Seit Jahren müde, kraftlos, erschöpft - weiß nicht mehr weiter!

06.01.11 19:51 #1
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Seit Jahren müde, kraftlos, erschöpft - weiß nicht mehr weiter!

Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Hallo Leserin!
Deine Schilderungen kommen mir sehr bekannt vor, bis hin zu den Wirkungen nach dem Sport. Ich schätze mal, daß da Multifaktoren eine Rolle spielen, wie heutzutage wohl bei den meisten erkrankten Menschen. Das heißt: Zahnmetalle, Impfnachwirkungen (auch über Jahre/Jahrzehnte) und vieles mehr.

Ich möchte Dich gerne hauptsächlich auf einen Faktor "obendrauf" aufmerksam machen: die Mikrowellenstrahlung, die von Sendemasten, Handys, Schnurlostelefonen, WLAN und vielem mehr ausgeht. Die wird immer noch von den meisten Menschen völlig unterschätzt.

Ich habe fünf Jahre gesucht und gesucht nach den Ursachen, habe auch Intoleranzen festgestellt usw., bin aber nicht weitergekommen.
Durch Zufall stieß ich auf das Thema mit der Strahlung, und das war dann der Treffer (Vorbelastung durch Zahnmetalle, Impfungen, Traumatisierungen etc.). So kann ich mich ein Stückweit schützen, es ist nicht einfach, aber ich kann zwischendurch mal Luftholen. Sicher, die Strahlung ist quasi überall, aber es gibt auch weniger belastete Ecken. In meiner Wohnung ist es mittlerweile gut, weil ich mit allen Nachbarn gesprochen habe wegen ihrer strahlenden Geräte. Einige nehmen jetzt Rücksicht. Zwei stellten selbst fest, daß sie darunter leiden. Das Rausgehen ist für mich nach wie vor erheblich problematisch, weil draußen durch die Sendemasten viel Strahlung herrscht.

Hättest Du mal die Möglichkeit, Dich (möglichst 2 Wochen oder so) in einer sehr strahlenreduzierten Umgebung aufzuhalten, um den Unterschied auszumachen? Ich habe schon von vielen Menschen gehört, daß sie nach langer Zeit das erste Mal wieder richtig aufatmen und sich fühlen wie Jahre nicht mehr. Von einer Frau hörte ich, daß sie nach drei Tagen in italienischen Bergen (als auch sie noch von nichts wußte) all ihre Medikamente ad acta legen konnte und sich bestens fühlte. Kaum war sie wieder zu Hause, ging alles wieder los.

Meine Tochter hat vor zwei Jahren eine Woche zu einem Kurs an der Uni verbracht, sie hatte durchgängig Kopfschmerzen, dort gibt es Sendemasten und überall WLAN. Von Freiburg höre ich, daß etliche Studenten ihr Studium nicht mehr fortsetzen können, weil sie es an der Uni nicht aushalten können.

Das Bundesamt für Strahlenschutz geht von 10% Betroffenen aus, Baubiologen etwa von 20%, eine Statistik mit Auswertungen aus 7 Ländern von zur Zeit 20%, bis 2017 50% der Bevölkerung.
Das große Problem ist, daß nur ein kleiner Teil dieser Menschen weiß, woher ihre Beschwerden stammen. Die Strahlung kann Erkrankungen auslösen oder jede Erkrankung verschlimmern.

Ich kann Dir nur raten, sämtliche Strahlungsquellen in Deiner Wohnung umzustellen auf Kabel, möglichst kein Handy zu nutzen. Auch Energiesparlampen geben heftig Hochfrequenzstrahlung ab, wird auch unterschätzt.
Ein Hinweis: Der Calcium-Stoffwechsel im Gehirn ist ab 0,1 Mikrowatt pro Quadratmeter beeinträchtigt. Ein Handy am Kopf strahlt mit über 10 Millionen Mikrowatt! Ein Schnurlostelefon am Kopf: 1 Million Mikrowatt und noch in 5 Metern Entfernung mit etwa 800 Mikrowatt.
Ansonsten ist das Wohnen in höheren Stockwerken problematisch, weil dann umso mehr von den Sendemasten reinkommt.
Vielleicht gibt es in Deiner Umgebung eine Gruppe oder Initiative, die Du mal um Messungen in Deiner Wohnung bitten könntest, das ist günstiger als vom Baubiologen bzw. machen manche das auch mal kostenlos. Sogenannte Entstörprodukte helfen nur sehr eingeschränkt oder gar nicht.

