Psychokinesiologie, entkoppeln, Bauchhirn, Verdauung

29.08.10 09:29 #1
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ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 822
Seit: 11.04.10
Hallo Zusammen,

ich habe schon sehr lange wirklich anstrengende Verdauungsprobleme und bin jetzt durch "Zufall" auf Psychokinesiologie und andere Entkopplungstechniken gestoßen.

Ich habe wirklich keine schöne Kindheit gehabt und gerade meine Zeit als Säugling war wirklich schlimm, daher vermute ich, das die meisten großen Probleme dort ihren Ursprung haben.

Meine Frage ist jetzt, wie kann ich solche Ereignisse bearbeiten bzw. entkoppeln, wenn ich keine Erinnerung daran habe und keine Vorstellung bzw. diese "Informationen" auch in meinem Bauchhirn gespeichert sind.

Also wie kommt man daran ? Hat jemand eine Idee ? Was muss ich mir vorstellen, wie und wonach werde ich gefragt ?

Ich wäre wirklich froh, wenn ihr mir darauf konkret antworten könntet ...

Vielen Vielen Dank,
das mal wieder sehr verzweifelte Haschel...


Psychokinesiologie, entkoppeln, Bauchhirn, Verdauung

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo,

hier werden Rückführungen beschrieben. Das ist eine der Techniken, mit denen man an frühere nicht mehr bewußte Ereignisse drankommen kann. Oft ist es gar nicht nötig zu wissen, was damals geschah. Wichtig ist die Auflösung des damaligen Stresses (in der Kinesiologie und anderen Methoden) und das entsprechende Verhalten nach AUflösung vom Stress.

http://www.symptome.ch/vbboard/staer...techniken.html
http://www.symptome.ch/vbboard/staer...esiologie.html
http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...iologie-3.html
http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...html#post11628

und andere.

Grüsse,
Oregano

Psychokinesiologie, entkoppeln, Bauchhirn, Verdauung

ArmesHaschel ist offline
Themenstarter Beiträge: 822
Seit: 11.04.10
Hey Oregano, wow,
coole links, wie Du die immer findest !!! Und so schnell...

Doch zunächst:

Ich glaube nicht, das es frühere Leben gibt ! Und die Sachen die man so liest und hört sind für mich Phänomene, für die wir uns noch kein anderes Konstrukt überlegt haben.

Aber was ich immer noch nicht verstehe, ich erinnere mich nun mal nicht an die Zeit als Säugling.

Also nehmen wir mal folgende Situation an:
Der Muskeltest zeigt bei Stress im 2 Monat an und normalerweise würde ich gefragt werden welche belastende Situation war im 2. Monat.
Dann würde ich aber festellen: weiss keine. Und nun, wie würde man weiter Fragen ?

Das Konfusions Haschel...

Psychokinesiologie, entkoppeln, Bauchhirn, Verdauung

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo,

eine Rückführung bezieht sich ja nicht unbedingt auf frühere Leben. Insofern spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob man an ein früheres Leben glaubt oder nicht.
Eine Rückführung kann sich genauso gut auf dieses eine Leben beschränken, also auf die Zeit von der Zeugung über die Schwangerschaft, Geburt bis heute.
Auch davon ist uns ja normalerweise nicht alles zugänglich. Aber wie gesagt: das ist nicht wichtig.

Es meldet sich also z.B. der 2. Lebensmonat als Ereignis, das mit Stress verbunden war und das deshalb Ursprung der heutigen Probleme angesehen wird.
Dann fragt der Kinesiologie, wieviel Stress damals entstanden ist, der heute noch wirkt. Meinetwegen (z.B.) 75 % von 100 %.
Dann fragt man, ob man näher darauf eingehen soll, um welches Ereignis es sich handelt. Ist die Muskeltest-Antwort "nein", bleibt es dabei. Es wird nicht weiter gefragt.
Ist die Antwort "ja", wird gefragt, ob es um ein Ereignis im näheren Umfeld ging, z.B. Vater/Mutter/Geschwister/Verwandschaft? - Ob es ein eigenes Erlebnis war oder ob es ein Erlebnis dieser Leute war. Ob es z.B. ein politisches Erlebnis war ........
Die Fragestellung ist je nach Art der Methode teilweise unterschiedlich, aber im Prinzip läuft es immer ungefähr darauf hinaus.
Dann geht es darum, diesen damals angesammelten Stress aufzulösen und das ist die nächste Frage: wie kann ich auflösen? - Jeder Therapeut hat ja eine eigene "Bibliothek" zur Lösung zur Verfügung, und die wird nun abgefragt und genutzt.
Am Ende muß der Stress auf 0% auf allen Ebenen sein, und der Glaube und die Intention/Option/Motivation des Klienten sollte dafür bei 100% sein.

