Schmerzen im Beckenbereich

11.11.10 14:37 #1
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Schmerzen im Beckenbereich

Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Ja, die Antwort ist richtig.

Die Tyrannen streckten die Menschen hernieder, doch deren Gedanken raubten sie und machten sich zu Tyrannen ihrer selbst.

Schmerzen im Beckenbereich

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 33
Seit: 09.11.10
Gestern war ich nach 3 Monaten wieder auf eine Empfehlung hin bei einem persischen Urologen, bei dem ich noch nie zuvor gewesen bin. Obwohl meine Schmerzen sehr rechtsbetont (rechte Falte Damm-OS, rechte Penishälfte, rechter UB und Niere) vermutete er ebenfalls eine abakterielle Prostatitis bzw. chronisches Schmerzsyndrom des Beckens.
Meine Symptome habe sich mit Magnesium und Ibuprufen zwar gebessert, sind aber immer noch vorhanden.
Mein nächster Schritt wird eine medizinisch professionelle Massage sein.
Brokkolitherapie, Sägepalm und Co habe ich bereits hinter mir ohne ein "Wunder" damit erlebt zu haben.
Hat jemand mit Massage schon Erfahrung gesammelt?
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Der Weg des Heils ist das Ziel.

Schmerzen im Beckenbereich

Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Nun, der Körper reagiert mit Histamin und dem folgt, vieles mehr, wenn man es nicht stoppt.

ToxaPrevent wäre eine Möglichkeit...

Ich selbst habe Erfahrungen mit solchen Massagen gesammelt und das an verschiedenen Stellen. Mit verblüffender Wirkung.

ps: Ultraschall ermöglicht es, den Engpaß sichtbar zu machen.

Schmerzen im Beckenbereich

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 33
Seit: 09.11.10
Hm, Schmerzsensationen im Becken im Zusammenhang mit Histamin? Interessanter Aspekt, scheint mir auf den ersten Blick aber eher weit hergeholt.
ToxaPrevent als im erweiterten Kreis als "Entgiftung" auch für die Prostata?

Nach dem letzen Anfluten eines unkomfortablen Empfindens konnte ich den Punkt, die Quelle des Schmerzes lockalisieren.
Er liegt rechts lateral des Hodens nahe dem Übergang zum Oberschenkel ca 2cm Richtung Zentrum.
Nach einigerZeit ist dieser Punkt nicht mehr zuordenbar aufgrund Ausbreitung auf rechte Seite Penis und perianal und wechselt auch von "hellem" Schmerzempfinden zu dumpfen diffusen Krampfgeschehen.

Dies werde ich einem Experten in puncto Massage mitteilen.
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Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Es adsorbiert und verläßt mit Problemstoffen wie Histamin den Körper.
Die Prostata vermag gewiß auch daran Teilhabe zu finden.

Mit Deiner Beschreibung bist Du bei einem medizinischen Masseur gut aufgestellt.

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Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 33
Seit: 09.11.10
War gestern bei meiner Hausapotheke Toxaprevent gibt es in Österreich nicht.
Auf meine Beschreibung hin dass dieses Präparat Histamin im Körper abbaut erntete ich ein mildes Lächeln seitens der Frau Magister mit dem Kommentar dass es sowas nicht gäbe und dass freie Radikale auch zum Teil Berechtigungsdasein habe.

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Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Die Telefonnummer gebe ich Dir privat. Sonst gibts Schmerzen in der Boradbenutzung.

Dort kannst Du Dich vernünftig Informieren und Dir bei Bedarf auch ein Zonenpaket schicken lassen.


liebe Grüße
der Postbote

Geändert von Postbote (19.11.10 um 13:57 Uhr)

Schmerzen im Beckenbereich

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 33
Seit: 09.11.10
Ich habe im Folgenden zusammengefasst wie sich meine Symptome äußern. Möglicherweise gibt es andere Personen hier mit ähnlichem Erscheinungsbild.

Als nächstes werde ich meinen Fokus nicht mehr auf die Prostata legen sondern auf Massage gewisser Beckenregionen.

Diese Homage Chronische Prostatitis, CPPS, chronic pelvic pain syndrome - durch Verspannungen bedingt hat mir insofern Mut gemacht, dass die Lösung meines Problems dort liegt und nicht in all den urologischen "Sackgasse" davor.

Hier wie folgt meine Symptomatiken der ich bald in Form von spezieller Massage Abhilfe schaffen möchte.

Symptomatiken

• Häufiger, oft auch plötzlicher Harndrang, mit oder ohne Dranginkontinenz,( manchmal auch nachts)
• Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen (wenn, dann Penisspitze oder rechte Penishälfte)
• Schmerzen oft ziehend, diffus, brennend, am Damm oder am gesamten Beckenboden
• Schmerzen, die tief innen (oft „an der Prostata“) empfunden werden
• Missempfindungen des Beckenbereichs meist rechtsbetont, die schwer beschreibbar, nicht direkt schmerzhaft, aber äußerst unangenehm, „nervend“, ziehend, manchmal auch pulsierend sind
• Punktuell stechendes Missempfinder oberhalb des rechten Beckenkammes waagrecht vorne und hinten
• ausstrahlenden Beschwerden
– in den Penis rechte Seite bzw.
– in die Harnröhre (z.B. Brennen an der Penisspitze)
--ringförmig um die Peniswurzel
--rectal
• perianale Krämpfe
• Fremdkörpergefühl im After oder im Enddarm (wie ein Golfball, eine Nuss o.ä.)
• sexuelle Inappetenz
• Leistenschmerzen zur Bauchseite hin
• Schmerzen am Ansatz der Innenseite des rechten Oberschenkels
• Verspannter rechter Halsmuskelstrang (intermittierend)
• Auftreten der Schmerzphasen vorwiegend in de Morgen und Mittagsstunden und meist Abflauen in den Abendstunden.


