Schmerzen im Beckenbereich

11.11.10 14:37 #1
Neues Thema erstellen
Schmerzen im Beckenbereich

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
Interessensfrage allgemein: Wie werden Parasiten eigentlich diagnostiziert und therapiert?
__________________
Der Weg des Heils ist das Ziel.

Schmerzen im Beckenbereich
lisbe
Ja, klar, jeder hat so sein Steckenpferdchen... doch ich würde nicht sagen, dass ich ein Spezialist darin bin, sondern viel mehr weiss, wo ich nachzuschlagen habe. Mir ist durch die eigene Geschichte und einiger aus meiner Umgebung klar geworden, welche Fülle an Symptomen die Viecher auslösen können. Ferner habe ich gelernt, dass man bei Erkrankungen - welcher Art auch immer - zunächst nach dem wahrscheinlichsten Fall suchen soll. Nichts ist so einfach, wie sich einen Parasiten zu holen. Leider leben wir in einer Zeit, die durch Sauberkeit glänzt - da vermutet es natürlich keiner. Zur Freude der Pharmaindustrie. Denn chronische Erkrankungen sind denen am liebsten. Es gibt einfach zu viele kluge Köpfe, die seit Jahrzehnten Darmparasitosen als die zentrale Belastung ansehen.
Anzumerken hätte ich noch, dass Parasiten ganz besonders dort in Unmengen anzutreffen sind, wo eine Schwermetallbelastung vorliegt (wg. der Zähneidee).

Ansonsten finde ich die Taktik Schritt für Schritt durch Ausschluss echt nicht schlecht.
Viele Grüße!

Schmerzen im Beckenbereich
lisbe
Hier findest Du wohl die beste Übersicht:
Bakterien, Viren und Parasiten

Unerwartete Wendung und Heilung !!!!

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
Liebe Forumteilnehmer,

dieser Beitrag soll jenen einen hoffnungsvollen Aspekt geben die unter der sogenannten "chronischen" oder "abakteriellen" Prostatitis sowie den aus den USA stammender Bezeichnung CPPS (chronic pelvis pain syndrome) = chronisches Schmerzsyndrom des Beckens.

Meine Vorgschichte ist aus den letzten 5 Seiten ersichtlich.

Letztlich litt ich ganze 5 Monate unter den in den obigen Diagnosen wiedergegeben Symptomen.

4 Urologen konnten mir nicht helfen und sagten, ich müsste mich mit damit mehr oder minder abfinden, es gäbe nun mal keine andere Bezeichnung als chron.Prostatitis oder CPPS obwohl weder Bakterien noch die Prostata verändert war.

Der 5.Urologe, ein Perser, nahm sich meiner etwas mehr an und sah in einer meiner mehrzähligen bildgebenden Darstellungen (Rö, US) leichte Verkalkungen, die weder der Radiologe selbst noch die anderen Urologen sahen(!!!).
Er ging der Sache nach und verordnete mir eine Kontrastmitteluntersuchung.
Jetzt kommts:
Während den Aufnahmen und nach der Kontrastmitteluntersuchung wurde mir verordnet, die Blase zu entleeren. Am WC konnte ich vorerst nicht urinieren. Plötzlich, als der Strahl anfing, "rumorte" es in der Harnröhre und ein harter Gegenstand fiel in die Toilette. Diesen geborgen, hielt ich eine kristallinen Stein von 6x3mm(nachträglich gemessen) zwischen meinen Fingern.

Seit diesem Tag (15.12.2010) habe ich keinerlei Schmerzen mehr.

[B]Fazit:
  • Der Stein hatte sich 5 Monate lang im harnableitenden System versteckt
  • Der Stein konnte nicht durch bildgebende Darstellung identifiziert werden
  • Urologen und Radiologen stellten Befunde als "unauffällig" aus
  • Laut dem persischen Urologen hat das Kontrastmittel den Abgang des Steins begünstigt
  • Die Kontrastmittelaufnahme selbst brachte ebenfalls keine Sichtbarkeit zutage
  • Oft dienen "chronische" bzw. "abakterielle" Prostatitis sowie CPPS lediglich als "Ersatzdiagnosen" und haben mit der eigentlichen Ursache nichts zu tun.
  • An einer ungünstigen Stelle liegend kann eine Stein weder schattengebend sein bzw. kann als harmloser Kalkschatten fehlinterpretiert werden
B]


Konsequenz daraus:
  • Glaube Sie nicht immer was der Arzt am Röntgenbild sieht oder nicht
  • Wenn am Bild nichts zu sehen ist heißt das nicht das "nichts" da ist.
  • Differential zu den im WEB bekannten CPPS und chron.Prostatitis - Symptomen sollte auch ein unentdeckter Nierenstein oder viell Harnstein in Betracht gezogen der so wie bei mir in unregelmäßigen Abständen meine beschwerdebild hervorgerufen hat


Dieses posting bedeutet natürlich nicht, dass jeder der von cron.Prostatitis, CPPS oder ähnlichen Symptomen geplagt wird, einen versteckten Stein hat.
Nachdem mir 4 Urologen gesagt haben ich hätte keinen Stein habe ich es auch nicht glauben können.

Aber es soll dazu anregen, dranzubleiben und alles in Erwägung zu ziehen.

Der Stein befindet sich gegenwärtig im Labor zur Analyse, nach Ergebnis melde ich mit der Zusammensetzung, aus der sich auch eine Art "Diät" ergeben wird um zukünftig Stenbuildungen zu vermeiden.

2,5l Flüssigkeit is aber seitdem Minimum

mit lieben Grüßen

Steirerman
__________________
Der Weg des Heils ist das Ziel.

Unerwartete Wendung und Heilung !!!!

schlechthin angesehn ist offline
Beiträge: 11
Seit: 14.03.15
An Steirerman:
  1. Wie ist der Name des persischen Urologen?
  2. Wäre der Stein bei dir früher herausgekommen, hättest du täglich mehr getrunken?
  3. Wie alt warst du zu dieser Zeit, wie sah deine übliche Ernährung aus?

Unerwartete Wendung und Heilung !!!!

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 09.11.10
1. Mehrdad Davoudi, 1160 Wien
2. Schwer zu sagen aber ja ich denke schon oder er wäre nicht so groß geworden. Hatte bereits einen mit 18 und 2010 noch einmal, anscheineind ein 18jähriger Rythmus? Seit 4 jahren ist Ruhe
3. 36. Normal, gerne scharf
__________________
Der Weg des Heils ist das Ziel.


Optionen Suchen


Themenübersicht