Bitte um Hilfe für eine Kollegin

17.05.07 11:29 #1
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Aprilkind ist offline
Beiträge: 7
Seit: 17.05.07
Hallo zusammen,
bin durch zufall auf euer forun gekommen, toll gefällt mir sehr!

Musste mich gleich registrieren der grund (einer davon ) ist meine kolegin.

Vor gut einem jahr hat sie sich beim skifahren den oberarm gebrochen, sie wurde darufhin gleich operiert in östereich, in der klinik war ihr arm ohne bewegung.
Zurück in deutschland, meinten die ärzte sie hätte gleich in ö nach der op mit einer bewegungstherapie beginnen sollen, sonst könnte der arm im schulterbereich versteifen.
Der bruch verheilt nicht,es bildeten sich irgendwelche verkrustungen am knochen. Sie wurde darufhin noch zwei mal operiert in abstanden von ca vier monaten.
In der ganzen zeit bekam sie massagen eine kur schmertztherapie und bis vorgester ambulante reha.
Ihren arm kann sie bis heute nich zu hundert prozent bewegen, die ambulante reha hat aber bis jetzt am besten geholfen.

Sooo , nun zum eigendilch aktuellen problem,
nach der reha haben die Ärzte ein röntgenbild gemacht, auf dem ist der knochen wo der bruch war dunner geworden ca. mittelfinger dick, die platte und schrauben schauen total locker aus.
Im februar ist schon mal ein bild gemacht worden da war der knochen "normal"
Warum wird der knochen jetzt dünner?

Warscheinlich ist es sehr ungenau was ich schreibe , aber vieleicht kann ja jemand doch was damit anfangen, ich wüder ihr so gerne irgendwie helfen, sie ist ein seelisches wrack nach diesen ganzen torturen die sie mitgemacht hat.

Liebe grüße an alle im forum
Aprilkind

Bitte um hilfe für eine kolegin

nobix ist offline
Beiträge: 1.923
Seit: 30.11.04
Hallo Aprilkind !

Bzgl. Hilfe für Deine Kollegin, wird hier wohl kaum jemand Erfahrung bzw. einen Rat haben.

Da bleibt wohl nur die Nachforschung im Netz.

Es gibt Knochenveränderungen wie bei den Weichteilen und auch die Namen sind ähnlich. Siehe z.B.:
Tumor, Orthopädie Kiel

aber eine gleichmässige Knochenschrumpfung an einer geschienten Bruchstelle kann damit wohl kaum erklärt werden.

Reine Vermutung wäre, ein Einfluss durch die OP, über das Schienenmaterial oder andere beteiligte mechanische oder medikamentöse Behandlung, die eine Knochenschrumpfung begründen könnten.

Eine regelmässige Kontrolle bzgl. Veränderung und evtl. eine Zweitdiagnostik von einem Knochenspezialisten würde ich mir verordnen.

Gute Krankenkassen haben eine Hilfehotline für besondere Problemfälle, weil sie ja auch an einer Heilung und Kostenreduktion interesse haben.

Bitte um Hilfe für eine Kollegin

Aprilkind ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 17.05.07
hallo nobix
danke dir für die antwort, habe mir gedacht das soetwas nicht im forum beantwotet werden kann da es viele ursachen geben kann.
hätte ihr halt gerne irgendwie geholfen. danke
lg aprilkind

Bitte um Hilfe für eine Kollegin
Lukas
Ich tippe mal auf lokalen Knoschenschwund aufgrund Bewegungsmangel wegen der Einschränkung. So was geht schneller als man denkt, ähnlich wie beim Muskelschwund.
Wenn es das ist und die Person ansonsten gesund, dann erholen sich Muskel und Knochen aber bei normaler Beanspruchung nach Heilung auch wieder sehr rasch. Das darf also nicht mit der Erkrankung Osteoporose verwechselt werden.

Grüße
Lukas

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Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.734
Seit: 05.10.06
Hallo Aprilkind,

das ist wirklich ein diffiziles Problem.
Dass gebrochene Knochen wieder zusammenwachsen ist eine Leistung des Körpers und nicht des Arztes. Der Arzt kann Knochen nur richtig zusammenfügen und ruhig stellen. Wenn keine ausreichende Kallusbildung erfolgt oder der Knochen sich verändert, dünner wird, liegt wahrscheinlich eine gesamtkörperliche Störung vor.

