Verschiedene gesundheitliche Probleme, psychisch nicht belastbar

30.03.10 15:04 #1
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Verschiedene gesundheitliche Probleme

Andi75 ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 30.03.10
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Es wäre gut, wenn DU Dir einen Ordner anlegen würdest mit sämtlichen Labor- und sonstigen Ergebnissen. Man weiß ja nie, ob man sie nicht noch einmal braucht.

Der TSH allein reicht für die Beurteilung der Schilddrüse nicht aus...
Das ist ein guter Vorschlag Uta. Ich habe einen Gesundheitspass, in den ich alle bisherigen Diagnosen / Behandlungen / Medikationen eintrage, aber Laborergebnisse habe ich bisher vernachlässigt.

Beim Befunde der Hypothyreodose wurden mehrere Marker überprüft, ich glaube TSH, T4, T3, fT3, bin mir aber nicht 100% sicher. Da sich wohl am erhöhten TSH das Defizit ablesen lies, wird der immer nachkontrolliert.

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Mobubu ist offline
Beiträge: 45
Seit: 29.02.08
Zitat von Andi75 Beitrag anzeigen
Hallo Uta,
PS: Amalgamfüllungen habe ich übrigens reichlich.
Hallo Andi,
Gehe ins Amalgam-Forum, begebe Dich direkt dort hin, gehe nicht über sonstige Forenthemen, wie Schildrüse etc....

Du hast wahrscheinlich die Ursache für Deine Beschwerden damit gefunden.

LG Mimamu

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schatten ist offline
Beiträge: 30
Seit: 16.02.10
Da hat Uta recht!

TSH ist , wenn ich das richtig verstanden hab, nur das Hormon das die Hypophyse an die Schilddrüse schickt um diese zu Steuern.

Nochmal, wenn ich das richtig verstanden hab, ist das in etwa so, als würd ich beim Auto die Funktion der Einspritzanlage mit Hilfe des Steuersignals von Steuergerät testen wollen???

Ich Denke FT3 und FT4 sind da wichtiger, das sind , soweit ich das Verstanden hab die Hormone die die Schilddrüse dann raushauen soll(also das Benzin-Luftgemisch )

Uta korrigier mich bitte , lerne gerne dazu und hab erst angefangen mit der Endo.
(vielleicht kannst Du mir ja gute Literatur empfehlen)

Nebennierenhormone kannst Du mit nem Cortisolprofil,etc. bei nem Labor checken lassen-geht per Speichelproben-kostet aber

Gruß Chris

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Beim Befunde der Hypothyreose wurden mehrere Marker überprüft, ich glaube TSH, T4, T3, fT3, bin mir aber nicht 100% sicher. Da sich wohl am erhöhten TSH das Defizit ablesen lies, wird der immer nachkontrolliert.
Wie schatten schreibt: es werden besser fT3 und fT4 bestimmt. Und was auch gemacht werden sollte: die Antikörper! Denn die sagen aus, ob es sich um eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse wie Hashimoto oder Morbus Basedow handelt. Diese Antikörper heißen: TPO-Ak, TG-Ak, TRAK. Seltsamerweise hält sich das Gerücht hartnäckig, daß bei einem normalen TSH (Normwerte 0,3 - 2,5 [das sind die aktuellen Werte]) keine Antikörper bestimmt werden müßten.

Beim Befunde der Hypothyreodose wurden mehrere Marker überprüft, ich glaube TSH, T4, T3, fT3, bin mir aber nicht 100% sicher. Da sich wohl am erhöhten TSH das Defizit ablesen lies, wird der immer nachkontrolliert.

Hier noch mehr zu den Nebennieren mit dem Hinweis auf GanzImmun (Labor),d as u.a. diese Untersuchungen macht:
www.heilpraktiker-heitland.de/therapien/cortisol.htm

Gruss,
Uta

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Andi75 ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 30.03.10
Zitat von schatten Beitrag anzeigen
TSH ist , wenn ich das richtig verstanden hab, nur das Hormon das die Hypophyse an die Schilddrüse schickt um diese zu Steuern.
Ja, das stimmt. Die Diagnose lässt sich daher auch im subklinischen Bereich gut feststellen, denn selbst bei T3/T4-Normalwerten ist TSH schon erhöht und läuft quasi am Anschlag, damit genug Hormone hergestellt werden können.

Nur mit T3/T4 hätte man bei mir damals wenig feststellen können, der Wert hätte sich halt im unteren normalen Bereich bewegt.

@Uta: Ich frage mich mittlerweile auch, warum kein Antikörper-Status gemacht wurde. Beim nächsten Test werde ich das nachholen lassen!

@Mobubu: Da werde ich mich auf jeden Fall informieren, danke! Die Frage ist nur, wie ich mit kleinem Budget die Dinger sachgerecht ersetzen lassen kann... und durch was... fällig sind die Plomben aber mittlerweile so oder so.

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schatten ist offline
Beiträge: 30
Seit: 16.02.10
Und was ist, wenn die Hypophyse nen Schaden hat , sprich zu wenig oder zuviel TSH raushaut??

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Andi75 ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 30.03.10
Zitat von schatten Beitrag anzeigen
Und was ist, wenn die Hypophyse nen Schaden hat , sprich zu wenig oder zuviel TSH raushaut??
Also in meinem Fall (zu hohes TSH) würde dann wohl T3 stark erhöht und T4 erniedrigt sein.

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schatten ist offline
Beiträge: 30
Seit: 16.02.10
Wie gesagt, ist nur ne Idee...veruch grad die Zusammenhänge zu vertehen.
Leider finde ich keine expliziete Literatur ist ja doch ganz schön komplex das Thema.
Wurden denn die Werde bei Dir gemacht?