Meine Tochter sagt übrigens, daß in ihrem Freundeskreis fast alle depressiv und/oder antriebslos sind. Trotzdem sie unter einer Impfschädigung leidet und eine wahrscheinlich durch Handy ausgelöste Wucherung entwickelt hatte (OP), ist sie, seit sie Schnurlostelefon und Handy abgeschafft hat (und Gespräche mit Nachbarn), eine der Fittesten unter ihren Altersgenossen.
Das Leben ist dann um einiges eingeschränkter, aber man kann sich ein STückweit schützen.
Ärzte sind leider noch weitgehend uninformiert, werden zudem teilweise desinformiert durch eine Institution, die sich IZGMF nennt (da wird behauptet, daß unterhalb der Grenzwerte es keine biologischen Wirkungen gäbe, daß somit die Betroffenen "Psychos" seien).

Ein Tip noch: Eine andere Betroffene nimmt jetzt Strophanthin (Buch von Petry dazu), seitdem fühlt sie sich morgens überhaupt nicht mehr zerschlagen. Bekommt man allerdings nur auf Rezept, 1.000 Arztpraxen in D. verschreiben es noch. Ist ein sehr geniales natürliches Mittel (Interview dazu bei bewusst.tv).

Im Schlaf ist die "Elektrosensibilität" weit ausgeprägter: um den Faktor 100. Und da man dort die ganze Zeit am gleichen Platz bleibt, d. h. den immergleichen Frequenzen/Reizen ausgesetzt ist, und da der Schlaf nicht mehr tief genug ist durch die Strahlung (dies gilt wohl für alle Menschen), sind viele mittlerweile morgens nicht mehr erholt, sondern wie zerschlagen.

Es gibt übrigens ein Allergiker-Hotel in Thüringen, bei Gerhardtsgereuth, betrieben von einer Frau Dr. Stöcker. Dort ist relativ wenig Strahlung, strahlengeschädigte Menschen pilgern dorthin, um sich zu erholen und eben, um den Vergleich anzustellen.

Hier noch einige Angaben von einem Flyer zu Handy und Schnurlostelefonen:

Nach etwa 10 Jahren Handynutzung ist das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, 5,3-fach erhöht.
- Eine Studie an 13.169 Kindern wies nach, daß bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft digital schnurlos telefonieren, eine Wahrscheinlichkeit von 54% besteht, daß sie hyperaktiv werden und Verhaltensstörungen zeigen.
- Durch ein Telefonat mit Handy/Schnurlostelefon öffnet sich die Blut-Hirn-Schranke, Gifte gelangen somit ungehindert ins Gehirn. Dieser Effekt ist Tage nach dem Telefonat noch nachweisbar.
- Durch ein Telefonat mit Handy/Schnurlostelefon verklumpt das Blut für einige Stunden, ebenso das der Mitmenschen bis 1,80 m Abstand.
- Die Krebsrate ist im Umkreis von 400 Metern von Sendemasten 5-8fach erhöht.
- Jedes kabellose Telefonat schädigt alle Kinder und Erwachsenen auf viele Meter, auch durch Wände hindurch.

Mögliche Folgen der Funkstrahlung:
Schlafstörungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Herzbeschwerden, Tinnitus, Denk-/Gedächtnis-/Lernstörungen, Unruhe, Gereiztheit, depressive Verstimmungen, Erschöpfung, Angstzustände, Hautprobleme, Immunschwäche... und vieles mehr.

Weitere Informationen:
www.diagnose-funk.org Willkommen Bürgerwelle e.V. - Herzlich willkommen... Elektrosmognews, Startseite, Aktuelle News zum Thema Mobilfunk und Elektrosmog

Hier im Forum gibt es unter "Elektrosmog" auch eine Menge nachzulesen.

Ich hoffe, ich konnte Dir irgendwie weiterhelfen, auch wenn es viel Kleinarbeit sein kann, aber es lohnt sich auf jeden Fall, diesem Hinweis etwas intensiver nachzugehen!

Geändert von Nischka (07.01.11 um 06:13 Uhr)

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Leserin12345 ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 06.01.11
Nein, ich habe keine Zahnfüllungen, Implantate o.ä. (habe das Glück, dass ich noch nie Karies oder so hatte und nur einmal im Jahr zur Kontrolle zum ZA muss ). Das kann also keine Ursache für meine Beschwerden sein.

Ich ernähre mich - leider - recht einseitig. Esse hauptsächlich Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Brot, Brötchen und ab und zu Joghurt. Dachte ja auch an einen Eiweiß- oder Nährstoffmangel, aber Kalium, Clacium, Magnesium und Gesamteiweiß im Blut waren okay. Und gegen den Eisen- und Vit. B12-Mangel habe ich ja jetzt etwas getan.

