Chronische Erschöpfung??

27.04.10 01:41 #1
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berti80 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 27.04.10
hallo, wer auch immer das liest....

ich hab auch n problem mit ständiger müdigkeit...

ehrlich gesagt hab ich kein bock mehr darauf....

angefangen hats so mit Anfang 20.. (22oder23) war ich da...

bin jetzt 30 und fühl mich wie 85, und auch so leistungsfähig, sowohl Körperlich wie auch geistig/kognitiv....

Anfangs hab ich eigentlich nur gemerkt, als ich jemanden Nachhilfe gab, daß ich bei ner einfachen Geometrieaufgabe plötzlich nicht mehr weiterwusste, obwohl ich wusste, daß ich des eigentlich lösen kann...

dann hab ich ne Ausbildung als Krankenpfleger angefangen... und naja es hat sich herausgestellt daß ich der praktischen Arbeit nicht gewachsen war...theorie ging ganz gut. am Ende der Ausbildung hab ich das Gefühl gehabt, daß ich irgendwie nix mehr "blicke"

Hab einfach gemerkt, daß ich von Jahr zu Jahr immer schneller an meine Grenzen komm einfach immer weniger Leistungsfähig war körperlich/geistig. Hmm des geht jetzt schon seit 8! Jahren so. Grad die Zeit in der man Beruflich was auf die Beine Stellen sollte und eigentlich Anfangen sollte ne Familie zu Gründen....

Hab dann nach meiner Ausbildung 2 Jobs verlohren... dann ne medizinische Reha gemacht... hatte mir gesagt, daß ich beruflich was anderes machen möchte... wollte soziale Arbeit studieren, hatte nen Platz hab mich auch wieder einigermaßen Gefühlt, wusste ja daß es mit dem lernen eigentlich klappen sollte....

hab dann nur den fehler gemacht, daß ich dann dacht daß ein ähnliches studium (sozialwirtschaft) vielleicht vom Standpunkt her besser wäre... wegen guten freunden und die möglichkeit in ne gute WG zu ziehen u.a. Gründe...

Naja, konnte mich dann nicht entscheiden... hab dann einfach doch des Sozialwirtschaftliche angefangen... hatte ein halbes jahr kein Bäfög, konnte schwer was dazuverdienen, erste Semester war dann hammer schwer, war wirtschaftliches net gewohnt. musste mit Auto weit fahren... kurz gesagt, alle Kräfte, die ich fürn Studium, des ich mir eigentlich vortellen hätte können, gesammelt hatte waren durch n paar dumme Umstände, die mir aus dem Rüder gelaufen sind komplett aufgebraucht und ich bin jetzt wieder auf 0!!

Aber was mich einfach so angast ist, daß ich echt dauernd müde bin, und echt das Gefühl hab verblödet zu sein. Ich blick echt die einfachsten Dinge nicht mehr, kann mich voll schwer für was entscheiden, grad jetzt auch nach der misere mit dem Studium).. Ich bin echt so unsicher geworden und ich fühl mich dauernd wie "belämmert"...ganz komisch...

bei Ärzten war ich ja schon, aber die wissen au net was ich hab... getippt wurde ADHS oder sowas wie Depressionen oder evtl. Psychose oder so...

Blutbild is in Ordnung...Medikamente hab ich auch schon ausprobiert.. hat absolut nix gebracht... oh mann ich will echt mal wissen, was mit mir los is... hab gedacht, daß ich diesen Ganzen Psycho-Scheiss mal endlich hinter mich bringen kann und mich wieder wie n normaler Mensch fühlen kann... des schlimme is daß ich des alles so merke, wies eben momentan is und wies eigentlich sein sollte oder könnte... so wie einer der was "genommen" hat oder was getrunken hat..der weiß auch: ok, das is nicht mein normaler Zustand.. des kommt von dem alk oder was auch immer... morgen fühlt der sich wieder normal.. nur ich fühl mich immer so und von jahr zu jahr schlimmer...

eigentlich hatte ich mal ne vermutung, wos herkommen könnte, aber die glaubt mir kein Mensch...ich mein näturlich kann es sein, daß ich halt einfach nurn Psycho bin... aber wenn ich depressionen hab, die müssen ja auch wo herkommen...

naja... als des angefangen hat hab ich gleichzeitig, eben mit Anfang 20 haarausfall bekommen... ganz leicht halt.. des hat mich gewundert, da mein Vater fast 70 ist und noch alles aufm kopf hat..

