Hierzu gehören zunächst einmal Rheumatoide ganz allgemein und, wie der Fall soeben gezeigt hat, auch in kindlichem und jugendlichem Alter. Schwerpunkt der Gelenkerkrankungen bilden außer Rheumatoiden Wirbelsäulenerkrankungen. Ganz besonders erkrankungen des Ileosakralgelenks sowie das Schulter-Arm-Syndrom und der sog. Tennisarm sind in der Regel in diesen Fällen ohne Darmsanierung nicht erfolgreich zu therapieren. Auch hierbei spielt die gezielte Vermizid-Therapie die entscheidende Rolle."

Weiter muss man wissen, dass Darmparasiten eine Menge von Bakterien und Viren in den Körper schleusen. So lösen sie also wiederum sehr unspezifische Beschwerden aus auf dem indirektem Wege. Fonk schreibt weiter dazu:
"Chlamydia trachomatis in Kombination mit Amöben bei hartnäckigen chronischen urogenitalen Erkrankungen beiderlei Geschlechts. Hierzu Gehören ferner die Polyarthritis sowie die isolierte ein- oder beidseitige Arthritis der Kniegelenke."

Kein Mensch auf dieser Welt denkt: ich habe Knieschmerzen.. ich glaube ich habe Parasiten. Wenn ich jedoch bedenke, wie oft diese Beschwerden so beschrieben werden von den Ärzten, die sich scherpunktmäßig mit Parasiten beschäftigen, wird mir persönlich anders.

Sämtliche Kunstoff-Inlays als Zahnfüllung im alter von 16 Jahren.
Nicht nur Amalgam bewirkt Vergiftungen des Körpers, was anschließend wie ein Magnet auf Parasiten wirkt. Es können auch bestimmte Kunststofffüllungen sein. Leider kann ich die Stelle gerade nicht zitieren, weil ich die Bücher für ein paar Tage verliehen habe. Jedenfalls erwähnt sie die dr. Fonk im Zusammenhang mit systemischen Hauterscheinungen. Wenn ich das Buch wieder habe, werde ich dir die genannten Kunststoffe nennen, dann kannst Du das Gegenchecken.

Ständige Kreislaufprobleme

Während meiner Jugend häuften sich regelmäßige Migräne bzw. Spannungskopfschmerzen, die nie wirklich behandelt wurden.
Auch wurde ich zunehmend melanchonisch.
Baklayan schreibt, dass bei Migränepatienten immer Egel eine Rolle spielen. Sie hatten vielleicht 2% Patienten, bei denen das nicht der Fall war.
Erste Depressionen trugen dazu bei, dass ich mit 19 Jahren ein paar Monate vor dem Abitur die Schule frustriert abbrach und wegen Zivildienst und Berufsausbildung ausgezogen bin.
Depressionen lösen beinah alle Darmparasiten aus. Bei einer Askarideninfektion häufen sich die Suizidgedanken. Mich wundert sehr, dass man immer häufiger Depressionen bei Kindern so leicht diagnostiziert, obwohl die Durchseuchungsrate mit (Kinder-)Madenwürmern in solchen Kindereinrichtungen auch gerne gegen die 100% Marke läuft....

Verödung einer Krampfader im Hoden (Varikozele), doch bis zurzeit trotzdem Beschwerden.
In meiner 3-jährigen Ausbildung seit ich 20 Jahre alt bin überkamen mich eine Zeit lang Panikattacken mit Herzrythmusstörung, das kann aber damit zusammenhängen, dass mein Vater plötzlich an Sarkoidose „Morbus Böck“ verstarb.
Alles das könnte durch Darmparasiten ausgelöst werden. Askariden bei den Panikattacken, Askaridenlarven oder Bandwürmer bei den Herzrythmusstörungen (würde auch zu der Mandelgeschichte passen), und selbst Morbus Böck als "(...) systemische Erkrankung des Bindegewebes mit Granulombildung (...)" (Wikipedia) könnte auf deren Konto gehen. Was nicht weiter verwunderlich wäre, immerhin habt Ihr unter einem Dach gelebt.

Nach meiner Ausbildung Rückkehr in das Elternhaus (Baujahr um 1900) nach erfolgter Altbausanierung. Die Wohnung riecht bis heute noch immer eigenartig für meinen Geschmack und ich fühle mich zum Lüften gezwungen. Es wurden sämtliche Dämmmaterialien und Holzplatten (Rigips, OSB, MDF) verwendet. Böden sind aus Laminat und Kork. Die Inneneinrichtung ist überwiegend von IKEA.
In 2 Himmelsrichtungen befinden sich in jeweils 100 m Luftlinie sehr große Mobilfunksendeeinrichtungen.

