Die Ärzte wissen nicht mehr weiter - Schwäche, Schlaflosigkeit, Kreislaufprobleme

03.09.10 15:57 #1
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Die Ärzte wissen nicht mehr weiter

Schorschie ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.09.10
Ah was vergessen, meine Lebersache wird glaube ich NASH in Fachkreisen genannt.

Gruß

Schorschie

Die Ärzte wissen nicht mehr weiter

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.474
Seit: 26.04.04
Hallo Schorschie,

dann müsste es sich um so etwas handeln?

NASH - ein zunehmendes Problem
Entdeckt wurde NASH zunächst anhand von Einzelfällen bei Patienten mit chronischen Leberschäden, die direkt an ASH denken ließen, wobei die Betroffenen aber eindringlich versicherten, kaum oder niemals Alkohol zu trinken. Beschrieben als eigenständiges Krankheitsbild wurde die Störung im Jahre 1980. Sie ist jedoch in der Ärzteschaft wie auch in der Öffentlichkeit bislang noch relativ wenig bekannt, was zur Folge hat, dass so manchem Betroffenen lange Zeit ein überhöhter Alkoholkonsum unterstellt wurde oder wird.

Allerdings war auch früher bereits beobachtet worden, dass vermeintliche Alkoholschäden nicht immer mit Alkohol in Beziehung stehen. Solche Störungen wurden als Pseudoalkoholhepatitis oder als Fettleberhepatitis (Steatohepatitis) bezeichnet. Denn die Veränderungen gehen von einer Fettleber aus, sind jedoch ebenso wie ASH stets mit entzündlichen Gewebeveränderungen verbunden.
www.zm-online.de/m5a.htm?

Liebe Grüße,
Malve

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Und noch ein bißchen was zu den möglichen Ursachen von NASH:

Über die Ursachen von NASH ist noch wenig bekannt.
Sicher ist, dass bei Übergewichtigen NASH mit dem Körpergewicht korreliert. Je fetter die Patienten desto höher ist das Risiko entzündlicher Veränderungen in der Leber. Das höchste Risiko haben fette Trinker. Auch die Beziehungen zwischen dem sog. Altersdiabetes und Lebererkrankungen sind noch nicht geklärt. 25- 75 % der Patienten mit NASH leiden an einer Zuckerkrankheit. Eine Insulinresistenz liegt bei den NASH Patienten vor. Bei einer Insulinresistenz reichen die normalen Insulinspiegel im Blut nicht aus, um den Blutzuckerspiegel zu normalisieren. Eine Leberzirrhose tritt bei Diabetikern viermal so häufig wie bei stoffwechselgesunden Personen auf. Ob NASH dabei eine Rolle spielt, wird diskutiert. Die Kombination von Fettsucht und Zuckerkrankheit scheint aber mit einem noch größeren Risiko für NASH verbunden zu sein als jede Erkrankung allein. Neben Übergewicht und Diabetes spielen Medikamente, Stoffwechselstörungen und andere Ernährungsstörungen eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von NASH. Bei Medikamenten werden vor allem das Antiarrhythmikum Amiodaron, hohe Dosen synthetischer Östrogene und lang dauernde Gaben von Corticoiden verdächtigt zur Entstehung von NASH beizutragen. Auch der sogenannte oxidative Stress scheint bei der Entstehung von NASH eine bedeutende Rolle zu spielen.

Bei den meisten Patienten wird NASH zufällig entdeckt, da sie sonst beschwerdefrei sind oder nur unspezifische Beschwerden im rechten Oberbauch mit Müdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit haben. Die Leber ist vergrößert aber weich, die Transaminasen nur mäßig erhöht und die ALAT/GPT höher als die ASAT/GOT. Die Langzeitentwicklung ist häufig gut. Es scheint, dass bei etwa 50% der NASH- Patienten die Erkrankung progredient verläuft, während sie bei dem Rest stabil bleibt. Man nimmt an, dass viele Zirrhosen unbekannter Ursache durch eine NASH verursacht werden. Die Frage, warum bei einigen Patienten der Verlauf gutartig ist und bei anderen eine Zirrhose entsteht, kann noch nicht beantwortet werden.

Eine sinnvolle Therapie ist auch noch nicht gefunden worden. Es wird eine gute Einstellung des Blutzuckers empfohlen und eine langsame Gewichtsreduktion
Die nichtalkoholische Steatohepatitis

Sind bei Dir die Blutzuckerwerte bzw. der HBA1C-Langzeitzuckerwert überprüft worden?