Die kann materiell begründet sein:
zuwenig Calzium, zuwenig Sonnenlicht (Vitamin D), Östrogenmangel;
Beanspruchungsmangel wegen zu geringer Bewegungsmöglichkeiten
materiell/mechanisch:
der Körper verträgt die Fremdmaterialien nicht, die zur Stützung des Knochens implantiert wurden, er "denkt", dass er sich nicht mehr zur Kallusbildung anstrengen muss, weil der Knochen ja auch so hält
geistig/seelisch:
blanke Verzweiflung, Aussichtslosigkeit hemmt die Selbstheilungskräfte des Körpers

Das sind alles nur Erklärungsversuche, die so stimmen können, aber nicht müssen; es kann auch eine Kombination der erwähnten Faktoren sein, aber all das hilft nicht wirklich weiter. Ich kann nur sagen, was ich tun würde, wenn ich in der Situation wäre:
Ich würde die Heilung meines Körpers zu meiner Hauptbeschäftigung machen und mehr meiner Intuition als den Ärzten vertrauen und bewußt die Selbstheilungskräfte meines Körpers aktivieren. Unterstützung würde ich durch Calciumreiche Nahrung und möglichst viel Sonnenlicht suchen und den Östrogenstand prüfen.
Überlegen würde ich, ob nicht Schrauben und Platten besser entfernt würden und der Körper eine Ruhigstellung durch einen Gipsverband erhält, um wieder zu seinen Selbstheilungskräften motiviert zu werden. Das kann man natürlich nur mit Ärzten abklären, die solche Gedanken gerne als Blödsinn abtun.

Viele Grüße, Horaz

Bitte um Hilfe für eine Kollegin
Lukas
Unterstützend könnte Wachstumshormon eingesetzt werden.

Mir fällt gerade eine meiner Ärztinnen ein, die - sie ist schon etwas betagter - einen sehr komplizierten, mehrfachen Knochenbruch im Arm hatte. Ihre Arztkollegen meinten übereinstimmend zu ihr, dass das nie im Leben wieder richtig verheilen würde... sie spritze sich dann tgl. WH, und der Knochenbruch heilte in Rekordzeit vollständig aus, die Schrauben mussten schneller wieder raus als bei jungen Leuten, und alle Kollegen konnten nur staunen... ihren Arm benutzt sie ohne jede Einschränkung.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Angeblich hilft doch auch eine Behandlung mit Magnetfeldtherapie und Pulsierender Signalfeldtherapie. Wenn es finanziell möglich ist, wäre das sicher einen Versuch wert, obwohl die Besserung nicht garantiert werden kann:
Insbesondere gibt es nach Ansicht der Fachgesellschaft nach wie vor keine ausreichenden Nachweise für die Wirksamkeit von Soft Laser, Magnetfeldtherapie und Pulsierender Signalfeldtherapie – Verfahren, die recht häufig von Heilpraktikern und Physiotherapeuten, aber auch von manchen Ärzten angewendet werden
rheuma-online: Heilwirkung von Magnetfeld, Laser & Co. umstritten
(Im Gegensatz zu diesem ARtikel gibt es viele, die diese Therapien sehr positiv beschreiben).

Hier auch noch eine Möglichkeit:
12.11.1999 - (idw) Fachhochschule Bochum

Knochenbrüche schneller und besser als bislang möglich zu heilen, ist keine Utopie mehr. Möglich machen diese Verbesserungen der Therapie winzige Bewegungen an der Bruchstelle des Knochens. Die Fachhochschule Bochum hat die notwendige Technik entwickelt, um dieses neue Terapie-Verfahren zu beobachten und zu überwachen. Ihren "FrakturzonenMonitor" stellt die Fachhochschule Bochum vom 17. bis 20. November auf der Messe Medica'99 in Düsseldorf vor.

"Dosierte Mikrostimulation von Frakturzonen: Aufbau und Cha-rakterisierung von Sensor-Aktorsystemen zur Einleitung von Mikro-bewegungen in Frakturzonen DOMFRA" ist der offizielle Titel des hoffnungsvollen Forschungsprojektes, zu dem das Applikationslabor für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme ALMAS der FH Bochum mit seinem Frakturzonen-Monitor einen Beitrag leistet.

Durch mehrmals tägliche Stimulation von Knochenbrüchen mit Mikrobewegungen wollen die Forscher die Frakturheilungen nicht nur beschleunigen, sondern auch die Belastbarkeit der Bruchstelle erhöhen. Das sind wichtige Pluspunkte für die Patienten: Krankenhausaufenthalte könnten kürzer und damit billiger werden, Menschen, die Sport treiben, können den geheilten Knochen stärkeren Belastungen aussetzen, ohne erneute Schäden fürchten zu müssen.

Der Frakturzonen-Monitor der FH Bochum hilft nun, die technische Seite der Therapie deutlich zu verbessern: Bisher wurden von Medizinern Mikrobewegungen nur in Tierversuchen eingeleitet, ohne dass die Beschleunigungswerte und Wege direkt an der Frakturzone bekannt waren. Eine Übertragung der Ergebnisse für eine Patientenindividuelle Therapie war (aufgrund der fehlenden Meßtechnik) nicht möglich. Mit der genauen Beobachtung kann der Heilungsverlauf nun individuell gestaltet und so optimiert werden.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Universitätsklinik Berg-mannsheil der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt.

