Abdominalabklärung - Vorgehensweise?

21.06.10 08:00 #1
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Abdominalabklärung - Vorgehensweise?

Leitwolf ist offline
Themenstarter Beiträge: 412
Seit: 04.03.09
Hallo

Aber genau da spießt es sich ja wieder. Die Stelle um die es im Dünndarm wahrscheinlich geht dürfte per Koloskopie nicht erreichbar sein, damit wird nunmal der Dickdarm untersucht. Die Gastroskopie wird da erst recht nichts bringen. Aufgrund meiner schlechten Zustands ist die Gastroskopie eben sehr problematisch, auch wenn es sonst kein schwerer Eingriff ist. Ich hab vor über 10 Jahren schon mal eine durchgemacht, ich weiß also wovon ich rede. Hinzu kommt dass ich viele Substanzen aufgrund der Herz- und Leberbeschwerden nicht vertrage, Enteroskopie verlangt aber danach.

Also müsste ich eine erhebliche Belastung auf mich nehmen, die höchstwahrscheinlich auch noch umsonst ist. Die Strahlungsbelastung eines CT hingegen ist vernachlässigbar, insbesondere vor dem Hintergrund der schwere der Erkrankung..

Ich werd einfach auf einer sinnhafteren Vorgehensweise bestehen, sofern ich ein freies Bett erwarten kann...

Abdominalabklärung - Vorgehensweise?

jjjjj55555 ist offline
Beiträge: 25
Seit: 15.06.10
Das Ding was "Magenspiegelung" heißt betrifft nicht nur den Magen sondern geht bis zum
Duodenum, daher Ösophago-Gastro-Duodenoskopie.
Und es tut mir leid aber ich kann nur mit dem Kopf schütteln wenn du verlangst!!! ein CT zu machen weil du es besser und richtiger findest!!!, für das wahrscheinlich keine sofortige Indikation besteht und ich weiß auch nicht woher der Irrglaube kommt, daß man im CT immer alles besser sieht? Ein Abdomen CT versorgt dich mit einer Dosis von 5-10mSv vernachlässigbar sieht anders aus....
Aber viel Glück.

Abdominalabklärung - Vorgehensweise?

Leitwolf ist offline
Themenstarter Beiträge: 412
Seit: 04.03.09
Hallo nochmal

Ich halte diese Untersuchungen grundsätzlich auch für sinnvoll. Es ist nur, und da komm ich mir hier vor wie sonst vor so manchem Arzt, dass damit der Kern des Problems eben nicht erreichbar ist. An den verdächtigen Punkt im Dünndarm kommt man weder mit der einen, noch mit der andren Methode. Ich glaub darüber hast du bisher vielleicht stets hinweggelesen, für mich ist das aber entscheidend denn ich mach das nicht zum Spass.

Ich lass mir auch gern erklären wie man bei einem Patienten mit Atemnot im Liegen, und das Problem ist schwer ausgeprägt, eine Gastroskopie durchführen will. Ich hab das auch mit der Ärztin besprochen und ausser dem (erst recht nicht praktikablen) Vorschlag einer Narkose kam da nichts.

Und wann sonst, wenn nicht dann wenns ums Überleben geht, will man denn ein CT rechtfertigen???

Abdominalabklärung - Vorgehensweise?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.477
Seit: 26.04.04
Hallo Leitwolf,

Du musst letztendlich wissen, wo es drückt und welche Untersuchungsmethode Dir am vorteilhaftesten erscheint.
Trotzdem - auch wenn es viele nicht mehr hören können - möchte ich darauf hinweisen, dass ein MRT (Kernspintomographie) gesundheitlich vorzuziehen wäre. Damit können sehr genaue Untersuchungen durchgeführt werden, und es steht dem CT in keiner Weise nach (es gibt - soviel ich weiß - nur eine Indikation, bei der ein CT aufschlussreicher sein kann: bei Fragestellungen hinsichtlich der Lunge).

Ob es wirklich der Dünndarm ist, der Dir Beschwerden macht, ist gar nicht sicher: In dem Bereich, den Du angegeben hast, befindet sich auch der Dickdarm ("4 cm links vom Bauchnabel").

Speziell den Dünndarm kann man virtuell mit einer Kapsel mit eingebauter Mini-Kamera untersuchen:

Neue Kapsel zur Dünndarmuntersuchung entwickelt

Liebe Grüße,
uma

Abdominalabklärung - Vorgehensweise?
Weiblich Maumel
Morgen Leitwolf,


ich würde gern wissen woher genau du weißt, wo genau diese Stelle sitzt?

Eine andere Möglichkeit wäre eine Bauchspiegelung.

Habe ich auch schon dreimal hinter mich gebracht. Ist eben eine OP und damit mit Risiken verbunden. Außerdem kann man damit nicht in den Darm sehen.

Ist aber Minimalinvasiv.

Weißt du, wenn es dir besser scheint das CT machen zu lassen, dann mach es doch einfach. Du kannst die anderen Untersuchungen ja auch ablehnen. Niemand wird gezwungen sich Schläuche in den Körper schieben zu lassen.


LG Maumel

Abdominalabklärung - Vorgehensweise?

Leitwolf ist offline
Themenstarter Beiträge: 412
Seit: 04.03.09
Ob CT oder MRT ist ein Streit um des Kaisers Bart, denn ich weiss ohnehin nicht was allenfalls angeordnet wird, und eine MRT wird mir lieber sein.
Zurück zum Thema:
Von dieser Kaspel habe ich auch schon gehört, aber ich glaube nicht dass diese Methode hier zur Verfügung steht, somit bleibt das irrelevant.

Aber im Moment fasziniert vor allem diese Luftblase auf der rechten Seite. Wie gesagt klingt die Bauchdecke beim Klopfen hohl. Wenn ich drauf rumdrücke spüre ich, dass der Lufteinschluß sich (geräuschintensiv) verschieben lässt, um aber letztlich immer an der selben Stelle zu bleiben. Das beobachte ich jetzt aber schon seit gut 3 Wochen. Es kann ja schlecht sein, dass eine Blähung immer an der selben Stelle sitzt?? Wärs nicht denkbar, dass da ein Lufteinschluß in der Bauchhöhle sitzt?

lg.

Geändert von Malve (24.06.10 um 06:48 Uhr)

Abdominalabklärung - Vorgehensweise?
Weiblich Maumel
Hallo Leitwolf,


normalerweise wird Luft absorbiert. Gelangt Luft in die Bauchhöhle, wird sie von den umliegenden Strukturen aufgenommen.

Eine Dauerblase kann es eigentlich so nicht geben, denn deine Organe sind ja nicht aus Plastik.

Ich nehme an, da bildet sich immer wieder neu Luft oder du fühlst da etwas anderes. Die Leber z.B.


Das dürfte beim Arzt allerdings schon per Tastbefund diagnostiziert werden.

Ein MRT wäre wohl das Günstigste.

LG maumel


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