Kribbelparästhesie im Rücken

29.04.10 19:49 #1
Neues Thema erstellen
Kribbelparästhesie im Rücken

Druidin ist offline
Beiträge: 95
Seit: 12.04.10
Hallo Tweet,

vielleicht hilft es Dir jetzt nicht, aber ich habe über diese lokale Stelle im Rahmen einer simplen, im Körper stattfindenden Entgiftung, einhergehend mit beschriebenen Symptomen, gelesen!

Es ist schon länger her, leider besitze ich keinerlei Aufzeichnung. Werde mich gleich mal auf die Suche machen ... ich meine, der Ursprung ist entweder die Ayurvedalehre oder TCM - vielleicht gibt es hier in der Community entsprechend Wissenskundige?

L.G.
Ilka

Kribbelparästhesie im Rücken

Tweet ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 29.04.10
Hallo!

Leider geht es mir nach wie vor nicht gut und es wird immer schlimmer. Habe mittlerweile auch Schmerzen, da meine Muskulatur sich sehr stark verkrampft.

Ich bin inzwischen auch beim Neurologen gewesen, aber der konnte mir auch nicht helfen. Scheinbar muss das mit meinem Rücken irgendetwas total Ungewöhnliches sein, denn keiner weiß was mir fehlt. Der Neurologe meinte, ich solle weitermachen mit den Spritzen der Heilpraktikerin, er würde mir auch nichts anderes spritzen. Höchstens Botox in den Nerv, aber das würde doch meine Bewegung extrem einschränken soweit ich weiß?! Die Heilpraktikerin hat aber inzwischen auch aufgegeben, weil es sich trotz ihrer Spritzen weiter verschlimmert hat. Sowohl sie als auch meine Masseurin können aber nach wie vor etwas in meinem Rücken ertasten.

Ich weiß nicht mehr weiter.

Kribbelparästhesie im Rücken

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Tweet,

ich denke, Crizei hat mit ihrer Vermutung möglicherweise nicht unrecht; die Zone, die du beschreibst, ist die Reflexzone der Leber (Head'sche Zone) und du solltest vielleicht einfach mal probieren, ob du mit einer Aktivierung der Leber weiterkommst. Es gibt diverse Möglichkeiten, u.a. mit der erwähnten Homöopathie (Metaheptachol z.B. ist ein gut wirksames Komplexmittel), man kann es aber auch erst einmal etwas milder angehen mit Artischockentabletten (Trockenextrakt, gibts z.B. hier: http://www.medizinfuchs.de/preisvergleich/).

Da es immer dieselbe Stelle ist, liegt dieser Verdacht nahe - das geht bis hin zu sogenannten Gelosen.
(Wenn's immer mal an verschiedenen Stellen kribbelt, kann es auch Calciummangel sein - sieht bei dir aber nicht so aus.)

lg, rosmarin

Kribbelparästhesie im Rücken

Tweet ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 29.04.10
Ich hatte mir den Vorschlag ja auch zu Herzen genommen und war ja auch bei einer Heilpraktikerin, aber die meinte, es liege nicht an der Leber.

Kribbelparästhesie im Rücken

Crizei ist offline
Beiträge: 368
Seit: 29.03.08
Zitat von Tweet Beitrag anzeigen
... aber die meinte, es liege nicht an der Leber.


Hallo,

jetzt möchte ich mich wieder einbringen und dabei Rosmarin für die Bestätigung und die Tipps danken.

Meine unangenehmen Kribbeleien an dieser Stelle haben vor einiger Zeit wieder begonnen und ich führe es darauf zurück:

Ich hatte einige Monate eine sehr angenehme konfliktfreie Zeit, wahrscheinlich deshalb verschwanden die Juck-Symptome. Dann waren da wieder einige Probleme, nichts Tragisches, nur kleine Ärgernisse, ev. zu deuten als: „Meine ehrlichen Bemühungen werden nicht richtig anerkannt und gewürdigt“ oder so ähnlich (kribbelt da eine Laus über die Leber?)

Die Stelle empfinde ich als gefühllose Schwarte und tatsächlich greift es sich wie eine Schwarte an.

Vielleicht ist es als Hinweis zu verstehen, dass ich mir eine dickere Haut zulegen soll, also Unfreundlichkeiten nicht so wichtig nehme und nicht nur auf mich beziehe.

Vielleicht bist du, Tweet, ein sehr verantwortungsbewusster Mensch, der seine Aufgabe, seinen Beruf sehr ernst nimmt? Sicherlich äußerst wünschenswert bei der Arbeit im Gerichtssaal, schließlich geht es ja um das Wohl der Mitmenschen. Doch bei einem „zu sehr“ ist leicht die Gefahr von Unflexibilität und übertriebenem Perfektionismus, der zu Fehlern führen kann. Ich spreche da aus meiner Erfahrung (dies kann ja bei dir anderes sein - nur als Überlegung und Anregung gedacht).
Und ich denke es geht auch hier um die goldene Mitte.

Ob ich die je schaffe? In manchen Bereichen ja, in anderen noch nicht – daher werde ich die Kribbelei vielleicht noch länger haben.

Liebste Grüße!


Kribbelparästhesie im Rücken

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Gab es denn mal einen Versuch, die Leber zu behandeln?
Ich meine, Heilpraktiker/innen können sich auch mal irren ?

