Noch mehr Probleme nach Spitalaufenthalt

19.04.10 20:47 #1
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Niko86 ist offline
Beiträge: 3
Seit: 19.04.10
Ich bin 23 und habe seit fast 5 Jahren dumpfe Schmerzen im LWS/Beckengegend, gelegendlich auch in den Beinen.
Zuerst spürte ich die Schmerzen nur beim setzen und aufstehen, später auch beim bücken.
Damalige Hausärztin meinte, Muskelentzünung, ginge bis 2 Jahre...
Nach zwei Jahren nicht besser. Machte ein MRI, ohne Auffälligkeit.
Okt 2009 ging ich in ein Rheuma-Zentrum eines Krankenhauses in Zürich.
Dort wurden "!anscheinend!" blockierte Wirbelgelenke entdeckt. Auch im Nacken und Brustbereich. Diese wurden vor Ort mobilisiert.
Der Arzt gab mir noch eine Injektion, dass meine Muskeln entspannen sollte.
Ich spürte für knapp sieben Stunden keinen Schmerz mehr.

Aber leider kamen nun neben den üblichen Problemen auch immer häufiger Nacken- und Rippenschmerzen! Sogar ein Hexenschuss!

Ich wurde dann stationär eingewiesen, der Nächste Arzt diagnostizierte:
Bandlaxität. Die Bänder um die Wirbel seien zu locker, und deshalb bewegen sich die Wirbel zu viel. Hier und Da können sie dann auf einen Nerv drücken.
= Muskeltraining Physio weitermachen.

Mache jetzt seit 7 Monaten non-stop Physiotherapie und statt besser, wird`s immer SCHLECHTER!!
Ich habe immer leicht brennende Muskelschmerzen, dumpfe Nackenschmerzen, gelegendlich kann den Kopf nicht nach oben neigen, immer wieder Stechen im Brustkorb und BWS (beim normalem ATMEN!), Schmerzen in der Magengegen. Nachts: Übelkeit im liegen, oft Schmerzen im Becken und Beinen. Ohren haben oft Unterdruck, Ohrensausen. Manchmal fühlen sich meine Waden und Füsse an, als würden sie in Eis baden (kalter Schmerz),
Ein Hohlkreuz ist NICHT möglich ohne Schmerzen!

Werde versuchen einige MRI-Bilder hochzuladen / linken....

Ich tippe eher auf ein Beckenschiefstand.
Hat irgendjemand noch andere Vorschläge?

Vielen Dank! :-)

Geändert von Niko86 (20.04.10 um 12:14 Uhr)

Noch mehr Probleme nach Spitalaufenthalt

ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 7.868
Seit: 04.02.09
Ich bin 23 und habe seit fast 5 Jahren dumpfe Schmerzen im LWS/Beckengegend, gelegendlich auch in den Beinen.
Zuerst spürte ich die Schmerzen nur beim setzen und aufstehen, später auch beim bücken
.
hallo niko,

mir kommt spontan das Iliosakralgelenk-Syndroms in den kopf , das Iliosakralgelenk ist auch ursprung für viele beschwerden und indirekte schmerzprobleme, auch Pseudoradikuläre Schmerzen genannt. ausstrahlungen in den unterbauch, den unterleib und die geschlechtorgane treten ebenso häufig auf wie ischiasähnliche schmerzen im bein, die oft bis in die füße ausstrahlen. diese aufzählungen stellen nur einen teil der vielfältigen auswirkungen dar.
Rückenbeschwerden Lendenwirbelsäule - Facettensyndrom Bandscheibenprobleme



Damalige Hausärztin meinte, Muskelentzünung, ginge bis 2 Jahre...
Nach zwei Jahren nicht besser. Machte ein MRI, ohne Auffälligkeit.
Okt 2009 ging ich in ein Rheuma-Zentrum eines Krankenhauses in Zürich.
Dort wurden "!anscheinend!" blockierte Wirbelgelenke entdeckt. Auch im Nacken und Brustbereich. Diese wurden vor Ort mobilisiert.
Der Arzt gab mir noch eine Injektion, dass meine Muskeln entspannen sollte.
Ich spürte für knapp sieben Stunden keinen Schmerz mehr.
……………das zeigt das du durch eine entspannung schmerzfrei bist .vielleicht wäre progressive muskel-entspannungs-übungen nach jacobson etwas zusätzliches für dich .

