HWS, Nitro/Neurostress, Psyche? Hashimoto

26.03.10 19:53 #1
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AlexWe ist offline
Beiträge: 31
Seit: 07.03.10
Hallo an alle Forumsmitglieder,

Vielen Dank im voraus schon mal an alle die sich die Zeit nehmen meine Geschichte zu lesen.
Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben und positiv überrascht über das Wissen mancher Leute hier. Hoffentlich habt ihr auch für mich ein paar gute Tipps oder Ideen die mir noch weiter helfen könnten.

Ich bin 25 Jahre alt und leide seit mehreren Jahren an einer Vielzahl von Symptomen.

Ich will mich kurz fassen.
Angefangen hat eigentlich alles so richtig nach meinem Autounfall vor ein paar Jahren und einem Sturz ein Jahr später. Es folgten mehrere Krankenhausaufenthalte wegen Schmerzen im Nackenbereich und im Kopf, Schiefhals, Schwindel, Taubheitsgefühle usw., mal Neurologie mal Orthopädie, gefunden wurde allerdings nichts konkretes.
2007 ging es dann richtig bergab.
Eine Odyssee von Ärzten folgte, doch keiner konnte mir wirklich helfen, vom Neurologe zum Psychiater zum Orthopäden zum Internisten usw.
Auch alternativ habe ich einiges versucht, doch leider hat dies nur wenig gebracht.
Mittlerweile gehe ich aufgrund von starken Schmerzen und Zwängen kaum mehr aus dem Haus und bin wirklich verzweifelt.

Die letzten 2 Jahre verbrachte ich auch 2 mal mehrere Wochen in psychosomatischen Kliniken, was mich allerdings nicht wirklich viel weiter brachte.
Auch eine ambulante Psychotherapeutin habe ich. Nur denke ich das mit Sicherheit nicht alles von meiner Psyche kommt, kommen kann. Denn auch an guten Tagen, welche schon länger nicht mehr vor kamen, sind meine körperlichen Beschwerden genau so wie auch an schlechten Tagen.
Zu meiner Therapeutin werde ich auch weiterhin gehen um noch mehr an mir zu arbeiten und doch soll es nicht der einzige Weg für mich sein. Ich möchte psychisch und physisch an mir arbeiten.

Als ich vor einigen Monaten mehrere Bücher bezüglich HWS gelesen habe, fiel mir auch Kuklinskis Buch in die Hände und seit dem ist mir einiges klar. Auch Patrick Holfords Buch war sehr aufschlussreich für mich. So nun aber wie soll ich das alles umsetzen?

Was bisher gemacht wurde:
-mehrfach “normales” Röngten und MRT (ohne Befund laut Schulmedizin, laut Heilpraktiker verschobener Atlas + Faserrisse Bänder)
-EEG (ohne Befund)
-Blutuntersuchungen (siehe unten)
-Ultraschall Schilddrüse (siehe unten)
-Ultraschall Abdomen (ohne Befund)
-Augenuntersuchungen (WinkelfehlsichtigkeitàBrille)
-Kieferuntersuchung (Aufbissschiene)



Symptome:
-Schmerzen Halswirbelsäule, Kopf, Kiefer, Nebenhöhlen eigentlich ständig
-Schmerzen im Bauch krampfartig 3-4 in der Woche
-öfter Blasenschmerzen
-extreme Regelschmerzen
-trockene, unreine Haut
-extrem blass, auch keine-minimale Bräunung der Haut in der Sonne, auch kein Sonnenbrand
-verstopfte Nase, besonders schlimm nach dem Aufstehen
-geschwollene Augen nach dem Aufstehen
-chronische Nasennebenhöhlenentzündung
-viel Schleimbildung
-Mundtrockenheit
-permanente Müdigkeit aber trotzdem extreme Schlafstörungen ( bin hundemüde und kann trotzdem nicht schlafen, wenn dann schlafe ich 4-5 Stunden und dann bin ich wieder wach, nach 3 Stunden wach sein wieder extrem müde)
-schlechte Konzentration
-Augen brennen, jucken
-Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Schleier vor den Augen
-Schmerzen beim Stuhlgang
-abwechselnd Verstopfung und Durchfall - Reizdarm
-Kloßgefühl im Hals
-schlechtes Schlucken mit Schmerzen, oft verschlucken
-häufig Lichtblitze bei Kopfdrehung
-Empfindliche Reaktion auf Lärm, Zugluft
-Schreckhaft
-Panikattacken
-nervöser/angespannter Dauerzustand
-Depressionen
-viel Durst, häufiges Wasser lassen auch nachts muss ich raus
-Schlafstörungen, Alpträume
-Ameisenlaufen/Missempfindungen an Armen oder Beinen
-Schwindel bei HWS Streckung nach hinten, Bewegungseinschränkung
-Schwindel bei starker Kopf Drehung mit leichter Bewegungseinschränkung
- Krampf der Nackenmuskeln bei stärkerer aber nicht extremer Kopfbeugung
-ständig geblähter Bauch
-Schwäche/Erschöpfung
-ständige Angst mit all ihren Symptomen
-Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
-ziehen einzelner Zähne die wurzelbehandelt sind
-PMS mit all seinen Symptomen
-CMD
-Winkelfehlsichtigkeit

