Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Hallo Krow,
danke für deinen Beitrag.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich auch unter Depressionen leide. Die Depression ist aus meiner Sicht jedoch nicht die Ursache, sondern nur eines der vielen Symptome!

Ein Beispiel:
Fr. Dr. Hopf-Seidl schreibt:

Borreliose und Co-Faktoren (Quecksilber, Umweltgifte, usw.) führen zu einer längeren Th 1-Aktivierung. Die Folgen:

--> TNF alpha aktiviert die Indolamin-2,3-Dioxygenase (IDO)
--> Die IDO baut enzymatisch Tryptophan ab
--> Tryptophan steht nicht mehr zur Verfügung für die Serotoninsynthese, es kommt zu zahlreichen Serotoninmangelsymptomen bei den Borreliosekranken.
--> Serotoninmangel == DEPRESSION
Quelle: http://www.dr-hopf-seidel.de/mediapo...burg_11-09.pdf

Soll ich nun aus deiner Sicht das Symptom, oder nicht doch lieber die Ursache bekämpfen?

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Wir raten Dir doch alle schon seit Wochen, Deine Borreliose behandeln zu lassen, vielleicht geht dann auch das "ALS" weg

LG Kerstin
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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Sorry, aber manchmal kommen mir auch so Gedanken, dass OH nur die Energie anderer Menschen abziehen möchte, anstatt mal in die Handlung zu gehen, sprich eine Therapie zu beginnen
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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo ohnehoffnung,

ich kann dir nur noch einmal das da raten:


http://www.symptome.ch/vbboard/oxida...tml#post690438


Zitat von Shelley Beitrag anzeigen
hallo ohnehoffnung,

wenn ich dich wäre, würde ich zu dem schon genannten dringenst sofort eine anti-angst-therapie beginnen.

warum machst du keine anti-angst-therapie, wenn du schon 10 jahre mit der angst vor krankheiten zu kämpfen hast?

schlecht gehen können kann viele ursachen haben.
neben denen von anderen forenmitgliedern schon genannten, auch psychische.

hättest du 'als', so wäre das vor 10 jahren ja auch schon 'als' gewesen, was hiesse, dass du schon seit 5 jahren tod wärest, weil man nach ausbruch von 'als' im durchschnitt nach spätestens 5 jahren tod ist. ausser man macht was dagegen, was laut schulmedizin nicht möglich sei, einem jedoch trotzdem geholfen hat.

ausschliessen würde ich 'als' trotzdem, damit endlich ein wenig angst weg geht, wobei dann bestimmt die angst kommt, an der nächsten krankheit zu sterben.

hättest du wirklich borreliose, was hier im forum schon vermutet oder angestossen oder was auch immer wurde, so fände ich in deinem fall eine anti-angst-therapie noch wichtiger als eine borreliose-therapie.
denn borreliose hättest du in dem falle schon 10 jahre und hättest sie also 10 jahre noch nicht therapieren lassen. da kommt es auf ein paar monate nicht mehr drauf an.

vielleicht schaust du dich mal hier um: APhS: Angst- und Panikhilfe Schweiz - Kurzbeschrieb

viele grüsse von shelley

also zuerst dringends eine anti-angst-therapie, in deinem schweren fall evetuell sogar starionär, anschliessend paralell dazu eine eventuelle borreliose-therapie, ausleitungs-therapie oder was auch immer deinem körper helfen könnte.
wenn dann die angst weg ist, die anti-angst-therapie ausschleichen und noch die körperliche therapie beenden, bis auch die nicht mehr nötig ist.

so.
mehr kann ich persönlich dir nicht mehr raten und ich denke, dass auch viele andere bald nicht mehr wissen, was man dir noch für tipps geben könnte.

also und ich finde, dass die tatsache, dass ich mich nochmals um dich bemüht habe und den link suchte und dir überhaupt noch schreibe, zu viel war.

es gibt hier im forum noch viele andere, welche fragen und probleme haben und denen man seine kräfte geben kann.

mach du endlich was. du hast viele informationen bekommen.
hast du dann was gemacht und es hat sich bei dir was verändert, können wir dann weiter schreiben, weil dann die situation, die fragen und die probleme neue sind.

viele grüsse von shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Sonnenblume1703 Beitrag anzeigen
Wir raten Dir doch alle schon seit Wochen, Deine Borreliose behandeln zu lassen, vielleicht geht dann auch das "ALS" weg ;
1. ich reagiere auf Antibiotika allergisch, weshalb eine normale Therapie nicht möglich ist.
2. eine Therapie mit natürlichen Pflanzen (Kardenwurzel) wurde bereits durchgeführt, hat jedoch keine Besserung erzielt.