Naja, hab halt dann gelesen daß Haarausfall auch evtl. von ner toxischen belastung herkommen könnte... hab dann überlegt wo ich denn vielleicht sowas herhaben könnte... hab mir dann mal die Zusammensetzung meiner Zahnfüllungen geben lassen vom Zahnarzt, nur so interessehalber.. hab dann gelesen, daß die recht viel Anteil an flouriden haben (Mindestens 50%) hab dann erfahren, daß des so beabsichtigt is, daß diese Füllungen eben flouride abgeben (Kunsstofffüllungen, Tetric ceram/flow) um Sekundärkaries an den Füllungsrändern zu verhindern.. das Unterfüllunsmaterial hat ebenfalls eine "Langzeitflouridabgabe".. Hmm hab den Zahnarzt mal gefragt ob ich denn jetzt andere füllungen bekommen habe.. meinte er "ja" hmm hab im Zeitraum 2000/2003 eben fast den ganzen Mund damit Voll bekommen... und eben in diesem Zeitraum hat der Haarausfall, bzw. die schnellere Erschöpfung (v.a. Geistig) angefangen und auch die müdigkeit... anfangs eben nur leicht...


Naja hab halt den Verdacht nicht losbekommen, daß es vielleicht doch von den Füllungen kommen könnte... eben sozusagen ne Schleichende Intoxikation...

Zudem merk ich echt seit Jahren, die die Füllungen "schmecken", also, da wo die Dinger sitzen grad im Bachenzahnbereich, hab ich ständig n komischen "chemischen Geschmack", den ich halt dann merk, wenn i nix gegessen hab oder mich bewusst a bisserl drauf konzentriere..

Ach ja und meine Beisserchen sind auch brüchiger Geworden hab voll viele Schmelzrisse bekomme und vermehrt weisse Flecken... obwohls ja heisst daß des nur im Kindesalter auftaucht....

hmm ob man das mit den füllungen in Verbindung bringen könnte?? mit dem Flourid, des da permanent abgegeben wird zur Kariesprophylaxe??

Naja hab halt au negatives über Flourid gelesen... daß es eben die zähne spröde macht... und sogar irgendwie auf die psyche wirken soll und auf die Intelligenz.. würde in meinem Fall ja zutreffen

hab dann no was über "chronische Flouridvergiftung" bei Aluminiumarbeitern in den 50ern in den USA gefunden. Voll viele dieser Symptome sind bei mir 1:1 vorhanden: Chronic Fluoride Toxicity Syndrome

Naja vielleicht bild ich mir nur alles ein... bin halt kein Normalo oder so... aber ich leid schrecklich darunter.. des hat mein ganzes leben zerstört.. ich will einfach wieder n normaler Mensch sein, der nach 8 stunden schlaf ausgeruht ist, der länger als 15 minuten vor nem Bikldschirm sein kann ohne sich erschöpft zu fühlen, der wieder ne normale Auffassungsgabe hat, der nich bei einfachen dingen wie der Ochs vorm Berg steht.. den Andere nicht komisch finden weil er sich net entscheiden kann... oder nur sehr schwer... der in der Früh ausm Bett kommt.. der normal lernen, Arbeiten, denken kann... ach fuck...



Hmm, ich denk des wars...

Chronische Erschöpfung??

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo berti,

nach deiner Schilderung ist die Vermutung und Kausalität einer toxischen Schädigung durchaus begründet.

Du solltest vielleicht einen guten Umweltmediziner aufsuchen, die "normale" Schulmedizin wird dir hier nicht viel weiterhelfen.

Durch toxische Schädigungen können ganz viele Mechanismen im Körper betroffen werden, was deine chronische Erschöpfung bewirkt.
Weiter spielen vielleicht auch Wohn- und Umweltgifte in deinem Umfeld eine Rolle.

Geschädigt werden z.B.:

1. Hormone
2. Mitochondrien
3 nitrosativer und oxidativer Stress entsteht
4. Entgiftungsenzyme

Wichtig zur Ursachenfindung ist meiner Meinung nach auch immer die Befundung einer Kieferpanoramaaufnahme und die Abklärung, ob die Zahnmaterialien verträglich sind.

2009 OPT unser Spiegel der Gesundheit

www.gesunder-zahnersatz.de/media/dentalmetalle.pdf

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

Chronische Erschöpfung??

