Jeden Tag, muss ich den Kampf verlieren!

13.11.10 04:39 #1
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alessandra ist offline
Beiträge: 9
Seit: 12.10.10
Hallo zusammen!

ich kann einfach nicht mehr. Ich schreibe nun, mit meiner letsten Kraft diesen Text. Ich erbreche mich jedesmal nach dem essen. Nicht nur das nein, ich wohne in einer bedreuten WG, da ich erst 14. Jeden Tag muss ich irgendwo mich erbrechen. Was ich auf dem WC in der WG, nicht mehr tun darf. Also beschloss ich jeden Tag nach dem essen, in einen Plastiksack zu erbrechen, und es auf den Balkon zu stellen. Es ist wie ein Kreis. Ich schwänze die Schule, gehe in ein Einkaufs Laden und kaufe so viel ich tragen kann. Und bezahlen kann. Danach stopfe ich es nur so in mich hinein. Und gehe mich dann, irgendwo ... erbrechen. Wenn du Schule eig vorbei währe, gewhe ich dann in die WG und tue so als nichts gewesen sei. Oh ja wiesst ihr, was ich jeden Tag für Schmerzen habe. Ich kann dieses Essen nicht mehr sehen. Und es zieht mir die letste Kraft aus meinem Körper. Heute Abend hatte ich eine Ess-Atage, bin danach eingeschlafen. Nach dem was ich alles gegessen habe, schwänke ich dann immer von 3kg hinauf und ab. Mei Leben ist sinnlos. Und ich bin mehr als unglücklich. Ich habe mich Gestern doch so auf das Kotzen gefreut, und dann ... jetzt sind die gansen Fette in mir. Und ich bin schwerer. Ich weiss mir nicht mehr zu helfen. Habe Schmerzen, fühle mich nicht wohl und ich möchte dies alles nicht mehr. Was soll ich denn bloss tun? Es ist alles sinnlos, und ich würde am liebsten jetzt gerade abhauen, wer weiss vilt tu ich s ja. Was habe ich noch zuverlieren? Habe keine richtige Familie mehr, wohne in einem Heim, kotz mir jeden Tag die Seele hinaus, bin unglücklich, fühle mich so schreckilich Fett und hässlich. Niemand weiss, was ich jeden Tag durch machen muss. Der Tod... ist nciht das Böse, im gegenteil vileicht ist er auch nur die Erlösung. Ich brauche hilfe, das weiss ich.. Doch ich weiss nicht mehr, was ich tun soll, gewinnen gegen die Ess-Ataken? Nein keine chance. Sie sind stärker, so wie das erbrechen auch. Ich hoffe Gott wird bei mir sein, egal was sein wird.

Jeden Tag, muss ich den Kampf verlieren!

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Was ist das für eine WG? Ist das Teil der Theraphie? Falls es keine Therapiegruppe ist, bist du bereit für eine Therapie? Wende dich an eine Klinik für Essstörungen und bitte um Hilfe. Alleine wirst du aus dem Kreis nicht rauskommen. Du brauchst psychologische Betreuung.

Geändert von derstreeck (13.11.10 um 09:04 Uhr)

Jeden Tag, muss ich den Kampf verlieren!

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo allesandra,

ich glaube, Du bist sehr verzweifelt: auf der einen Seite weißt und fühlst Du, daß es Dir mit Deiner Eßstörung, die ja auch wieder Gründe hat, ganz schlecht geht. Auf der anderen Seite siehst Du keine Möglichkeit, da auszusteigen und empfindest die Freßattacken als stärker als Dich selbst.
Im Moment ist das sicher so, aber: andere haben es auch geschafft, aus diesem Teufelskreis herauszukommen, auch wenn das alles andere als leicht ist. Wenn Du an Gott glaubst, dann ist er bei Dir, aber vor allem dann, wenn Du es angehst, aus dem Teufelskreis "ich finde mich dick, ich esse nicht mehr, ich nehme ab, ich habe Hunger - ich finde mich dick" herauszukommen.
Allerdings brauchst Du dafür sicherlich Hilfe. Ein Teil davon dürfte das betreute Wohnen sein, aber offensichtlich ist das nicht genug, sonst würdest Du die Regeln dort aus lauter Zwangsverhalten heraus nicht umschiffen und trotzdem weiter den Attacken nachgeben und ko...