Ich wurde dann stationär eingewiesen, der Nächste Arzt diagnostizierte:
Bandlaxität. Die Bänder um die Wirbel seien zu locker, und deshalb bewegen sich die Wirbel zu viel. Hier und Da können sie dann auf einen Nerv drücken.
…….. lockere Bänder könnten für die Entstehung eines Iliosakralgelenk-Syndroms verantwortlich sein. Dies ist jedoch noch nicht eindeutig geklärt. Normalerweise wird das wenig bewegliche Iliosakralgelenk durch starke Bänder zusammengehalten. Es muss beim Gehen und Stehen starken Druckbelastungen standhalten. Plötzliche Erschütterungen durch einen Stoß, Aufprall oder eine Verdrehung können zur Reizung der Gelenkkapsel führen. Wie bei der Wirbelgelenksblockierung kommt es zu einer reflektorischen Muskelverspannung.


Mache jetzt seit 7 Monaten non-stop Physiotherapie und statt besser, wird`s immer SCHLECHTER!!
Ich habe immer leicht brennende Muskelschmerzen, dumpfe Nackenschmerzen, gelegendlich kann den Kopf nicht nach oben neigen, immer wieder Stechen im Brustkorb und BWS (beim normalem ATMEN!), Schmerzen in der Magengegen. Nachts: Übelkeit im liegen, oft Schmerzen im Becken und Beinen. Ohren haben oft Unterdruck, Ohrensausen. Manchmal fühlen sich meine Waden und Füsse an, als würden sie in Eis baden (kalter Schmerz),
..............kann eine Skoliose ausgeschlossen werden ?
bei einer Skoliose handelt es sich um eine fehlstellung der wirbelsäule, die als mögliche folge auftretende krankhafte verkürzung des rumpfs belastet innere organe wie herz, lunge, nieren, magen und darm............


Ein Hohlkreuz ist NICHT möglich ohne Schmerzen!
.........das stimmt ,ein hohlkreuz ist nicht ohne ,habe hier etwas inressantes gefunden .

Häufige Fehlhaltung: Hohlkreuz oder Startmuster


lg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

Geändert von ory (20.04.10 um 10:24 Uhr)

Noch mehr Probleme nach Spitalaufenthalt

Niko86 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 19.04.10
Hallo Ory
Danke für die sehr ausführliche Antwort.
Ich habe seid Vorgestern starke Schmerzen Im unterem Brustkorb und Bauch-gegend.
(Hoffendlich nicht auch noch der Blinddarm, das fehlt mir gerade noch...)
Muss Heute um 14 Uhr ins Spital zum dem Doktor der die ersten Manipulationen durchgeführt hat. Werde ihn darauf ansprechen...
vielen Dank!

bis auf weiteres....

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Niko86 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 19.04.10
Eine "Discugraphie" habe ich hinter mir, negativ nicht 100%ig sicher.
Gelenkreizungs-Test auch negativ.
Kein Bandscheiben problem.

Noch mehr Probleme nach Spitalaufenthalt

ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 7.868
Seit: 04.02.09
hallo niko,

………….zu deiner vermutung „beckenschiefstand „ .
wurde das von deinen ärzten schon einmal erwähnt ? .
etwa 70 bis über 80 prozent aller menschen haben "rückenprobleme" bedingt durch einen beckenschiefstand.