Grüsse,
Oregano

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mara022 ist offline
Beiträge: 1.216
Seit: 03.09.09
Hallo Schorschi


Ein toxisches Problem könnte es schon auch sein, ein Verwandter hatte mal Gelbsucht und noch eine Zeitlang erhöhte LW durch irgendeine giftige Substanz auf der Arbeit.

Was arbeitest du denn wenn ich fragen darf?
Sind dort Chemikalien?

Hier noch ein paar Links zum Thema:

Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Die nichtalkoholische Steatohepatitis" (28.09.2001)

Hepatitis chronische / Begleithepatitis toxische Hepatitis | universimed.com

www.leberhilfe.org/fettleber---ash-und-nash.html

Ich würde in deinem Alter sicherheitshalber aber auch an Hämochromatose,Morbus Wilson oder Autoimmunhepatits denken und das abklären lassen.
Am besten du fragst deinen Arzt mal danach.
Wenn Leberkrankheiten früh erkannt werden lassen sie sich oft gut behandeln und die Leber kann sich meist auch wieder regenerieren.

Gruß Mara

Geändert von mara022 (04.09.10 um 22:52 Uhr)

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Schorschie ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.09.10
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Sind bei Dir die Blutzuckerwerte bzw. der HBA1C-Langzeitzuckerwert überprüft worden?

Grüsse,
Oregano
Blutzucker wurden regelmäßig untersucht, aber ich bin mir sicher das dieser Langzeittest nicht gemacht wurde. Beruflich bin ich meistens im Büro, seltener in der Produktion wo Kühlschmiermittel eingesetzt werden mit den ich so gut wie nie in Berührung komme.
Ich hab mir alles Untersuchungsansätze mal aufgeschrieben und werd nächste Woche mal ein paar Termine klar machen.
Vielen Dank für eure Hilfe, es macht mir doch wieder etwas Hoffnung das irgendwann auch mal die Ursachen für meine Beschwerden gefunden werden.

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Schorschie ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.09.10
Morbus Wilson ist doch diese Kupferspeicherkrankheit oder? Das wurde schon untersucht. Aber ich sprech trotzdem meinen Doc darauf an.

Mfg

Schorschie

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Zitat von Schorschie Beitrag anzeigen
Oh, das sind ja viele Antworten.

Ich hatte einen Moped Unfall vor zwei Jahren gehabt. die Ärzte meinen alle das es damit nicht zusammenhängen könnte weil es schon zu lange zurück liegt.
Zum Thema Zähne, im letzten Jahr wurde bei mir ein Backenzahn geflickt. Das war etwa ein Monat bevor diese ganze sache los ging. Ich war danach auch nochmal beim Zahnarzt gewesen weil auch die Seite vom Kopf passt. Aber beim Röntgenbild vom Kiefer war nix zu sehen bzw. sind keine Entzündungen zu sehen. Der Zahn ist auch noch i.O. also er reagiert auf kälte und wärme.
Hab auch schon viel über Amalganvergiftungen gelesen, es würde Zeitlich ja alles zusammen passen aber sag das mal einen Allgemeinmediziner... Zu meiner Lebersache, es wurde auch mal über Toxikologischer Leberschade gesprochen aber eigendlich sagt mein Hausarzt und Internist Leberverfettung dazu.
Allerdings wurden bei mir auch diverse Stoffwechsel-Untersuchungen gemacht, ich meine da währen auch diverse Schwermetalle mit untersucht. Borelliose ist noch in der Mache bzw. warte ich noch auf das Ergebnis.

Ich find das Super wie Ihr mir alle versucht Tips und Infos zu geben aber man sieht auch das man selbst überhaupt keine Ahnung hat. Die meisten Ärzte mauscheln sich ein zurecht nach den Motto, "Herr.. Ihre Ergebnise sind da" blinzel in die Akte "Herr... es ist aber nix zu finden" Akte zu in Schrank und schüss.
Vielen vielen Dank, ich werd mir mal so einige Sachen notieren und mal ein paar Termine klar machen.

schönes Wochenende!
Schorschie
Hallo Schorschie,

das klingt mir schon verdächtig nach Zusammenhängen, wo ein Rädchen ins andere greift.


Bezüglich des Unfalls, solltest Du dich vielleicht über HSW-Schädigungen und der Auswirkungen informieren, aufschlussreich ist, was Dr. Bodo Kuklinski darüber schreibt.

Die instabile Halswirbelsäule

Auch hier solltest Du nicht unbedingt der Schulmedizin vertrauen und einen Arzt suchen, der sich in dieser Hinsicht auskennt.

