Viele Symptome, Angst vor Nervenerkrankung

04.07.10 17:58 #1
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Viele Symptome, Angst vor Nervenerkrankung

friederich48 ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 04.07.10
Zitat von Michel Beitrag anzeigen
hallo Friederich,

ich habe auch Bandscheibenvorfälle und daran wurde jahrelang rumgedoktert, auch von Neurologen und Rheumatologen bis ich mal zu einem anderen Orthopäden bin, der sagte nach MRT jo sie haben Bandscheibenvorfälle, aber die Schmerzen, die sie beschreiben können davon nicht sein! Das war 2006 und dann fing die Sucherei an und rein zufällig bei Mittelohrentzündung half Clarithromycin auch gegen diese Schmerzen und somit
ist es Borre und nichts als Borre!

Grüßle Michel
Danke lieber Michel, ich denke auch, dass die Schmerzen nicht von den Bandscheibenvorfaellen kommen, da ich auch Hautveraenderungen habe. Im Vorjahr waren bei mir die Streckseiten der Finger und Hände dunkelrot-blaeulich wie bei ACA, das ist jetzt besser geworden nach der Antibiose. Fuer die Beine nehme ich jetzt das Venenmedikament Daflon 500 mg, dadurch sind die Schmerzen linder geworden und seltener.
Ein Grazer Borre-Arzt sagt, dass sich die Symptome und eine ACA nach der Antibiose nur sehr langsam rueckbilden, was mindestens 1 Jahr dauern soll.
Mal sehen wie es weitergeht - ich kann derzeit nur die Symptome bekaempfen und langfristig auf Besserung hoffen.

Hallo Carmen007: ASS nehme ich zur Zeit nicht mehr ein -auch kein anderes Schmerzmittel. Durch das venenspezifische Medikament Daflon 500 mg sind die Schmerzen deutlich linder geworden, aber noch vorhanden. (das Medikament hat keine Nebenwirkungen)
Danke fuer eure Rueckmeldungen und Anregungen.

Geändert von friederich48 (18.12.10 um 10:57 Uhr)

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von Michel Beitrag anzeigen
Ja und sagten bestimmt nicht welche, denn dann hätten sie behandeln müssen, genau wie bei meiner Bursitis an den Knien, ja Bursitis ist das, aber von was anderem
Ja oder wie bei mir > es wurden zumindest Yersinien- u. Chlamydia pneum.-AK aus dem Gelenkpunktat des Knieergusses gefunden, aber mein Orthopäde erklärte mir, diese Erreger, genau wie die Borrelien, können noch Beschwerden verursachen, auch wenn sie schon längst über alle Berge sind! Damit hätte er sich die Untersuchung auf die Erreger sparen können...

Viele Grüße Quittie
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von friederich48 Beitrag anzeigen
ich denke auch, dass die Schmerzen nicht von den Bandscheibenvorfaellen kommen,
Hallo Friederich,

es können auch Bandscheibenvorfälle von Borrelien imitiert werden oder die Borrelien können auch in schon lädierte Bezirke eindringen, weil sie dort dann leichteres Spiel haben.

Ein Grazer Borre-Arzt sagt, dass sich die Symptome und eine ACA nach der Antibiose nur sehr langsam rueckbilden, was mindestens 1 Jahr dauern soll.
Mal sehen wie es weitergeht - ich kann derzeit nur die Symptome bekaempfen und langfristig auf Besserung hoffen
Es kann schon dauern, bis sich nach Antibiose die Beschwerden zurückbilden, bei mir kommt der Besserungseintritt auch meist immer erst nach einiger Zeit AB.

Das sollte gut beobachtet werden, bei längerbestehender Infektion ist es auch nicht mit einer AB-Behandlung getan, es kann mehrere Anläufe bedürfen, evtl. auch mit anderen AB-Wirkstoffen.

Wurdest du auch schon auf Co-Erreger hin untersucht?

Viele Grüße und gute Besserung, Quittie
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Geändert von Quittie (18.12.10 um 12:00 Uhr)

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friederich48 ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 04.07.10
[QUOTE=Quittie;587778]Hallo Friederich,

Wurdest du auch schon auf Co-Erreger hin untersucht?


Leider wurde ich ueberhaupt nicht nach Erregern untersucht, ich bin froh dass man ueberhaupt nach Borrelien gesucht hat. Die letzte Neurologin weigerte sich mein Blut nach anderen Erregern wie Bakterien und Viren zu untersuchen. Sie sagte: davon kann man keine Schmerzen bekommen....