Seit ein paar Jahren habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion, ca. 3 Jahre hab ich Euthyrox 50 genommen, dann aber selbständig abgesetzt da ich keine Besserung bemerkte und ich damals noch nicht wusste wie wichtig das vielleicht für mich wäre.
Nun habe ich mich endlich überwunden und war beim Endokrinologen, eigentlich wollte ich nur meine aktuellen Werte nach Jahren mal wieder wissen und dachte mir ich nehme dann wieder Euthyrox und damit ist das mit der Schilddrüse wenigstens noch mal abgeklärt, doch weit gefehlt.
Beim Ultraschall wurden Knoten entdeckt, der Arzt meinte allerdings das ist kein Ding die sind klein man müsse sie nur beobachten. Doch als dann meine Blutwerte vor lagen, bat mich mein Arzt telefonisch nochmals zu kommen, für weitere Untersuchungen, einen Pentagastrintest. Da mein Calzitoninwert erhöht wäre. Jetzt hab ich natürlich Angst das ich Krebs habe, aber ich habe auch Angst vor diesem Test, deshalb war ich bis jetzt noch nicht bei der Untersuchung.
Kann denn auch bei Hashimoto das Calzitonin erhöht sein? Im Befund steht nämlich unter anderem Verdacht auf Autoimmunthyreoiditis, doch Ak steht negativ, kann das sein? Warum kann das Calzitonin noch erhöht sein? Ich sollte wieder mit Euthyrox anfangen und langsam steigern.
Jetzt geht es mir seit Jahren schlecht, wenn ich jetzt auch noch Krebs habe…..

Hier mal meine Werte:
ACTH pg/ml 5,6 (5-50)
Calzitonin pg/ml-0 21,5p+ (0-5)
Cortisol ug/dl 3,4p- (6,2-19,4)
Freies T3 pmol/l 3,87 (3,1-6,8)
Freies T4 pmol/l 13,7 (12-22)
Mikr. SD-AK TPO IU/ml 8,6 (0-32)
Parathormon pg/ml 32,32 (15-60)
TSH-Rezeptor-AK IU/l <0,300 (0-1,8)
TSH basal mlU/l 4,390p+ (0,17-2,5)
25-OH-Vit-D3 nmol/l 10,2p- (70-120)


Des weiteren habe ich vor einigen Monaten so einen DCMS “Neuro-Check” machen lassen, dabei kam folgendes raus: (das schreib ich nicht so ausführlich)

-Calcium Norm
-Mg Norm
-Ferritin mangel
-Zink Mangel
-Selen Mangel
-Vitamin B1 Mangel
-Vit B2 untere Norm
-B6 untere Norm
-B12 leichter Mangel
-Folsäure Norm
-Vitamin C Mangel
-Vitamin D unterste Norm
-Carnitin gerade noch Norm
-Q10 gerade noch Norm
-Lithium erheblicher Mangel
-Serotonin Norm
-Homocystein Toleranz
-Alanin untere Norm
-Arginin Norm
-Asparagin Norm
-Asparaginsäure Norm
-Citrullin Norm
-Glutamin untere Norm
-Glutaminsäure Norm
-Glycin Norm
-Histidin Norm
-Isoleucin Norm
-Leucin Norm
-Lysin, Methionin, Ornithin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Taurin, Theronin, Tryptophan, Tyrosin, Valin auch alle in der Norm

Folgende Therapieempfhelung gaben Sie mir:
-Pulver mit Glutamin, Threonin, Arginin 7gtgl.
-Selen 100
-Eisengluconat
-Milgamma Mono 50 (B1)
-B12 1000 Mikrogramm
-Vit C 2x1g
-Vigantoletten 1000 2x1
-Biocarn 1g
-Lithium carbonicum D3 1x1


Ich nehme das meiste davon noch, doch so eine großartige Verbesserung bemerke ich nicht.
Dieser Test war nicht gerade billig ich hatte mir mehr davon erhofft.
Ist auf diese Tests denn verlass? Sollte ich noch was anderes testen lassen?

