Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Hallo OH,

Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Aufgrund der Vergangenheit (ich war bei unzähligen Ärzten und Heilpraktikern, die mir irgendwelche Medikamente verordneten - die aber nicht wirkten) habe ich ein großes Misstrauen.
Das kann ich gut verstehen, es ging mir damals ähnlich! Aber dennoch solltest du die Möglichkeit einen Borre-Spezi aufzusuchen nicht vertun.

Ich habe große Angst, weitere Fehler zu machen. Ich habe große Angst vor Parkinson, Alzheimer und Co.
Ich denke nicht, dass du einen Fehler machst, wenn du einen borrelioseerfahrenen Arzt aufsuchst - im Gegenteil. Denn wenn bei dir eine Borreliose vorliegen sollte, kann etwas dagegen getan werden, was deine Angst vor Alzheimer etc. betrifft. Ich kenne das Gefühl, habe auch mit kognitiven Leistungsstörungen zu tun und mir helfen dagegen AB! Langzeitantibiosen sind nicht so schädlich, wie immer behauptet, wenn sie kontrolliert durchgeführt werden, als das was eine unbehandelte Borreliose anrichten kann auf Dauer.
Außerdem kann AB auch in Abständen gegeben werden, so kann sich der Körper zwischendurch immer wieder erholen. Das muß auch ausprobiert werden, welche Behandlungstrategie wenn am geeignetsten ist.

Ich verliere den Überblick. Der eine sagt meine Beschwerden kommen von Borreliose/Bartonellen, andere wiederum sind sich sicher es wäre das Amalgam oder ein Defizit an Mirkonährstoffen.
Es könnte insofern auch alles zusammen zutreffen. Eine längjährige Infektion schlaucht auch und kann den Körper allmählich auslaugen.

@Kullerkugel

Borreliose/Bartonellen lassen sich , wie bei vielen Menschen vielleicht , nachweisen. Ob sie alleine DAS Übel sind ????
Warum nicht? Andere Infektionen machen auch allein krank. Und wenn die Ursache bisher noch nicht gefunden wurde, jedoch positive Borrelien/Bartonellenbefunde vorliegen und dann noch passende Symptome vorhanden sind seit langem, dann liegt ein Verdacht schon nahe, dem man unbedingt nachgehen sollte!

Viele Grüße Quittie
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Ich bilde mir nun ein, dass das fürchterliche Brennen im Körper auch vom Zuckerentzug ausgelöst wurde. 2 Monate lang verzichtete ich quasi auf jede Zuckerart. In den letzten Tagen aß ich wieder verstärkt zuckerhaltige Lebensmittel. Das Brennen ist erst einmal weg. Ich kann aber nicht sagen, ob das Brennen auch tatsächlich von dem Zuckerentzug ausgelöst wurde.

Leider gibt es keine Fortschritte in Sachen Gehstörungen. Das laufen fällt mir nach wie vor schwer. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine Beine keinen Halt mehr haben. Habe ich vielleicht doch Muskelschwund? Angeblich können auch Depressionen (Serotoninmangel) zu Gehstörungen führen. Haltet ihr das wirklich für möglich? Können Schilddrüsenprobleme Gehstörungen auslösen?
Wenn wir jetzt mal Parkinson, MS und Co außen vor lassen. Was kann noch meine Gehstörungen verursachen?
Das Leben macht mir wirklich langsam keinen Spaß mehr. Es geht einfach nicht vorwärts.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Flummi ist offline
Beiträge: 369
Seit: 29.07.09
Sag mal, was hast Du eigentlich in psychiatrischer Hinsicht schon unternommen? Bei "schweren Depressionen" sind ja in erster Linie für ein paar Jahre Medis angesagt. Und wenn man das richtige gefunden hat gehen i.d.R. auch die körperlichen Symptome weg sofern diese psychisch bedingt sein sollten.
Geh doch mal für ein paar Wochen in eine psychiatrische Klinik, probier mal ein paar Medis durch und guck ob Du damit aus diesem Depri/Angst-Kreisel rauskommst. Ist nicht selten ein längerer Weg bis man das richtige Medikament gefunden hat, aber grundsätzlich lohnenswert ist es auf jeden Fall.
Was Du hier an "Diagnosen" und Maßnahmen schilderst führt doch zu nix. Sowas kannst Du hier tausendfach lesen und bei Fällen wie deinem habe ich hier noch nie von jemaden gelesen der irgendeinen wesentlichen Fortschritt gemacht hat.