Erscheinungen können entweder einzeln isoliert oder im Zusammhang auftreten jedoch meist ausgehend an einem Punkt rechts am Damm tieferliegend.
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lisbe ist offline
Beiträge: 3.097
Seit: 17.09.10
Hast Du schon mal an Parasiten gedacht? Sich sowas zuzuziehen ist ganz leicht und löst Deine Symptomatik aus.
Die dr. Fonk schreibt in "Darmparasitose in der Humanmedizin" auf S. 34 zu urogenitalen Erkrankungen vor dem Parasitenhintergrund:
Hierzu gehören insbesondere die chronische Zystitis und Prostatitis, die Enuresisis nocturna, die 'therapieresistente' Vaginitis mit zum Teil schwerem Fluorleiden und Pruritus.
Weiter zählt sie dazu Nephritis/Nephrose, also chronische entzündliche Erkrankungen der Niere.

Dr. Fonk in "Darmparasitose in der Humanmedizin" auf Seite 30 zu Gelenkerkrankungen:

Hierzu gehören zunächst einmal Rheumatoide ganz allgemein und, wie der Fall soeben gezeigt hat, auch in kindlichem und jugendlichem Alter. Schwerpunkt der Gelenkerkrankungen bilden außer Rheumatoiden Wirbelsäulenerkrankungen. Ganz besonders erkrankungen des Ileosakralgelenks sowie das Schulter-Arm-Syndrom und der sog. Tennisarm sind in der Regel in diesen Fällen ohne Darmsanierung nicht erfolgreich zu therapieren. Auch hierbei spielt die gezielte Vermizid-Therapie die entscheidende Rolle.
A. E. Baklayan in "Parasiten - die verborgene Ursache vieler Erkrankungen" auf Seite 181 zu chronischen Blasenentzündungen:
Noch vor einigen Jahren wurde in solchen Fällen meist nach Colibakterien gefahndet, und man wusste, dass auch Streptokokken und Staphylokokken häufige Gäste sind, die sich in der Blasenschleimhaut ansiedeln und dann schwer zu therapieren sind. Man hat auch damals bereits mit der Therapie dieser Erreger und der Stabilisierung der Blasenschleimhaut gute Erfolge erzielt. Als wir dann systematisch begannen, die parasitären Belastungen zu testen, haben sich uns völlig neue Dimensionen geöffnet.
Schistosoma hämatobium ist der Pärchenegel. In der Wissenschaft weiss man, dass er gerne die Blasenschleimhaut besiedelt und dort Blutungen verursacht. Auch wir konnten den Pärchenegel häufig dort testen. Sind also Blutungen bei Blasenbeschwerden mitbeteiligt, muss man stets an diesen Parasiten denken. Des weiteren haben wir auch vermehrt eine enterobius vermicularis oder oxyuriasis (Formen der Kindermadenwurmbelastung) feststellen können. Natürlich kommt es vor, dass wir andere Egel oder Parasiten dort finden.
Und wenn Du in die Richtung denken möchtest, musst Du wissen:
Dr. Fonk schon im Vorwort auf Seite 11 in "Darmparasitose in der Humanmedizin":
Das Problem ist unverändert, dass sich Darmparasiten weitgehend dem üblichen Labornachweis entziehen. Gegen Viren und Bakterien kann der menschliche Organismus in der Regel einen immunologischen Schutz aufbauen - gegen Darmparasiten nicht. Dieser immunologische Abwehrmechanismus ist zu Gunsten des Parasitenfortbestands von der Natur nicht vorgesehen - zum Leidwesen der betroffenen Patienten und Tiere.
Gruß!

Geändert von lisbe (11.12.10 um 16:21 Uhr)

Schmerzen im Beckenbereich

Steirerman ist offline
Themenstarter Beiträge: 33
Seit: 09.11.10
Hallo Lisbe,

danke für Deinen differentialdiagnostischen Aspekt.
Um in diese Richtung verstärkt vorzugehen fehlen nun aber doch vorrangig die primären Indizien im Vergleich zu einem eher wahrscheinlicheren nervösen Geschehen im Zusammenspiel mit Muskelverkrampfungen.
Bervor ich darüber keine Klarheit habe möchte ich mich nicht in verschiedene Richtungen verzettlen sondern der Antwort Schritt für Schritt nähern.
Dich habe ich in diversen anderen Foren schon als eine Art Parasitenspezialistin bemerkt.
Andere wiederum meinten ich solle meine Zähne checken lassen.
So bin ich doch zuversichtlich im Sinne der Ausschlussmethode eines Tages von diesem quälenden Schmerzen befreit zu werden.

Grüße Daniel
__________________
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