Momentan nehme ich folgendes ein: (Hoffentlich darf ich das so schreiben!? Will keine Werbung machen)

Vit B12 Ankermann 1000 1xtgl
Vigantöl (D3) 1Tropfen tgl
Milgamma Mono 50 1xtgl
Cefasel 200 (Selen) 1/2tgl
Vitamin C 1000 1xtgl
Omega 3 Öl Kapseln 1xtgl
Magnesium Verla 300 1xtgl
Unizink 50 1xtgl
Cranberrykapseln 1xtgl
Schmerzmittel (unterschiedlich, bei Bedarf)

Einige Homöopathische Sachen zur Beruhigung und Mönchspfeffer, sowie Sanum Mittel (alles nicht immer).


Ich habe einen Bericht über eine Studie in neu York glaube ich gelesen in dieser wurde Zwangserkrankten Menschen Glycin in hochdosierter Form gegeben und laut dem Bericht gab es eine deutliche Verbesserung der Zwangssymptome im Gegensatz zur Placebogruppe. Leider finde ich den Link nicht mehr, aber ich hab das auf mehreren Seiten gelesen. Was meint ihr ist das einen Versuch wert oder kann Glycin für mich schädlich sein? Wie viel könnte ich pro Tag einnehmen? Sind andere Aminosäuren sinnvoll?

Das seltsame ist wenn ich Antibiotika (musste ich vor ca. einem halben Jahr das letzte Mal nehmen wegen einem eitrigem Zahn, der gezogen wurde ) nehme geht es mir psychisch und auch von den Schmerzen her besser, das ist doch komisch, was denkt Ihr warum das so ist? Bei Schmerztabletten ist es ähnlich allerdings in abgeschwächter Form. Normalerweise bin ich nicht für Antibiotika aber da hat es mir gut getan.

Zur Zeit habe ich noch 3 wurzelbehandelte Zähne, einer ist bereits gezogen, es waren 4. Die ich mir auch so bald wie möglich raus machen lassen will, allerdings habe ich Schiss davor, denn beim letzten Mal hatte ich eine trockne Alveole und das tat höllisch weh und wollte nicht heilen. Noch dazu sind es im Oberkiefer die letzten jeweils die raus sollen, doch wo soll ich denn dann noch beißen? Unten sind es jeweils die dritten von hinten. Mein Zahnarzt meint unten müssten unbedingt Implantate rein, sonst kann ich gar nicht mehr kauen und der Kieferknochen bildet sich zurück, doch sind Implantate die Lösung? Und wenn ja welche? Ich möchte mir ja nicht noch mehr Probleme machen. Das andere ist, ich hab hier gelesen erst muss die Wunde frei von Entzündungen sein und richtig abheilen, doch der Zahnarzt meint man müsse das Implantat so bald wie möglich nach dem entfernen des Zahns einsetzen sonst würde der Kieferknochen schwinden.
Amalgam hab ich so weit ich weiß keines im Mund. Allerdings hatte meine Mutter welches während sie mit mir schwanger war, aber das macht wohl nichts, oder?

Ernährung:

Ich versuche mich gesund zu ernähren, was leider nicht immer gelingt.
Es gelingt mir immer 4-5 Wochen keinen Zucker zu essen, (nur Stevia) doch dann kommt wieder so ein starker Heißhunger (meist auch vor den Tagen) das ich wieder in alte Muster verfalle. Auch versuche ich wenig bis keine Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot, Reis usw.. zu essen, doch das ist noch schwerer. Ich liebe Gemüse und Obst doch wenn ich auf Reis uns so verzichten muss fehlt mir extrem was. Ich esse also Mittags dann doch öfter Kartoffeln, Reis, Hirse, …. Mit Gemüse. Ab und an gibt’s Fisch, den liebe ich sehr, doch wegen den Belastungen esse ich ihn nicht so oft. Fleisch esse ich auch, jedoch sehr selten. Morgens esse ich meist Obst mit Naturjoghurt und Mandeln, mittags Gemüse mit Beilagen und abends auch Gemüse oder mal Omelett oder so was. Es gibt auch Wochen in denen ich kaum was vertrage und mir vieles Bauchschmerzen macht, allerdings weiß ich noch nicht genau was, denn das ist so unterschiedlich. Äpfel, Zwiebeln vertrage ich z.B. nur gekocht. Fertiggerichte esse ich so gut wie nie, die würde ich auch nicht vertragen und Brot bekommt mir auch nicht.