Mit dem Thema Strahlung und Elektrosmog werde ich mich mal genauer befassen.

Was mir aber noch eingefallen ist: die Wohnung, in der ich seit 8 Jahren wohne, ist sehr feucht. Wir hatten schon öfters Schimmel an den Wänden, der sich aber von außen abputzen ließ. Dank elektrischem Raumentfeuchter haben wir die Luftfeuchtigkeit auch auf ein normales Niveau bekommen. Meine Mutter meint aber z.B., dass irgendwie meine Sachen immer etwas muffig riechen und mir ist das selber schon bei Sachen aufgefallen, die einige Zeit unbenutzt im Schrank lagen.

Lässt sich wohl irgendwie im Körper feststellen, ob man Schimmelpilzsporen o.ä. in sich hat? Denke ja mal, dass eine Messung in der Wohnung ziemlich viel Geld kostet, oder?!

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Für eine grobe Schimmelmessung in der Wohnung gibt es Tests:

EnviroMed | Schimmeltest

Die Frage ist dann nur, ob man so auch herausfindet, wo genau die Schimmelstellen sind.
Mein Lieblingstier zu diesem Thema ist ja der Schimmelhund:

schimmelhund

Grüsse,
Oregano

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Anonym20100 ist offline
Beiträge: 496
Seit: 22.09.10
Im Job und an der Uni kann ich mich nicht mehr konzentrieren - mein Kopf fühlt sich matschig an und ich kann mir nichts merken.
Hallo,

ich lese sehr viel von Uni/Studium in Zusammenhang mit andauernder Erschöpfung. Wenn du zusätzlich noch arbeitest - vielleicht bist du einfach überanstrengt? Wenn das so ist, ist es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass dieser Zustand nicht sofort verschwindet, wenn du mal über längere Zeit frei hast. Ernsthafte Erschöpfung lässt sich nicht so einfach wieder "wegschlafen". Stehst du unter Druck?

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Leserin12345 ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 06.01.11
Hallo zusammen,

ich gebe mal ein kurzes Update:

Hashimoto habe ich tatsächlich. Aber die L-Thyroxin habe ich ja schon vorher genommen und mehr kann man da ja wohl nicht machen.

Vitamin B12 und Ferritin sind auch wieder im grünen Bereich.

Zink ist etwas niedrig, aber wohl nur grenzwertig. Das dürfte auch nicht der Grund für meine Probleme sein.

Außerdem wurde festgestellt, dass ich das Ebstein-Barr-Virus in mir habe.

Ansonsten hat sich an der Müdigkeit nichts geändert .

Klar, ich habe etwas Stress an der Uni und privat, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das der Grund für über 8 Jahre andauernde Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sein kann!

Ich kann mich in diesem Zeitraum nicht an EINEN Tag erinnern, an dem ich morgens aufgestanden bin und mich fit gefühlt habe..

Von daher müssen mein Arzt und ich wohl noch weitersuchen.

Seit Jahren müde, kraftlos, erschöpft - weiß nicht mehr weiter!

nana ist offline
Beiträge: 1.424
Seit: 04.07.10
Zink ist ein Baustein der DAO (baut Histamin ab).



ein link zum ebstein- barr-virus:

http://www.naturheilpraxis-hollmann....nBarrVirus.htm

das könnte schon eine ursache für deine beschwerden sein.

lg
nana
__________________
"Nichts lockt die Fröhlichkeit mehr an als die Lebenslust." (Ernst Ferstl)

Geändert von nana (21.03.11 um 21:27 Uhr)

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Cheerful ist offline
Beiträge: 191
Seit: 12.03.11
Zitat von Leserin12345 Beitrag anzeigen
Ich ernähre mich - leider - recht einseitig. Esse hauptsächlich Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Brot, Brötchen und ab und zu Joghurt. Dachte ja auch an einen Eiweiß- oder Nährstoffmangel, aber Kalium, Clacium, Magnesium und Gesamteiweiß im Blut waren okay. Und gegen den Eisen- und Vit. B12-Mangel habe ich ja jetzt etwas getan.
Hast du mal probiert, einige Wochen lang glutenfrei, also ohne Weizen, Roggen, Haferflocken, Hirse, Weizenpasta auszukommen und dafür so etwas wie Quinoa, Buchweizen, Amaranth und Kichererbsen/Humus zu essen? Vielleicht kommt die Angeschlagenheit von Gluten. Eventuell sind die Blutwerte auch OK, nur kann dein Körper die vorhandenen Vitaminen et al. nicht aufnehmen und verwerten.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Einwurf: Hirse enthält kein Gluten ....

Gruss,
Oregano


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