Das gute ist aber, dass nach meiner 6 Woechigen Antibiose mit Minocyclin und Quensyl eigentlich auch alle anderen CO Erreger beseitigt sein muessten. Ich habe das Buch von Hopf Seidl gekauft und aufmerksam gelesen mit den Co-Erregern und gegen alle wirkt Minocyclin, weil es die Blut-HIrnschranke passiert und auch das liquorgaengigste Antibiotika sein sollte - laut Professor Sievers aus der Schweiz.
So hoffe ich doch, dass die Co Erreger falls vorhanden auch beseitigt worden sind. Moeglicherweise mache ich im spaeten Fruehjahr nochmals eine Antibiose - vorsichtshalber - Meine Blutwerte sind wieder normal - die Antibiose habe ich gut vertragen - zum Glueck.
Das Problem ist, dass man mit Antibiotika zwar Bakterien toeten kann, jedoch nicht Viren. Deshalb waere es schon notwendig nach Viren auch zu suchen. Die Virologie wollte das machen, aber nur im Auftrag der Neurologie, und die fand das nicht fuer notwendig. Leider muesste dann auch eine schmerzhafte Lumbalpunktion zur Gewinnung des Liquors gemacht werden und das wollte mir der vorletzte Neurologe ersparen. Leider ist die Aussagekraft des untersuchten Nervenwassers sehr unzuverlaessig, wie man ueberall lesen kann und hat in den meisten Faellen ueberhaupt nichts gebracht ausser Schmerzen und ein Infektionsrisiko.

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Michel ist offline
Beiträge: 1.195
Seit: 09.04.07
Zitat von friederich48 Beitrag anzeigen
ich kann derzeit nur die Symptome bekaempfen und langfristig auf Besserung hoffen.
Nö man kann auch Ursachen und gleichzeitig Symptome behandeln
Alle Wochenw enn ein Schub kam, oder herxheimer, verstärkten sich die Schmerzen genau an den vorgeschädigten Stellen wie Bandscheiben.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Selten:
  • Magen-Darm- Beschwerden
  • Hauterscheinungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerz
NetDoktor.at - Medikament: Daflon 500 mg-Filmtabletten


Ein Mittel ohne Nebenwirkungen wird es nie geben

Grüßle Michel
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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von friederich48 Beitrag anzeigen
Die letzte Neurologin weigerte sich mein Blut nach anderen Erregern wie Bakterien und Viren zu untersuchen. Sie sagte: davon kann man keine Schmerzen bekommen....
Chlamydien und auch Yersinien z.B. können Schmerzen verursachen, denn diese können ebenfalls auf die Gelenke gehen und Arthritiden verursachen. Chlamydien können auch für Muskel-u. Sehnenbeschwerden verantwortlich sein.

Die Virologie wollte das machen, aber nur im Auftrag der Neurologie, und die fand das nicht fuer notwendig. Leider muesste dann auch eine schmerzhafte Lumbalpunktion zur Gewinnung des Liquors gemacht werden und das wollte mir der vorletzte Neurologe ersparen.
Warum sollte dafür eine Lumbalpunktion gemacht werden? Eine Herpesserologie z.B. kann auch der HA durch Blutentnahme durchführen lassen.

Viele Grüße Quittie
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Michel ist offline
Beiträge: 1.195
Seit: 09.04.07
Zitat von Quittie Beitrag anzeigen
Chlamydien und auch Yersinien z.B. können Schmerzen verursachen, denn diese können ebenfalls auf die Gelenke gehen und Arthritiden verursachen. Chlamydien können auch für Muskel-u. Sehnenbeschwerden verantwortlich sein.


Später nennt sich dann dann Rheuma und die Rheumatologen freuen sich.

Zitat von Quittie Beitrag anzeigen


Warum sollte dafür eine Lumbalpunktion gemacht werden? Eine Herpesserologie z.B. kann auch der HA durch Blutentnahme durchführen lassen.
Eben und selbst wenn man wüsste welche Viren, würde man doch nicht behandeln, mit was auch. Eberrautentee heisst hier das Zauberwort.

Mit der Lumbalpunktion hätte man "beweisen" können, dass keiner Erreger im Hirn sind und dann wäre man sicher, nichts tun zu müssen und genau das ist der größte Trugschluß, denn Borrelien im chron. Stadium sitzen im Bindegewebe und Nervenzellen, auch Hirn und nicht mehr in Flüssigkeiten, ma könnte genauso gut würfeln oder Kaffeesatz lesen

Symptome sind maßgebend und nicht der unausgereifte Serologiequatsch.

