Weiß nicht mehr weiter und bin am Ende - bitte um Hilfe!

27.03.10 20:37 #1
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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
Meinst Du das mit der Opfer-Haltung???

Zitat von MDLE Beitrag anzeigen
Liebe Königin, liebe(r) nichtderPapa;

das ist genau der Punkt.

Wenn Du dort ansetzen magst, liebe Sabrina, dann frage mich per PN und ich erzähle Dir von meinem Weg an dieser Stelle. Vielleicht klappt es bei Dir ähnlich gut.

Schönen Tag und Alles Liebe!

Co (MDLE)

Mich wundert in dem Zusammenhang, dass ich gelesen habe Denn nach meinem Dafürhalten ist es das Ziel einer solchen Behandlung wie bei einer Gesprächstherapie die verdeckten Gefühle und Traumata nach oben zu holen und aufzuarbeiten.
Das ist echte Arbeit, die dich mMn. schon längstens über diesen Punkt hinaus gebracht haben sollte.

Nach allem, was Du im Beitrag #54 geschrieben hast, bekomme ich den Eindruck , dass Du dich aus deiner Opferhaltung, die Du als Kind erfahren hast, bis heute nicht befreien konntest, sondern dich immer weiter zum Opfer machst. Aber jetzt zum Opfer deiner selbst.

Selbst wenn dich alle bemuttern würden, dann würde es dir meinem Eindruck nach nicht helfen.
Du bist jetzt 28 und es liegt alleine in deiner Hand, dich zu befreien. Deinen Hass zu verarbeiten und wegzulegen. Dich zu finden und nicht ständig selbst zu bestrafen.
Das kann kein anderer für dich tun.
Dazu kann man auch die Therapeuten und den Weg wechseln, wenn das Bisherige nichts hilft.
[/QUOTE]

Weiß nicht mehr weiter und bin am Ende - bitte um Hilfe!

Froschkönigin ist offline
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Seit: 27.03.10
Zitat von Eve Beitrag anzeigen
hallo Froschkönigin,
das Buch, das ich besitze, heißt: klopfen Sie sich frei. Vielleicht hat Lanny recht und man sollte das zusammen mit einem erfahrenen Therapeuten anpacken.
Aber zu Affirmationen und Gedanken beeinflussen gibts auch viel im Netz, mal mehr esoterisch mal weniger.
und noch ein persönlicher Hinweis: seit ich die himmlischen Mächte um Hilfe bitte bei der Bewältigung des Alltags, seither geht vieles, eigentlich alles leichter.
lb Gruß
EVE
Hey Eve! Schön dass Du sowas tolles für Dich gefunden hast!
Also EFT hab ich auch schon probiert. Ich hatte allerdings keinen Unterschied gemerkt, leider. Ich weiß auch nicht, über welchen Zeitraum man es anwenden muss, aber ich hab oft gelesen, schon nach kurzer Zeit spürte man eine Besserung. War aber bei mir leider nicht der Fall.
Ich denk, für jeden Gibts was anderes geeignetes!

Ich bete auch oft, aber ich scheine nicht so wirklich erhört zu werden...

Danke Dir und liebe Grüße! Und weiterhin alles Gute!

Met / eft

Froschkönigin ist offline
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Seit: 27.03.10
Zitat von Daeel Beitrag anzeigen
Hallo Froschkönigin,
es gibt im Internet auch sehr viele Infos über EFT / MET, die leicht zu ergoogeln sind. Eine kleine Übung zum Testen habe ich dir mal als Anhang eingefügt. Den Satz kannst du beliebig abändern und auf deine Situation anpassen. Wichtig ist, dass du dir zuvor den "Urzustand" einprägst (evtl. anhand eines Notensystems) um dann anschließend merken zu können, ob sich was verändert hat.
Ich wünsche dir gute Besserung!
Danke, das ist wirklich sehr lieb von Dir!!
Ich werde es heute noch ausprobieren, obwohl es damsl bei mir nicht geklappt hatte! Aber ich kanns ja nochmal versuchen!

Beste Grüße und alles Gute!

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
Zitat von Crizei Beitrag anzeigen
Hallo, jetzt hast du mir aber weitergeholfen! Ich habe den begriff gleich gegoogelt und viele Anregungen gefunden.

