Angst um meinen Papa

07.08.10 19:05 #1
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Mary37 ist offline
Beiträge: 18
Seit: 24.01.09
Hallo zusammen

Es geht um meinen Papa,er hatte vor 2 jahren Darmkrebs und hat einen künstlichen Ausgang bekommen,ist alles gut verheilt,hat keine Probleme damit.
Bei der OP wurde aber leider die Harnröhre und ein nerv verletzt,er hat jetzt noch einen Blasenkatether,aber sonst keine schwierigkeiten.

Letztes Jahr hatte er ständig Kopfschmerzen wo dann eine Metastase festgestellt wurde.Er wurde operiert und die metastase wurde entnommen und untersucht. Den Tumor haben sie aber nicht gefunden,es wurde etwas in seiner Lunge gefunden aber die ärzte haben nichts daran gemacht,sie beobachten es monatlich,weil sie sich nicht sicher sind ob es ein Tumor sein kann,sie haben gesagt,falls es wächst wird etwas gemacht,eher nicht,schlafende hunde soll man nicht wecken.

Vor ungefähr 1 1/2 Monaten hat er dann nicht mehr viel essen wollen und hatte keinen Apetitt mehr,irgendwann hat er dann,wenn er doch mal was gegessen hat,alles wieder erbrochen,also zur Magenspiegelung.Da wurde eine Chronische Magenschleimhaut entzündung festegstellt und er bekam medikamente.
Aber die schlugen nicht an sodass er immer schwächer wurde und wir ihn in die klinik habe.
Da liegt er jetzt seit 2 wochen und baut immer mehr ab.
Die haben dort erstmal seinen Kopf untersucht,alles ok
Dann die anderen organe,alles ok
haben nochmal eine magenspiegelung gemacht,Magenentzündung und zwölffingerdarm entzündung.
Er bekommt seitdem wieder medis und aufbaumittel.

Es hilft aber alles nicht,er liegt nur im bett und schläft!
Und wenn wir da sind versucht er sich wachzuhalten und blinzelt nur ab und zu.
Er redet auch nichts.
Jetzt war er beim Neurologen,er hat sofort ein Kopf MRT angefordert,was auch gleich gemacht wurde,aber alles ok.

Wir sind echt verzweifelt,irgendetwas muss es doch sein das er so da liegt.
Gestern wurde (ich weiss nicht wie das heisst)
Hirnwasser aus den Rücken gezogen,aber der erste Befund lautet....alles ok!!!
Der Psychologe sagt er wäre nicht depresiv aber er weiss sein alter nicht und weiss nicht in welchen KH er liegt obwohl er da eigentlich immer war!!

Meine Mama und ich sind wirklich verzweifelt und wissen nicht mehr weiter,
vielleicht hat ja jemand hier ähnliche erfahrungen gemacht oder erlebt,
wir wären um jede Antwort dankbar

Mary

PS: Falls sich ein paar fehler in meinen Text geschlichen haben sollte,dann bitte ich um entschuldigung,bin total durcheinander und weiss nicht mehr was ich denken soll.Ich Liebe meinen Papa sehr und es tut weh ihn so liegen und leiden zu sehen

Angst um meinen Papa

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.473
Seit: 26.04.04
Ich hole den Beitrag hoch; vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und/oder kann weiterhelfen.

Liebe Grüße,
Malve

Angst um meinen Papa

Johanna ist offline
Beiträge: 885
Seit: 09.08.06
Liebe Mary

Leider kenne ich mich mit dem Thema auch nicht so gut aus.
Das einzige was mir in den Sinn kam: Nahm er viele Medikamente? Ich denke mir davon könnte die Magenschleimhaut auch mit der Zeit gereizt sein.

Liebe Grüsse
Johanna

Angst um meinen Papa

han ist offline
han
Beiträge: 273
Seit: 06.11.09
Hallo Mary,
es ist schlimm jemand leiden zu sehen und nichts machen zu können. Das kann ich gut verstehen. Andere Forenuser sicher auch, aber es ist auch schwierig auf deinen Beitrag zu antworten.
Fachlich kann ich dir nicht weiterhelfen. Dein Papa ist im Krankenhaus dort wird er schulmedizinisch behandelt. Da ja alle Untersuchungen keine negativen Ergebnisse gebracht haben besteht doch Hoffnung.

Die Entzündung von Magen und Dünndarm kann sehr viele Ursachen haben. Wie schon Johanna sagte können Medikamente auch eine solche Entzündung verursachen. Wenn er Krebs hatte ist ja auch davon auszugehen, dass er Medikamente eingenommen hat.
Wenn er viel schläft dann ist dies nicht unbedingt schlecht für ihn. Im Schlaf finden Heilungsprozesse statt. Der Schlaf kann die Heilung und Genesung sozusagen unterstützen.
Ich wünsche deiner Mama und dir viel Kraft damit ihr über diese schwierige Zeit durchhaltet. Ihr habt euch doch gegenseitig und konnt euch auch gegenseitig unterstützen und trösten. Vielleicht erholt sich dein Papa ja bald.


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