Auf der Spur - Magnesiummangel aber wovon ?

06.11.10 16:38 #1
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Survivor ist offline
Beiträge: 51
Seit: 21.10.09
Hallo Ihr Lieben,

ich hab mal wieder eine Frage auf die ich bissher noch keine Antwort gefunden habe.
Ich hab schon seit längerer Zeit einen "chronischen Magnesiummangel" allerdings weis ich noch nicht woher der Mangel kommt oder durch was er ausgelößt wird.Kennt sich jemand von euch mit sowas aus ? und wenn ja zu was für einem Arzt sollte ich damit gehen ? - Mein Hausarzt hat leider keine Ahnung.Bzw. wenn die Werte noch im Referenzbereich liegen schickt er einen immer wieder nach hause.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass wenn ich über einen längeren Zeitraum Magensium in höheren Mengen nehme meine Beschwerden, wie zittern, müdigkeit und muskelzucken alle nachlassen und wenn ich eine woche lange die tabletten wieder weg lasse die symptome alle wieder kommen.

(Ich habe diesen Zyklus jetzt 4x hintereinander ausgestestet. 4 Wochen lang Mg genommen und 1 woche lang nicht und dann wieder 4 wochen Mg und wieder 1 woche ohne)

Weis einer von euch wie lange/ über welchen Zeitraum ich Magnesium nehmen sollte damit alles verschwindet ? und kann es sein, dass wenn ich eine woche lang die Tabletten nicht mehr nehme die symptome alle wieder kommen und es dann auch wieder ein paar tage dauert bis sie weg gehen obwohl ich wieder tabletten nehme ?

Lg Surv.
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Durch die Hölle und wieder zurück Gemeinsam ans Ziel auch wenn niemand uns hilft !

Auf der Spur - Magnesiummangel aber wovon ?
Esther2
Magnesium wirkt angeblich besser, wenn man es über die Haut aufnimmt. Also Bäder mit Bittersalz - weiß leider keine Dosierung.

Wenn du einen Mangel hast, sollte der über die Substitution irgendwann ausgeglichen sein. Wenn das nicht geht, wirkt es eher so, dass da grundsätzlich was nicht stimmt.

Menschen mit HPU haben mitunter Probleme mit Magnesium, könntest du da betroffen sein?

LG, Esther.

Auf der Spur - Magnesiummangel aber wovon ?

erniecie ist offline
Beiträge: 71
Seit: 01.09.09
Hallo,

ich habe schon einige Artikel hier im Forum zu Magnesiummangel geschrieben. Kannst über den Benutzer danach suchen.

Bezüglich der Referenzwerte und Konzentration kann ich dir die folgende Seite empfehlen:
http://www.magnesiumhilfe.de/

Dort wirst du umfangreich über die Dosierung informiert.

Bei konkreten Fragen kann ich evtl. auch mithelfen (als Betroffener).

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Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Hallo Survivor,

ich nehme Magnesium nun seit 3 Jahren - täglich.

Ich habe nie ganz damit aufgehört - nur reduziert. Aber allein das Reduzieren hat viele meiner Symptome, die verschwunden waren, wieder an das Tageslicht gebracht. Ich kann das nachvollziehen was Du schreibst.

In die Zukunft schauen kann ich nicht. Ich werd es wohl immer weiter nehmen.

Viele Grüsse
Frank
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** Ich probier´s erst einmal, bevor ich sage das geht nicht... **

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Wissen ist Macht ist offline
Beiträge: 990
Seit: 25.05.06
Ich vermute, daß das üblich ist, einen erhöhten Magnesiumbedarf zu haben. Gerade wenn man sich mit viel Calcium , und nicht nur von Getreide ernährt.

Viele Gifte brauchen Nährstoffe, um ausgeschieden und umgebaut zu werden, deswegen der erhöhte Bedarf.

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erniecie ist offline
Beiträge: 71
Seit: 01.09.09
Hallo,

wenn man unter genetisch bedingtem Magnesiummangel leidet, so ist eine lebenslange Substitution notwendig.