Früher basierte die medizin ja auch auf learning by doing, heute muss alles hundertfach abgesichert sein, teuerste unsinnige Untersuchúngen wie MRT und LP, Pet und Biopsien werden bezahlt ohne weiteres, aber bei der kausalen Therapie mit AB stellen sich manche Ärtze an, als wäre es Gift und an der Stelle erinnere ich gerne daran, dass TBC uU. jahrelang mit mehreren AB´s gleichzeitig behandelt werden muss oder jedermann bestens über das kleine Mückelchen und Malaria bescheid weiss.

Grüßle Michel
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friederich48 ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 04.07.10
Hallo,
Melde mich mal wieder. Meine Schmerzen in den Beinen, Fuessen, Armen und Haenden sind wieder schlimmer geworden. Auch kurze Muskelzuckungen in den Beinen kamen dazu. Ich war deshalb jetzt wieder stationaer fuer 4 Tage zur neurologischen Untersuchung im Landes-Krankenhaus. (Blutuntersuchung, ENG, EMG, klinische neurologische Begutachtung)
Alles unauffaellig sagte der Primar der Neurologie und hat sogar die EMG Untersuchung selber durchgefuehrt. Dabei hat er mir im Rahmen der EMG Untersuchung sogar eine Nadel mehrmals in die Zunge gestochen um moegliche Fibrillationen auszuschliessen - wegen der gefaehrlichen Nervenkrankheit. Die dortige neurologische Oberaerztin hat wieder Somatisierungsstoerung diagnostiziert und mich gleich zur Psychotante geschickt, die mir dann ein Psychopharmaka verschrieben hat. (Cymbalta - Duloxetin).
Toll wie schnell die mit solchen Medikamenten zur Hand sind, wenn man nichts anderes findet. Jetzt werden noch die Rheumawerte abgeklaert.
Nun weiss ich auch nicht weiter, was ich noch machen soll.
Die Borrelien-Antibiose hatte ich ja schon - kann es trotzdem sein, dass man noch nach 4 Monaten trotz 6-woechiger Minocyclin und Quensyl Antibiose immer noch diese Schwerzen in den Armen und Beinen hat und auch Muskelzuckungen? Ich dachte immer wenn man die Antibiose abgeschlossen hat, dann wird alles besser, meint auch Dr. Hopf-Seidl in ihrem Buch.

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Friederich,

da es auch bei Borreliose durchaus ein Histaminproblem geben kann (ausgelöst zum einen durch die Erreger, zum anderen auch durch die Antibiotika), solltest du zu einen vielleicht doch mal testen, ob du mit einer histaminarmen Diät und einem erhöhten Wasserkonsum weiterkommst.

Muskelschmerzen und Myoklonien (= Zuckungen von Muskelgruppen mit unterschiedlicher Bewegungs Intensität) sind auch ein Symptom von Histaminproblemen.

Hier findet sich eiine ganz gute Übersicht zu Nahrungsmitteln, die bei Histaminproblemen kritisch sein können.

Hier noch etwas, was dich vielleicht interessiert zu Symptomen und auch verzögerten Reaktionen bei einer chronischen Histaminintoleranz

Und - nicht zuletzt - zu Risiken und Nebenwirkungen von Antidepressiva bei Histaminproblemen

Hier noch ein positiver Erfahrungsbericht von Datura bei Borreliose mit Vitamin D und histaminarmer Ernährung.


rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

Geändert von rosmarin (06.02.11 um 14:05 Uhr)

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Michel ist offline
Beiträge: 1.195
Seit: 09.04.07
Zitat von friederich48 Beitrag anzeigen
Die Borrelien-Antibiose hatte ich ja schon - kann es trotzdem sein, dass man noch nach 4 Monaten trotz 6-woechiger Minocyclin und Quensyl Antibiose immer noch diese Schwerzen in den Armen und Beinen hat und auch Muskelzuckungen? Ich dachte immer wenn man die Antibiose abgeschlossen hat, dann wird alles besser, meint auch Dr. Hopf-Seidl in ihrem Buch.
Kommt drauf an in welchem Stadium, doch wenn man Borre schon Jahre hat, muss man auch AB jahrelang nehmen.

Du brauchst einen Spezi und nicht die Neurologie

Grüßle Michel
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