Weitere Informationen:

Applikationslabor für
Mikrosensoren, -aktoren
und Systeme (ALMAS)
Lennershofstraße 140, 44801 Bochum

Ansprechpartner:
Prof. Dr. rer. nat. Johannes Zacheja
Dipl.-Ing. Thorsten Bach
Tel 02 34 - 32 - 10337
Fax 02 34 - 32 - 14426
Email: johannes.zacheja@fh-bochum.de
thorsten.bach@fh-bochum.de
uniprotokolle > Nachrichten > Knochenbruch-Heilung wird durch Mikrobewegungen beschleunigt
Knochenbruch-Heilung wird durch Mikrobewegungen beschleunigt

Uta

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Aprilkind ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 17.05.07
Hallo

Werde jetzt ein paar tage warten und dann bei ihr anrufen um ihr ein paar tipps zu geben, denke immoment würde sie nur heulen und gar nichts annähmen.

Bin auch der meinung wenn`s der seele nicht gut geht kann der körper nicht gesund werden oder sein.
Aber wie bringt man einen menschen dazu seine "körpereigene heilkraft" wieder zu aktivieren,
wenn er um sich herum eine mauer gebaut hat und in selbstmitleid ertrinkt.

Ihr fragt euch bestimmt ob ich einen mutter theresa komplex habe!
Nein, habe ich nicht, ich bin eine kämpfernatur, die als aprilkind das aufstehen sehr oft lernen musste...!
Mich macht es traurig wenn sich menschen aufgebe, und nich mehr an sich glauben.
Komisch ziehe solche menschen in familie und freundeskreis an

danke für die antworten
grüsse von mir an euch

Bitte um Hilfe für eine Kollegin

nobix ist offline
Beiträge: 1.923
Seit: 30.11.04
Hallo Aprilkind !

Gute Vorschläge kommen hier fast immer, da hatte ich keine Sorge.

Mir fällt noch etwas ein, was bei HORAZ bereits angeklungen ist. Man sollte erfragen, welche Materialien bei der Schienung verwendet wurden. Also exakt welches Material incl. der metallurgischen Spezifikation.

Wenn man das kennt, kann man evtl. abklären ob der Körper Deiner Kollegin das nicht verträgt.

Solche Untersuchung könnte z.B. auch ein Kinesiologe machen, wenn er exakt diese Materialien(Schiene und Schrauben) als Proben vom Spital erhält...

Diese Technik ist erprobt und funktioniert. Wenn da jemand dran zweifelt, bist du in der falschen Praxis oder Spital. Lasst Euch dort nicht abwimmeln, schaut dass ihr Proben bekommt und die Materialspezifikation!

Viel Erfolg. Bei Fragen bzgl. Kinesiologen helfen wir hier weiter, oder suche mit Ort oder PLZ(evtl nur die ersten 3 Ziffern) und kinesiologe, im WWW bzw. google etc.

Ich würde mir eine Liste bzw. Reihenfolge anlegen bzgl. Wichtigkeit der Massnahmen(so in dieser Art):
- wichtig ist jetzt ein guter Arzt/Therapeut der z.B. alternative Heilungs- bzw. Poblem-Lösungen sucht und nicht nur abwartet.
- Imunsystem stärken (Vitamine und Spurenelente zusätzlich zur ausgewogenen Ernährung)
- Calziumpräparat (mit Therapeuten abklären, mindestens mit Apotheke),
- evtl. auch den Vorschlag mit Wachstumhormonen etc.
- Raus ans Licht bzw. die Sonne
- Materialproben vom Spital besorgen etc.
- Kinesiologen konsultieren (ideal wäre z.B. ein Hausarzt, der Chirurg war und jetzt auch Kinesiologie beherrscht)
- wenn das Materal nicht vertragen wird, ausbauen lassen (evtl. Vorschlag von Horaz)
- und in der Zwischenzeit, ein gutes Buch, gute Freunde von denen man Hilfe und Rat annehmen kann.

Viel Erfolg

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Hat deine Kollegin Amalgamfüllungen bzw Ihre Mutter?

Falls ja wäre eine Metallallergie eine typische Folge.
Die Autoimmunreaktion können die beschriebenen Folgen sein.

Quelle: Daunderer, Amalgam-Handbuch
Das gannze medizinische Fachbuch gibt es auf Amalgam & Co.: Das Tox Center e.V. informiert. zum kostenlosen Download. Zum Thema Allergien durch Quecksilber/Schwermetalle ist ein Kapitel drin.
Ebenso kann Schwermetall im Körper zu sehr eigenartigen elektrischen Potentialen an Schrauben/Implantanten aus Metall führen, die das Knochenwachstum stören können.

Wird das nicht angemessen behandelt kann daraus Krebs werden.
Sollten Untersuchungen auf Allergien oder elektrische potentiale hindeuten, muss das Metall sofort raus und andere Materialien eingesetzt werden.

Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten, warum der Knochen schrumpft:
- Elektrolyse löst Mineralien aus dem Knochen
- saueres Millieu zersetzt den Knochen (Mineralstoffhaushalt/Ernährung ist gestört)

Bei einer Schwermetallvergiftung ist meist beides gegeben.
Bei Allergien durch eine schlechte Ernährung nur das zweite.

Geändert von voster (28.06.09 um 23:47 Uhr)


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