Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

15.10.10 22:15 #1
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Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

kari ist offline
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Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Hallo SaPa,

deine Symptome könnten auch durch Bartonellen ("Katzenkratzkrankheit" - evtl. Mischinfektion mit Borreliose) ausgelöst sein.
Liegen ungewöhnliche Hauterscheinungen vor?
Hattest du evtl. Kontakt mit einer Katze oder mit deren Flöhen?

Hier eine Symptombeschreibung: BARTONELLOSE


LG - kari

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
Also neueste Entwicklung:

ich nehme jetzt seit drei Tagen DOXY 200mg; und habe muskelschmerzen, die ich in dieser Stärke vorher nicht kannte. Kann das trotzdem eine Herxheimer Reaktion sein?

ein völlig anderer ansatz: man hat festgestellt dass ich nur wenig B12 habe. Könnte auch das mit meinen Beschwerden zusammenhängen? Ich habe an anderer Stelle gelesen dass die Einnahme von Tetracyclinen zu B12 Mangel führt. Wäre es sogesehen denkbar, dass ich eigentlich unter funktionellem B12 Mangel leide und das jetzt durch die Einnahme von DOXY verstärkt wird sodass die Symptome schlimmer werden??

Oder ist es bei Borreliose und Co- Infektionen gennerell üblich dass man weniger B12 hat als normal?? Wie ist es eig mit der Leukozytenzahl?

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
Danke für den Hinweis bezüglich der Bartonellen.
Ich habe Ausschlag am Hals bzw Pickel die sich entzünden. Gelegentlich rote flecken auf den Knöcheln. Die Handinnenfläche scheint an einigen Stellen nicht gut durchblutet zu sein weshalb der eindruck entsteht, die Haut sei weiß rot gescheckt. zudem erscheint die Haut dünner zu werden, da man zunehmend unter der haut blau-lilane Schlieren erkennen kann...

hat jemand ne Ahnung wie man seinen Arzt davon überzeugt auch auf Infektionen mit Bartonellen oder Co-Infektionen der Borreliose zu testen??

Mein Freund hatte bis vor einem Jahr noch eine katze...

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

kari ist offline
Moderatorin
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Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
zudem erscheint die Haut dünner zu werden, da man zunehmend unter der haut blau-lilane Schlieren erkennen kann...
Bartonellentypisch.

hat jemand ne Ahnung wie man seinen Arzt davon überzeugt auch auf Infektionen mit Bartonellen oder Co-Infektionen der Borreliose zu testen??
Es gibt vielleicht nur eine handvoll Ärzte, die bereit sind, das in Betracht zu ziehen. Nicht mal die Borre-Spezis.


LG - kari

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
macht es überhaupt Sinn unter Antibiose auf Bartonellen zu testen??

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.657
Seit: 17.07.10
Ich habe mal gelesen, dass rotgefleckte Handinnenflächen auf eine Leberstörung hinweisen (mangelnde Entgiftung). Besonders die Kleinfingerseite, der Daumenballen sowie der obere Handrand unter den vier Fingern färben sich dann rötlich.

Trifft das bei Dir zu?

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose
lisbe
Hi SaPa!