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Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Andi,

Ich möchte trotzdem anführen, dass nicht ich die Zustände verursacht habe, sondern mein Vertrauen in die etablierte Humanmedizin. Diese Dinge wurden mir verschrieben und ich habe sie genommen – irgendwie verlassen sich ja die meisten Menschen auf die Aussagen ihrer Ärzte, so dass ich wohl kein Einzelschicksal bin.
Ja, leider. Ich kenne das nur zu gut...

Es geht mir aber nicht darum, eine Schuld zu suchen, sondern darum, zu verdeutlichen, daß Krankheiten grundsätzlich Ursachen haben und man diese Ursachen abstellen muß, um sie zu heilen. Alles andere führt nur dazu, daß man mit der Krankheit lebt, statt sie loszuwerden.

Der Stress, dem ich damals ausgesetzt war, hat sich mittlerweile übrigens stark reduziert. Ich habe mittlerweile gelernt, Auszeiten zu nehmen und auf genügend Ruhe zu achten. Auch lasse ich mir terminlich mehr Raum, um von vorne herein nicht in Bedrängnis zu geraten.
Damit hast du eine der Hauptursachen ja schonmal im Griff. Prima!

Der Auslöser des Burnout-Syndroms ist also nun wohl nicht mehr oder kaum noch vorhanden – die niedrige Schwelle dessen, was ich ertragen kann schon.
Das ist vermutlich nicht einmal pathologisch. Ich kenne keinen, der mit fortschreitendem Alter noch das gleiche Remmidemmi ertragen kann, wie in der Jugend. Den meisten geht das immer mehr auf den Keks. Ich denke, das hat eher etwas mit geistiger Reife zu tun...

Alles auf einmal abzusetzen und rein durch Ernährung zu behandeln wäre ein bisschen zuviel des Guten. Probier zum Beispiel mal, von 225 mg Venlafaxin auf Null zu gehen – das ist der pure Wahnsinn.
Keine Frage und das habe ich ja auch nicht vorgeschlagen. Es ist nur das, was ich in dieser Situation machen würde. Daß man Medikamente unter Umständen ausschleichen muß, ist natürlich selbstverständlich. Das sollte auch immer in Absprache mit dem Arzt passieren - dummerweise ist es nicht so einfach einen Arzt zu finden, der sich auch mit Krankheitsursachen auskennt. Die meisten wissen ausbildungsbedingt leider nichts über Ursachen, sondern können nur diagnostiziere und Symptome behandeln. Du hast also nur die Wahl, selbst die Entscheidungen zu fällen oder einen Arzt zu finden, der sich damit auskennt.

Langfristig möchte ich aber natürlich schon auf überflüssige Medikamente verzichten. Methylphenidat nehme ich z.B. nur noch sehr selten, das ist schon mal ein Anfang.
Ein sehr guter. Und wenn du die Ursachen abstellst, wirst du es ziemlich sicher gar nicht mehr brauchen. Medikamente sind für eine Dauerbehandlung eigentlich immer überflüssig, weil sie die Krankheit nicht heilen können. Stattdessen zementieren sie die Krankheit nur noch mehr ein...

Ich frage mich nur, wie ich die Art des Mangels feststellen soll, hast Du dazu einen Tipp?
Die genaue Art des Mangels ist irrelevant, weil die Ursache üblicherweise schlicht in einigen Ernährungsfehlern liegt. Primär ist das der Verzehr von Fabrikzucker, Auszugsmehlen, Fabrikfetten und zuwenig Frischkost, bzw. der Verzehr stark verarbeiteter Nahrungsmittel (Konserven, Präparate). Durch die Verarbeitung werden wichtige Stoffe zerstört und fehlen dann dem Stoffwechsel. Das führt zu Stoffwechselstörungen, die sich dann im Lauf der Zeit in unterschiedlichen Symptomen zeigen.

Das ist die ernährungsbedingte Seite der Krankheiten. Es gibt auch noch einen lebensbedingten Aspekt (den Streß, den du ja im Griff hast) und einen schadstoffbedingten (der hier bspw. mit Amalgam angesprochen wurde). Generell muß man die Ursache einer Krankheit in genau diesen drei Bereichen suchen und dort aktiv werden. Wobei die Ernährung immer der erste Ansatz ist, weil sich hier sehr schnell die besten Erfolge erzielen lassen - die angesprochenen Ernährungfehler sind für rund 80% der heutigen Erkrankungen verantwortlich.

Ich kann dazu nur sagen, dass ich mich bisher am wohlsten fühlte, als ich mich ketogen ernährt habe, vielleicht gibt das einen Hinweis
.

Bei der ketogenen Ernährung (die ich nicht empfehlen kann) werden einige Hauptursachen gemieden, vor allem die raffinierten Kohlenhydrate. Vermutlich ging es dir deshalb besser. Das Problem ist nur, daß die ketogene Ernährung den Organismus in einen Notzustand versetzt und das geht auf Dauer schief. Die bekannteste Folge sind Nierenschäden.

Optimal wäre eine möglichst naturbelassene Ernährung. Ich empfehle in solchen Fällen eine Vollwerternährung:

- Kein Fabrikzucker
- Echte Vollkornprodukte statt Auszugsmehle
- Naturbelassene Öle und Fette statt Fabrikfette
- Möglichst viel Frischkost
- Täglich ein Frischkorngericht
- Keine Säfte oder gekochtes Obst.

Wenn du möchtest, kann ich gerne näher darauf eingehen.
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)


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