Colitis ulcerosa - Ernährungsplan

05.04.10 12:55 #1
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Anubix ist offline
Beiträge: 97
Seit: 07.09.08
Hallo zusammen,
ich habe hier einen Fall, bei dem ich Hilfe benötigen würde.
Es ist eine Frau ca. 55 Jahre alt, bei der vor kurzem Colitis ulcerosa diagnostiziert wurde. Sie hat von ihrem Arzt einen Ernährungsplan bekommen, der ihr und auch mir die Haare zu Berge stehen lassen hat.
Hier die Kurzfassung:
Kein Gemüse!
Kein Obst!
Kein Vollkorn/Schwarzbrot!

Empfohlen wird:
Altbackendes Weissbrot
Knäckebrot
Zwieback
Mageres Fleisch (Wird nicht vertragen)
Magerer Fisch

Damit kann man ja einen jungen gesunden Menschen umbringen, was passiert dann erst bei einen älteren Menschen mit Vorbelastungen?
Zumindestens verträgt sie die NEM, sonnst hätte sie ein sehr großes Problem.

Hat jemand von euch eine Ahnung was man dagegen machen kann? Die Schulmediziner haben wie üblich noch nicht einmal einen Schimmer was die Ursache ist und noch weniger Ahnung was man dagegen tun kann.
Ich bin für alle Vorschläge offen, auch wenn sie im ersten Augenblick etwas abwegig bzw. esoterisch sein mögen. Was die Behandlungswege angeht, gehe ich nach dem Grundsatz: "Wer heilt, hat recht!"

Gruß
Markus

Colitis ulcerosa

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Markus,

hast Du Dich hier im Forum schon nach Threads umgesehen, bei denen es auch um die Colitis geht?

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...r-colitis.html
!! http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...r-colitis.html
http://www.symptome.ch/vbboard/krank...bus-crohn.html

Da auch z.B. die Laktose-Intoleranz und evtl. auch andere Unverträglichkeiten als Auslöser oder Begleiter von einer Colitis diskutiert werden, wären Testungen und Ernährungsratschläge in der Richtung sicher nicht schlecht. Außerdem ist im Gespräch, dass Schwermetalle und Umweltgifte eine Rolle bei Colitis und Morbus Crohn spielen. Das wäre dann auch noch ein Anhaltspunkt.

http://www.bdem.de/tagungen/tagung4/intoleranzcrohn.pdf

Bücher von Amazon
ISBN: 3898815269


Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (05.04.10 um 14:00 Uhr)

Colitis ulcerosa

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Als ich damals vor bald 30 Jahren plötzlich abends weggetreten bin, nach einer Untersuchung Colitis diagnostiziert wurde und ich gesagt bekam, das meine weißen Blutkörperchen meinen Darm zerfetzen würden, habe ich 6 Wochen lang beim Arzt ständig irgendwelche Spritzen bekommen.

Ich habe auch eine Diät halten müssen. Kann mich aber nur noch daran erinnern, dass ich keinen Käse essen durfte, da Pizza ohne Käse für mich zum unvergesslichen Erlebnis wurde.

Ich hatte zu Sylvester aufgehört zu rauchen und die Erkrankung ist zum Winterschlussverkauf ausgebrochen.

Nachdem die Spritzenkur (keine Ahnung was ich da bekam) fertig war, habe ich noch eine Zeit lang Diät gehalten.
Ich habe meiner Lebenssituation (mein damaliger Freund wollte aus mir die Frau machen, die er sich vorstellte und ich nicht war) und dem Verzicht auf Nikotin die Verantwortung für den Ausbruch der Colitis gegeben.

Habe dann noch während ich in der Behandlung war wieder das Rauchen angefangen, da ich das Gefühl hatte, dass es besser für mich wäre. Den Freund habe ich eine Zeit danach verlassen.

Die Colitis kam nicht mehr wieder.

Erwähnenswert finde ich, dass ich ca. 2 Jahre nach der Geschichte im Spiegel einen Artikel über Colitis gelesen habe, der mich bestätigt hat.
Hier wurde sehr ausführlich darüber berichtet, dass man festgestellt hätte, dass Nikotin den Ausbruch der Colitis verhindern könnte und einen sehr positiven Verlauf auf die Krankheit nehmen würde.
Danach habe ich davon nie mehr wieder gelesen.