Auch arbeitete ich seit diesem Zeitpunkt (Jahr 2002) in der Lebensmittelproduktion im 3-Schicht Rhythmus. Dabei war ich oft Dämpfen von Desinfektionsmittel, Reinigungslauge und Reinigungssäure ausgesetzt. Noch dazu kam ich mit vielen als gesundheitsschädlich gekennzeichneten Stäuben der Produktzusätze in Kontakt.
Hier will ich nur anmerken, dass die Darmparasiten dafür verantwortlich sein können, die Empfindlichkeit zu sensibilisieren und so die MCS-Symptomatik auszulösen. Diese Erkrankung häuft sich in den letzten Jahren ebenfalls sehr und dr. Fonk erwähnt in ihrem Buch diese Tatsache.

Im Jahr 2007 hatte ich 3 Zeckenbisse
Viele denken an Borrelien, wenn sie einen Zeckenbiss hatten. Niemand denkt jedoch daran, dass Borrelien einer der typischen Nebenbefunde einer Darmparasitose sind. Auch andere Viren und Bakterien, wie weiter oben bereits erwähnt.

Im Jahr 2008 wurde eine Hausstaubmilben-Allergie festgestellt
Mein Mann hatte 14 Jahre lang eine Hausstaubmilben-Allergie. Schon nach der ersten Kur hat sie sich fast komplett zurück gezogen. Sowohl Fonk als auch Baklayan beschreiben diese Tatsache - es gibt so gut wie keine Allergien, wenn keine parasitäre Infektion vorliegt.

Anfang des Jahres 2009 wurden meine Kopfschmerzen und Müdigkeit unerträglich.
Über die Jahre hab ich nicht gemerkt wie sich mein Wesen und meine Leistungsfähigkeit negativ verändert hat.
Fonk schreibt genau das auf: jahrzehnte langes Leiden, obwohl alle Befunde/Untersuchungen sagen, alles wäre ok. Spätestens dann muss man an Darmparasitosen denken - mit oder ohne einen Laborbefund, denn diese sind so gut wie nicht zu kriegen.

Nun begann meine Arztodyssee mit den Diagnosen:

ausgeprägter Mitraklappenprolabs mit leichtgradiger Insuffizienz
Vernarbungen des Herzmuskels (abgeklungene Herzmuskelentzündung)
Hypophysenadenom: Makroprolaktinom (gutartiger Hirntumor)
Die Herzproblematiken sind bei dem Thema nicht ungewöhnlich, doch werden sie seitens unserer Ärzte völlig zur Seite geschoben, nicht gesehen, sie haben kein Wissen darüber.

Seit ich am 02.07.2009 im Kopf operiert wurde ist alles noch schlimmer geworden.

Das sind meine zeitweilig wechselnden Symptome:

Müdigkeit (trotz viel Schlaf)
Erschöpfung
Kraftlosigkeit
feinmotorische Bewegungsschwierigkeiten der Hände
nächtliches Ziehen und Kribbeln in Armen und Beinen
Schwankschwindel, Drehschwindel
Übelkeit bei Anstrengung (mittlerweile auch nach Spaziergang an der frischen Luft)
Muskel- u. Gliederschmerz
Gelenkschmerz
sekundenlanger Ohrenschmerz oder Tinnitus
Hodenschmerzen (Verödung einer Krampfader mit 20 Jahren, keine Besserung)
Herzstechen
Brennen der Lunge und Atemnot (vor allem bei leichter Anstrengung und in Ruhe)
Schilddrüsenschmerz, Strangulationsgefühl (1 Knötchen vorhanden)
innere Unruhe, Rastlosigkeit, kreisende Gedanken
Konzentrationsstörung, Verlust von Kurz- und Langzeitgedächtnis
Wortfindungs und Sprachschwierigkeiten
Depression, Gefühlskälte, Gereiztheit,
keine Stressresistenz
Empfindlich auf Licht, Geräusche und Gerüche
überanstrengte müde Augen mit störenden schwarzen Fäden im Blickfeld
ständiges frieren, manchmal Gefühl von Fieber bzw. Schüttelfrost
ab mittags Heißhunger wechselnd süß – salzig, Vormittags kein Hunger
wiederkehrende eitrige Angina (Entfernung der Mandeln mit 15 Jahren)
Hausstaubmilben Allergie
Haarausfall
verschiedene Kopfschmerzen:

1. stundenlanger Spannungskopfschmerz mit Nackenschmerzen und Nasenverstopfung einhergehend.

