Unverträglichkeiten; Leberprobleme

05.01.11 22:18 #1
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Unverträglichkeiten; Leberprobleme

Oregano ist offline
Beiträge: 61.737
Seit: 10.01.04
Hallo danamaus,

wenn man so lange keine Diagnose hatte, ist es gut, eine zu haben?
Vielleicht ist dieser Thread für Dich nicht uninteressant:
Forum Chronische Infektionen - Zoonosen - Bornavirus, Borreliose, Herpes, Headshaking • Thema anzeigen - Was ist HPU / KPU

Welche Therapie fängst Du jetzt an?

Grüsse,
Oregano
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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 847
Seit: 14.09.09
trotz der jetzigen diagnose "hpu" solltest du dir überlegen, deine amalgamfüllungen unter 3-fach-schutz entfernen zu lassen.

schaden tut es auf lange sicht wohl kaum und deinen hohen kupferwerten wird es sicher auch helfen.

wie sehen eigentlich deine wasserrohre (kupferrohre?) aus?

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Liebe Grüße G01

Unverträglichkeiten; Leberprobleme

rust ist offline
Beiträge: 71
Seit: 18.03.13
Hallo danamaus,
wenn man Kohlenhydrate schwer verarbeiten kann fangen diese an zu gähren.
Du hast permanent einen sehr leichten Alkoholspiegel, welcher die Leber belastet.
Lass alle Kohlenhydrate weg ( z.B. Logi-Kost) und du wirst nach wenigen Wochen
ganz normale leberwerte haben.
Nehme hochdosiert Vit. B-Komplex!
Vit. B 12 ist der Gegenspieler von Entzündungen.
Achte darauf dass du keine Lebensmittel isst auf die du allergisch bist.
Notfalls mache nochmal einen LTT und BDT auf Lebensmittel.
Auf gar keinen Fall einen Epikutan-Test!
Gute Besserung rust

Unverträglichkeiten; Leberprobleme

Oregano ist offline
Beiträge: 61.737
Seit: 10.01.04
Hallo rust,

warum keinen LTT = Lymphozytentransformationstest?
Ich wundere mich, daß Du per "Ferndiagnose" gleich Empfehlungen wie ein Arzt aussprichst.
Vitamin B12 mag ein wichtiges Vitamin B sein. Aber meinst Du nicht man sollte zuerst feststellen, ob überhaupt ein Mangel vorliegt? Gegen welche Entzündungen soll denn Deiner Meinung nach das B12 helfen? Und in welcher Form?

Was ist ein BDT?

Grüsse,
Oregano
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Unverträglichkeiten; Leberprobleme

rust ist offline
Beiträge: 71
Seit: 18.03.13
Hallo Oregano,
wenn ich mich falsch, d.h. wie ein Arzt ausgedrückt habe, bitte ich um Entschuldigung,
da ich keiner bin.
Ich schrieb dass ein LTT (Typ 4 Allergie (spätreaktion)) und BTD (Basophilen-Degenerations-Test (Typ 1 Allergie (Sofortreaktion)) meiner Meinung nach zu empfehlen ist. Die Aktivierung des Immunsystems ist immer Entzündung.
Der Antagonist (Gegenspieler) einer Entzündung ist das Vit. B12 (laut Dr. Kuklinski).
Jede systemische Erkrankung ist auch eine aktivierung des Immunsystems.
Das B12 hilft erstmal nur, auf jedefall besser als Kortison.
Da Vit. B wasserlöslich ist, kann man nicht viel falsch machen, wenn man es nimmt.
B12 ist auch der Antagonist gegen nitrosativen- Stress. (laut Dr.Kuklinski u. Prof. Pall)
abends genommen ist man besser ausgeschlafen und nicht so "Kaputt".
Gruß rust

Unverträglichkeiten; Leberprobleme

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo danamaus,

Seit deinem letzten Beitrag ist einige Zeit vergangen. Wie geht es dir heute? Welche Therapie hast du begonnen?

Ich wollte dich bloss kurz auf Morbus Wilson hinweisen, welches ähnliche Symptome wie HPU/KPU macht. Ich hoffe, dies hatte man ausgeschlossen?

Alles Gute und lg

Unverträglichkeiten; Leberprobleme

margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
seit 5 Jahren geht es mir nicht mehr gut. Damals bin ich ohnmächtig geworden und habe anschließend kaum noch ein Lebensmittel vertragen. Festgestellt wurden dann Histamin-, Fruktose- und Sorbitunveträglichkeit sowie eine Unverträglichkeit von Konservierungsstoffen. Trotz Einhaltung der "Diät" habe ich dennoch immer wieder hohe Leberwerte (ein auf und ab) und in Zeiten wo die Leberwerte hoch sind vertrage ich auch die Lebensmittel nicht die ich sonst eingermaßen vertrage.

