Kind (6) schlapp, zittrig und übel

03.09.10 11:09 #1
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Rivka ist offline
Beiträge: 1
Seit: 02.09.10
Liebe Forumsmitglieder,

ich schreibe wegen meiner Tochter (6). Sie hatte vor 6 Wochen kurz Fieber und Halsschmerzen (1 - 2 Tage).

Danach waren diese Symptome verschwunden, aber sie fühlte sich schlapp und ihr war oft übel und sie hatte Kopfschmerzen und zittrige Beine und Arme.

Deshalb gingen wir zum Arzt. Dort wurde Blut abgenommen und ein Rachenabstrich gemacht. Das Ergebnis Streptokokkeninfektion.

Sie bekam ein Antibiothikum für 10 Tage. Inzwischen waren wir in Urlaub gefahren. Da es ihr unter dem Antibiothikum nicht besser ging, sind wir mit ihr am Urlaubsort zum Arzt gegangen (der allerdings kein Kinderarzt war).

Er hat ihr in den Mund geschaut und eine eitrige Infektion gesehen. Wir bekamen ein anderes Antibiothikum für 3 Tage.

Dem Kind ging es unverändert. Also sind wir nach 3 Tagen wieder hin. Der Arzt schaute in den Mund, meinte, der Hals sei noch gerötet und wir sollten das A. noch 2 Tage nehmen. Das taten wir, aber ihr ging es nicht besser.

Also gingen wir nochmal zum Arzt. Diesmal war der Hals o.k. - nur die Lymphknoten noch etwas geschwollen.

Der Arzt meinte, das würde sich bessern. Tat es aber nicht. Also sind wir wieder zu Hause dort zum Arzt gegangen. Der hat noch mal Blut abgenommen:

Das Ergebnis:

Antistreptokokken DN 369 (also zu hoch), aber das sei o.k., da C -3 Komplement 96,6 mg/dl.

Blutsenkung 4/10

Außerdem machte er einen Bauchultraschall alles o.k.

Getestet wurde auch Borrelien == negativ

und Eppstein-Barr IgG = positiv
Eppstein-Barr IgM negativ

also laut Arzt kein Pfeiffersches Drüsenfieber.

Dem Kind geht es absolut unverändert.

Hat jemand eine Idee?

Danke für jede Rückmeldung.

Rivka


Kind (6) schlapp, zittrig und übel

Freesie ist offline
Moderatorin
Stv. Leiterin Video
Beiträge: 1.224
Seit: 22.07.09
Hi Riva,

eine Idee was das sein könnte hab ich nicht, aber - mich kennt man nicht anders hier - gerade mit Kindern empfehle ich schnellstens einen klassisch arbeitenden Homöopathen zu suchen.

Liebe Grüße
Nuith
__________________
Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen. (indianische Weisheit)

Kind (6) schlapp, zittrig und übel

Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Rivka,

ich hätte jetzt auch gleich auf EBV getippt:
Der Nachweis von IgG-Antikörpern gegen das nukleäre Antigen von EBV (EBNA-1-IgG) beweist das Vorhandensein des Virus. Ist der EBNA-1-IgG-Test eindeutig positiv, so ist jeder weitere Test zum Virusnachweis bei einer akuten Erkrankung (Mononukleose) unnötig. Eine Mononukleose nach frischer Infektion ist bei positivem EBNA-IgG-Nachweis ausgeschlossen, da diese Antikörper erst im Laufe von mehreren Wochen bis Monaten nach Auftreten der Symptome und beim Übergang in die Viruslatenz vom Immunsystem produziert werden. Bei etwa 95 % der Menschen mit zurückliegender EBV-Infektion sind EBNA-1-IgG-Antikörper nachweisbar.
Quelle: Epstein-Barr-Virus

Daher verstehe ich das nicht ganz :
und Eppstein-Barr IgG = positiv
Das würde demnach bedeuten sie ist EBV positiv.

Zum Nachweis einer akuten Infektion werden bei positivem VCA-IgG die IgM-Antikörper gegen das virale Capsid (VCA-IgM) getestet. Sind diese positiv, so spricht dies für eine frische bzw. kürzliche Infektion (beweist diese allerdings nicht!).
Quelle: Epstein-Barr-Virus

Was bedeuten würde die Infektion ist zwar nicht mehr akut und am abheilen, aber ja trotzdem vorhanden. Hast Du die Ergebnissen denn schon einmal von einem anderen Arzt ansehen lassen?

Sieh Dir auch mal diesen Thread an :
http://www.symptome.ch/vbboard/krank...virus-ebv.html


Liebe Grüße .

Heather
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)


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