Ich finde bei Dir auch u.U. einige Parallelen zum Parasitenbefall. Eine Katze macht es nur noch wahrscheinlicher, was nicht heißen soll, dass ohne die Katze nicht an Parasiten zu denken wäre.
Es gibt einige Parasitenlarven, die unseren Körper durchlaufen können. Wenn sie sich in Richtung Gehirn bewegen, habe ich da von Spulwurm- und Bandwurmlarven gelesen, die dann auch den Sehnerv beeinträchtigen können. Es wäre super, das ausschließen zu können. Allerdings gilt auch hier: auf Parasiteneier im Stuhl zu treffen ist reichlich schwer. Beim Nichtfinden heißt es auch wieder nicht Nichthaben...
Da ich in der Familie ein Lamblienproblem habe (parasitärer Einzeller), habe ich aus verschiedener Foren und Literatur dafür die Symptomübersicht erarbeitet - vielleicht bist Du damit abgebildet?
Weitere Symptome, die ich mir jetzt über drei verschiedene Foren und Fachliteratur (google books ist super!) geholt habe, sind:
- Bauchschmerzen unter der rechten Rippenpartie
- Lebensmittelintoleranzen
- Asthma, asthmatische Bronchitis, asthmatische Reaktionen
- Neurodermitis
- Atopisches Ekzem
- Schwindel
- Migräneartige Anfälle, aber nicht in der Weise, in der man einseitige Kopfschmerzen hat, sondern vielmehr in der Art: das Nachlassen der gesamten Muskulatur, bei der man nicht weiss ob man gleich das Bewusstsein verliert (kalt-heiß-Empfinden geht dem voran) oder ob man es nicht mehr aufs Klo schafft mit gleichzeitiger Übelkeit. Ich persönlich bin dazu noch extrem Licht- und Geräuschempfindlich. Man sieht quasi verschwommen, hat das Gefühl nicht wirklich den Boden unter den Füssen zu haben. Zittern in den Händen. Ich brauche mehrere Stunden liegen und Schlaf, bis es wieder geht.
- Permanente Müdigkeit
- Alles stinkt extrem: der Stuhl, die Winde (die oft unkontrolliert abgehen), Mundraum
- Haarausfall
- Durchfälle im Wechsel mit Verstopfung (übrigens hatte ich die Durchfälle nie (!) erst jetzt nach der Therapie
- Verstopfung
- Zwölffingerdarm-Entzündung
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Anemie
- Leberentzündung
- Allergische Reaktionen
- Gelenkschmerzen
- Juckreiz der Haut
- Blinddarmentzündung
- Entzündung des Dünndarms
- Schilddrüsenüberfunktion
- Vermehrtes Schweißtreiben
- Zittern in den Fingern
- Zeitweise erhöhte Temperatur (kein Fieber)
- Sodbrennen
- Unangenehmer Geschmack im Mund
- Erbrechen mit Galle
- Schnelle Ermüdung
- Permanente Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Apatie
- Weinerlichkeit
- Gehemmte Entwicklung der Kinder
- Stoffwechselprobleme
- Gewichtsabnahme
- Hypotonie
- Schmerzen unterhalb des Herzens
- Palpitation
- Untersäuerung, Untersäuerung des Magens
Viele Grüße!

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
also die Leberwerte sind in Ordnung, schließt dies eine Leberstörung aus? die Heilpraktikerin meinte das das rot gefleckte Erscheinungsbild von den Giften kommt, die die Borrelien produzieren...

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose

SaPa ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 15.10.10
also es gibt schon einige parralelen, wobei bis auf neulich eine Lymphknotenentzündung keine Entzündungen der Leber oder Bauchspeicheldrüse festgestellt worden ist (wie würde man sowas den diagnostizieren??)

Gibt es außer dem Eiernachweis im Stuhl keine Untersuchungsmethoden?? Mir erscheint es immer mehr dass es viele seltenere Krankheiten gibt, die nur schwer zu diagnostizieren sind, die Ärzte wohl scheinbar für irrelevant halten...

Schwerwiegende "unspezifische" Symptome, keine Diagnose
lisbe
Hi!

Das sind nur mögliche Symptome. Ich habe es so aufgestellt, weil in den sog. Schulbüchern als Symptome meistens nur Durchfall oder abwechselnd Durchfall mit Verstopfung und Blähungen genannt werden. Wenn man mit den Menschen spricht stellen sich sehr viel mehr Symptome heraus. Was auch typisch für den Parasitenbefall ist - die Symptome sind atypisch und somit nicht mit Parasiten in Zusammenhang zu bringen.

Mann kann per Blut nach Antikörpern suchen - aber nach welchen? Sehr schwer. Vor allem, weil ein Parasit selten allein kommt. Man geht davon aus, dass wir immer 1-5 in uns tragen ohne größere Probleme davon zu bekommen. Probleme fangen an, wenn es zu viel wird - mengen- oder Arttechnisch.

Parasiten schreibt man auch jegliche neue Krankheitsbilder zu, wie Asthma und asthmatische Beschwerden, Neurodermitis, Allergien etc. Ich glaube nicht, dass wir an seltenen neuen Krankheiten leiden. Ich habe mich von dem Laboranten damals überzeugen lassen, dass man erst nach dem wahrscheinlichsten Fall suchen soll. Das sind Parasiten. Gerade zu einer Zeit, in der das Bewusstsein dafür so gut wie ausgelöscht ist, können sich barierenfrei verbreiten.

Es wäre in Deinem Fall einfach wert es auszuprobieren: den Stuhl drei mal in wöchentlichem Abstand ins Labor bringen und auf Parasiteneier untersuchen lassen. Sollten allerdings Lamblien mit untersucht werden, wird es richtig kompliziert, denn der Stuhl soll 2 Stunden nach Abgabe schon mikroskopisch untersucht werden - davon wissen weder die Ärzte noch viele Labors, wobei sich die letzteren auf die ELISA - Test lieber verlassen. Eigentlich ist das zum Heueln - ich drehe mich aus diesen Gründen schon seit Monaten im Kreis.....!


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