Insgesamt ist meine Symptomatik diese:
- Lebensmittelunveträglichkeiten (Diät wird eingehalten)
- hohe Leberwerte, schwankend
- Sodbrennen, Reflux, ständig übersäuert
- starke Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- Muskelzucken, vor allem am Auge (fast die ganzen 5 Jahre konstant)
- Wahrnehmungs- und Sehdefizite
- keinen klaren Kopf (wie im Nebel)
- Schwindel, wacklige Beine
- ab und an erhöhter Puls
- starker Leistungs- und Konzentrationsabfall
- Bauchschmerzen, Leberschmerzen, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Rücken- und Nackenschmerzen
- ab und an leichte Gelenksschmerzen (Kiefer- Hand-, Fußgelenk, ab und an auch die Finger)
-Muskelschmerzen

die hohen Leberwerte sind eigentlich relativ häufig vorhanden z.B. im Oktober hoch mit Leberkrämpfen, im November wieder normal, seit 2 wochen wieder hoch. es schwankt also stetig. Hohe schwankende Leberwerte wurden auch schon mit 14 Jahren bei mir festgestellt aber da hatte ich währenddessen nie Probleme. Je älter ich werde umso schlimmer wird es in den Phasen.
- Nochwas ist aufgefallen und ich hätte da auch gerne einen Rat dazu: ich habe zu viel Kupfer im Vollblut 1,68 (Referenzbereich 1,0-1,20) und etwas weniger aber auch viel zu viel im Serum 180 (Ref. 80-150). Das freie Kupfer ist bei 63 (sollte unter 10 sein) und Coeruloplasmin im Serum bei 0,39 (Ref. 0,22-0,61). Was sagt mir das? der Arzt weiß da nämlich nicht so genau darüber bescheid...kann es denn mit meinen erhöhten Leberwerten zusammenhängen?




Hallo Daniela,


Du hast ein erhöhtes freies Kupfer, d. h. Du hast Dich offenbar schon mit der Thematik des M. Wilsons (Kupferspeicherkrankheit) beschäftigt?

Folgende Symptome würden den Verdacht dafür bekräftigen:

starke Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- Muskelzucken, vor allem am Auge (fast die ganzen 5 Jahre konstant)
- Wahrnehmungs- und Sehdefizite
- keinen klaren Kopf (wie im Nebel)
- Schwindel, wacklige Beine
- starker Leistungs- und Konzentrationsabfall
-Muskelschmerzen


Dein Coeruloplasmin lag bei 0,39 und Deine Kupferwerte sind über der Norm:
Wenn Du Morbus Wilson (MW) hast, sind diese Werte dann denkbar, wenn Du oft akute Phasen einer Hämolyse hast
oder
wenn Du die Pille einnimmst
oder
wenn Du eine Entzündung oder einen Infekt zum Zeitpunkt der Blutentnahmen hattest.
Manchmal genügt es auch, dass die Leber entzündet ist, was sich an erhöhten Leberwerte erkennen läßt.

Trifft einer der genannten Gründe bei Dir zu?
Eine Hämolyse ist für einen Laien schwer zu diagnostizieren. Wenn z. B. das Haptoglobin erniedrigt ist, so wäre das ein Zeichen dafür.
Aber auch erhöhtes indirektes Bilirubin kann ein Hinweis sein oder ein erniedrigtes Alpha-2-Globulin in der Eiweißelektrophores.
Die Erythrozyten können bei schweren Hämolysen erniedrigt sein.
Aber man hat eine akute Hämolyse meist nicht dauerhaft, so dass die Werte, wenn die akute Phase vorbei ist, wieder normal sein können.
Bei mir ist aber immer das Haptoglobin niedrig oder erniedrigt.

Ich vermute bei Dir sehr stark einen M. Wilson. Zum einen sind Deine Kupferwerte dafür auffällig zum anderen sind die Leberwerte erhöht und zum dritten ist die Symptomatik dafür sehr passend.

Hier in Forum ist eine Rubrik für Morbus Wilson.
Morbus Wilson - Das Ende der Symptombekämpfung

Folgende Links kann ich Dir noch empfehlen:
Morbus Wilson e.V.
eurowilson.org - Report a new case - Latest News
AWMF: Detail


LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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