2. stundenlanger migräneartiger Augenschmerz (einseitig, beidseitig)

3. sekundenlanger akuter maximaler Kopfschmerz mit Ausstrahlung in verschiedene Bereiche wie Augen, Gesicht, Schläfe - verursacht durch bestimmte Kopf bzw. Augenbewegungen. (erst seit OP)
Der Fall nach einer OP am Kopf ist so nirgendwo beschrieben. Ich werde jedoch - wenn ich die Bücher wieder habe einen anderen Fall aufschreiben. Die anderen Symptome sind alle in der Parasitentheorie nichts Ungewöhnliches. Diesmal habe ich aber fett markiert, was vielleicht für einen Bandwurm sprechen würde...
Kurzzeitgedächtnis kann schon auf Grund fehlender Spurenelemente und Vitamine leiden.


Osteopathische Behandlung / Kraniosakraltherapie
ambulante Schmerztherapien mit regionalen Blockaden und Infusionen
Akupunktur
Krankengymnastik
stationäre psychosomatische Schmerztherapie
sämtliche Antidepressiva und Schmerzmittel ohne Wirkung
zurzeit Psychotherapie
Das ist leider oftmals der Weg, wenn die Ärzte nicht weiter wissen. Meinen Sohn wollte man schon mit 4 Jahren zum Psychologen schicken... Auch dr. Fonk beschreibt diese Tatsache.

obwohl z.B. die Leukozyten seit 2 Jahren so niedrig sind.
Diese Tatsache ist ein Hinweis auf eine Darmparasitose. Dr. Fonk empfiehlt die sog. unspezifischen Blutbefunde aufstellen zu lassen:
- Eosinophile
- Leukozytose, Leukozytopenie
- IgE => erhöhte T-Helferzellen Typ2 (TH2)
- Erhöhte Histaminwerte
- Anämie ohne nachgewiesene Blutungsquelle, Eisenmangel
- Vit. B12-Mangel, Calcium- , Magnesium-Mangel
Eines muss man jedoch wissen: wenn alle Werte ok sein sollten, kann damit eine Darmparasitose trotzdem nicht ausgeschlossen werden. Analog gilt: sind die Werte auffällig, liefern sie sichere Hinweise auf eine eventuelle Darmparasitose. Die Diagnostik ist hier wirklich der Knackpunkt(!).

Gute Besserung und Gruß!

Geändert von lisbe (12.01.11 um 12:17 Uhr)

War/bin/werde ich krank ?

CesKO ist offline
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Seit: 06.01.11
Danke lisbe,

das hast du sehr aufschlussreich veranschaulicht, ich werde der Sache nachgehen.
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CesKO ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 06.01.11
Hallo,
die Clark-Therapie scheint mir ziemlich dubios zu sein... Ich versuche es jetzt stattdessen mit der Birnhonig-Kur von Hildegard v. Bingen

Auf was ich gerade gestoße bin, dank Oregano, nämlich Histamin-Intoleranz infolge von Pyrrolurie.
Ich habe Alkohol noch nie vertragen, da ich nur von einem Glas Wein Kopfschmerzen bekommen kann.
Deswegen könnten auch meine Schilddrüsenhormone beeinträchtigt sein.

Zurzeit versuche ich wieder bisschen Sport zu machen, es ist aber wirklich hart. Nach ein paar "Mädchenliegestütz", Situps, Kniebeugen wird mir so übel dass ich am liebsten immer aufhören würde.
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CesKO ist offline
Themenstarter Beiträge: 65
Seit: 06.01.11
Hallo,

ich habe die Birnhonig-Kur abgebrochen, weil es folgende Auswirkung hatte:
Drehschwindel, starke Kopfschmerzen, Übelkeit

Eigentlich ist die Kur gut verträglich aber mein Körper wehrt sich dagegen, wieso auch immer, das ist schade weil ich mir davon Besserung erhofft habe.
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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Wurde die Schilddrüse nun untersucht und auch eine Borreliseinfektion?

Ansonsetn kann ich dir auch nur raten die von lisbe vorgeschlagenen Punkte zu untersuchen.

- Eosinophile
- Leukozytose, Leukozytopenie
- IgE => erhöhte T-Helferzellen Typ2 (TH2)
- Erhöhte Histaminwerte
- Anämie ohne nachgewiesene Blutungsquelle, Eisenmangel
- Vit. B12-Mangel, Calcium- , Magnesium-Mangel

Darmparasieten direkt nachzuweisen, scheint nicht so einfach zu sein. Mit diesen Werten hast du aber Anhalstpunkte. Selbst wenn es keine Parasiteninfektion sein sollte, helfen diese Werte weiter.

Zu den Histaminwerten noch den DAO Wert messen udn du weisst, ob du eine Histaminintoleranz hast.

Die IgE Wert weissen auch auf Allegien hin und im Internet finden sich Hinweise, dass ein Vitamin B12 Mangel alleine schon deine Symptome auslösen kann, egal welche Ursache dieser hat.


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