Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Sonnenblume1703 Beitrag anzeigen
OH, fang an mit der Therapie, sie hat sogar schon Menschen geholfen, die bereits im Rollstuhl saßen! Klinghardt hat in Amerika schwerste Kranke wieder geheilt!
Fang an zu kämpfen und verschwende nicht so viel Energie für negative Gedanken...
Wenn überhaupt, dann wird mir nur Klinghardt selbst helfen können.
Mein Internist möchte z.B. die Borreliose bzw. die Bartonellen zunächst mit 500 mg Antibiotikum über 20 Tage therapieren.
Lt. Klinghardt ist eine AB-Therapie über diese kurze Zeit völlig wirkungslos. Man müsse mindestens 3 Monate AB einnehmen (noch dazu immer 2 verschiedene AB`s).
Weiterhin sagt Dr. Klinghardt, dass ohne Entgiftung (Quecksilber) das AB sowieso nicht wirkt.
Ohne Spezialisten bin ich nicht zu retten.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
In welcher Klinik sollte ich mich im Ernstfall behandeln lassen?
Als Kassenpatient habe ich ja nicht viel Möglichkeiten.

Ein Krankenhaus wird mir nicht weiterhelfen können. Macht es Sinn, in die Nervenklinik zu gehen?

Ob die Nervenklinik vergiftete und borreliosekranke Menschen helfen kann?

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Ja, vielleicht solltest Du mal in die Nervenklinik gehen. Aber Borreliose behandeln die da nicht!
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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Eine weitere Blutuntersuchung ergab übrigens, dass mein Immunsystem schon sehr stark geschwächt ist (vergleichbar mit einem AIDS Patienten). Der CD57 Wert liegt deutlich unter 50, normal wäre zwischen 100 und 350.

Heute verspüre ich wieder dieses fürchterliche Brennen im ganzen Körper, als ob überall heftige Entzündungsreaktionen stattfinden. Es ist nicht mehr zum aushalten. Es kommt immer häufiger und immer intensiver.
Die Rötung im Mandelbereicht geht auch nicht mehr weg, diese habe ich schon mindestens 6 Monate.
Ständig denke ich, dass meine Arme nicht mehr zu mir gehören. Wahrscheinlich ist jetzt auch das komplette Zentral-Nervensystem befallen.

Im Blut sind die Ebstein-Barr-Virus-Werte auch EXTREM hoch. Viren, Bakterien, usw. - es nimmt alles überhand.

Ich bete zu Gott, bald sterben zu dürfen. Die Entzündungen sind unerträglich.

Ich werde den Ärzten eine nächste Chance geben. Nur - in welche Klinik soll ich nun gehen???? Die Nervenklinik scheint nicht unbedingt geeignet zu sein.

Geändert von Lebensfreude (08.08.11 um 17:25 Uhr)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
OH, meine CD 57 Zellen sind bei 16,8!!!
Das ist typisch für die Borreliose, die Du ja auch angibst, zu haben!

Langsam denke ich wirklich, es wäre gut, wenn Dir mal ein Psychiater etwas zur Beruhigung geben würde. Du steigerst Dich völlig unangemessen in die Sache rein. Da ist eigentlich auch jedes Wort zu viel. Du hast so viele Angebote und Hilfestellungen von Usern dieses Forums bekommen. Aber anstatt mal die A...backen zusammen zu kneifen (wie wir alle hier) und mit einer Therapie anzufangen
Ich würde mir in Deiner Stelle ganz genau überlegen, was Du betest!
Einerseits hast Du eine wahnsinnige Panik vorm Sterben und andererseits sprichst Du ständig davon. Deine Familie, insb. Deine Kinder tun mir sehr leid!!!

