Psychosomatisches Erbrechen

23.05.10 23:02 #1
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Psychosomatisches Erbrechen

silberpfeil ist offline
Beiträge: 219
Seit: 04.03.09
[quote]
Zitat von Crizei Beitrag anzeigen
Hat wahrscheinlich die Wurzel in meiner Kindheit, doch erst in den letzten 25 Jahren (bin über 60) richtig herausgekommen. Man ordnete dies meinem neurologischem Krankheitsbild zu, ich aber meine, es ist ein Einzel-Symptom und Hinweis auf eine Selbstwert-Problematik.

....das habe ich auch während meiner Psychotherapien erfahren.....

In letzter Zeit gelingt es mir immer besser, frei von der Leber weg zu sprechen und vor allem nicht zu erwarten, dass andere mir zustimmen, bzw. mich von Gegenargumenten nicht entmutigen zu lassen.

....das hilft ungemein, aber trotzdem ist vorsicht geboten....wenn man zuuuu bviel von sich preis gibt, ist man auch leichter angreifbar.....

‚Geheilt’ bin ich noch lange nicht, aber ich bemerke, wenn ich mir erlaube auch mal nicht ‚lieb’ zu sein, diese Krämpfe oder Lähmungen in meiner Kehle immer weniger oft auftreten
.....geheilt wird man wohl nie sein, denn irgend was wirft mich z.Bsp. manchmal auch wieder zurück.....LG Silberpfeil

.....
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Je mühsamer ein weg war, desto schöner ist das Gefühl am Ziel angekommen zu sein

Psychosomatisches Erbrechen

Crizei ist offline
Beiträge: 368
Seit: 29.03.08
[quote=silberpfeil;492626]

.....geheilt wird man wohl nie sein, denn irgend was wirft mich z.Bsp. manchmal auch wieder zurück.....LG Silberpfeil

.....
Lb Silberpfeil,

hast natürlich recht, irgendwas ist immer.

zu: ...wenn man zuuuu bviel von sich preis gibt, ist man auch leichter angreifbar.....

auch das stimmt, doch habe ich die Erfahrunng gemacht, dass es Übungssache ist, was man in einem solchen Fall 'frei herausläßt'. Und ich finde das Üben inzwischen recht spannend.

Liebe Grüße!

Psychosomatisches Erbrechen

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von silberpfeil Beitrag anzeigen
Ich habe es mehr von meiner Seite versucht dar zu stellen, dass man versucht gegen etwas was einem nicht gut tut, anzugehen...es aber nicht immer klappt und einem noch mehr belastet....

Lg Silberpfeil
Wenn man das Gefühl hat, dass einem bestimmte Menschen nicht gut tun oder man das Gefühl hat, sie tun etwas mit einem, dass einem nicht gut tut, dann kann man das ändern. Ganz konkrete und klare Grenzen setzen oder den Kontakt abbrechen.

Hier erinnere ich mich auch daran, dass ich meiner Mutter lange nach meinem Auszug am Telefon gesagt habe, entweder Du respektierst, dass mein Privatleben meine Sache ist und ich dazu keine Bemerkungen mehr von dir hören will, oder ich breche den Kontakt ab, weil es mir jetzt echt langt.
Hat super funktioniert. Ich war überrascht darüber.

So kann man seiner Freundin z.B. auch sagen, hör mal ich bin krank und ich fühle mich persönlich angegriffen, wenn Du negativ über andere kranke Menschen redest, so als würdest Du mich nieder machen. Ich weiß, dass Du mich eigentlich nicht meinst, aber ich bin auch krank und das verletzt mich sehr, da ich gerne gesund wäre und viel mehr Energie hätte. Daher möchte ich darüber in Zukunft nichts mehr von dir hören.
Wenn sie sowas dann nicht verstehen und akzeptieren kann, dann ist sie mMn. einfach die falsche Lebenabschnittsfreundin.

Ich bin sehr extrovertiert. Ich habe keine Probleme zu erkennen oder zu formulieren, was mich stört oder mit was ich ein Problem habe.

Ich finde, dass lanny vollkommen Recht und das schon wieder in perfekter Weise auf den Punkt gebracht hat. 100 Punkte.

Aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass es trotz des Wissens über die Zusammenhänge verdammt schwierig sein kann, körperliche Symptome zu beseitigen, wenn man sich den Ursachen durch die vorhandenen Lebensumstände nicht entziehen kann. Denn das kann man nun mal in manchen Situationen nicht so einfach.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (02.06.10 um 20:44 Uhr)

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silberpfeil ist offline
Beiträge: 219
Seit: 04.03.09
[quote]
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Wenn man das Gefühl hat, dass einem bestimmte Menschen nicht gut tun oder man das Gefühl hat, sie tun etwas mit einem, dass einem nicht gut tut, dann kann man das ändern. Ganz konkrete und klare Grenzen setzen oder den Kontakt abbrechen.

So kann man seiner Freundin z.B. auch sagen, hör mal ich bin krank und ich fühle mich persönlich angegriffen, wenn Du negativ über andere kranke Menschen redest, so als würdest Du mich nieder machen. Ich weiß, dass Du mich eigentlich nicht meinst, aber ich bin auch krank und das verletzt mich sehr, da ich gerne gesund wäre und viel mehr Energie hätte. Daher möchte ich darüber in Zukunft nichts mehr von dir hören.
Wenn sie sowas dann nicht verstehen und akzeptieren kann, dann ist sie mMn. einfach die falsche Lebenabschnittsfreundin
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danke für deine Zeilen.....

Du hast recht, und ich werde die Freundschaft nicht mehr weiter versuchen zu halten......
Habe auch erfahren, dass sie mehr Schein als Sein ist auf Arbeit( wie der Zufall es will kommt man mit jemand ins Gespräch am WE, die sie sehr gut kennt in der Arbeit),ich dachte ich fall vom Glauben.....

Zu deinem letzen Satz: sie ist ja auch so hinterlistig, in dem sie dann wieder sagt" na dass du das und das kannst, obwohl du soooone schmerzen hast und immer abends kaputt bist" .....
An statt sich für mich zu freuen, dass es mir so einigermaßen gut geht, damit ich auch langsam wieder Spaß an dies und das habe.....
Aber sie hat vor mir auch über andere <8auch beste) Freundinen und auch Kolleginnen schlecht gesprochen, furchtbar. Und so wird sie sicherlich auch über mich vor Anderen schlecht gesprochen haben, ohne Zweifel

LG Silberpfeil

Aber.....ich bin nun drüber weg, sie gehört nicht mehr zu den Menschen, die mir wichtig sind......Hat zwar lange gedauert, aber nun hat es klick gemacht....
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