Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Ich bin mir sicher, dass OhneHoffnung das genau so gemeint hat, wie er geschrieben hat und das überhaupt nichts mit Psychologie zu tun hat.

Ich denke, was da passiert ist folgendes: Sein Körper ist normalerweise fortwährend mit den blöden autoimmunen Reaktionen beschäftigt und kämpft deshalb gegen sich selbst. Dann kommt aber ein richtiger Erreger, gegen den das Immunsystem kämpfen muss. Dann ist es praktisch abgelenkt und hat nicht mehr viel Energie übrig für die autoimmunen Reaktionen unter denen OhneHoffnung sonst leiden muss. Deshalb fühlt er sich dann trotz Krankheit besser.
Weil eben das Gefühl erkältet zu sein lange nicht so schlimm für ihn ist, wie die Erschöpfung und entzündlichen Vorgänge, unter denen sein Körper normalerweise leidet.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Casadero ist offline
Beiträge: 104
Seit: 09.01.11
Es war von mir ja auch nur eine VERMUTUNG, ein Ansatz aufgrund eigener Erlebnisse...

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Flummi ist offline
Beiträge: 369
Seit: 29.07.09
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Eine Therapie gibt es nicht. Antidepressiva von der Pharmaindustrie will ich nicht nehmen (vertrage ich auch nicht).
Dein Problem ist keine Vergiftung oder was weiß ich, sondern das deine Psyche halt kaputt ist. Depressionen entstehen halt wenn durch länger anhaltenden Stress die Instanz die im Gehirn Stressreaktionen nach einer Weile abdämpft (dafür ist u.a. der Hippocampus zuständig) nicht mehr mitspielt und Stress somit zum Dauerzustand wird.
Du kannst ja mal zwei drei Tage sowas wie Valium nehmen (macht so kurz eingesetzt garantiert nicht süchtig) um zu sehen was mit deinen körperlichen Beschwerden passiert - die werden verschwinden. Das soll keine Dauerlösung sein (dafür gibt es weniger riskante Medis), sondern dir nur vergegenwärtigen wie stark der Einfluss der Psyche auf körperliche Vorgänge ist.
Dass Du dich umbringen willst wo eine Lösung wirklich greifbar ist ist absolut irrwitzig.

Geändert von Malve (30.01.11 um 20:05 Uhr)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Ich denke, was da passiert ist folgendes: Sein Körper ist normalerweise fortwährend mit den blöden autoimmunen Reaktionen beschäftigt und kämpft deshalb gegen sich selbst. Dann kommt aber ein richtiger Erreger, gegen den das Immunsystem kämpfen muss. Dann ist es praktisch abgelenkt und hat nicht mehr viel Energie übrig für die autoimmunen Reaktionen unter denen OhneHoffnung sonst leiden muss. Deshalb fühlt er sich dann trotz Krankheit besser.
Die Theorie klingt plausibel. Genau so wird es sein.
Langsam wird mir klar, warum ich aus dem Tal nicht mehr herauskomme.
Die schwere Schimmelpilzallergie, die Nahrungsmittelallergien, die Pollenallergien, und jetzt auch die Histaminunverträglichkeit führen zu einer Fehlreaktion meines Immunsystems, so dass ununterbrochen mein eigenes Immunsystem meine eigene Körperzellen angreifen.
Somit ist eine schwere Autoimmunkrankheit in Form von z.B. Parkinson, MS (je nachdem, wo meine genetische Schwachstelle liegt) vorprogrammiert.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
Wenn ich meine bisherige Krankheitsentwicklung betrachte, dann passiert genau das, was Dr. Daunderer auf toxcenter.de beschreibt. Er hat doch Recht!
Durch meine unzähligen Unverträglichkeiten ist es mir kaum noch möglich, alle Allergene aus dem Weg zu gehen. Mein Körper wird permanent gereizt. Dr. Daunderer beschreibt sehr gut, dass Allergien, die ständig einwirken, irgendwann zur Autoimmunkrankheit führen.
In bestimmten Sommermonaten, in denen ich früher schwere Bindehautentzündungen bekam (aufgrund der Pollenallergien), bekomme ich jetzt starke neurologische Beschwerden. Die Allergien, die sich in äußere Form äußerten (Bindehautentzündungen, Hautausschläge) haben sich gewandelt. Inzwischen werden meine Zellen kaputt gemacht.
Die Vorschläge, (hochdosiert) Vitaminpräparate zu schlucken, scheinen tatsächlich falsch zu sein (siehe toxcenter.de). Sonst hätte ich längst eine Besserung (zumindest minimal) spüren müssen.
Jetzt, wo sich auch noch eine Histaminintoleranz eingeschlichen hat, ist es fast schon zu spät.