Grüsse,
Oregano

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ArmesHaschel ist offline
Themenstarter Beiträge: 822
Seit: 11.04.10
Hey Oregano,

hab vielen Dank für Deine Antwort !!! Das ist für mich so richtig verständlich und ich fühle mich verstanden !!!

Danke !!!

Das Wort Rückführung ist dann wirklich für mich missverständlich....

Kennst Du gute Literatur, die sich mit dem Thema beschäftigt ?

Danke und hab noch einen schönen Tag
Das Haschel

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo ArmesHascherl,

ich kenne kein Bücher zu diesem Thema. Es gibt aber eine Menge, nur kann ich dazu nichts sagen. Da schaust Du Dich am besten selbst um.

Hier noch eine meiner Meinung nach gute Beschreibung der Arbeit mit Reinkarnationstherapie. Die geht zwar in frühere Leben zurück, aber der Unterschied zur Arbeit zur Rückführung in diesem Leben ist nicht so groß:
... Rückführungstherapie. Als Detlefsen und Netherton vor Jahren eine regelrechte Modewelle von Reinkarnationstherapie auslösten – ähnlich der Nebenschauplätze, die heute das Familienstellen begleiten – machte man das im Alphazustand, möglichst in einem abgedunkelten Raum. Aber Patienten, die Probleme mit inneren Bildern hatten, brauchten oft sehr lange, bis sie einen inneren „Film“ sehen konnten. Mit der Kinesiologie brauche ich all dies Vorbereitungen nicht. Durch das Testen kommen beim Patienten Gefühle hoch, die er logisch gar nicht erklären kann, die aber zu den Bildern passen, die er innerlich dazu sieht. Auch ich sehe diese Bilder inzwischen, diese Arbeit sensibilisiert die Wahrnehmung und die Erfahrung lässt zu, was der Verstand als Blödsinn oder Spinnkram bezeichnet. Das macht der Verstand bei mir übrigens immer noch, nur ich höre nicht mehr auf ihn. Mich interessiert auch nicht die historische Beweisbarkeit der Bilder, sie sind Ausdruck der Seele, in eine historische Kulisse gekleidet, die wir – ähnlich wie bei Träumen – viel unmittelbarer fühlen und damit auch verändern können. Alles, was da hochkommt, hat mit dem Problem im Hier und Heute zu tun, das auf das heutige Leben bezogen, therapieresistent ist. Indem man die Begrenztheit der Vorläuferexistenz erkennt, merkt, wie relativ das Thema sein kann -weil es nur in einer bestimmten Kultur, in einer bestimmten Zeit so schlimm war, verlieren die Problematik im heute ihre emotionale Ladung. Außerdem erkennen wir, dass wir alles in uns tragen, den großen Herrscher, den kleinen Taugenichts, den Sklaven ebenso wie den Mörder, wir waren Täter und Opfer, scheinbar von außen gesteuert. Es geht in der Reinkarnationstherapie nicht darum, zu dem Problem von heute noch eins von gestern dazu zu fügen. Es geht darum über das Täter- und Opferbewusstsein hinaus zu wachsen und selbst für sein Leben Verantwortung zu übernehmen.

Einsatzmöglichkeiten
Reinkarnation ist keine Therapie des Anfangs. Wir sollten erst in unserem jetzigen Leben aufräumen und unser Ego wahrnehmen und beherrschen lernen, bevor wir in den Keller der Reinkarnationstherapie hinabsteigen, sonst wird das noch ein Therapietrip, der unsern Alltag in keiner Weise verändert. Dann ist ein spannender Kinofilm eindrucksvoller und billiger.
www.schulamith.de/html/kinesiologie.htm


Grüsse,
Oregano

Geändert von Oregano (29.08.10 um 14:04 Uhr)


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