Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?

20.06.07 21:52 #1
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Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Denis

Ob es Fibro ist oder nicht ist sekundär, was die Ursacvhe und die behandlung ist, iist wichtig. Nebst dem euisen finde ich das B12 wichtiog. Aber ein B12 Mangel kann mit keinem einzigen vernünftigen Test sicher ausgeschlossen werden!
Versuche mal die MB12 Lotion von Cenaverde B.V. Nahrungsergänzungsmittel: Startseite, schaden tut es nicht, nützen könnte es sehr.
Ausserdem lass die hg Belastung sicher testen.

Im weiteren könntest du auch Candida haben (schau im WIKI unter Candida)
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
ich hab ja auch die diagnose fibromyalgie (auch seit 2003). behandlung: schmerzmittel und antidepressiva, wir sehen uns in 3 monaten wieder. ja, danke fürs gespräch. es hat dann noch ein halbes jahr gebraucht, bis ich selbst heraus gefunden habe, dass diese angebliche fibromyalgie vom amalgam kam...

Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?

Kathy ist offline
Beiträge: 3.344
Seit: 06.03.07
Hallo Denise

meine Symptome sind und waren ähnlich wie Deine, aber wechselnd mit wandernden Schmerzen.

Jetzt hat ein Endokrinologe festgestellt, das meine NEBEN-Schilddrüsen nicht i.O. sind. Ich bin noch mitten in den Abklärungen und kenne mich mit diesem Thema überhaupt nicht aus, weil ich immer andere Möglichkeiten recherchiert habe. Dies` nur als Hinweis.

Gute Besserung
wünscht Dir
Kathy

Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?

Dinah ist offline
Beiträge: 9
Seit: 27.08.07
Hallo Uta,

nein, Dr.Weiss hat bei mir die Fibro nicht festgestellt.
Ich war wegen einer Routineuntersuchung im September 2002 bei meinem Gynäkologen und das Gespräch kam durch Zufall auf meine Schmerzen , für die kein Arzt eine Begründung finden konnte.
Der Gyn. fragte mich dann ob ich schon mal was von Fibromyalgie gehört hätte und ich war ganz verdutzt, denn davon hatte ich noch nie gehört.
Er meinte, dass meine Beschwerden sich danach anhören würden, er aber kein Fachmann auf diesem Gebiet sei und sich für mich erkundigen wolle, wo es Spezialisten gebe.
Das hat er dann getan und so kam ich im April 2003 (so lange hat es gedauert, bis ich einen Termin bekam), zu meinem Schmerztherapeuten.
Er ist Neurologe und eben auf Schmerzerkrankungen (Fibro,Tumorschmerz,Neuropathien etc.) spezialisiert.
Zunächst musste ich einen Bogen ausfüllen in dem nach der Schmerzintensität, Reaktion auf Kälte/Wärme, sonstige Beschwerden gefragt wurde.
Es wurde Blut abgenommen, Immunglobulinwerte, Rheumawerte, Serotoninwert, Schmerzsubstanz P ? genommen.
Es wurde ein EMG, eine Nervleitungsgeschwindigkeitsmessung, ein MRT der HWS, ein MRT des Schädels, ein EEG, eine Doppler-Sono (Arteria Basillaris)
Eine Ableitung der Sehnerven und eine Abtastuntersuchung vorgenommen.
Mit einem spezifischen Druck wird auf die so genannten Tender Points gedrückt.
Das sind meist die Muskel-Sehnen-Übergänge.
Danach wurde die Diagnose gestellt.
Mein Doc sagte mir dann, dass ich mich vielleicht einer Selbshilfegrupe anschließen oder aber vielleicht mich in einem Forum austauschen solle.
Bei einer Selbsthilfegruppe bin ich einmal gewesen.
Dort jammerten alle nur und mir schien es, das sie nicht bereit waren, produktiv etwas an den Beschwerden ändern zu wollen.
So habe ich mich im Netz umgesehen und bin auf der weiss-Seite gelandet.
Dort habe ich viele Antworten bekommen und viel Unterstützung.
Ich habe die Efahrung gemacht, dass das Umfeld oft verständnislos , manchmal auch genervt auf diese Erkrankung reagiert.
Manchmal vielleicht auch klar: man sieht es uns nicht an und doch haben wir am laufenden Bande andere "Wehwehchen."
Amalgam habe ich keines mehr im Mund- schon 20 Jahre nicht mehr.
Die Ursachen der Erkrankung sind nicht bekannt.
Wissenschaftler vermuten eventuell einen Unfall, der sich dann auf das Schmerzgedächtnis auswirkt, so dass dieses den Schmerz nicht mehr "vergessen" kann und sich somit der Schmerz verselbstständigt.
Ander sagen, dass es vielleicht ein Virusder Auslöser sei .
Eine Version ist der psychische Aspekt.
Mir ist eigentlich egal wer oder was der Auslöser ist, wie die Krankheit heißt und wer sie nicht akzeptiert.
ICH habe Schmerzen. ICH bin dauernd müde und erschöpft, ICH habe Konzentrationsstörungen, ICH kann nicht mehr mit meinen Hände arbeiten (schneiden etc.)
Mein Arzt tut sein Bestes.
Er versucht immer mal ein neues Medikament.
Zu Anfang war es Amitriptillin ein Antidepressiv in Minidosierung´, außerdem Mydocalm und Fluctin( auch ein Antidep.)
Später haben wir Lyrica und Cymbalta ausprobiert.
Cortison stand auch auf der Liste.
Es ist einfach so, dass ich das Meiste nicht vertragen habe oder total neben mir stand.
Heute nehme ich nur noch ein Schmerzmittel : Deltaran, ein Dexibuprofen und viele Vitamine und Minerastoffe.
So, ich hoffe ich habe nicht zu sehr ausgeholt.
__________________
Liebe Grüße
Dinah

Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Dinah,

vielen Dank für das weite "Ausholen". Dieser Neurologe hat ja wirklich eine Menge Untersuchungen gemacht. Neugierig wie ich bin, würde mich interessieren, wie genau dieser Wert Schmerzsubstanz P heißt ?

Daß Du so gut wie kein Medikament verträgst, könnte ein Hinweis sein, daß Du durch die einstigen Amalgamplomben einen Schlag in Richtung Multiple Chemical Sensitivity (MCS) bekommen hast. Auch Leute mit einer Kryptopyrrolurie (KPU/HPU) haben meistens Probleme mit Arzneimitteln. So ganz genau kann man das nach der langen Zeit wahrscheinlich nicht mehr feststellen. - Hast Du damals beim Ausbohren Schutzmaßnahmen gehabt und eine Ausleitung gemacht?

Liebe Grüsse,
Uta

Ist das Fibromyalgie? Was steckt dahinter u. was hilft?
Lukas
... v.a. könnte die Unverträglichkeiten von Medikamenten (gerade im Bereich Antidepressiva, Schmerzmittel etc.) auch in den CYPs begründet sein. Fast kein Arzt untersucht dies, obwohl sogar in vielen Packungsbeilagen genau darauf hingewiesen wird! Da diese Gene dafür verantwortlich sind, WIE und OB Medikamente bei jedem Einzelnen verstoffwechselt, verwertet, ausgeschieden etc. werden.

So können beim Einen mit "Normdosierungen" schon lebensbedrohliche Überdosierungen erzielt werden, während der Andere aufgrund beschleunigter Entgiftung des eingesetzten Wirkstoffs selbst bei angegebener Höchstdosis noch keine Wirkung erfährt, weil sich einfach kein ausreichender Wirkstoff-Pegel im Blut erreichen und halten lässt...

Grüße
Lukas

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Dinah ist offline
Beiträge: 9
Seit: 27.08.07
Hallo zusammen,

@Uta: Die Substanz P (P für englisch <pain> = Schmerz), ein Neuropeptid (Aminosäure des Nervensystems) für die Schmerzsignalübermittlung im Körper; ist bei vielen chronischen Schmerzpatienten im Blut überhöht.Offensichtlich scheint es im Unterschied zu anderen Schmerzpatienten für die Fibromyalgie spezifisch zu sein, dass die Substanz P auch in der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) erhöht gemessen werden kann.
Da diese Untersuchung aber mit Risiken verbunden ist, kann sie nicht routinemäßig für die Diagnose der Fibromyalgie verwendet werden.
Dieser Neurologe hat ja wirklich eine Menge Untersuchungen gemacht......ja, das stimmt!
Vor allen Dingen ist es so, dass wir für die Krankenkassen kein "wirtschaftlicher Fall" sind und es immer wieder zu Problemen kommt, ein bestimmtes Mittel ausprobieren zu dürfen oder z.B. eine manuelle Therapie verordnet zu bekommen.
Es ist unerlässlich, die Muskulatur immer wieder zu dehnen und zu strecken.
Passiert dies nicht, verkürzt sich der Muskel und es kommt noch zu größeren Schmerzen.
Mein Arzt kämpft für seine Patienten und hat deshalb auch schon einiges aus eigener Tasche bezahlt, weil ihm im Nachhinein verschriebene Medikamente in Rechnung gestellt wurden(Budgetüberschreitung oder Medikament zu teuer)
Ich bin wirklich froh, bei ihm gelandet zu sein, nicht zuletzt,weil er zuhört, nicht ständig auf die Uhr sieht, einen nicht unterbricht und sich Gedanken um seine Patienten macht.
Was die Medikamentenunverträglichkeit anbelangt ist es so, dass ich sie wohl hätte weiter nehmen müssen um die anfänglichen Nebenwirkungen zu reduzieren.
Ich arbeite aber und muss jeden Tag 20 km hin und 20 zurück mit dem Auto fahren.
Da kann ich nicht neben mir stehen oder schläfrig werden.
Auch auf der Arbeit muss ich mich ein wenig konzentrieren.
Obwohl mein Chef viel Verständnis für mich aufbringt, wäre ein Ausfall von 2-3 Wochen wohl nicht drin.
Auf meine Arbeit bin ich aber angewiesen und so bildet sich der Kreis......
__________________
Liebe Grüße
Dinah


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