Wenn ich die eigentliche Ursache nicht eliminieren kann, habe ich keine Überlebenschance. Die Histaminintoleranz erzeugt zwar viele Symptome, doch die Ursache für allen Übel ist sie dennoch nicht. Die Histaminintoleranz ist auch nur ein Symptom, dass wiederum weitere Symptome verursacht.

Der Schlüssel liegt wohl doch in der Hirnentgiftung. Wie soll das viele Quecksilber das Gehirn ohne entsprechende Entgiftung auch verlassen können?
Leider kann man bei der Entgiftung (z.B. nach Dr. Cutler) sehr viel falsch machen. Ob ich das als Laie alleine schaffe ist stark anzuzweifeln.

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo OH,
ich weiß nicht mehr , was ich dazu noch sagen soll . Du scheinst Dein Schicksal gebastelt zu haben und wartest nun drauf. Es gibt auch Theorien in der Medizin , die behaupten , die Patienten bekommen irgendwann das , was sie haben wollen.
Oder Du befolgst doch Flummis Rat , dann merkst Du Dein Elend eben nicht mehr ...auch wenn es immer schlimmer werden würde dadurch.
Du hast nicht eine HIT obendrauf bekommen, Du hast ein Histaminproblem wegen der andauernden Allergene. Und Allergin entstehen , wenn dem Körper bestimmte Stoffe fehlen. Tanke Dein Auto doch mal mit Wasser ....
LG K.
__________________
LG K.

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo OH ,
ich muss noch etwas ergänzen. Und ich will ehrlich sein , ich hoffe Du verstehst das.
Dein letzter Beitrag macht mich richtig wütend. Du hast die Möglichkeiten , die hier disskutiert wurden , was die Ernährung , die NEMs usw. angeht ,gar nicht probiert bzw. möchtest nicht probieren.
Ich kann dazu von meiner Sichtweise nur sagen , ich will leben .
Vor 3 Jahren bin ich hilflos gewesen und kaum vom Bett in den Sessel daneben gekommen, vorigen Sommer bin ich in den hohen Bergen Östereichs gewandert ... Mein Hirn scheint auch vergiftet zu sein , dass ich glauben kann , mit für mich richtiger Ernährung und notwendigen NEMs gesund zu werden.
LG IchbinvollerHoffnungundGewissheit , K.
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LG K.

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carmen007 ist offline
Beiträge: 782
Seit: 21.11.06
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Hallo OH,
ich weiß nicht mehr , was ich dazu noch sagen soll . Du scheinst Dein Schicksal gebastelt zu haben und wartest nun drauf. Es gibt auch Theorien in der Medizin , die behaupten , die Patienten bekommen irgendwann das , was sie haben wollen.
Oder Du befolgst doch Flummis Rat , dann merkst Du Dein Elend eben nicht mehr ...auch wenn es immer schlimmer werden würde dadurch.
Du hast nicht eine HIT obendrauf bekommen, Du hast ein Histaminproblem wegen der andauernden Allergene. Und Allergin entstehen , wenn dem Körper bestimmte Stoffe fehlen. Tanke Dein Auto doch mal mit Wasser ....
LG K.
Hallo Kullerkugel,

ja und nein. Bei meiner Tochter hat sich auch nach jahrelanger nicht diagnostizierbarer Autoimmungerkrankung immer ein Histaminproblem dargestellt. Sie hatte im Laufe ihres Lebens viele Allergien entwickelt.