Was ich mache im Moment mache zur Genesung:

-Nährstoffe + andere Sachen nehmen wie oben beschrieben
-Entspannungstechnicken/Meditation/Eft
-leichter Sport, Radfahren und leichte Kräftigung, manchmal Yoga
-frische Luft, Sonne ( so gut es geht)
-Osteopathie ab und an
-neues Nackenstützkissen und gute Matratze (denke ich zumindest)

Sport mache ich eigentlich gern und bin danach immer etwas ruhiger, doch die Schmerzen sind meist nachher mehr, deshalb bin ich da immer im Zwiespalt. Wie macht Ihr das?
Vor einiger Zeit habe ich mit Kampfsport angefangen, das würde mir Spaß machen und auch psychisch was bringen, doch leider musste ich erst mal wieder unterbrechen, da die Schmerzen dann einfach unerträglich werden.
Und ich kann nicht nur von Schmerzmittel leben.

Was haltet Ihr von Gaba, hat jemand damit Erfahrungen?
Mit welchen Nährstoffen habt Ihr gute Erfahrungen gemacht? Würde gerne auf welche umsteigen, die weniger Zusatzstoffe enthalten.
Könnte ich einen Vitamin B Komplex hoch dosiert einnehmen oder sollte ich lieber einzelne B Vitamine einnehmen? Können die schaden?

Jetzt ist der Bericht doch länger geworden als gedacht, bitte entschuldigt das Ihr so viel lesen musstet. Das hat mich einiges an Kraft gekostet, ich lese ja schon lange immer wieder im Forum, doch ich wollte erst schreiben wenn ich schon einige Infos gesammelt habe, damit ich nicht alles erfragen muss. Aber jetzt weiß ich leider nicht mehr weiter.

Mein Arzt meint ich sollte Psychopharmaka nehmen dann wären die Schmerzen weg und psychisch ging es mir so wieso viel besser. Das möchte ich aber überhaupt nicht. Jetzt hab ich so lange gekämpft, es wird doch hoffentlich irgend einen anderen Weg geben.
Mein Heilpraktiker hingegen geht davon aus das die meisten meiner Beschwerden von meiner HWS kommen. Er möchte was am Atlas machen, doch da bin ich sehr skeptisch, den es wurde schon mal was gemacht und danach waren die Schmerzen wesentlich schlimmer. Der Mensch besteht doch nicht nur aus dem ersten Halswirbel, deshalb halte ich nichts von Atlasprofilax oder ähnlichem das nur einmal ausgeführt wird. Ich denke man sollte schon die ganze Anatomie beachten und vor allem den Rest der Wirbelsäule nicht vernachlässigen. Was meint Ihr?
Habt ihr auch psychische Symptome von einer instabilen HWS?

Ich hatte mir auch überlegt zu Dr. Kuklinski zu gehen, doch das ist einfach zu teuer das geht nicht. Habt Ihr gute Erfahrungen mit seiner Arbeit gemacht?

Was kann ich tun? Warum bringen die Vitamine nicht mehr bei mir?
Kennt sich jemand mit der Beurteilung von MRT Bildern aus? Die hätte ich da.

Ich hätte noch viel mehr Fragen, aber jetzt reicht es.
Ich hoffe so sehr Ihr könnt mir weiter helfen. Vielen Dank fürs lesen!

Alex

Geändert von AlexWe (26.03.10 um 20:30 Uhr)

HWS, Nitro/Neurostress, Psyche? Hashimoto

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.477
Seit: 26.04.04
Hallo AlexWe,

herzlich willkommen hier bei uns!