Den Artikel gibt es noch DER SPIEGEL*10/1983 - Schützender Qualm

Nikotin kann man aber nicht nur durchs Rauchen, sondern auch als homöopathisches Mittel zu sich nehmen.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Colitis ulcerosa

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo Markus,

Zitat von Anubix Beitrag anzeigen
Sie hat von ihrem Arzt einen Ernährungsplan bekommen, der ihr und auch mir die Haare zu Berge stehen lassen hat.
Hier die Kurzfassung:
Kein Gemüse!
Kein Obst!
Kein Vollkorn/Schwarzbrot!

Damit kann man ja einen jungen gesunden Menschen umbringen, was passiert dann erst bei einen älteren Menschen mit Vorbelastungen?
also so unrecht hat er damit nicht. Ein kranker Darm verträgt häufig keine Ballaststoffe, vor allem keine Rohkost. Da empfiehlt sich also schon zum Entlasten der Verzicht auf alles in der Richtung. Mancher Therapeut empfiehlt dann Eiweiß und Fettreich zu essen, weil das die Schleimhaut schont. Aber das muß wohl jeder für sich selber herausfinden, da gibt es kein Pauschalrezept. Andere schwören wiederum auf Rohkost.

Ich kenne jemanden mit Colitis, der nun seit 20 Jahren alles versucht, um sie loszuwerden. Er hat inzwischen fast alles durch im alternativen Bereich. Er isst dreimal täglich Fleisch mit einer ganz bestimmten Sorte Gemüse und Reis, Banane geht auch noch. Das wars. Muß auch immer wieder Kortison nehmen. Los ging es damit nach einer unglücklich verlaufenden Beziehung, hatte viel mit unterdrückter Wut zu tun.

Umbringen läßt sich mit einer falschen Ernährung so schnell keiner, keine Sorge. Wenn ich mir die Franken so anschaue, die werden richtig alt mit dem vielen Fleisch und den Knödeln, von Gemüse keine Spur.

Ich würde vor allem auf die Psyche schauen ... emotionale Belastungen, Streß, unglückliche Partnerschaft ... und dann Mittel für den Darm z.B. Activomin ausprobieren und andere Mittel, auch an EinzelmittelHomöopathie bei einem guten HP denken.

VG
julisa

Geändert von julisa (05.04.10 um 18:57 Uhr)

Colitis ulcerosa

Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Markus,

Hier die Kurzfassung:
Kein Gemüse!
Kein Obst!
Kein Vollkorn/Schwarzbrot!

Empfohlen wird:
Altbackendes Weissbrot
Knäckebrot
Zwieback
Mageres Fleisch (Wird nicht vertragen)
Magerer Fisch
Was hier empfohlen wird, ist ideal dazu geeignet, eine CU zu verschlimmern.
Man könnte jetzt boshafterweise sagen, daß der Arzt ja sein Geld mit kranken Menschen verdient und nicht mit gesunden, so daß er eben das empfiehlt, was die Patienten weiter krank hält. Aber so boshaft wollen wir mal nicht sein und die falsche Empfehlung einfach darauf zurückführen, daß er in seiner Ausbildung nie etwas über ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten gehört hat.

Die Empfehlung basiert auf der naiven Vorstellung, daß man den Darm mit möglichst stark verarbeiteter Nahrung entlasten kann, indem man ihm die Vorverarbeitung schon mal abnimmt und daß die faserhaltige Nahrung im Darm irgendwie "scheuert". Das ist natürlich im Angesicht heutiger Erkenntnisse völlig unsinnig, denn das Verdauungssystem funktioniert nur mit einer möglichst naturbelassenen Ernährung optimal, weil sie alle Vitalstoffe liefert, sie benötigt werden. Und natürlich scheuern Faserstoffe auch nicht im Darm.

Die CU entsteht gerade deshalb, weil wir uns jahrzehntelang mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ernähren, die kaum noch Faserstoffe enthalten. Der Darm hat sich lange Zeit auf diese fehlerhafte Ernährung eingestellt und kommt naturgemäß mit der eigentlich nötigen vitalstoffreichen Ernährung erst einmal nicht zurecht. Deshalb gehört jede Krankheitsbehandlung auch in die Hände eines Arztes - aber sinnvollerweise in die eines Arztes, der sich mit den tatsächlichen Krankheitsursachen und einer ursächlichen Heilbehandlung auch auskennt.