Bekommst Du denn keine Psychotherapie? Die wäre meiner Meinung unbedingt nötig! Hast Du da noch gar keine Hilfe bekommen? Warst Du schon einmal oder mehrmals in einer Klinik für Eßstörungen?`Hast Du da schon einmal darüber nachgedacht?
Weißt Du, warum bzw. seit wann du angefangen hast mit dem Binge-Eating?
Siehst Du selbst einen Weg aus diesem Teufelskreis? Wie sähe der aus?

Grüsse,
Oregano

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alessandra ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 12.10.10
Nein, die betreute WG ist nicht eine Therapi für eine Ess-störung.
Ich bin vor langer Zeit, in die Klnik gegangen, weil ich eine grosse Ausernandersetzung mit meinem Vater hatte. Mehr möchte ich über das nicht reden. Mein Bruder ist Drogen abhängick und so weiter, daher bin ich oder musste ich in eine betreute Whngruppe gehen. Durfte nicht mehr in diesen Umständen, nach Hause gehen. In der Klinik traf ich viele Magerüschtige an. Das hat aber ganrnichts damit zu tun. Oder ich weiss auch nicht. Das ist auch egal! Aufjedenfahl .. Ja ich habe eine Psychologin. Ich spreche manchmal mit ihr darüber, da es viele in meiner Umgebung gemerkt haben, wiessen die es auch. Auch ein Artzt ist informiert. Bei dem ich jede 2 Wochen vorbei gehen muss, der hab ich aber erst 2mal gesehen. Er hat nur gesagt, ich darf nicht mehr abnehmen. Aber das werde ich sowieso tun. Weil ich bin zu dick, und das wiesst ihr alle. Nur, das ich Schule schwänze und so viel inn mich hinein fresse, das tut mir selber nicht gut, das weiss ich. Und ja, das Kotzen befridiegt mich wirklich! Nacher geht es mir viel besser. Schmerzen im Bauch und im Hals habe ich aber, und ich weiss auch das ich immer komischer wird. In meiner Familie habe ich nicht wirklich die Unterstützung, im gegenteiln meine Grossmutter sagte mir, ich sollte mich von einem Auto überfahren lassen, das wäre das gleiche wie ich jetzt tue. Oder sie macht mir ständig den Vorwurf ich sei Schuld das es ihr so schlecht geht. und die eine Betreuerin, die denkt der Artz wird das schon Regeln. Wiesst ihr, ich würde so richtig gerne mal für zwei Wochen einfach verschwinden. Oder eingespert werden! Dann würde ich sicher wieder abnehmen. Ich habe ein Ziel Gewicht. Wenn ich das ereicht habe, dann werde ich mich wieder gesund ernähren. Ich weiss aber das ich auch möchte, das diese Ess-Ataken aufhören. Ich möchte nicht so viel essen! Ich halte es länger einfach nicht mehr aus. Der stress ist zu gross, und keiner versteht das. Alle machen mir Vorwürfe und ich? Sitze da, hör zu ... und zieh mein eigenes Ding durch. Was soll ich denn noch tun? Meine Psychologin weiss natürlich auch nicht dases so schlimm ist. Oder ich weiss nicht vileicht schon?

gruss

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Es gibt schon Menschen die dich verstehen. Dass dich das Brechen befriedigt brauchst du nicht extra erklären. Es ist wichtig, dass du verstehts, dass es eine Sucht ist und du abhängig bist. Es ist unmöglich diese Sucht alleine zu überwinden. Du benötigst profesionelle Hilfe. Wie du schreibst, schein dir deine Familie nicht helfen zu können. Wichtig ist, dass du von dir aus etwas ändern willst und bereit bist dir helfen zu lassen. Von Menschen die damit Erfahrung haben. Das Beste wäre eine Klinik für Esstörungen. Bist du aus Deutschland? Ich kann dir gerne Nummern raussuchen an die du dich wenden kannst. Das ist auch der beste Weg eine zeitlang dem Familienalltag und dem Stress zu entfliehen.

Dein erster Ansprechpartner ist deine Psychologin. Wenn du Hilfe annehmen möchtest, bitte sie um Hilfe. Sie kann dir vielleicht auch sagen an welchen Spezialisten oder an welche Klinik du dich wenden kannst. Ich schätze mal, sie weiss schon bescheid und ist der Meinung, du bist noch nicht so weit.

