Jahrelange heftige Beschwerden

26.03.10 16:28 #1
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Jahrelange heftige Beschwerden

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich bin zwar nicht Chris :

DMPS:
Die DMPS-Therapie wird für den Bereich außerhalb des Zentralnervensystems als die wirksamste Schwermetall-Entgiftungsbehandlung angesehen. DMPS (Sodium 2,3-dimercaptopropane-l-sulfonate) wird überwiegend intravenös injiziert, kann aber (bei verminderter Wirkung) auch oral eingenommen werden. Es wird von der Berliner Firma Heyl hergestellt und ist verschreibungspflichtig.

Das Medikament ist ein schwefelsaures Salz mit freien SH-Gruppen (Schwefel-Wasserstoff-Gruppen), die sich im Körper dann Schwermetalle wie Quecksilber, Kadmium, Arsen, Blei, Kupfer, Silver, Zinnan sich binden können. DMPS wurde zunächst in China entwickelt und dann in Russland zur Behandlung von Arbeitern mit Schwermetallvergiftungen eingesetzt. Dr. Daunderer entdeckte, dass sich DMPS auch zur Entgiftung Amalgamgeschädigter ideal eignet. Intravenös gespritzt werden bereits binnen Stunden größere Metallmengen gebunden und über die Niere ausgeschieden. In etwa ein Prozent der Fälle kommt es zu Nebenwirkungen, was durch die vorübergehend relativ hohen Metallmengen beim Lösungs- und Ausscheidungsprozess erklärt wird. Denn oft vervielfacht sich die Menge der im Urin feststellbaren Schwermetalle. DMPS sollte nur bei gesunden Nieren verabreicht werden. Ebenfalls ist auf eine Verstärkung der Ausleitung über Nieren (viel Trinken) und über den Darm (Giftbindemittel) zu achten.
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Dimercaptobernsteinsäure (DMSA von engl. Dimercaptosuccinic acid) ist eine organische Säure, die wasserlösliche Komplexe mit den meisten Schwermetallen bildet. Sie wird darum in der Chelat-Therapie nach Schwermetallvergiftungen eingesetzt (Chemet®, USA).
DMSA kann die Blut-Hirn-Schranke von Mäusen,[2] jedoch nicht die von Menschen passieren.[3][4] Sie wird schnell vom menschlichen Körper metabolisiert und fast ausschließlich über den Urin ausgeschieden. Ihre Halbwertszeit im Blut beträgt circa 3,2 Stunden. Bekannte Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Störungen im Verdauungstrakt und in einigen Fällen Neutropenie. Trotzdem gilt DMSA als der verträglichste der Dimercapto-Chelatbilder.[3]
Dimercaptobernsteinsäure ? Wikipedia

Stichwörter dazu für die Forums-Suche:

DMSA, Cutler, DMPS, Amalgam, Chelatbildner, Cutler-Protokoll usw.

Das ist nur die Beschreibung. Es gibt Befürworter der beiden Methoden und es gibt Gegner und Leute, die beides nicht vertragen. Will man entgiften, bleibt gar nichts anderes übrig als sich selbst mit den Entgiftungsmethoden zu beschäftigen und abzuwägen, was man selbst will.
http://www.symptome.ch/wiki/Amalgam#...ftungsmethoden

Grüsse,
Uta

Geändert von Oregano (01.04.10 um 14:37 Uhr)

Jahrelange heftige Beschwerden

FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Hallo Nickodemus, du musst deine gesundheitlichen Probleme bei dir selbst suchen.

Du musst dich testen lassen, ob du Laktose verträgst. Die Laktoseunverträglichkeit ist weit verbreitet. Meiner Meinung nach kommen deine Beschwerden aber in der Hauptsache von Entzündungen am deinem Zahnfleisch. Die Umwelt ist nicht so schädlich und giftig, wie du meinst. Mit Laminat entfernen und Wohnungswechsel und all solche Sachen verlierst du nur Zeit und Geld. Du musst die Laktoseunverträglichkeit bei deinem Hausarzt und die Zahnprobleme bei einem Zahnarzt überprüfen lassen.

In Betracht kommen Zahnstein und Zahnbeläge - dagegen hilft professionelle Zahnreinigung, aber auch Zahnfleischentzündungen wie Gingivitis und Parodontitis - dagegen hilft eine Parodontosebehandlung, in Betracht kommen auch Anomalien an den Weisheitszähnen - dagegen hilft meist nur Extraktion, aber auch Anomalien an normalen Zähnen, das ist aber sehr selten.

Bei einer Parodontosebehandlung, und das halte ich bei dir für sehr wahrscheinlich, wird das auslösende Entzündungspotential vollständig entfernt. Dazu musst du zu einem Zahnarzt gehen, der damit Erfahrung hat. Deine Zahnfleischtaschen müssen dann behandelt werden. Ich empfehle dir, keine Zahntaschentiefen größer als 2mm. Das musst du dort so vorgeben.

Nach erfolgreicher Behandlung gehen die Symptome nur ganz allmählich wieder zurück. Die lange Schmerzdauer hat dich empfindlich gemacht. Du musst dann halbjährlich beim Zahnarzt dein Zahnfleisch auf Entzündungen überprüfen lassen und ggf. behandeln lassen. Anders geht das meiner Meinung nach nicht. .

Jahrelange heftige Beschwerden

Nickodemus ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 20.02.09
Hallo Uta,

vielen DAnk für deine erklärung werde mich durch deine Links lesen


Hallo FrankM,

Eie Laktoseintoleranz wurde getestet und liegt nicht vor. Meine Zähne sind top. HAbe keinerlei Enzündungen und lasse sie zweimal im Jahr reinigen. Ich habe keinerlei Amalgam mehr im Mund . Mein Zahnarzt ist absolut top

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FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Hallo Nickodemus, hört sich gut an mit deinen Zähnen. Bedenke aber bitte, mit 35 Jahren beginnt im Durchschnitt die Parodontose. Aus Erfahrung weiß ich, dasss die meisten Zahnärzte dagegen nichts unternehmen. Wie du schon schreibst, werden die Zähne gereinigt und das ist dann auch alles. Du kannst mal alle Zahntaschentiefen messen lassen. Sie sollten 2mm Tiefe haben, einzelne höchstens 3mm. Das ergibt ein realistisches Bild über den Entzündungszustand an deinem Zahnfleisch. Bei größeren Tiefen muss behandelt werden.


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