Hat jemand von euch eine Ahnung was man dagegen machen kann?
Der Arzt hat einen Vorschlag gemacht. Es liegt an euch zu entscheiden, ob ihr dem Vorschlag folgt oder etwas anderes macht. Ich würde dazu raten, einen anderen Arzt zu konsultieren, der auf die Frage nach der tatsächlichen Ursache der CU nicht mit den Schultern zuckt oder etwas von Autoimmunerkrankungen erzählt. (Die tatsächlichen Krankheitsursachen liegen IMMER außerhalb des Organismus und in der Vergangenheit!)

Ich bin für alle Vorschläge offen, auch wenn sie im ersten Augenblick etwas abwegig bzw. esoterisch sein mögen. Was die Behandlungswege angeht, gehe ich nach dem Grundsatz: "Wer heilt, hat recht!"
Die notwendige Voraussetzung für eine ursächliche Heilbehandlung ist eine Korrektur der Ernährungsfehler. Das sollte aber wie gesagt durch einen entsprechend ausgebildeten Arzt begleitet werden, da u.U. auch eine ergänzende medikamentöse Therapie nötig ist.

Der Arzt wird im Rahmen der Gesamttherapie dazu raten, folgende Nahrungsmittel strikt(!) zu meiden:

- Fabrikzucker
- Auszugsmehle
- Fabrikfette
- Säfte und gekochtes Obst
- tierisches Eiweiß
- Konserven, Präparate, Fertiggerichte

und folgende zu verzehren:

- Möglichst viel Frischkost (Gemüse, Blattsalate, Obst)
- Echte Volkornmehle und daraus hergestellte Produkte
- Naturbelassene Öle und Fette
- Täglich ein Frischkorngericht

Dies sollte bitte nur als Information angesehen werden. Die ursächliche Therapie muß in jedem Fall mit einem entsprechenden Arzt abgestimmt werden, der sie Situation des Betroffenen nach eingehender Anamnese auch beurteilen kann.
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

Colitis ulcerosa

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Ich liebe es ja, wenn es zu einem Thema 10 verschiedene Meinungen gibt. Da kommt man sich gleich vor, wie beim Arzt.

Ich sage nochmal Nikotin. Und dafür findest Du sogar in Foren von Betroffenen und in Studien Beweise.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Colitis ulcerosa

Mobubu ist offline
Beiträge: 45
Seit: 29.02.08
Zitat von Anubix Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
ich habe hier einen Fall, bei dem ich Hilfe benötigen würde.
Es ist eine Frau ca. 55 Jahre alt, bei der vor kurzem Colitis ulcerosa diagnostiziert wurde. Sie hat von ihrem Arzt einen Ernährungsplan bekommen, der ihr und auch mir die Haare zu Berge stehen lassen hat.
Hier die Kurzfassung:
Kein Gemüse!
Kein Obst!
Kein Vollkorn/Schwarzbrot!

Empfohlen wird:
Altbackendes Weissbrot
Knäckebrot
Zwieback
Mageres Fleisch (Wird nicht vertragen)
Magerer Fisch

Damit kann man ja einen jungen gesunden Menschen umbringen, was passiert dann erst bei einen älteren Menschen mit Vorbelastungen?
Zumindestens verträgt sie die NEM, sonnst hätte sie ein sehr großes Problem.

Hat jemand von euch eine Ahnung was man dagegen machen kann? Die Schulmediziner haben wie üblich noch nicht einmal einen Schimmer was die Ursache ist und noch weniger Ahnung was man dagegen tun kann.
Ich bin für alle Vorschläge offen, auch wenn sie im ersten Augenblick etwas abwegig bzw. esoterisch sein mögen. Was die Behandlungswege angeht, gehe ich nach dem Grundsatz: "Wer heilt, hat recht!"

Gruß
Markus
Hallo Markus,
die empfohlene Schonkost ist schon ganz richtig, Gemüse darf es aber sein, wenn es nicht bläht und gekocht ist, Obst ist tabu. Auch helles Geflügel ist gut verdaulich und wichtig wegen der Proteine. Zucker bzw. Süßes, Vollkorn und alles Blähende (Hülsenfrüchte, Faserstoffe) sind streng verboten bei CU. Bei Milchprodukten bin ich mir nicht sicher. Meine Schwester hat sich allein durch das Weglassen von Zucker von der CU geheilt, auch wenn die CU vo der Schulmedizin als unheilbar bezeichnet wird. Auslöser der CU kann Quecksilber, z.B. aus Amalgamfüllungen, sein.
Alles Gute
M.

