Probleme nach Antibiotika Behandlung

14.06.10 07:01 #1
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Probleme nach Antibiotika Behandlung

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von krissi33 Beitrag anzeigen
Hallo, pseudomembranöse Colitis kann man verhindern, indem man während der AB- Einnahme Darmsymbiontenkulturen nimmt. Wenn ich in den Tiefen meiner Festplatte die Quelle finde, kommt die noch geflogen, da gibts ne Studie, aber es ist auch naheliegend, denn man macht Selektionsdruck in die "Gute" Richtung. Leider bekommst Du das von den Ärzten nicht gesagt, deshalb mein Leitspruch "selber Wissen macht gesund".


Liebe Grüße
Krissi
Dieser Hinweis steht im Übrigen auch auf der geposteten Seite im Link zur milderen MedizInfo®: Antibiotika-induzierte Kolitis, die im Gegensatz zur Pseudomembranösen Enterokolitis mit der AB-Einnahme beendet sein soll, zur Vermeidung dieses Problems.
Möglicherweise lässt sich die Erkrankung verkürzen oder sogar verhindern durch die Einnahme probiotischer Mikroben, etwa Lactobacillus GG oder den Hefepilz Saccharomyces boulardii. Es wird empfohlen, mit Beginn einer Antibiotikatherapie vorbeugend mit der Einnahme zu beginnen.
Ich habe das bezüglich des probiotischen Joghurts schon gewusst, weil das mal wer, glaube uns Hademar, im TV gesagt hatte.

Wenn es dazu schon Studien gibt, dann ist echt nicht zu kapieren, wieso darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

Es ist ja schön für uns, wenn wir das selbst wissen, krissi.
Aber ich finde es ist eigentlich unmöglich, dass man sich bei allem und jedem selbst informieren muss und nicht ausreichend informiert wird.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Probleme nach Antibiotika Behandlung

James ist offline
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Seit: 20.05.08
Das Geiz ist geil-Prinzip beherrscht natürlich auch das Gesundheitswesen. Schulmediziner verordnen gern Antibiotika (auch wenn diese völlig sinnlos sind). Man befriedigt damit den netten Pharmareferenten, der ja immer mal Bildungsreisen anbietet und zugleich seinen Patienten, der möglichst teure Mittel (nur die können gut sein) verordnet bekommen möchte. Falls das Geld knapp wird, werden eben die Beiträge der Kassen erhöht.
Alle sind zufrieden...nur das blöde Immunsystem nicht. Das man dieses (falls AB wirklich unbedingt notwendig sind) unterstützen könnte, haben diese "Mediziner" vergessen. Man verdient nichts dran. Vitamine und probiotische Unterstützung zahlt keine Kasse, Aufklärung ist tote Zeit. Einfach schlecht abrechenbar. Und im Wartezimmer sitzen ja eh Patienten, die wieder "gute=teure" Mittelchen haben möchten...
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Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von James Beitrag anzeigen
Aufklärung ist tote Zeit. Einfach schlecht abrechenbar. Und im Wartezimmer sitzen ja eh Patienten, die wieder "gute=teure" Mittelchen haben möchten...
Das ist wohl wahr. Ärztliche Beratung ist nichts wert.
Ich müsste recherchieren, um nicht zu lügen. Aber als ich vor Jahren das letzte Mal nachschaute waren es glaube ich keine 10 Euro, die der Arzt für ein Gespräch vergütet bekommt.

Es ist also vom rein Finanziellen her nicht verwunderlich, wenn sich der Arzt nicht sehr viel Zeit nimmt, denn vom Gespräch kann er nicht leben.

Politisch gesehen ist das mMn. ein eindeutiges Zeichen sich für Patienten keine Zeit zu nehmen.
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Probleme nach Antibiotika Behandlung
Esther2
Hallo allerseits,

ich würde auch mal in Erwägung ziehen, dass die Beschwerden nicht von den AB kommen sondern vom Implantat!

Backenzahn - welcher Zahn ist das genau? Oben oder unten?
Jedenfalls sind einige Backenzähne mit Magen-Darm-Meridianen verknüpft!

Kannst du vielleicht mal genau sagen, wo das Implantat sitzt (der mittlere vordere Schneidezahn ist Nummer eins und dann nach hinten einfach durchzählen; die Eckzähne sind Nummer drei, Weisheitszähne Nummer 8).

LG, Esther.

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chiefjustice 72 ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 03.06.10
Hi,

zunächst mal danke für die vielen Antworten...Es ist unten rechts die Nr.6 Backenzahn. heute konnte ich endlich die Probe ans Labor abgeben. Nun wird auf Bakteruien getestet. Das Symbioflor wirkt eigentlich ganz gut dagegen.
eine weitere Frage kam nun auf. Im vergangenen Jahr hatte ich Helicobacter Pylori. mit Triple medikation ausgetrieben. Kann man die wiederbekommen? oder sind die nach soner knallbehandlung auf ewig verschwunden??? denn einige Symptome sind schon identisch mit denen des vergangenen Jahres???!!!

Im übrigen bin ich vom ZA enttäuscht, denn man kann zumindest den Patinten auf Gefahren hinweisen.
mein Hausarzt nimmt sich übrigens sehr viel Zeit. war zur Besprechung meiner Blutwerte 50 Minuten im zimmer...das gibts auchg noch...Die ganzen werte verwirren mich aber trotrzdem. Ein normal Sterblicher kann mit dem Kram doch nix anfangen...


LG
Chiefjustice 72

In der hoffnung, dass alles wieder schön wird.

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James ist offline
Moderator
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Beiträge: 5.601
Seit: 20.05.08
Hallo,

auch zu Helicobacter pylori gibt es, genau wie zu Antibiotika ein Wiki. Bei Helicobacter ist eine Reinfektion nach allgemeiner Angabe relativ selten. Warum das so ist, konnte ich nicht klären.
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Gruß, James

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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.601
Seit: 20.05.08
Ach ja, vergessen:

Symbiflor hilft "nur" indirekt gegen die Bakterien am Zahn. Symbilor beinhaltet gute Darmbakterien. Damit wird die (durch Antibiotika angegriffene) Darmflora wieder aufgebaut. Die Darmflora ist Teil unseres Immunsystems und das kann dann sich besser wehren...

Gut, dass nun endlich ein Abstrich untersucht wird. Nur wenn man den "Feind" kennt, kann man ihn richtig und gezielt greifen.
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Gruß, James


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