Ich wünsche Dir, dass Du endlich anfängst, konstruktiv zu kämpfen!
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Männlich waechter
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Hallo Kaye...
Wahrscheinlich bin ich bald vom Hals abwärts gelähmt. D.h. ich könnte dann - wenn es mir richtig dreckig geht - nicht einmal mehr selbst umbringen. Einfach grausam.
Du erwägst in eine Nervenklinik zu gehen. In der Regel ist das ein Krankenhaus, in der alle möglichen psychischen Störungen behandelt werden. Beim Aufnahmegespräch (vor allem dann, wenn es ein Akutfall ist) kann es Dir passieren, dass Du nicht als depressiv eingestuft wirst, sondern z.B. eine Psychose attestiert wird und Dir eine sofortige Behandlung mit Neuroleptikum eingeworfen wird (d.h. von Anfang an schon mal eine Fehldiagnose und die daraus resultierende Falschbehandlung). Zusammen mit anderen Patienten, die einen Absturz hatten wegen Alkohol. Oder Junkies. Eine Behandlung in der "Klapse" dauert normal mehrere Wochen (z.B. 6), Du wirst von Pflegern behandelt wie ein Stück Dreck und wenn Du die Medikamente (meist überdosiert) verweigerst, wirst Du vor die Tür gesetzt und in der Akte steht dann "hat keine Krankheitseinsicht, keine Aussicht auf Besserung".
Und ganz wichtig: ich glaube es ist gut für Dich, wenn Du NIE auch nur eine Andeutung machst, Du seist Selbstmord gefährdet. Das ist ein NOGO.
Auch wenn der Arzt in der Aufnahme noch so vertrauenswürdig scheint. Das was Du mal gesagt hast, steht bis an Dein Lebensende in den Papieren. Danach wird Dir nahegelegt, die ärztliche Schweigepflicht für Behörden aufzuheben, und alle machen sich Kopien von Deinen angeblichen Seelenqualen.
Bis Dein Gehirn und Körper sich von den Chemiekeulen (z.B. Flourverbindung als Depotspritze in den Hintern, siehe Risperidon Consta) erholt hat, kann es Jahre dauern, ohne dass die Ursache auch nur ansatzweise angegangen ist. Nach einer Behandlung mit Psychopharmaka ist es wahrscheinlich, dass Du Herzrasen bekommst und andere Höllenqualen, die Du nie vorher kanntest. Ausserdem hat "Selbstmord" nun eine ganz neue Qualität. Während Dir das seither vielleicht mal sporadisch in den Sinn kam, ist es nun denkbar, dass Du Dich stundenlang damit quälst, wie und wo Du das am besten tun kannst. Das Paradox ist, dass Psychiatrie-Vertreter behaupten, Psychopharmaka würde Selbstmordgedanken abschwächen/eleminieren. In Wirklichkeit trifft es Dich dann wie ein Faustschlag ins Gesicht. Also Vorsicht.
Der Aufenthalt in einer Nervenklinik ist ohne Medikation unwahrscheinlich. Es gibt ja manche, die solches Zeugs längere Zeit einnehmen und behaupten, es würde ihnen "besser" gehen. Habe den Eindruck, dass dies vor allem jüngere Leute (junge Erwachsene) sind, die das besser wegstecken.

Geändert von waechter (08.08.11 um 09:59 Uhr)

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
@waechter: ich habe mir schon gedacht das es dort (in der Nervenklinik) so abläuft.

Wegen Borreliose und/oder Schwermetalausleitung muss ich also wo anders hin. Würde mir eine Uni-Klinik weiterhelfen?

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Verdammt und zugenäht, hast Du nicht gerade erst geschrieben, dass Du einen Arzt hast, der Dich behandeln will (mit 500mg Levo, wenn ich nicht irre?) Fang endlich an damit und hör auf zu jammern, es ist ein Anfang, wie willst du wissen, dass die Behandlung nicht weitergeht?