Zitat von Sonnenblume1703 Beitrag anzeigen
Sorry, aber manchmal kommen mir auch so Gedanken, dass OH nur die Energie anderer Menschen abziehen möchte, anstatt mal in die Handlung zu gehen, sprich eine Therapie zu beginnen
Diese Unterstellung ist der Oberhammer! Schade, dass du so negativ über einen sehr kranken Menschen denkst.


Zitat von Shelley Beitrag anzeigen
also zuerst dringends eine anti-angst-therapie, in deinem schweren fall evetuell sogar starionär, anschliessend paralell dazu eine eventuelle borreliose-therapie, ausleitungs-therapie oder was auch immer deinem körper helfen könnte.
Bezüglich den Ängsten muss ich folgendes sagen:
Heute habe ich z.B. überhaupt keine Depressionen, und überhaupt keine Ängste. Trotzdem geht es mir sehr sehr schlecht. So verspüre ich z.B. im ganzen Körper wieder das fürchterliche Brennen (ich glaube dieses Symptom ist zum ersten Mal nach der Gürtelrose aufgetreten (liegt schon ein paar Jahre zurück)). Ich kann nur schwer Texte lesen, kann mich nicht aufrecht hinsetzen usw.
Da keine Depression da ist, müssten auch alle anderen Beschwerden weg sein (davon ausgehend, dass die Depression die Ursache allen Übels ist).

Eine selbst inszinierte Ausleitungstherapie ist übrigens bereits am laufen. Ich bräuchte aber professionelle Hilfe, die ich mir nicht leisten kann (bzw. an professionelle Ärzte wie Dr. Mutter oder Dr. Klinghardt kommt man schwer ran).
ES ist nicht damit getan, einfach DMPS/DMSA zu spritzen, oder Chlorella/Bärlauch/Koriander oder andere Dinge zu schlucken. Ich habe bereits mehrere Bücher zum Thema Entgiftung gelesen. Es gibt unzählige Zusammenhänge (die man erst einmal merken und verstehen muss), und unzählige Widersprüche. Ich behaupte daher, dass nur ein erfahrener Arzt wie Dr. Klinghardt oder Dr. Mutter einen Quecksilber-Vergifteten weiterhelfen kann.

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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Ich habe nur ehrlich geschrieben, was ich (und wahrscheinlich auch einige andere hier denken), denn viele Antworten bekommst Du ja nicht mehr auf Deine Postings.

Und noch einmal: vielen geht es hier schlecht, sehr schlecht sogar und manche kennen das Gefühl, an der Krankheit zu sterben. Aber man muß kämpfen, bis zuletzt! Du mußt nicht zu Mutter oder Klinghardt persönlich gehen. Es gibt Ärzte und HPs, die nach ihnen ausgebildet sind und einem sehr gut weiterhelfen können. Link zu Klinghardt hatte ich Dir schon mal genannt.

Ich denke bei Dir aber auch, dass Deine Angststörung (Hypochondrie) im Vordergrund steht und dass Du Dir auf dem Gebiet dringend Hilfe suchen solltest.

LG Kerstin
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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Sonnenblume1703 Beitrag anzeigen
Du mußt nicht zu Mutter oder Klinghardt persönlich gehen. Es gibt Ärzte und HPs, die nach ihnen ausgebildet sind und einem sehr gut weiterhelfen können.
Sicherlich sind viele Ärzte nach Dr. Klinghardt ausgebildet. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass sie ihr Handwerk tatsächlich verstehen.
Anderes Beispiel:
Ich kenne viele Ärzte mit Doktor-Titel, die keine Ahnung haben. Ich kenne auch Ärzte ohne Doktor-Titel, die weitaus mehr wissen wie die erstgenannten Ärzte (diejenigen mit Doktor-Titel).
Es zählt nur das Know-How in der Praxis (Praxiserfahrung), und nicht das was auf dem Papier steht!
Die Therapeutenlisten im Internet bringen mir daher nicht weiter. Einen richtig guten Arzt zu finden bleibt sehr schwierig.

Zitat von Sonnenblume1703 Beitrag anzeigen
Ich denke bei Dir aber auch, dass Deine Angststörung (Hypochondrie) im Vordergrund steht und dass Du Dir auf dem Gebiet dringend Hilfe suchen solltest.
Da meine neurologischen Beschwerden kontinuierlich schlechter werden (ich komme kaum noch von A nach B und kann kaum noch sitzen), bin ich sowieso bald gezwungen, mich in die Nervenklinik einweisen zu lassen.

Gute Nacht.

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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo ohnehoffnung,

geh doch vielleicht mal in ein angst-, depressions- forum.
dort sind viele leute, welche wegen depression und angst 'neurologische' symptome bekamen und auch teilweise nicht mehr gehen konnten.

wir haben hier ja noch nie geschrieben, dass bei dir nicht auch körperliche komponenten da sind wie schwermetallbelastung, borreliose, oder was auch immer.

doch was bringt es dir, den körper zu heilen, wenn die seele dir dann wieder suggeriert, an einer tödlichen krankheit zu leiden und bald zu sterben?

viele grüsse von shelley
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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Hallo OH,
ich sag ja, man muß Hilfe suchen. Ich habe eine Klinghardt Therapeutin, die sicherlich nicht perfekt ist, aber sie hat mir schon viel mehr geholfen, als jeder Schulmediziner bisher.
Wer suchet, der findet. Das Schlimmste ist, sich zu schnell aufzugeben!
Ich bin mir sicher, dass Deine neurologischen Störungen mit durch die Borreliose begründet sind. Aber es wäre sehr wichtig für Dich auch jemanden zu finden, der das Angst-Thema mit Dir angeht.

Leider nimmt einem niemand die Suche ab. Ich meinte auch manchmal, keine Kraft mehr zu haben und auch keine Lust mehr zu haben, schlechte Erfahrungen mit schlechten Therapeuten zu machen. Aber ohne hätte ich auch keine Chance gehabt.

Also fang an zu kämpfen, auch für Deine Familie!

LG Kerstin
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Prema ist offline
Beiträge: 741
Seit: 11.01.10
Hallo,
also egal was jetzt die Ursache deiner Depression ist, ich würde sie behandeln; du brauchst ja die Kraft für deine sonstigen Therapien, die du ja als kompliziert und schwierige Herausforderung erlebst! Ich würde eine stationäre Behandlung vermeiden, denn da hast du dann womöglich ein Problem, deine alternativmediz. Behandlung der Borreliose und die Entgiftung weiterzuführen. Ich bin generell kein Freund der Psychopharmaka aber manchmal sind sie wohl hilfreich oder auch notwendig, um wieder weiterkommen zu können mit anderen Therapien, und damit kann dir ja ein Psychiater mal helfen (oder Allgemeinmed. mit Psyhotherapie-Ausbildung).
Und es sollte auch Psychotherapie-Plätze geben, die die Krankenkasse bezahlt, obwohl oft mit Wartezeiten verbunden. (Oder ist das in Dt. nicht so?')

Und zur Behandlung von Borreliose gibt es auch noch viele andere Möglichkeiten als AB oder Karde, egal ob du im Protokoll von Dr.Klinghart schaust, oder hier im Forum!

Bleib dran, diverse Ärzte/Therapeuten zu kontaktieren und zumindest telef. zu checken, ob die Erfahrung haben mit Borre-Behandlung und Entgiftung.
Ich orientiere mich am Klinghardt-Protokoll, und da mir alle NEMs zusammen doch etwas teuer wären, lass ich das halt mal zur weiteren Orientierung kinesiologisch austesten (muss man vorher fragen, wer Testsätze hat für diese Themen), und erprobe das dann eine zeitlang. Mir ging es bis jetzt auch so, dass kein Arzt die richtige Diagnose hinsichtlich sämtlicher Baustellen gestellt hat, oder die optimale Komplett-Therapie entsonnen hätte. aber jeder hat irgendetwas Stimmiges diagnostizieren können, oder ein passendes Mittel empfehlen können. so setzt man ein Puzzle zusammen. Ich weiß aber auch, dass ich noch lange nicht alle Möglichkeiten an Ärzten in der Umgebung abgecheckt habe. Also so geht's uns vielen hier, c'est la vie, und es wird nicht besser, wenn man darüber lamentiert. Heute hat jemand zu mir gesagt, "du musst potenziell einiges an Stärke haben, sonst würde dir die Instanz, die gewisse Fäden zieht im Leben, nicht diese Aufgabe zumuten - (egal wie diese Runde des Spiels momentan ausgeht)..." Das ist zB. eine positivere Sichtweise, die Dinge zu nehmen (aber auch Glaubenssache- mir hat's jedenfalls Kraft gegeben)!
Liebe Grüße und viel Kraft!
Prema


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