Andererseits - ich hatte jahrelang Mißempfindungen (Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle etc. und auch Muskelschmerzen) im Zusammenhang mit einem Vitamin D-Mangel. Seit ich nun seit einem Vierteljahr meinen Vitamin-D-spiegel anhebe, wirds auch mit den Mißempfindungen deutlich besser. Die Neurologen hatten vorher nix gefunden und gesagt, dass ohnehin bei ca. 40% aller Neuropathien keine Ursache gefunden wird, eine Ärztin hatte Gelosen im Rücken entdeckt, Dorntherapie hatte aber auch nicht geholfen und nun ist alles fast weg...

Vielleicht solltest du mal in die Richtung schauen - denn da gibts alle möglichen Probleme im Bereich von Nerven und Muskeln. Den Test muss man zwar selbst bezahlen (27 €), aber ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall.

last but not least: Der Tipp mit der Dorntherapie könnte auch helfen. Da gehts zwar primar um Wirbelfehlstellungen, aber da über die Nervenbahnen, die durch die Wirbel führen, auch alle Organe versorgt werden, werden durch eine Dorntherapie natürlich auch organische Probleme - u.a. der Leber - mit behandelt.

LG, rosmarin

Kribbelparästhesie im Rücken

Tweet ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 29.04.10
Hallo ihr Lieben!

Erstmal vielen Dank dass ihr euch um die Lösung meines Problems bemüht.

crizei:

Also, an sich kann das schon zutreffen, ich habe sicherlich nicht das stressloseste Leben, aber ich komme damit gut klar, denn es läuft beruflich ziemlich gut und ich mache meine Arbeit gern. Und es ist sogar so, dass gerade als das Dauerkribbeln begonnen hat eine sehr entspannte Phase angefangen hatte, da war es vorher um einiges stressiger gewesen.

Ich bin durchaus ehrgeizig und vielleicht auch ein wenig perfektionistisch, aber wirklich in keinem übertriebenen Maße.

Auch privat habe ich keinen Ärger, der sich irgendwie auswirken könnte. Ich nehme mir Sachen auch nicht mehr so zu Herzen wie ich das früher getan habe. Bin eigentlich recht ausgeglichen.

Ich drücke dir die Daumen, dass dein Kribbeln bald wieder nachlässt, mag mir noch gar nicht vorstellen, wie das wäre, wenn das jetzt Jahre so weiter geht.

Aber ich muss nochmal nachfragen, du sprichst auch von einem Jucken, ist das für dich das Gleiche wie das Kribbeln oder sind das zwei verschiedene Empfindungen? Denn es juckt bei mir gar nicht.

rosmarin:

Sicher, jeder kann sich irren, sie ging ja selber zunächst davon aus, dass es sich um ein Lipom oder dergleichen handelt, ist aber inzwischen davon abgerückt, weil sich trotz Behandlung nichts verbessert hat.

Ich schätze, mein generelles Problem mit Homöopathie ist zweierlei:

Zum Einen denke ich - und ich weiß, da trete ich jetzt in riesengroße Fettnäpfchen -, dass Homöopathie auch viel mit "Dran glauben" zu tun hat, und da fehlt es mir dann leider doch dran. Ich bin einfach nicht der Typ für fließende Energien, positive Sätze für die Selbstheilung aufsagen, gesunder Geist = gesunder Körper, Arm bleibt oben bei Medikamenten die man braucht und geht runter bei Medikamenten die man nicht braucht und dergleichen. Damit möchte ich wirklich niemandem auf den Schlips treten, ehrlich nicht, ich bin mir sicher, dass das bei vielen Menschen funkioniert und ihnen hilft. Und es gibt auch durchaus homöopathische Medikamente die ich anwende, z.B. wenn ich Magen-Darm-Beschwerden habe oder wenn eine Erkältung droht. Aber im Großen und Ganzen bin ich wohl ein hoffnungsloser Skeptiker.

Was aber zum Anderen im Moment auch ein praktisch nicht überwindbares Problem für mich ist, dass all diese Behandlungen und Medikamente nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Ich bin zwar Juristin, momentan aber noch in der zweijährigen Referendariatsphase, bei der man kaum mehr als ein Hartz-IV-Empfänger bekommt, sprich ich bin arm wie eine Kirchenmaus und kann mir all diese Therapien einfach beim besten Willen nicht leisten. Daher baue ich natürlich auf Behandlungsmöglichkeiten, die die Krankenkasse bezahlt.

Das mit dem Vitamin-D Mangel habe ich auch schon mal gelesen, kriegt man das normal in der Apotheke?


Im dem Zusammenhang hab ich auch schon von B 12 Mangel gelesen, vielleicht weiß da ja jemand Bescheid?


Mir ist noch etwas eingefallen, kurz bevor das Kribbeln zum Dauerzustand wurde, bin ich sehr viel Schwimmen gegangen, 2-3 Mal die Woche 1,5 - 2 Stunden durchgeschwommen, könnte ich mir da evtl. einen Schaden zugezogen haben? Hatte da dann schon mal kurzfristig leichte Rückenschmerzen, aber nicht so sehr, dass ich mir Gedanken gemacht hätte, die waren dann am nächsten Tag auch wieder weg.

Die Vermutung der Heilpraktikerin ging jetzt auch eher in Richtung Muskelriss, wobei ich denke, dann hätte ich doch sicher auf einen Schlag sehr starke Schmerzen und auch Einblutungen gehabt, oder nicht?


Also, inzwischen habe ich immer mehr Muskelschmerzen, besonders wenn ich nach rechts unten gucke (aber auch nicht immer), es verspannt sich wirklich zunehmend. Auch durch die Massage ergibt sich da keine Besserung.

LG Tweet


Optionen Suchen


Themenübersicht