Schmerzen im Beckenbereich

11.11.10 14:37 #1
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Steirerman ist offline
Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
Hallo Community, hallo Moderatorin Malve, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und lebe in Wien.

Seit ca. 4 Monaten plagen mich in unregelmäßigen Abständen immer wieder Schmerzen im Beckenbereich, ausgehend von der Prostata. Kein Arzt konnte mir helfen.
In diesem Forum habe ich von Menschen gelesen, die ähnliche und sogar gleiche Symptome haben.
Das hat mir Mut gemacht auch wenn das Problem dadurch noch nicht gelöst ist. Bin jetzt weiter am Forschen, wie man meine Symptome benennt und was ich dagegen aktiv tun kann. Von CPPS bis abakterielle Prostatitis bis zu chronischen Beckenschmerz-Syndrom reicht die Auswahl.

Und die Gewissheit, dass die Schulmedizin nicht überall antworten hat wenn organisch nichts zu finden ist, gibt einem das Gefühl der Hilflosigkeit, vor allem in Phasen, in denen der Schmerz kaum auszuhalten ist.

Ein allgemeines Grüß Gott!

Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Gruß zurück!

Es ist ein Signal das Verlust ankündigt, es sei denn, die Antwort wird gefunden.

Willkommen in der Welt der Möglichkeiten
der Postbote

Ein allgemeines Grüß Gott!

Laxxmi ist offline
Beiträge: 524
Seit: 04.05.10
Servus Steirerman,

hast du schon mal an deine Zähne gedacht?

In dieser Tabelle findest du einen möglichen Bezug Zähne-"urogenitales Gebiet".

Gruß,

Laxxmi

Ein allgemeines Grüß Gott!

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
Danke für diese ersten raschen Reaktionen.
Ja lieber Postbote, Antworten sind der Schlüssel für die richtigen Schritte und Maßnahmen.
Vielleicht finde ich ja hier in diesem Forum welche.
Organisch bin ich lt. Ärzten völlig gesund, die Schmerzen im rechten Dammbereich erzählen mir das Gegenteil.

Verlust? Welchen Verlust meinst Du?

Ein allgemeines Grüß Gott!

Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Aus "erfaßbarer" organischer Betrachtung "scheint" alles in Ordnung. Der Schmerz jedoch löst eine Stoffwechselreaktion aus, die zu einer anormalen Änderung der organischen Harmonie führen kann.

Die Art des Verlustes ist in der Art des empfundenen Schmerzes verschlüsselt.

Wie fühlt sich der Schmerz an und in welchen Situationen tritt er auf. Ändert er sein Verhalten, wenn Du den Körper bewegst?

Ein allgemeines Grüß Gott!

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
Bis jetzt ist er 3 mal stark in Form einer schmerzhaften Verkrampfung des Dammbereichs, ausstrahlend genau in der rechten Falte zwischen Hodenbasis und Oberschenkel. Von dort ausstrahlend können betroffen sein:

-die rechte Seite des Penis
-äußere rechte Hoden Bereich
- manchmal mit dabei ein Punkt am rechten Oberbauch und genau gegenüberliegend ein Punkt gegenüberliegend waagrecht(als ob ein Pfeil waagrecht durchgeschossen wurde)

wenn die Schmerzen wie bis jetzt 3x so stark sind, sind sie nicht mehr hell und pulsierend sondern dumpf und krampfend, ein Gefühl als ob ich eine Wochen nicht mehr Stuhl hatte und mich hinten jemand zugenäht hat. Meine Verdauung ist aber ok.

In den Schmerzpausen und Abwesenheitsperioden bleibt ein intermittierendes Harndranggefühl und sobald die Blase voll, sollte ein WC in der Nähe sein, weils dann echt unangenehm ist.

(Lieber Laxxmi, danke für deinen Rat, aber meiner Zähne sind gesund und die letzten verbleibenden Amalganplomben werden auch irgendwann getauscht sein.)

Ein allgemeines Grüß Gott!

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
rechter Unterbauch, nicht Oberbauch...

Ein allgemeines Grüß Gott!

Laxxmi ist offline
Beiträge: 524
Seit: 04.05.10
Zitat von Steirerman Beitrag anzeigen

(Lieber Laxxmi, danke für deinen Rat, aber meiner Zähne sind gesund und die letzten verbleibenden Amalganplomben werden auch irgendwann getauscht sein.)
Wenn mir mehrere Zahnärzte nicht dasselbe gesagt hätten wie dir, hätte ich dir niemals geschrieben.

Ein allgemeines Grüß Gott!

Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Na das ist doch schonmal was.

Das "Pulsieren" ist die Wahrnehmung des eigenen Pulses über einen Nervenstrang.

Er wird intensiviert, durch Erhöhung von Druck.

Dieses erreicht man durch Krämpfe.

Dein Problem ist eine Quetschung einer Nervenbahn und eines Blutgefäßes zwischen zwei überlagerten, verdrehten Muskelsträngen.

Es droht der Verlust einer Organversorgung mit Nahrung (Blut) durch die Quetschung. Es tritt auf, in einer Gegend, mit der Du Leben (Fortpflanzung) assoziierst. Der Trieb ist immer da, selbst wenn man keine Tinte mehr auf dem Füller hat.

Gegen die Verkrampfungsintensität hilft Magnesium.

Gegen die Überlappung eine professionelle, medizinische Massage.

Gegen die Entzündung der Nervenbahn hilft Ibuprophen.

Ein allgemeines Grüß Gott!

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
Wie bist du darauf gestoßen, dass eine Herdproblemtik die Ursache sein könnte. Sprichst Du aus Erfahrung?


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