Colitis ulcerosa

Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo,
wir Verfechter der Biophysikalischen Methoden (Bioresonanz,Kinesiologie,EAV u.a.) neigen sehr zu der Vermutung,dass Cu etwas,vielleicht sogar entscheidend,mit Nahrungsmittel-Allergien zu tun hat.
In diesem Feld tätige Ärzte in Deutschland,England und USA haben übereinstimmend und unabhängig voneinander an einer Reihe von CU-Patienten festgestellt,dass 80% eine Kuhmilch-Allergie hatten,der Rest reagierte auf Weizen. Nach Behandlung dieser Allergien trat die CU nicht mehr auf. Waren die Allergien beseitigt,konnten die Patienten beschwerdefrei wieder alles essen.

Man muss allerdings dazu sagen,dass das "Patientenmaterial" z.Zt. noch zu gering ist,um Genaueres sagen zu können.Aber die Ansätze sind sehr erfolgversprechend und deuten in Richtung Allergie.
Ich habe auf diese Weise meine Schwiegertochter ebenfalls von jahrelang bestehender CU heilen können.

Anzuraten ist aber auch eine "Rundum-Testung",um weitere Belastungen zu entdecken und ggf. zu beseitigen : Pilze,Parasiten,Schwermetalle (Amalgam/ Hg ?),Impffolgen etc.
Sicher wäre auch die Schilddrüse einer Untersuchung wert.
Nachtjäger

Colitis ulcerosa

Mobubu ist offline
Beiträge: 45
Seit: 29.02.08
Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Hallo,
wir Verfechter der Biophysikalischen Methoden (Bioresonanz,Kinesiologie,EAV u.a.) neigen sehr zu der Vermutung,dass Cu etwas,vielleicht sogar entscheidend,mit Nahrungsmittel-Allergien zu tun hat.
In diesem Feld tätige Ärzte in Deutschland,England und USA haben übereinstimmend und unabhängig voneinander an einer Reihe von CU-Patienten festgestellt,dass 80% eine Kuhmilch-Allergie hatten,der Rest reagierte auf Weizen. Nach Behandlung dieser Allergien trat die CU nicht mehr auf. Waren die Allergien beseitigt,konnten die Patienten beschwerdefrei wieder alles essen.

Man muss allerdings dazu sagen,dass das "Patientenmaterial" z.Zt. noch zu gering ist,um Genaueres sagen zu können.Aber die Ansätze sind sehr erfolgversprechend und deuten in Richtung Allergie.
Ich habe auf diese Weise meine Schwiegertochter ebenfalls von jahrelang bestehender CU heilen können.

Anzuraten ist aber auch eine "Rundum-Testung",um weitere Belastungen zu entdecken und ggf. zu beseitigen : Pilze,Parasiten,Schwermetalle (Amalgam/ Hg ?),Impffolgen etc.
Sicher wäre auch die Schilddrüse einer Untersuchung wert.
Nachtjäger
Hallo Nachtjäger,
grundsätzlich bin ich deiner meinung, was die anscheinend erfolgreiche vermeidungsstrategie bei cu (und anderen ähnlichen erkrankungen) betrifft, jedoch sind allergien eben auch evtl. folgen einer vergiftung oder infektion, also eher symptom bzw. begleiterscheinung und nicht ursache. hier vermute ich stark quecksilber (oder ähnliche umweltgifte), da es - also konkret: hg- erwiesenermaßen verdauungs- und entgiftungsenzyme blockiert.
lg m.

Colitis ulcerosa

Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Mobubu,
da Sie laut persönlichem Profil ein "Lügenaufdecker" sind,sollten Sie mal bei sich selbst anfangen (ist wirklich nicht bös gemeint !! ) :

Nämllch,die sog. "Zentralen Allergien" Kuhmilch,Weizen Ei und auch die Pollen-Allergie sind vererbt und n i c h t eine F o l g e von Hg oder anderen Belastungen. Diese können aber allergische Symptome erheblich verstärken und somit die Lage komplizieren.Insofern sind sie bei Allergie-Therapien auch äusserst wichtig und zu berücksichtigen,wie ich ja schon schrieb.
Nachtjäger


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