Ich hab mich auch an Bücher erinnert, die ich eh habe. Fein, jetzt kann ich weitergehen. Schon seltsam, wie "eingekastelt" man doch manchmal ist und ein Impuls von außen die verrammelte Tür aufgehen läßt. Danke!

LG!
Ich drück Dir ganz feste die Daumen! Welche bücher haste denn schon, vllt sinds ja die gleichen, wie die die ich hab! ;D

Viel Erfolg und liebe Grüße!

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
Zitat von Crizei Beitrag anzeigen
An dieser Stelle paßt, denke ich, dieses Gedicht - ich finde es einfach schön und laßt jedes Mal mein Herz aufgehen:


Hermann Hesse „Das Leben, das ich selbst gewählt"

Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:
Da war Kümmernis, da war Gram,
da war Elend und Leidensbürde.
Da war Laster, das mich packen sollte,
da war Irrtum, der gefangen nahm,
da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und schöner Träume sind,
wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
als Auserwählter hoher Geister denkt.

Mir war gezeigt das Schlechte und das Gute,
mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
da hört' ein Wesen ich die Frage tun,
ob ich dies zu leben mich getraue,
denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme -
„Dies ist das Leben, das ich leben will!"
gab ich zur Antwort mit entschloss'ner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt,
so wars, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn's oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab' ich es bejaht.


Noch ganz in der besonderen Schwingung der Worte eingebettet schicke ich liebe Grüße!
Wirklich ergreifend! Hab Gänsehaut!

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
Zitat von Zausel123 Beitrag anzeigen
Hallo, hast du schon mal was von HUMINSÄURE gehört?
Gruß
zausel123
??? Hmm?? Nee! Hab ich nicht!
Ich tu's mal googeln

LG!

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
ist mir wirklich sehr nahe gegangen, was du alles geschrieben hast!
mit vielem davon stimme ich vollkommen überein!

es tut mir sehr leid, was da bei dir geschehen ist und es hat sich mein magen und mein herz umgedreht.

ja, ich wünsche mir, dass eine frau sowas sein kann! und so wäre es auch für mich ideal und der gedanke daran macht mich sehr glücklich.

doch wer will mich so?
eingefallen, vorzeitig gealtert, traurig, anstrengend, etc.

genau das ist das probloem.

JA! Du hast recht!
Meine Schutzmechanismen hindern mich am Leben, das ist genau so!
Aber es ist wohl für mich noch wichtiger geschützt zu sein.
Ich habe eine dermaßene Angst vor Ablehnung, davor, dass jemand nur über mich denken könnte "man is die hässlich geworden, hat die abgebaut, is die scheiße" geschweige denn es auch noch ausspricht - das is wie ein todesstoß, so als wäre ich mit einem schlag vollkommen wertlos und hätte kein recht auf leben, keinen wert, beschützt oder geliebt zu werden.
wenn ich nicht schön genug bin - dann werde ich betrogen. mit ner andern, die schöner ist, und das is bei gott nicht schwierig.
wenn ich nicht number one bin, dann werde ich verlassen, weggeworfen.
ich habe SO SEHR ANGST davor!
ich muss spüren können, dass ich jemandem ganz ehrlich wirklich wichtig bin, um nur einen hauch von sicherheit zu empfinden.
früher war ich fast immer number one. und wenn du das für gewöhnlich bist, egal ob es um schönheit, talent, etc. geht, dann hast du nen riesen druck.
und neider. du hast nen riesen anspruch an dich selbst. und wenn meine neider sehen, wie ich zugrunde gegangen bin, dann werden sie sich freuen und noch schön in der wunde rumbohren. und das wär wiederum ein todesstoß.
mitgefühl - sowas erwarte ich nicht. verständnis auch nicht.