Sicher wirst Du noch weitere Antworten bekommen; ich möchte mich auf Deine Schilddrüsenwerte beziehen:

Freies T3 pmol/l 3,87 (3,1-6,8)
Freies T4 pmol/l 13,7 (12-22)
Mikr. SD-AK TPO IU/ml 8,6 (0-32)
TSH-Rezeptor-AK IU/l <0,300 (0-1,8)
TSH basal mlU/l 4,390p+ (0,17-2,5)
Deine freien Werte (fT3, fT4) sind sehr niedrig, das TSH ist zu hoch; aus diesem Grund wäre es wichtig, auch noch die restlichen Untersuchungen machen zu lassen (beim Facharzt: Nuklearmediziner/Endokrinologe):
Antikörper Tg-AK
Ultraschalluntersuchung


Du scheinst Dich in einer latenten Unterfunktion zu befinden; nun wäre die Frage, ob es möglicherweise erhöhte Tg-Antikörper gibt und ob die Struktur Deiner Schilddrüse Auffälligkeiten zeigt, um festzustellen, ob zusätzlich eine Autoimmunerkrankung besteht oder nicht.

In diesem Zusammenhang könntest Du Dich in unserem Wiki informieren (dort findest Du auch die Symptome der jeweiligen Störung/Erkrankungen):
Schilddrüse ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Liebe Grüße,
uma

HWS, Nitro/Neurostress, Psyche? Hashimoto

AlexWe ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 07.03.10
Hallo uma,

vielen Dank für deine Antwort.

Mein Endokrinologe hat einen Ultraschall gemacht, da wurden eben die kleinen Knoten fest gestellt und dieser Ultraschall war echoarm. Was laut ihm auf Hashimoto hindeutet.

Ich dachte die AK hat er mitgemacht und die waren unauffälig, er meinte allerdings es könnte trotzdem diese Autoimmunthyreoiditis sein. Oder meinst du noch andere AK?

Hast du irgendwelche Erfahrungen mit diesem Tumormaker Calzitonin, der bei mir erhöht ist?

Vielen Dank, Gruß,
Alex

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Hallo AlexWe,

aufgrund deiner Symptomenpalette würde ich einige Erreger testen lassen, und zwar auf jeden Fall Borrelien, Chlamydien und Yersinien ,letztere können Darmprobleme verursachen.

Hattest du mal einen Zeckenstich? Man bemerkt diese auch nicht unbedingt.

Das seltsame ist wenn ich Antibiotika (musste ich vor ca. einem halben Jahr das letzte Mal nehmen wegen einem eitrigem Zahn, der gezogen wurde ) nehme geht es mir psychisch und auch von den Schmerzen her besser, das ist doch komisch, was denkt Ihr warum das so ist?
Dieses könnte somit auch für eine bakterielle Infektion sprechen. Borrelien und auch Chlamydien können psychische Störungen/Depressionen verursachen.

Viele Grüße Quittie
__________________
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.477
Seit: 26.04.04
Hallo AlexWE,

der Arzt hat zwei von drei Antikörpern bestimmt, deshalb fragte ich nach den dritten. Da die beiden unter der oberen Normgrenze liegen, wäre es interessant, ob möglicherweise die fehlenden Antikörper (Tg-AK) erhöht sind.

Bei Hashimoto KANN der Calzitoninwert schwanken, jedoch sollte man auf jeden Fall abklären, weshalb der Wert bei Dir erhöht ist. Gründe dafür können z.B. eine perniziöse Anämie sein, eine Niereninsuffizienz oder aber ein Tumor. Da Du Knoten hast (die jedoch klein sind, wie Du geschrieben hast), sollte sicherheitshalber weitergeforscht werden, um ein Schilddrüsenkarzinom auszuschließen.
Der Pentagastrintest könnte weiteren Aufschluss geben, deshalb würde ich ihn machen lassen.
Lass Dich trotzdem nicht beunruhigen - lass alles untersuchen, damit Du Klarheit hast. Es muss nicht immer das Schlimmste dahinterstecken.

Liebe Grüße,
uma

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AlexWe ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 07.03.10
Hallo Quittie,

vielen Dank für deine Antwort.

Chlamydien hab ich nicht, das habe ich schon mal untersuchen lassen.

Borrelien könnte ich mal testen lassen, eine Zecke hatte ich zwar mal, aber das hatten wahrscheinlich schon die meisten. Aber da ich einen Hund habe, war vielleicht die ein oder andere unbemerkte Zecke dabei. Würde denn das der Hausarzt im Blut feststellen können, oder müsste ich zu einem spezielln Arzt? Allerdings kann man das wenn es nicht frisch entdeckt wird sowieso nicht mehr behandeln oder?

