Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

15.10.10 22:15 #1
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Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
danke für die ausführliche Erklärung, das wesentliche habe ich verstanden.

da ich nun nicht sonderlich gut mit parasiten auskenn und du schon habe ich noch eine Frage:

Es gibt ja anscheinend ganz viele Wurmarten. Kann man dennoch einfach davon ausgehen dass es auch bei mir neben lamblien rundwürmer sind??
und dann nach dieser entwurmungskur mit albendazol und metronidazol ein weiterer parasitenbefall ziemlich auszuschließen ist? (wohne ja nicht in der nähe von vielen seen wie du...) dafür habe ich aber einen hund, drei esel und ein pferd die immer mal wieder würmer hatten... nur leider weiß ich nicht welche....

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose
lisbe
Mit dem Wurmbefall Deiner Tiere hast Du Dir die Frage selbst beantwortet - ich würde sagen, ja.
Das macht die Sache vielleicht einfacher, denn dann würde ich gerade mit den Großtieren überlegen, ob nicht doch 'meine' Kur auch etwas für Dich wäre. Die Fressen Gras - ist ja klar - und darauf sind einfach Schnecken und Ameisen. Das sind Zwischenwirte für Egel. Damit ist bei Dir die Wahrscheinlichkeit auch ohne Seen da. Also mit 'meiner' Kur hättest Du auch die wichtigsten Gruppen erwischt.

Was Du diagnostisch machen könntest, um diese Theorien zu erhärten, wären diese sog. unspezifischen Blutbefunde:

- Eosinophile
- Leukozytose, Leukozytopenie
- IgE => erhöhte T-Helferzellen Typ2 (TH2)
- Erhöhte Histaminwerte
- Anämie ohne nachgewiesene Blutungsquelle, Eisenmangel
- Vit. B12-Mangel, Calcium- , Magnesium-Mangel

Parallel könntest Du mind. 3x Deinen Stuhl untersuchen lassen. Der Auftrag soll lauten: bitte auf Lamblien und Parasiteneier untersuchen.

Wenn Du nämlich irgendwo hier oder beim Bluttest einen Hinweis darauf findest (was leider nicht oft der Fall ist...), dann hast Du gute Chancen auf ein Rezept von Deinem Hausarzt, ansonsten wird es zum echten Kraftakt weiter zu kommen.
Dass Deine Tiere verwurmt sind/waren hebe Dir lieber für die Besprechung mit dem Arzt auf, also falls er nicht diese Blutbefunde machen will und wenn er sie doch macht, aber nichts daraus kommt, dann nutze diese Info dann.

Viele Grüße!

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose
lisbe
Eines habe ich vergessen: wenn Du die Blutbefunde machen würdest, würde es sich gleichzeitig empfehlen zu testen, ob sich Blut im Urin befindet.

Gruß!

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

Pucki ist offline
Beiträge: 844
Seit: 14.07.10
Hallo miteinander,

ich habe mir die Beiträge über Lamblien u.Parasiten durchgelesen und möchte meinen Beitrag dazu einbringen.
Ich habe vor ein paar Tagen über Kinesologie erfahren dass ich Lamblien haben soll und habe ein Antibiotika verschrieben bekommen.
Leider vertrage ich Antiobiotika sehr schlecht (Nackenkrämpfe usw.) und traue mir dieses überhaupt nicht nehmen.
Ausserdem bin ich mir unschlüssig ob solch eine Diagone über Kinesologie überhaupt reell gestellt werden kann.
Ich weiss jetzt nicht was ich machen soll.
Vielleicht kommen Tipps von euch ?

Lg Pucki

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lisbe
Hallo Pucki!

Hast Du auch in meinem Thema gelesen?:http://www.symptome.ch/vbboard/bakte...-lamblien.html

Ich für meinen Teil behaupte, dass Lamblien als Mitbringsel anderer Parasiten ist. In der Familie hat sich das auch bestätigt, wie Du lesen wirst.

Zur Therapiemitteln ist zu sagen, dass das Mittel gegen Lamblien vor allem in Metronidazol zu sehen ist, obwohl die dr. Fonk durch aus gute Chancen in Albendazol sieht, das sehr viel verträglicher ist. Deshalb würde ich das auch erst ausprobieren, da es dann auch den Vorteil hätte, dass man viele andere eventuell vorhandene Parasiten samt Larven und Eiern erwischen würde.

Zur Diagnostik ist zu sagen, dass sie sowohl im alternativen als auch im schulmedizinischem Sektor ein Knackpunkt zu sein scheint. Nein, ich glaube man kann sagen - das ist einfach enorm schwer. Ich - obwohl ich eher schulmedizinisch angehaucht bin - finde, dass wohl die besten Diagnostikmöglichkeiten bei den Heilpraktikern liegen. Ein Laborbefund ist laut dr. Fonk, aber auch laut Baklayan auf Quantität ausgelegt und so ist die Trefferquote mehr als enttäuschend. Ich habe - egal aus welcher medizinischer Richtung - gelesen, dass die die sich mit Parasiten an sich schwerpuntmäßig beschäftigen immer eine ganzheitliche, regelmäßige Entwurmung auf Verdacht empfehlen.

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SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
sind in Deutschland (bestenfalls Niedersachsen oder nördl Nordrhein-westfalen) solche Ärzte bekannt die sich schwerpunktmäßig mit parasiten beschaftigen??

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
ach übrigens, labor ist soweit ok, aber tatsächlich habe ich immer noch zu wenig Leukozyten (leukopenie). aber noch will meine Ärztin von parasiten nichts wissen :((

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
Hat irgendjemand eig Informationen bezgl. eines Zusammenhangs zwischen parasiten, pilzen, bakterien, viren etc und einer extrem instabilen Halswirbelsäule??

Zum teil können die Blockaden gar nicht "richtig" gelöst werden, meistens wenn sie gelöst sind sind sie wenige stunden später wieder da, d.h noch bevor sich die Reizung der Nerven wieder gelegt hat....

Möglicherweise daher auch einige der neurologischen Probleme??

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose
lisbe
Hast Du die unspezifischen Blutbefunde machen lassen?

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose
lisbe
Darmparasiten schleusen eine Menge an Bakterien und Viren in den Körper.
Dr. Fonk schreibt dazu auf Seite 38:
"Viren: Bei Patienten mit einer Darmparasitose lässt sich nahezu ausnahmslos eine Belastung durch Viren nachweisen. Vorwiegend handelt es sich um EB-, Coxsackie-, CM- und Polio-Viren. (...) In Verbindung mit Amöben oder Lamblien, auch Helminthen sind sie ggf. als mögliche Ursache für die Entstehung von Diabetes mellitus zu diskutieren."

Seite 37 schreibt sie von:
- Noradia asterodies,
- Helicobacter,
- "Yersinia enterocolitica in Verbindung mit Darmparasiten ist ein klassischer Befund einerseits bei der chronischen Enteritis bis hin zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und andererseits beim Rheumatoid der kleinen [Fingergelenke!] , großen und Wirbelsäulengelenke. Typisch für diese Form des Rheumatoids ist die auffallende Schmerzhaftigkeit"
- Sammonellen
- Aerobacter aerogenes
- Chlamydia trachomatis
- Clostridium cadaveris
- Borrelien und Rickettsien


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