weißt du, grad sitz ich daheim bei meinen eltern. die sind heute in urlaub gefahren. und ich vermisse sie. ich bin ein mutterkindchen.
der gedanke daran, dass sie so weit weg sind, veranlasst in mir intensive emotionale kältegefühle und einsamkeit. weil sie die einziegen menschen sind, denen ich annähernd vertraue und die für mich da sind. die mir ein wenig halt geben. der rest der welt ist kalt. so dass ich frieren muss. ich fühle mich nackt und zart. und draußen rumort ein unwetter.
ich glaube, ginge es mir gesundheitlich besser und ich würde mich an andere menschen rantrauen, weil ich immernoch schön wäre, dann wäre das nicht so, zumindest nicht so intensiv. denn nun sind meine eltern das einzige symbol für liebe und wärme und schutz geblieben. auch wenn das in meinem alter nicht angebracht sein mag. es ist so und ich suchs mir ja nicht so aus.
allein in meiner wohnung mit meinem zerfallendem gesicht, das für meine eigene vergänglichkeit steht und mir jegliches recht auf ein ausgelassenes glückliches leben raubt, bekomm ich eine krise. intensive angst, das gegenteil von geborgenheit.
gestern hab ich meiner therapeuthin erzählt, es fühlt sich so an, als wäre schon alles vorbei. als hätte ich überhaupt keine chance mehr auf ein erfüllendes leben. ich in eigentlich so bunt, so voller vielfalt, so experimentierfreudig und so weiter. das alles erstickt an diesem gesicht. dieses gesicht sagt mir, dass ich das alles nicht mehr darf. denn ich bin alt.
ich fühl mich wie ne frau in den wechseljahren, obwohl ich im besten alter bin. jetz wäre die zeit, in der ich endlich alles leben könnte, was ich mir so sehr wünsche. aber es geht nicht wegen diesem gesicht, denn dazu hätte ich meines gebraucht, mein schönes. nicht dieses hässliche, zerfallende, das mir jeden tag erneut vom tod erzählt und damit meine lebensfreude gnadenlos abtötet. dauernd versuche ich vor diesem gesicht zu flüchten, vor dieser substanzlosen, trockenen, faltigen, hängenden haut, ich stoße sie innerlich ab, weil ich mich davor ekle. ich versuche mich ein eine heile welt zu flüchten, wenn ich die schönen blüten und die natur, die wälder anblicke, kräuter sammle, doch immer ist mein herz schwer, mein gesicht verkrampft, weil ich mich kaum noch traue, es zu bewegen, denn am nächsten tag ist ja wieder eine falte reingrbochen.
ich hatte so ein schönes leben und war innerlich so heil. natürlich gab es probleme, aber trotzdem haben die nicht meine substanz angegriffen. doch seitdem das mit meiner mutter war und der autounfall ist alles den bach´runtergegangen. und zwar nicht aufgrund dieser erlebnisse an sich, sondern aufgrund dessen, was sie mir über mich selbst und das leben gesagt und gezeigt haben. die zerbrechlichkeit. die unabänderlichkeit und machtlosigkeit. der zerfall, der tod. du bist nur ein hirn, in das man reinmatschen kann und es ist zerstört. durch tabletten kann der charakter eines menschen verändert werden, siehe ich selbszt und meine mutter. ja was bleiubt denn dann von mir überhaupt übrig?
zuvor hatte ich noich daran geglaubt, es gäbe seelen und ein leben nach dem tod. daran, dass ich einen festen seelenkern habe und dieser mein wesen meinen charakter ausmachen würde. alles illusion. ich bin eine sammlung von parametern und kombination von einflüssen. so leicht aus dem gleichgewicht zu bringen, so leicht zu zerstören. andere woissen das nicht und haben deshalb aiuch keine angst oder können es nicht verstehen. ich habe einfach gesehen, was man wirklich ist und das macht angst. das ist alles mit 21 zu viel. fast doie mutter zu verlieren, an die man so gebunden ist und dann auch noch selbst fast zu sterben. zu sehen wie beeinflussbra das gehirn ist etc.
und seitdem bin ich in einen teufelskreis geraten. da waren keine anderen kräfte, die alles wieder her stellten. nichts beschützendes, nichts gutes. einfach nur glück, das nicht in meiner macht, in meinen händen liegt.
und so fühle ich mich auch. es liegt nicht in meiner hand.
ich habe einfahc nur glück, wenn ich nicht überfahren werde, wenn die komponenten für gesundheit stimmen.
normalerweise müsste es doch so sein, dass das was ich alles unternehme einen effekt hat. aber das hat es nicht. wie damals auch bin ich ohnmächtig, also ohne macht.
und einsam und voller angst vorm leben und vor dem tod.
ich will wieder heil sein, so wie vorher.
bin ich innen heil, bin ich es auch außen.
bin ich innen gesund, so sieht man mir das auch an.
aus mir hätte so viel werden können, ich könnte jetzt das leben, was ich so sehr will, dass ichkaum atmen kann, aber ich kann es nicht, wegen diesem gesicht, das mir immer wieder sagt, wi eschrecklich das leben ist, obwohl ich es verdrängen will. das schreckliche was passiert ist, ist in mein gesicht iengebrannt und ich kann es somit nicht los werden, was ich aber will, damit ich wieder heil sein kann. ist es da ein wunder, dass ich dieses gesicht abgrundtief hasse? das heißt doch nicht, dass ich mich selber hasse!
und wenn ich mich selber hasse, dann doch nur aus angst, dass es jemand anderes tun könnte oder dass ich nicht gut und richtig bin und ich komm ihm zuvor. aus schutz. bevor mich jemand anderes fertig macht, mach ich es selbst. dann kann ich schon alle eventualitäten ausschließen und weiß, was auf mich zukommt, wenn es wirklich dazu kommt. auch wenn ich dann nicht lebe.