Du musst entscheiden, wenn du bei ihr ein schlechtes Gefühl hast, rede mit ihr darüber und du kannst zu einer anderen Psychologin wechseln

Geändert von derstreeck (13.11.10 um 19:11 Uhr)

Jeden Tag, muss ich den Kampf verlieren!
doerteapitz
klar kannst du dagegen angehen....ich geh auch nach jedem essen kotzen..........man lebt mit der waage aber egal,es geht alles...........versuch es

Jeden Tag, muss ich den Kampf verlieren!
sonneundregen
Hallo Alessandra,

Deine Ess-störungen scheinen mit Deinem Vater in Verbindung zu stehen! Warum? Du möchtest nicht darüber sprechen! Versuche es einfach, vielleicht hilft es Dir.

Du kannst mir auch gerne eine private Nachricht senden, wenn Du möchtest.

Lg
sonneundregen

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weissnicht ist offline
Beiträge: 236
Seit: 09.11.10
Hallo Alessandra,

Du sagst, jeden Tag muß ich den Kampf verlieren.

Warum kämpfst Du noch, wenn Du ohnehin verlierst?

Wäre es da nicht besser einfach zu kapitulieren?
Die weiße Fahne hissen?

Das würde bedeuten, Du würdest Dich so annehmen wie bist.

Das wäre so neu für Dich, so eine tiefe Erfahrung.

Deine Probleme kommen wohl daher, daß Du das nie von Außen erfahren hast

und so das Vertrauen in das Leben verloren hast.

Aber, das ist kein Problem, gebe ein totales JA zu Dir selber,
versuche es mal, einfach jetzt, für nur 5 Minuten.ok?
Akzeptiere einfach alles..und versuche Dich nicht zu verbessern.

Falls es wirklich etwas gibt, was Du nicht annehmen kannst,
akzeptiere das ebenfalls.

Laß mich bitte wissen, wie es Dir damit geht.

Alles Liebe

weissnicht

Jeden Tag, muss ich den Kampf verlieren!
doerteapitz
ich versteh dich total..............ich bin 40 und mach das gleiche wie du seid zehn jahren.wenn du dein wunschgewicht hast hörst du nicht auf,weil du willst dein gewicht halten,isst aber zu gern,also kotzt du weiter,bei dir ist das schlimme du bist noch so jung,trink einfach nach dem essen zwei grosse gläser wasser,dann hört das mit den schmerzen auf und du hast zeit dich um dein problem zu kümmern.

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alessandra ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 12.10.10
Das tut mir leid für dich. Und ja das stimmt, ich lebe nun auch jeden Tag mit der Waage. Ich kann mich gans einfach nicht so aktzeptieren. Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich mehr als Fett. Es ist schrecklich, nicht nur das dieser eine Mensch von zwei Menschen, mir so viel Schmerz zu gefühgt hat, mir so vieles weggenommen hat, der mich geschaffen hat. Ich fühle mich dreckig. Ok? versteht ihr das? .. Und ja, aber letst endlich muss ich mich alleine aus diesem Proplem ziehen. Was soll ich denn noch tun? Darf ich nicht auch einmal in frieden Leben? Der Schmerz ist gross. Mitleid brauche ich nicht, den hab ich nähmlich mein ganses Leben lang schon nicht bekommen. Und ich weiss auch, das ich vilt. daran schuld bin, dass, das alles so ausernander geraten ist! Für mich, ist das Leben ein Kampf. Niemals wurde ich von meiner Mama in den Arm genommen, niemals wurde mir nur einmal gezweigt, was es heisst, kraft und liebe geschenkt zu bekommen. Ich bin leer, und habe kein einziges warmes Stück in mir. Nun sitze ich hier, alleine.. am weinen, verzweifelt und weiss garnichts mehr. Was brignt das Leben noch? Und werde ich überhaupt eine Zukunft haben? ..
Ich glaube in einer Klinik, für Essstörungen, würde ich mich auch nicht wohler fühlen. Ich bin einfach ein riesen Proplem auf dieser Welt. Ihr wiesst garnicht, was ich alles schon gesehen habe. Das werde ich niemals aus mir raus lassen. Niemand wird es erfahren, und am besten ist, wenn es einfach abgeschafft wird. Es darf nicht nach drausen gelangen. Wiesst ihr? Es darf nicht.

liebe grüsse und ihr könnt mir auch Private Nachrichten schreiben, falls ihr eigene Fragen habt.


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