Geändert von Malve (21.03.11 um 07:28 Uhr)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo OH , beschreibe doch einmal wie es tatsächlich ist.Man kann sich das sonst nicht so vorstellen.
Das Brennen im Körper : was brennt , kribbelt es , ist es überall ?

Wurde Dein Blutzucker untersucht ? Insulinausstoss ?

Die Gehstörung : musst Du ganz bewusst die Beine setzen ? Schmerzt das ? oder liegt es an der Muskelsteuerung ?

Wie oft musst Du zur Toilette ? Ist Dein Darm in Ordnung , hast Du Schmerzen im Kreuzbeinbereich ?

Hast Du schon einmal überlegt , ob Du elektrosensibel bist ?

LG K.
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LG K.

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Kayen ist offline
Beiträge: 4.556
Seit: 14.03.07
Zitat von Flummi Beitrag anzeigen
Sag mal, was hast Du eigentlich in psychiatrischer Hinsicht schon unternommen? Bei "schweren Depressionen" sind ja in erster Linie für ein paar Jahre Medis angesagt. Und wenn man das richtige gefunden hat gehen i.d.R. auch die körperlichen Symptome weg sofern diese psychisch bedingt sein sollten.
Geh doch mal für ein paar Wochen in eine psychiatrische Klinik, probier mal ein paar Medis durch und guck ob Du damit aus diesem Depri/Angst-Kreisel rauskommst. Ist nicht selten ein längerer Weg bis man das richtige Medikament gefunden hat, aber grundsätzlich lohnenswert ist es auf jeden Fall.
Was Du hier an "Diagnosen" und Maßnahmen schilderst führt doch zu nix. Sowas kannst Du hier tausendfach lesen und bei Fällen wie deinem habe ich hier noch nie von jemaden gelesen der irgendeinen wesentlichen Fortschritt gemacht hat.


Na Flummi, Deine Aussage ist ja wieder gelinde gesagt sehr fragwürdig bzw. dreist . Ich kenne jedenfalls keine Menschen, bei denen körperliche Symptome durch jahrelange Einnahme von Antidepressiva nachhaltig gebessert wurden, im Gegenteil, meistens sind diese dann überhaupt garnicht verträglich.

Du darfst aber gerne mit Fakten, Zahlen und den entsprechenden Quellen aufwarten.

Grüsse
Kayen
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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Ich bilde mir nun ein, dass das fürchterliche Brennen im Körper auch vom Zuckerentzug ausgelöst wurde. 2 Monate lang verzichtete ich quasi auf jede Zuckerart. In den letzten Tagen aß ich wieder verstärkt zuckerhaltige Lebensmittel. Das Brennen ist erst einmal weg. Ich kann aber nicht sagen, ob das Brennen auch tatsächlich von dem Zuckerentzug ausgelöst wurde.

Leider gibt es keine Fortschritte in Sachen Gehstörungen. Das laufen fällt mir nach wie vor schwer. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine Beine keinen Halt mehr haben. Habe ich vielleicht doch Muskelschwund? Angeblich können auch Depressionen (Serotoninmangel) zu Gehstörungen führen. Haltet ihr das wirklich für möglich? Können Schilddrüsenprobleme Gehstörungen auslösen?
Wenn wir jetzt mal Parkinson, MS und Co außen vor lassen. Was kann noch meine Gehstörungen verursachen?
Das Leben macht mir wirklich langsam keinen Spaß mehr. Es geht einfach nicht vorwärts.
Leider klingen Deine Symptome für mich auch ganz klar nach Borreliose.
Ich hoffe, dass Du eine gute Diagnostik bekommst und eine geeignete Therapie findest.

LG Kerstin
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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von Flummi Beitrag anzeigen
Sag mal, was hast Du eigentlich in psychiatrischer Hinsicht schon unternommen? Bei "schweren Depressionen" sind ja in erster Linie für ein paar Jahre Medis angesagt. Und wenn man das richtige gefunden hat gehen i.d.R. auch die körperlichen Symptome weg sofern diese psychisch bedingt sein sollten.
Geh doch mal für ein paar Wochen in eine psychiatrische Klinik,
@ Flummi

Bei Depressionen sollte man auch an Infektionen denken! Zumal auch noch andere gravierende Beschwerden und auffällige Laborwerte vorliegen.
Erreger können direkt Depressionen verursachen, aber auch der quälende Krankheitsumstand kann unweigerlich dazu führen, ich weiß das selbst aus eigener Erfahrung....

Wir haben für mindestens 13 Erreger Hinweise, dass sie mit psychischen Erkrankungen in Verbindung stehen", führt Bechter aus. Neben Streptokokken gehören Borrelien dazu, die von Zecken auf den Menschen übertragen werden. Jahre nach dem Biss habe sich die Infektion bei einigen Patienten mit einer Depression gemeldet, berichtet Bechter.
Psychisch krank durch Erreger

Leider kommt es nur allzu oft vor, das Patienten mit Borreliose in die Psychoecke landen!

OhneHoffnung,

Wenn wir jetzt mal Parkinson, MS und Co außen vor lassen. Was kann noch meine Gehstörungen verursachen?
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du solltest dir einen Borre-Spezi suchen!

Viele Grüße Quittie
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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Einen Borreliose Spezi zu finden, ist leider oft gar nicht so einfach. Vielleicht könntest Du auch einen Infektiologen aufsuchen? Oder wenn Du zu Deinem Hausarzt ein gutes Verhältnis hast, könntest Du ihn bitten, auf Borreliose testen zu lassen. Da sich normale Hausärzte mit der Thematik Borreliose nicht so gut auskennen, könntest Du im Labor Ettlingen anrufen und dort darum bitten, dass man Dir ein Blutentnahme Kit zuschickt oder an Deinen Hausarzt.

Laborzentrum Ettlingen-Karlsruhe

LG Kerstin

P.S.: Das Gefühl, bald zu sterben kenne ich übrigens auch, seitdem ich unter Borreliose leide. Diese Erreger setzen einfach den ganzen Organismus ausser Gefecht und belasten auch die Psyche, durch die Neurotoxine, die durch die Erreger gebildet werden.
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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Ich hab`s bereits in einem anderen Thread bereits geschrieben, möchte es aber hier (wo meine komplette Krankheitsgeschichte dokumentiert wurde) nochmal veröffentlichen:


Ich habe vor 3 Wochen nochmal eine Untersuchung auf Bartonella-henselae und Babesia (Zecken-Co-Infektionen) machen lassen. Heute bekam ich das Ergebnis:

Bartonella-henselae IgG + >1:320 Titer < 1:320
Bartonella-henselae IgM < 1:100 Titer < 1:100

Babesia microti IgG <1:16 Titer <1:16
Babesia divergens IgG <1:16 Titer <1:16
Somit ist es wohl klar, dass ich den Bartonella Ereger tatsächlich in meinem Körper hatte!!!!!
Bei der letzten Untersuchung (2005) war der Bartonella-henselae IgG Wert noch grenzwertig. Heute (2011) ist der IgG Wert größer als 1:320. Somit muss der Ereger immer noch vorhanden sein, oder?

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kari ist offline
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Seit: 16.05.07
Zitat von Flummi Beitrag anzeigen
Was Du hier an "Diagnosen" und Maßnahmen schilderst führt doch zu nix. Sowas kannst Du hier tausendfach lesen und bei Fällen wie deinem habe ich hier noch nie von jemaden gelesen der irgendeinen wesentlichen Fortschritt gemacht hat.
Soweit zum Thema Chronische Infektion und Psyche...

Allerdings haben in der Tat Bartonellen-Infizierte oft auffällige psychische Beschwerden, wo es sich dann manchmal bewährt, neben antiinfektiver Therapie sich mit Psychopharmaka über die schlimmste Zeit hinweg zu helfen.
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LG - kari


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