sry fürs lange geschwafel.


Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Och nee, lanny. Jetzt komm doch bitte nicht mit Religion.
Das halte ich in gewisser Weiser für einen ganz schlechten Witz. Wer nicht daran glaubt, wird krank oder so.

Unzweifelhaft hat der Glaube seine Wirkung auf Menschen. Wobei es mMn. nicht darauf ankommt, was man glaubt. Ob man bei Krankheit an seine eigenen Heilkräfte glaubt oder daran, dass ein höheres Wesen einen beschützt und gesund werden lässt.
MMn. glauben die Menschen heutzutage viel zu sehr an Krankheiten und zu wenig an ihre eigenen positiven Energien.

Schon der Volksmund zeigt uns die Zusammenhänge zwischen seelischer Belastung und körperlichen Folgen überdeutlich.
Da ist eine Laus über die Leber gelaufen, da hat man die Nase voll, da geht etwas an die Nieren, da schnürt etwas den Herzbändel ab, etc.

Glaube versetzt Berge. Wie die Geschichte immer wieder zeigt.
Wie sehr Glaube uns beeinflusst, zeigt uns der Placeboeffekt in perfekter Weise.

Wenn wir daran glauben wollen krank zu sein und unsere psychischen Probleme in der körperlichen Ebene manifestieren lassen, dann haben ganz sicher den falschen Glauben.
Dieser Glaube hat aber mit dem Verständnis von Spiritualität, die nicht losgelöst von einem Glauben an höhere Mächte zu sehen ist, mMn. nichts zu tun.

Man kann sich viele Erklärungen und Entschuldigungen aus dem spirituellen Glauben herausziehen. Dies sind mMn. alles Erklärungsmodelle, die den Menschen trösten und Traumata, Unglück etc. akzeptieren lassen sollen. Damit er in irgendeiner Weise sein Leid annimmt und als Teil seines Lebens akzeptiert.
Wahlweise als Ausdruck des Willens einer Gottheit, bedingt durch Untaten seines früheren Lebens, Schicksal, durch die eigenen Schwingungen, durch eigene Entscheidung vor diesem Leben, etc.
Glaube ist mMn. nur eine Krücke, die uns unser Leid ertragen lassen soll. Gleichwohl natürlich legitim und weitverbeitet.
In seinen extremsten Auswüchsen fängt der Mensch dann an zu glauben, dass Dinge in seinem Leben geschehen werden, weil eine göttliche Macht es will und sich aus diesem Glauben heraus genau so verhalten, dass diese auch geschehen werden.
Wir schaffen uns immer ein gutes Stück weit unsere eigene Realität, die dennoch weit entfernt von den Tatsachen sein kann.

Verdrängen, Verlagern und Überdecken sind Mechanismen, derer wir uns alle zuweilen auch im Kleinen bedienen. Die zeitweise aber eine wichtige Schutzfunktion ausüben, damit man überhaupt weiterleben kann, ohne an etwas zu zerbrechen.