Hast Du Amalgamfüllungen?
Wurde der Backenzahn mit Amalgam geflickt?
Amalgam kann an so vielen Stellen im Körper schädigen, und vor allem, je nach genetischer Disposition zu Stoffwechselerkrankungen führen.
Du solltest vielleicht auch zu einem Umweltmediziner gehen, der einmal die Cytochrome P450 der Leber untersucht.
Amalgamfüllungen bei Leberproblemen ist einfach ein NoGo.

Was Amalgam alles im Körper anrichtet, kannst Du im Buch von Dr. Joachim Mutter nachlesen, oder auch online bei Dr. Daunderer.

www.haedecke-verlag.de/pages/print00298.htm

http://www.toxcenter.de/buecher/pati...ama-info-5.pdf

Wenn dein Zahnarzt sagt, das Röntgenbild ist ok, ist das noch lange keine Gewissheit, davon können hier ganz viele ein Lied singen.
Du solltest nach einem Jahr unbedingt eine neue Kieferpanoramaaufnahme anfertigen lassen, die Du auch hier ins Forum stellen kannst.

2010 OPT unser Spiegel der Gesundheit

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Zitat von Schorschie Beitrag anzeigen
Blutzucker wurden regelmäßig untersucht, aber ich bin mir sicher das dieser Langzeittest nicht gemacht wurde. Beruflich bin ich meistens im Büro, seltener in der Produktion wo Kühlschmiermittel eingesetzt werden mit den ich so gut wie nie in Berührung komme.
Ich hab mir alles Untersuchungsansätze mal aufgeschrieben und werd nächste Woche mal ein paar Termine klar machen.
Vielen Dank für eure Hilfe, es macht mir doch wieder etwas Hoffnung das irgendwann auch mal die Ursachen für meine Beschwerden gefunden werden.
Hallo Schorschie,

ich würde vielleicht im Büro trotzdem die Raumluft untersuchen lassen, wenn das Büro in Nähe der Produktion liegt.
Wie bei allen toxischen Stoffen reagieren Menschen unterschiedlich, je nach ihrer genetischen Suszeptibilität.

Hier zu Kühlschmiermitteln,

http://www.arbeitsinspektion.gv.at/N...mierstoffe.pdf

3. Erkrankungen innerer Organe durch die Aufnahme einzelner
Kühlschmierstoffbestandteile über Luft und Haut,
z.B. Erkrankungen der Niere und Leber durch Diethylenglykol, der Nerven durch
Lösungsmittel etc.
Wie schon geschrieben, treffen dann noch mehrere Faktoren zusammen, z.B. eine offene BHS (siehe S-100-Protein) durch den Unfall und giftige Zahnfüllmaterialien, kommt es eben zu den von dir beschriebenen Beschwerden und Organschädigungen.

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Schorschie,

Deine Beschwerden wie auch die Probleme mit der Leber würden sehr gut auf die Leberkrankheit Morbus Wilson (=Kupferspeicherkrankheit, eine chronische Vergiftung mit Kupfer) passen.
Das ist eine genetisch verursachte Krankheit. Die Leber kann aufgrund von Gendefekten das Kupfer aus der Nahrung nicht ausscheiden und es reichert sich zunächst in der Leber an. Später, wenn die Leber es nicht mehr speichern kann, geht das Kupfer über das Blut in andere Organe, vor allem ins Gehirn.
Unbehandelt kann es zu Leberversagen, zur Hämolyse und zu zahlreichen Beschwerden kommen.
Auch wenn die Krankheit genetisch ist, so müssen nicht mehrere Familienmitglieder betroffen sein.

Gerade wenn ein junger Mensch bereits Leberprobleme hat, so sollte man an die genetisch verursachten Leberkrankheiten denken. Es gibt noch die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose), die jedoch kaum zu psychiatrischen und neurologischen Störungen führt, die aber häufiger ist als der M. Wilson.

Hier im Forum gibt es dazu eine Rubrik.
Außerdem sind hier einige Links zu der Krankheit:
Morbus Wilson e.V. mit Liste von Fachambulanzen
EuroWilson - Wilson's disease - > Leben mit Morbus Wilson > Leitfaden zu Morbus Wilson
AWMF online - Leitlinie Neurologie: Morbus Wilson


Da sich kaum ein Arzt wirklich mit M. Wilson auskennt, sollte man bei Verdacht auf diese Krankheit zu Experten gehen. Außerdem ist die Eigenintiative gefragt, d. h. man sollte sich selbst informieren.