Man hat einfach keine Chance genug Magnesium über die Nahrung zu sich zu nehmen.

@Planer: bist du auch Mitglied bei der SHO Magnesium?

Mfg

EC

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von Survivor Beitrag anzeigen
Weis einer von euch wie lange/ über welchen Zeitraum ich Magnesium nehmen sollte damit alles verschwindet ?
Das kann schon 6-12 Monate dauern, wenn überhaupt. Entscheidend ist hier allerdings die intrazelluläre Konzentration. Ich nehme an, beim Arzt wurde im Serum untersucht, dieser Wert ist allerdings in Hinsicht auf einen echten Mg Mangel bedeutungslos.

Ich würde dir auch empfehlen, es einfach lebenslang weiter zu nehmen, gibt Schlimmeres.
Ich nehme es auch seit Jahren und habe nicht vor, das zu ändern.
__________________
Gruß Tobi

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erniecie ist offline
Beiträge: 71
Seit: 01.09.09
Hi,

die Magnesiumzuführung "heilt" ja nicht im eigentlichen Sinne, sondern behebt den Mangel. Die aus dem Magnesiummangel entstandenen Folgeerkrankungen gehen natürlich zurück und heilen, aber wenn der Mangel wieder akut ist, so treten natürlich auch die Folgeerkrankungen wieder auf.Man muss den optimalen Wert für sich selbst finden und diesen auch dann lebenslang zuführen. Da Magnesium aber eine relativ harmlose, einfache und auch preisgünstige Lösung ist, ist das unproblematisch. Zumal es auch von der Krankenkasse ersetzt wird, was jedoch eine ordentliche Diagnose des Arztes voraussetzt.

Mfg
EC

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Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Hallo erniecie,

Zitat von erniecie Beitrag anzeigen
Zumal es auch von der Krankenkasse ersetzt wird, was jedoch eine ordentliche Diagnose des Arztes voraussetzt.
womit wir dann ja mal endlich einen Vorteil des Kassenpatienten hätten, denn meine private Versicherung weigert sich beharrlich Mineralstoffe oder Vitamine zu erstatten, selbst mit erstklassiger Diagnose des Arztes... - so ist das eben...

Und: nein, ich bin nicht Mitglied der SHO Magnesium! Was ist das überhaupt? - Keinen blassen Schimmer hab...

Viele Grüsse
Frank
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** Ich probier´s erst einmal, bevor ich sage das geht nicht... **

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erniecie ist offline
Beiträge: 71
Seit: 01.09.09
Hi,

@planer: dann habe ich viele Neuigkeiten für dich:
SHO Magnesium ist der die Selbsthilfegruppe der Magnesiummangelpatienten. Unter SHO Mineralimbalancen e.V. findest du die Vereinshomepage. Ich habe dort wertvolle Tipps zu meiner eigenen Erkrankung erhalten. Dank des Kontaktes zu Prof. Liebscher habe ich meine eigene Therapie mit Magnesium erfolgreich gestartet.
Zu der Abrechnung: Ich bin auch Privatpatient und hatte auch zuerst eine Absage zur Übernahme der Kosten. Die Kasse ist aber zur Übernahme verpflichtet, da es auf die entscheidende Diagnose des Arztes ankommt. Es gibt in der Gesundheitsverordnung eine eindeutige Bezeichnung des genetisch bedingten Magnesiummangels. Stellt der Arzt diese Diagnose, so muss die Krankenkasse die notwendige Therapie mit Magnesium übernehmen. Bei mir war es genauso. Ich habe zunächst ein Schreiben erhalten, das keine Vitamin- und Nahrungsergänzungspräparate übernommen werden. Nach Weiterleitung des ärztlichen Atestes mit der richtigen Diagnose wurde es dann einwandfrei übernommen. Bei einer Dosierung von 1,5 Gramm(!) Magnesium am Tag ist das auch wieder ein Kostenfaktor.

Also, gucke dir mal die Seite an und es würde mich interessieren, welche Symptome bei dem "Magnesiumentzug" bei dir entstehen?

Mfg

EC


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