Letztlich geht es mMn. nicht wirklich darum, an irgend etwas Höheres zu glauben und sich damit in einen neuen Glauben flüchten.
Sondern tatsächlich darum, das erfahrene Leid aufzudecken, zu akzeptieren, als Teil seines Lebens anzunehmen und sich von traumatischen Erlebnissen, den damit verbundenen Gefühlen und den daraus entwickelten Folgen auf die Psyche zu befreien.
Das geht mMn. nur über die Bewusstmachung.
Damit man aufhören kann unbewusst sich selbst und allen Männern die Schuld an dem Erlebten zu geben, sondern sie dem gibt, dem sie gehört. Dem verantwortlichen Täter. Damit man aufhören kann, sich in Krankheit zu flüchten, um weiter das Kind zu sein, dass gleichermassen wütend wie hilflos und verzweifelt nach Trost und Hilfe schreit, ohne zu merken, dass man Dinge auf eine Ebene verlagert hat, mit der weder andere noch man selbst noch wirklich umgehen kann.

Dazu gehören mMn. die Bereitschaft, Intellekt, Gefühl, eine Therapieform, die passt, ein Therapeut, mit dem die Kommunikation klappt und der einem Menschen auf seiner Wellenlänge die Zusammenhänge zwischen Trauma, Gefühlen und eigener Umsetzung bewusst macht und ihm hilft über die Selbsterkenntnis seinen Weg zu gehen.

Kontraproduktiv sind dabei mMn. Psychopharmaka. Eine konfliktaufdeckende Therapie unter permanentem Psychopharmakaeinfluss halte ich für genauso wenig machbar, wie unter ständigem Einfluss von Alkohol oder anderen persönlichkeitsverändernden Drogen.

Sabrina, die 5 Tibeter wären mMn. auch ein Versuch, den Du wagen könntest, dich auf einer anderen Ebene positiv zu beeinflussen, denn sie dienen der Herstellung des körperlich/seelischen Gleichgewichts und haben nach meiner persönlichen Erfahrung einen überraschend grossen Einfluss.
http://www.symptome.ch/vbboard/psych...tml#post486654

Meiner ganz persönlichen Meinung nach haben sich deine Schutzmechanismen, die Du dir irgendwann zugelegen musstest, als es notwendig, richtig und wichtig für dich war, ins komplette Gegenteil verdreht. Das, was dich damals schützte, da es keine direkte Aufarbeitung gab, hindert dich jetzt am Leben.
Es ist dein Leben, bei dem Du heute diejenige bist, die den Ton angibt.

Was dir geschehen ist, daran haben nur die Schuld, die es getan haben und die, die es wissentlich geduldet oder hingenommen haben.
Ich wurde von meinem Vater missbraucht und meine Mutter hat ihm geglaubt, dass ich ihn dazu provoziert habe, damit sie für sich in der Lage war, damit leben zu können. Daraus resultierten auch für mich zeitweise Gefühle von tiefster Verachtung gegenüber Männern und meiner Mutter.

Ich wünsche mir, dass dir klar wird, dass nur Du deinen Weg finden kannst, dich zu befreien und dass Du dabei richtig ans Eingemachte gehen musst, wie man so schön sagt. Dass nur Du selbst den Schlüssel dazu besitzt.
Man soll solche Dinge mMn. nicht vergessen und nicht verdrängen, nein. Das halte ich sogar für völlig falsch. Dazu braucht man nur an den Missbrauch durch die Kirche zu denken.

Aber man kann lernen sie in eine Schublade zu packen und trotzdem sein eigenes Leben leben und glücklich zu werden.

Ich weiß, dass dieser Weg nicht einfach ist. Aber das kann man schaffen und es lohnt sich. Ich wünsche dir wirklich ganz viel Erfolg dabei.

Dann wirst auch Du frei sein zu erkennen, dass eine Frau in einer glücklichen ausgeglichenen Beziehung immer alles sein wird. Je nach Situation -wichtiger Gesprächspartner, Freund, Geliebte, Mutter, Kind, Krankenschwester, Kranke, Teufelchen und Heilige. Deshalb mag ich dieses Stück so. YouTube - Meredith Brooks - Bitch (Hard Rock Cafe)!