Eine auf Beckenschiefstand beruhende Verkrümmung der Wirbelsäule kann sogar noch weitere fatale Folgen haben: Auf der nach innen gebogenen Seite des Rückgrates werden die dort austretenden Nervenstränge und verlaufenden Blutgefäße etwas gedrückt. Das kann zur Verlangsamung der Befehlsübermittlung und Rückmeldung über diese Nerven führen. Neben eventuellen Schmerzen spürt der Betroffene dies zum Beispiel als ständige Müdigkeit, Blutdruckveränderungen, Seh- und Hörschwierigkeiten, als Heiserkeit, Pseudo-Angina-Pectoris („Herzenge"), Gallenbeschwerden, Nierenerkrankungen, Verdauungsstörungen oder Sterilität. Letztlich sei sogar - je nach betroffenem Wirbel und dem ihm zugeordneten Organbereich - eine Beeinträchtigung jedes Organs möglich. Sogar Kau- und Gebißbeschwerden hätten mitunter ihre Ursache in der Verschiebung von Becken und Wirbelsäule; der bewegliche Unterkiefer wird nämlich vom Körper als „Balancegewicht" genutzt. Kaubeschwerden, nächtliches Zähneknirschen, eine Schiefstellung des Unterkiefers (Costen-Syndrom) und Nackenverspannungen können die Folgen sein.
„ Natürlich ist nicht jeder Bandscheibenvorfall oder jede Gelenkerkrankung auf den Beckenschiefstand zurückzuführen. Er ist jedoch eine der möglichen Ursachen, und es ist völlig unverständlich, warum dies von der heutigen Schulmedizin nicht berücksichtigt wird", beklagt Harald Links.
„ Auch in der Schulmedizin ist das Problem des Beckenschiefstands bekannt", versichert hingegen Dr. Georg Holfelder vom deutschen „Berufsverband für Orthopädie" und erklärt weiter: „Etwa 20 Prozent aller Menschen haben einen Beckenschiefstand, meist ohne es zu spüren. Die Regulation des funktionellen Beckenschiefstands gehört zum Repertoire der Chirotherapeuten." Auch eine „reflektorische Beziehung" zu Erkrankungen der Bandscheibe sei bekannt.
Der Praxisalltag sieht offenbar ganz anders aus. Selten wird bei der Diagnose von Rücken- und Gelenkbeschwerden überhaupt nach einem eventuellen Beckenschiefstand gesucht; wird er dennoch gefunden, verschreiben Orthopäden meist nur Einlagen, Fersenkissen und Absatzerhöhungen für die Schuhe, um den Längenunterschied auszugleichen. „Die eigentliche Ursache aber wird nicht behoben", betont Links.
Auch der Erfolg einer herkömmlichen chiropraktischen Behandlung ist ungewiß, wie einige Orthopäden selbst einräumen. Allzuoft hält der vorgenommene Ausgleich nämlich nur bis zur nächsten plötzlichen Bewegung oder größeren körperlichen Anstrengung an, und immer neue Folgebehandlungen sind nötig. Der Grund dafür sei, so Links, daß die einfache chiropraktische Behandlung eben nichts am Beckenschiefstand ändert, sondern die Wirbelsäule wird auf ihrer weiterhin schiefstehenden Basis, dem Ilio-Sakral-Gelenk, einfach „gerade" gerichtet. Kein Wunder, daß das nicht von Dauer ist und die Behandlung ständig wiederholt werden muß. „Das häufige Einrenken aber birgt die Gefahr, daß die Bänder regelrecht ausgeleiert werden und sich dadurch die Wirbel nur noch leichter und häufiger verschieben", warnt der Vorsitzende der alternativ-medizinischen GRGL.
quelle : Ins rechte Lot gebracht

lg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ins rechte Lot bringen können solche Beschwerden meiner Erfahrung nach am besten Osteopathen bzw. Dorn-Therapeuten. Da ist es dann wichtig, daß das erfahrene Therapeuten sind.

VOD e.V. - Verband der Osteopathen Deutschland
Dornfinder

Gruss,
Uta


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