Grüße von Datura

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von waechter Beitrag anzeigen
Du erwägst in eine Nervenklinik zu gehen. In der Regel ist das ein Krankenhaus, in der alle möglichen psychischen Störungen behandelt werden. Beim Aufnahmegespräch (vor allem dann, wenn es ein Akutfall ist) kann es Dir passieren, dass Du nicht als depressiv eingestuft wirst, sondern z.B. eine Psychose attestiert wird und Dir eine sofortige Behandlung mit Neuroleptikum eingeworfen wird (d.h. von Anfang an schon mal eine Fehldiagnose und die daraus resultierende Falschbehandlung). Zusammen mit anderen Patienten, die einen Absturz hatten wegen Alkohol. Oder Junkies. Eine Behandlung in der "Klapse" dauert normal mehrere Wochen (z.B. 6), Du wirst von Pflegern behandelt wie ein Stück Dreck und wenn Du die Medikamente (meist überdosiert) verweigerst, wirst Du vor die Tür gesetzt und in der Akte steht dann "hat keine Krankheitseinsicht, keine Aussicht auf Besserung".
Und ganz wichtig: ich glaube es ist gut für Dich, wenn Du NIE auch nur eine Andeutung machst, Du seist Selbstmord gefährdet. Das ist ein NOGO.
Auch wenn der Arzt in der Aufnahme noch so vertrauenswürdig scheint. Das was Du mal gesagt hast, steht bis an Dein Lebensende in den Papieren. Danach wird Dir nahegelegt, die ärztliche Schweigepflicht für Behörden aufzuheben, und alle machen sich Kopien von Deinen angeblichen Seelenqualen.
Bis Dein Gehirn und Körper sich von den Chemiekeulen (z.B. Flourverbindung als Depotspritze in den Hintern, siehe Risperidon Consta) erholt hat, kann es Jahre dauern, ohne dass die Ursache auch nur ansatzweise angegangen ist. Nach einer Behandlung mit Psychopharmaka ist es wahrscheinlich, dass Du Herzrasen bekommst und andere Höllenqualen, die Du nie vorher kanntest. Ausserdem hat "Selbstmord" nun eine ganz neue Qualität. Während Dir das seither vielleicht mal sporadisch in den Sinn kam, ist es nun denkbar, dass Du Dich stundenlang damit quälst, wie und wo Du das am besten tun kannst. Das Paradox ist, dass Psychiatrie-Vertreter behaupten, Psychopharmaka würde Selbstmordgedanken abschwächen/eleminieren. In Wirklichkeit trifft es Dich dann wie ein Faustschlag ins Gesicht. Also Vorsicht.
Der Aufenthalt in einer Nervenklinik ist ohne Medikation unwahrscheinlich. Es gibt ja manche, die solches Zeugs längere Zeit einnehmen und behaupten, es würde ihnen "besser" gehen. Habe den Eindruck, dass dies vor allem jüngere Leute (junge Erwachsene) sind, die das besser wegstecken.
Bis vor ein paar Wochen hätte ich dir im Prinzip vollkommen beigepflichtet, das dies im Allgemeinen der schlechteste Weg von allen ist.

Doch habe ich mittlerweile gehört, dass ein seit mehreren Jahren mit der Diagnose CFidS/ME dauerhaft ans Bett gefesselter Mann aus der entfernteren Bekanntschaft seit einiger Zeit in einer Psychiatrischen Einrichtung ist. Dagegen hatte er sich Jahre lang gewehrt, denn CFidS/ME ist nach allgemeinem Verständnis keine psychische, sondern eine organische Erkrankung.
Er bekommt dort Krankengymnastik, da seine Muskeln völlig verkümmert sind und natürlich auch Medikamente. Nun hat er bereits wieder angefangen alleine aufzustehen und zu laufen. Nimmt auch wieder regelmässig selbst Nahrung zu sich. Das ist ein riesengrosser Fortschritt zum Jahre lang andauernden vorherigen Zustand und ein grosser Schritt zurück ins Leben.

Heisst- Auch wenn 100 Menschen, insbesondere in der Geschlossenen, schlechte Erfahrungen gemacht haben, kann es für den Einzelnen in einer guten psychiatrischen Einrichtung auf einer seinen Problemen entsprechenden Abteilung mit fähigen Ärzten dennoch zu einer erfolgreichen Behandlung kommen, wenn sein eigentliches Problem in einer psych./neurologischem Störung liegt.
Auch wenn ich selbst Psychopharmaka und Psychiatrie vollkommen ablehne denke ich, alles kann, nichts muss.

Nur, dass man diesen Weg vielleicht von vorne herein hätte vermeiden können, wenn man das Problem gleich als solches erkannt und mit Substanzen aus der orthomolekularen und homöopathischen Psychiatrie gezielt behandelt hätte. Manchmal scheint halt auch die Überzeugung an einer organischen Erkrankung zu leiden, einer Heilung im Weg zu stehen.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (08.08.11 um 22:35 Uhr)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Ich denke, wenn jemand psychisch schon so krank ist (Depressionen, Selbstmordgedanken, Ängste), dann braucht er auch psychische Hilfe. Psychopharmaka sind vielleicht auch für eine Übergangszeit angeraten, um das Schlimmste zu verhindern.
OH, Du drehst Dich im Kreis.
Ich würde mit Deinem Borre Arzt besprechen, dass Du neben der AB Therapie noch etwas für Deine Psyche brauchst.
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