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo berti,

ich schließe mich AnneS an: ein Umweltmediziner wäre gut! Fluorid scheint wirklich ein Teufelszeug zu sein:

CHRONISCHE TOXIZITÄT

Bereits bei niedrigen Plasmakonzentrationen werden bestimmte Enzyme wie Enolase, Alpha-Ketoglutarat-Dehydrogenase, Succinat-Dehydrogenase oder Phosphatase inaktiviert. Folge ist die Schädigung verschiedener Organe und Gewebe, vor allem des Darms, der Lunge und der Leber.

Fluorose

Die Aufnahme von mehr als 20 mg Fluorid täglich führt zu einer chronischen Fluorvergiftung, die auch Fluorose genannt wird. Zu den Symptomen zählen unter anderem:

Husten,
Auswurf,
Atemnot,
eine Dentalfluorose mit Veränderung von Struktur und Farbe des Zahnschmelzes,
eine Fluorosteopathie sowie
in schweren Fällen eine Fluorkachexie.
Bei der Fluorosteopathie vermehrt sich das Knochengewebe, in dessen Folge ein Elastizitätsverlust und eine erhöhte Knochenbrüchigkeit (Osteosklerose) bis hin zum völligen Versteifen von Gelenken oder der Wirbelsäule auftreten. Die Knochen verwandeln sich förmlich in spröde Glasknochen. Des Weiteren sind Schädigungen der Nervenwurzeln (Radikulopathien) sowie periphere Neuropathien möglich.

Am Zahn entstehen infolge einer gestörten Ameloblastenfunktion oberflächliche weiße Flecken, die sich allmählich gelb oder braun verfärben und dem Zahnschmelz das charakteristische "gesprenkelte" Aussehen verleihen. Unter anderem kommt es während der Phase der Schmelzbildung sowie der frühen Phase der Schmelzbildung zur Schmelzfluorose bei Kindern. Der Grad der Dentalfluorose nimmt mit steigendem Fluoridgehalt im Trinkwasser linear zu (1-10 mg). Eine Trinkwasserfluoridierung bei einer gleichzeitig hohen Flüssigkeitszufuhr birgt somit die Gefahr einer Dentalfluorose sowie von Stoffwechselstörungen. Des Weiteren treten Nierenerkrankungen wie eine Entzündung der Nierenkörperchen (Glomerulonephritis) auf. Hier ist fluoridiertes Trinkwasser kontraindiziert. Eine bestehende Hämodialyse ist eine zusätzliche Belastung. Fluorid gelangt zudem über die Plazenta zum Fötus und kann auch diesen gefährden.

Des Weiteren wird vermutet, dass bereits die Anwendung niedrig konzentrierter Fluorsalze und -verbindungen die Entstehung von Krebs sowie Schäden des Nervensystems oder weiterer Organe fördert.

Erkrankungen wie Skelettfluorose, Lungenschäden, Reizung des Magen-Darm-Trakts oder Verätzungen, die durch die berufliche Arbeit mit Fluoriden entstehen, sind als Berufskrankheiten anerkannt. Im Berufskrankheiten-System sind sie unter Bk Nr. 13 08 erfasst.
Fluorid - Toxizität

Grüsse.
Uta

Chronische Erschöpfung??

fauna ist offline
Beiträge: 1.523
Seit: 27.11.09
Hallo berti
Ich habe deinen Bericht nicht GANZ GENAU gelesen und studiert, trotzdem viel Ähnliches zu meiner Biographie entdeckt. Durch ähnliche Schwierigkeiten musste ich mein Studium und immer wieder auch einen Job aufgeben, Selbstvertrauen war auf Null. - Nicht weil ich mir in Sachen Fähigkeiten nichts zugetraut habe, sondern weil ich es nicht schaffte - "kaputt" eben und einige Symptome dazu.

Ein Wendepunkt bei mir war eine biologisch-ganzheitliche Behandlung in der Paracelsus-Klinik in Lustmühle. - Es dauerte aber seine Zeit. Ich kann aber jetzt immerhin 50% arbeiten und bin an der Schwelle, dass es bei mir so etwas wie "normal" wird - das gesamte Leben meine ich. Nicht mehr das Quälen durch den Tag vor lauter Erschöpfung und nicht mehr können.

In der Klinik wurde sehr systematisch die Darmfunktionen, Belastungen durch Amalgam, Ernährung, auch emotionale Blockierungen mit Kinesiologie/EFT usw. abgecheckt. - Wirklich ganzheitlich.

Ich wünsch dir wirklich Mut und alles Gute
fauna

Chronische Erschöpfung??

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hier ist die Paracelsus-Mühle in der Schweiz:

Paracelsus Klinik - Begrüssung

Gruss,
Uta

Chronische Erschöpfung??