Gruß
margie


Nachtrag:

Ich lese gerade folgendes:

Morbus Wilson ist doch diese Kupferspeicherkrankheit oder? Das wurde schon untersucht. Aber ich sprech trotzdem meinen Doc darauf an.
M. Wilson (MW) kann man in der Regel nicht durch eine Untersuchung ausschließen.
Und ich würde fast wetten, dass Dein Doc kein Experte dafür ist.
Ich selbst habe x-Ärzte aufgesucht, bevor ich selbst von M. Wilson etwas las und dachte: Das würde passen.
Keiner meiner Ärzte hatte von der Krankheit Ahnung oder, was noch schlimmer ist, einige der Ärzte hatten ein völlig veraltetes Bild von den Symptomen und Diagnosekriterien des M. Wilsons.
Es gibt nämlich etliche MW-Fälle, die nicht sooo typisch verlaufen, wie man sich einen "typischen" MW-Fall vorstellt.
Hinzu kommt, dass Experten sagen, dass kein MW-Fall dem anderen gleicht.
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (21.09.10 um 21:16 Uhr)

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Hallo,
Vieles kann einen Leberschaden verursachen.
Wenn ich das hier lese
Tabelle 1: Wichtigste Ursachen für die Entstehung von Leberverfettung

Ernährung

Alkohol
Übergewicht
Eiweißmangel
Hunger
Hoher Gewichtsverlust
Parenterale Ernährung
Adipositas-Chirurgie

Metabolisch/genetisch

Diabetes mellitus
Hyperlipidämie
Schwangerschaftsfettleber
Lipodystrophie
Dysbetalipoproteinamie
Morbus Wolman
Cholesterolesterspeicher-
Krankheit

Medikamente/Gifte

Amiodaron
Methotrexat
Östrogene
Steroide
Tamoxifen
Aspirin
Kalziumblocker
Valproinsäure
Tetrazykline
Chloroquin
u.a.

Sonstige

Giftpilze
CED
Dünndarmdivertikel
+ bacterial overgrowth

HIV-Infektion
Johanniskraut
u.a. Pflanzenstoffe
Rapsöl
Bacillus cereus Toxin
+ bacterial overgrowth

HIV-Infektion
Johanniskraut
u.a. Pflanzenstoffe
Rapsöl
Bacillus cereus Toxin

Als Komplikation der Steatosis hepatis kann sich eine nichtalkoholische Steatohepatis (NASH) mit zusätzlicher
Entzündung und Fibrose der Leber entwickeln. Abzugrenzen hiervon, widerspiegelt eine mikrovesikuläre
Verfettung der Leberzelle einen schweren Schaden der Zellorganellen, z.B. bei Schwangerschaftsfettleber oder
bei Valproinsäureschädigung. http://www.bayer-internisten.de/abst...tractGoeke.pdf
dann kann man eine Fettleber durch alles mögliche und auch diverse Medikamente erwerben.
www.medunigraz.at/gastroenterologie/pdf/TraunerAeK.pdf

Das deutsche Ärzteblatt schreibt
Zusammenfassung
Eine Vielzahl von Arzneimitteln aus allen Indikationsgebieten kann ein breites Spektrum toxischer Lebererkrankungen verursachen. Pathogenetisch kommen Überdosierungen für die obligate Leberschädigung und toxisch-metabolische sowie allergisch-immunologische Faktoren für die fakultative Leberschädigung infrage, die unvorhersehbar ist und nur bei wenigen Patienten auftritt. Zahlreiche Risikofaktoren für medikamentenbedingte Lebererkrankungen sind bei einzelnen Arzneimitteln bekannt und umfassen Alter, Geschlecht, genetische Determinanten, Reexposition, Körpergewicht, Nahrungskarenz, Konsum von Enzym induzierenden Stoffen, beispielsweise Alkohol, sowie Nierenfunktionsstörungen und andere organische Erkrankungen. Klinisch stehen die Zeichen einer akuten oder chronischen Lebererkrankung im Vordergrund, sodass differenzialdiagnostisch arzneimittelunabhängige Leberkrankheiten ausgeschlossen werden müssen. Bei frühzeitiger Erkennung arzneimittelbedingter Leberschäden und sofortigem Absetzen der angeschuldigten Medikation ist die Prognose meist gut, letale Verlaufsformen sind möglich, aber selten. Die Indikation zur Lebertransplantation kann gegeben sein.
Ich würde als Erstes überlegen, welche Medikamente Du damals nach dem Unfall bekommen und vielleicht länger genommen hast oder auch welche Medikamente Du wegen irgendwelcher Probleme häufig nimmst und diese auf ihr Leberschädigendes Potiental durchforsten. Dazu gehören auch frei verkäufliche Medikamente. Darauf achten Leber schädigende Medikamente zu vermeiden und bezüglich einer entsprechenden Ernährungsänderung informieren.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11


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