Aber und hier spreche ich nur von könnte sein bei anderen Patienten.

Bei meiner Tochter wurde jedoch zuvor, dank kämpfender Mama, deutliche hohe Borrelien, Chlamydien pneum. Mycoplasmen diagnostiziert, hier war sie jedoch schon im Spätstadium, die jedoch nur in der Oberfläche durch diverse Spezi, weil zu weit weg, behandeltwurde

Feststellend war, dass bei Antibiotikatherapie all ihre allergischen Symptome verschwanden. Endlich mal Jahre frei von Pollenallergie. Sie reagierte auch nicht mehr negativ auf Pollen.

Da wir wissen, gerade in Stätstadien, wie schwierig es ist, ausreichend und gezielt behandelt zu werden, kommen diverse Beschwerden, auch allergische Symptome wieder. Wenn man aber weiß, dass auch ein Histaminproblem entstanden ist, sollte dementsprechend auch die Ernährung umgestellt und angepasst werden.

Gerade bei länger bestehenden Infektionen, die auch tiefliegend ablaufen können, können autoimmunoligische Prozesse bereits ablaufen, ohne sie im Blut diagnostizieren zu können. Wurde mir von Seiten diverser Ärzte bestätigt.

Das ist nur ein Beispiel, wie etwas ablaufen kann. Ist individuell bei jedem Patienten anders zu sehen. Daher immer Ausschlussdiagnosen vornehmen lassen. Gleichwohl auch darauf achten, welche Medikamente man einnimmt, die einen seroligischen Befund verfälschen könnten, z.B. die Einnahme eines Cortisonpräparates, um nur hier eines zu nennen.

Gestern wurde ein Sendung in Phönix wiederholt. Eingentlich ist es die Sendung ZDF Nachstudio, Titel: Leben mir dem Schmerz" mit Herrn Grönemeyer, Mikroimmuntherapie/Radiologie, Dr. Jean Paul Planta, Chiropraktiker und ein betroffener Patient, der ca. 40 Jahre Leidensweg durchlebte, am Ende seine Frau ihm seine Niere gab. Im Krankenhaus, bereits die Niere transplatiert, kam seine Schwester und zeigte ihm welche Erkrankungen in seiner Familie vorkamen und kommen. Da fanden sie seine wirkliche Diagnose. Morbus Fabry, ein seltener Gendefekt, aber rechtzeitig erkannt, behandelbar. Und so unbekannt ist diese Erkrankung gar nicht. Hier hatten wirklich alle Mediziner und Professoren gepennt. Die Nierentransplatation wäre unnötig gewesen. Nicht zu fassen, aber so geht es oft.

Diese Sendung kann man sich nochmal ansehen

Interessant vor allem auch, die Sichtweisen der Ärzte und wie man umdenken muss

LG Carmen

Geändert von carmen007 (24.01.11 um 08:10 Uhr)

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Carmen,

ich bin kein Hellseher , und wir alle wissen nicht wie sich unser Körper mit seinen Problemen noch entwickelt.
Ich hoffe nur , das OH jetzt nicht noch eine schlimme Erkrankung mehr befürchtet.
LG K.
__________________
LG K.

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Pyro
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Die vielen NEM die ich zur Zeit schlucke, zeigen bisher überhaupt keine Wirkung.
Es ist ein Trugschluß zu glauben, durch viele NEM Probleme lösen zu können.

Notwendig sind die richtigen NEM, also die einen bestehenden Mangel ausgleichen und auch in der benötigten Dosierung (Vitamin-Spezialist fragen).

Im Zweifel würde ich immen einen Vitamin-Test machen/machen lassen.

Ein kostenloser Test hier
Der Vitamin-Test

oder beim Arzt.

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carmen007 ist offline
Beiträge: 782
Seit: 21.11.06
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Hallo Carmen,

ich bin kein Hellseher , und wir alle wissen nicht wie sich unser Körper mit seinen Problemen noch entwickelt.
Ich hoffe nur , das OH jetzt nicht noch eine schlimme Erkrankung mehr befürchtet.
LG K.
Warum sollte er das jetzt befürchten? