Versteht die Welt nicht mehr

26.03.10 12:50 #1
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chipmunk ist offline
Beiträge: 76
Seit: 16.11.09


Hallo ...

Kurz die Geschichte -

War heute kurz einkaufen und hab dort eine Bekannte getroffen - wir kamen ins Gespräch und sie erzählte mir dann ihrem Mann geht es nicht gut ( Alter ca.45 ) er hat Krebs Speiseröhre und Metastasen ( 5cm ) in der Leber - jetzt am Montag fängt er die Chemo an - sieht aber alles scheisse aus :(
Ich war so baff und fragte, ob er denn nicht irgendwelche Beschwerden hatte - sie meinte NEIN - er hatte die Grippe und danach hatte er Schluckbeschwerden - dann wurde eine Magendarmspiegelung gemacht und ZACK - die Diagnose KREBS.
Er hatte immer super Blutwerte ( war regelmässig zur Vorsorge ) als Feurwehrmann mussten sie sich auch alle zwei Jahre einem Lungenfunktionstest ect. machen lassen.
Also - nun meine Frage:

KANN DAS SEIN???
Wieso machen wir dann heutzutage noch Vorsorgeuntersuchungen???
Könnte ein Arzt in so Blutwerten sehen ob was "faul" ist???
Ich bin immer noch sooo geschockt, da ich auch ein Kandidat bin, der Vorsorgeuntersuchen machen lässt und sich eigentlich auf die Aussagen der Ärzte vertraut - !

Was meint ihr???
Was ist generell ab 30(!!!) zur Krebsvorsorge unbedingt zu tun?
Also - was ist empfehlenswert?

Danke für eure Meinungen ...

Regnerische Grüsse,
Chip

Versteht die Welt nicht mehr

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Chip,

Vorsorgeuntersuchungen haben nicht nur den Zweck, Menschen auf üble Krankheiten aufmerksam zu machen - von Vorsorge kann keine Rede sein, denn wenn etwas Schlimmes gefunden wird, ist es ja meistens schon zu spät -, sie dienen auch dazu, die Geschäfte der Ärzte zu besorgen. So kann eine Blutuntersuchung immer nur eine Momentaufnahme sein.

Lebensnahe Vorsorge besteht in gesunder Ernährung und Sport sowie stressfreiem Lebensstil.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt


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