Neue Zeiten

Froschkönigin ist offline
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Seit: 27.03.10
Zitat von MDLE Beitrag anzeigen
Liebe Sabrina resp.: Froschkönigin;

gerade frisch geerdet, harmonisiert und neu aufgeladen fällt mir gerade was auf in Deinem Text weiter oben:

Du schreibst das Du das Schlechte nicht verdient hast und das Du Dir dahingehend sicher bist und kämpfst. Das ist sicher so.

Aber: Das sind inverse, abstrakte Formulierungen, die für unser Unterbewußtsein nicht zu fassen sind. Etwas tricky. Auch beim "Klopfen"!

Vorschlag:

Geh´davon aus, daß Du das Gute verdienst und daß es Dir zufällt.


Und dann wird es so sein.


Hinweis: Fühlt sich anfangs sehr ungewohnt an. Dann bitte weiter machen!


Viel Erfolg!

Co (MDLE)


P.S.: Konkrete Anfrage weiter gerne per PN oder email. C.
Ich nehms mir zu Herzen! Vielen Dank Dir!
Klar hätte ich Interesse daran, was Du mir vorschlagen könntest!!!
Ich probiers gern aus! Wenn Du Dir die Zeit nehmen magst, würd ich mich freuen!

LG

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Froschkönigin ist offline
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Seit: 27.03.10
Zitat von Zausel123 Beitrag anzeigen
Ein sehr komplexes u. interessantes Thema. Ich finde jeder Mensch sollte "Die vier Prinzipien der Schöpfung" gelesen haben.
Alles was du sagst, denkst u. fühlst manifestiert sich in deinem Leben.
Wir alle haben unseren freien Willen.
Leicht zu verstehen aber schwer umzusetzen.
Viel Erfolg
Nunja, damit bin ich leider auf die Schnauze gefallen.
Dadurch hat sich bei mir eine psychose entwickelt.
Denn ich hatte ein und den selben gedanken immer wieder, weil ich
ihn ja nicht haben dürfte. weil er sich sonst manifestieren würde.

Kann mir mal einer erklären, wie man durch Gedanken Macht haben soll, wenn man doch seine Gedanken, bevor sie gekommen sind, noch gar nicht kennt?
Würde ich meinen Gedanken zuvor schon kennen und damit Macht über ihn haben, wäre das ja auch schon ein Gedanke. Einer, den ich zuvor noch nicht kannte.

Also bei mir hat die gedankenkontrolle nicht funktioniert. Je mehr ich schlimme Gedanken loswerden wollte, weil ich Angst davor hatte, dass sie sich manifestieren, desto mehr hatte ich eben jene, weil ich sie nicht los ließ und mich nur noch mehr auf sie konzentrierte. und ich hatte angst vor mir selbst, weil ich erlebte, dass die gedanken einfach kommen und gehen wie sie wollen.
dies hatte unter anderem zu meiner psychopharmaka-einnahme geführt.
um mich vor mir selbst zu schützen. und ich denke, dieser stress und die tabletten wiederum zu meinem jetzigen "gesundheitszustand".

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Froschkönigin ist offline
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Seit: 27.03.10
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Hallo lanny,
es geht nicht um Hass auf einen Gott. Da hast Du mMn. etwas gründlich missverstanden.
Das wäre auch so vollkommen unsinnig, wie eine Kuh ins Horn zu petzen, da es hier um eine fiktive Vorstellung geht.
Ich bin für dieses Placebo einfach nicht mehr zu haben, weil ich dem frommen Selbstbetrug zu lange gefrönt habe und absolut keine Lust mehr auf religiöse und esoterische Vorstellungen habe, wie auch immer sie aussehen. Wie ich schon andeutete- Wenn es für andere ein Weg ist, dann ist das ihre Wahrheit. Nicht meine.

Hass und Wut auf den Verursacher von eigenem Leid, den real existierenden Täter, halte ich dagegen für eine vollkommen normale und gesunde Reaktion. Einen wichtigen Schritt zur Verarbeitung. Erst aus dieser Wut heraus kann sich mMn. alles andere entwickeln.
Wieso sonst sollte man unten gennannte Wut auch haben, wenn sie nicht natürlich wäre. hätte sie nicht sollen sein, hätte man sie auch nicht.


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