Yersinien machen doch relativ häufig Durchfall und die haben die meisten Menschen mal in ihrem Leben oder? Soweit ich weiß können die Spätfolgen Arthritis an den Kniegelenken und so sein, da hab ich aber keine Beschwerden, sondern weiter oben.


Viele Grüße,
AlexWe

HWS, Nitro/Neurostress, Psyche? Hashimoto

AlexWe ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 07.03.10
Hallo uma,

ja, entschuldige stimmt er hat nicht alle untersucht, das habe ich übersehen. Hm komisch wenn er das schon macht und einen Verdacht äußert warum bestimmt er dann nicht alle AK? Ja das werd ich ihn nochmal fragen und nochmal testen lassen. Oder wird das in der Regel nicht so einfach gemacht?

Ne, du hast Recht es muss nicht das schlimmste dahinter stecken aber es kann, das macht mir schon zusätzlich Angst.

Hast du schon mal so einen Pentagastrintest machen müssen, oder weißt du ob es hier jemanden gibt der schon einen hatte? Das würde mir weiterhelfen.

Liebe Grüße,
AlexWe

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von AlexWe Beitrag anzeigen
Borrelien könnte ich mal testen lassen, eine Zecke hatte ich zwar mal, aber das hatten wahrscheinlich schon die meisten. Aber da ich einen Hund habe, war vielleicht die ein oder andere unbemerkte Zecke dabei. Würde denn das der Hausarzt im Blut feststellen können, oder müsste ich zu einem spezielln Arzt? Allerdings kann man das wenn es nicht frisch entdeckt wird sowieso nicht mehr behandeln oder?

Yersinien machen doch relativ häufig Durchfall und die haben die meisten Menschen mal in ihrem Leben oder? Soweit ich weiß können die Spätfolgen Arthritis an den Kniegelenken und so sein, da hab ich aber keine Beschwerden, sondern weiter oben.
Hi AlexWe,

eine Borreliose kann man immer behandeln und sollte das auch! Allerdings sind die Heilungschancen umso besser,je eher mit der Antibiotika- Therapie begonnen wird.

Ersteinmal könnte dein HA einen Antikörpertest auf Borrelien durchführen lassen ,und zwar am besten einen Elisa ( ein quantitativer Antikörpertest) und dazu einen Westernblot (qualitativer Bestätigungstest) ,letzterer könnte auch positiv ausfallen,selbst wenn der Elisa negativ sein sollte.Zu einem Spezi kannst du danach dann immer noch gehen.

Ja die Durchseuchungsrate mit Yersinien ist ziemlich hoch,allerdings erkranken meist vorbelastete Menschen daran,ist sozusagen eine opportunistische Infektion,welche sich z.B. auch oft zu einer Borreliose gesellt.
Es sind oft die unteren Gelenke getroffen,aber es kann z. B. auch das Kreuz befallen sein.

Ein Indiz für eine Infektion könnte halt das Ansprechen von Antibiotika auf deine Beschwerden sein.
Ein Hashimoto kann auch von einer Borreliose ausgelöst werden.

Ich würde dies zumindest abchecken lassen.
__________________
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

HWS, Nitro/Neurostress, Psyche? Hashimoto

Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
@...Alex We zunächst herzlich Willkommen an Bord.

Wenn ich deine Geschichte hier lese, scheinst Du ja überall hier
gerufen haben?

Hast Du mal daran gedacht, dass vieles womöglich auch mit Schimmel
zu tun haben könnte? Ist Dir auf diesem Gebiet etwas bekannt?

Hausstaubmilben? Hausstaubmilben ? Wikipedia

Das könnte die Situation der Nasennebenhöhlen, Ohren und Augen erklären.

Viele Infekte oder keine Stimme, würden ebenfalls dafür sprechen.

Es könnte unter Umständen zu einem EBV kommen.

Chlamdydien hast Du ja schon selbst ausgeschlossen.

Auch Amalgam, sowie ein Enzym oder Gendefekt sollte nicht ausgeschlossen werden.



Ich gehe davon aus, dass Du die meisten Labortest selbst bezahlt hast?



lg Dora
__________________
Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

HWS, Nitro/Neurostress, Psyche? Hashimoto

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.477
Seit: 26.04.04
Hallo AlexWe,

ich habe diesen Test nicht machen müssen.
Hier kannst Du darüber nachlesen:
Calcitonin

Liebe Grüße,
uma


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