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von berti80 Beitrag anzeigen
ich hab auch n problem mit ständiger müdigkeit... anfangs eben nur leicht...

Naja hab halt den Verdacht nicht losbekommen, daß es vielleicht doch von den Fluorid-Füllungen kommen könnte... Hab im Zeitraum 2000/2003 eben fast den ganzen Mund mit Füllungen mit "Langzeitflouridabgabe" voll bekommen... Schleichende Intoxikation... ?

Zudem merk ich echt seit Jahren, die die Füllungen "schmecken", also, da wo die Dinger sitzen grad im Bachenzahnbereich, hab ich ständig n komischen "chemischen Geschmack", den ich halt dann merk, wenn ich nix gegessen hab oder mich bewusst a bisserl drauf konzentriere.. ob man das mit den füllungen in Verbindung bringen könnte?? mit dem Flourid, des da permanent abgegeben wird zur Kariesprophylaxe??

Naja vielleicht bild ich mir nur alles ein...
Wenn Du jetzt nicht geschrieben hättest, daß Du fast den ganzen Mund damit vollbekommen hättest, könntet Du Dir das evtl. einbilden. Da Du mit dieser Müdigkeit aber nicht alleine dastehst, und da mir bei Deiner Schilderung auch "der bittere Geschmack" auffiel, dürfte das ziemlich eindeutig sein. Genau dieser "bittere Geschmack" stellt sich nämlich erst ein, wenn der Körper diese Fluoridfüllungen nicht mehr verträgt. Ich selbst schmeckte bei meinen ersten Füllungen davon noch nichts, doch nach weiteren stellte sich dieser Geschmack als Vorwarnung ein und als dann noch weitere dazukamen rebellierte mein Immunsystem ganz böse ... Die Haut wurde knallrot und eine Neurodermitis entstand. Mit der Zeit verging sie wieder, die ein oder andere Füllung viel wieder heraus und ich bekam eine neue (weil ich Kunststoff auch nicht mehr vertrug). Prompt reagierte die Haut wieder auf die gleiche Weise und das passierte fünf mal hintereinander ... Irgendwann wurden diese Zähne dann gezogen, weil weitere Füllungen mit Glasionomerzement (Fluoridzement) nicht mehr zu verantworteten waren (sofern sie bei diesen tief zerstörten Zähnen ständig wieder rausfielen). Um Einbildung handelt es sich dabei also nicht - auch nicht in Bezug auf die Müdigkeit. Siehe hier: http://www.symptome.ch/vbboard/oxida...tml#post487394

Chronische Erschöpfung??

berti80 ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 27.04.10
Und wo gibts nen Zahnarz der auf sowas eingehen würde, bzw. der einem die Dinger rausmacht... was wäre eine gute alternative dazu, die unbedenklich ist?

Chronische Erschöpfung??

toxdog ist offline
Beiträge: 1.021
Seit: 06.05.07
Vor dem "rausmachen" denke ich, sollte der Verdacht abgesichert werden. Dazu wärs ganz gut den Markennamen oder Substanznamen der Füllungen zu kennen. Um dann auf entsprechende Substanzen einen Epikutantest oder Ltt-Test machen zu können.
Der ZA sollte das dokumentiert haben, frage zeitig nach dieser Doku, die wird u. U. nur 10 Jahre in der Praxis aufgehoben oder wird aus anderen Gründen (Praxisinhaberwechsel) einfach nicht mehr auffindbar sein.
Ohne medizinische Indikation wird kaum ein ZA was unternehmen wollen. Es sei denn du bezahlst privat teurere Alternativen wie Keramik-Inlays.

Interessanter Link: http://www.dr-fonk.de/aktuelles_all.htm

Geändert von toxdog (17.05.10 um 18:24 Uhr)

Chronische Erschöpfung??

tina13003 ist offline
Beiträge: 80
Seit: 15.07.07
Hallo,

wir haben damals, als mein damaliger Lebensgefährte so krank war ein Röntgenbild des Kiefers an das TOX Center in Grünwald bei München geschickt. Wir bekamen dort echt wertvolle Ergebnisse und ein Zahn mußte sogar raus, weil ein Pfusch an den Wurzeln mit ursächlich an der Krankheit war. Und es wurde eine Amalgam-Allergie festgestellt. Ich bin ehrlich gesagt total begeistert, von der Arbeit die dort gemacht wird. Vielleicht solltest du es dort mal versuchen. Wenn du möchtest, kann ich die Unterlagen raus suchen und nochmal genauer nachlesen und dir die Adresse geben.

LG Tina


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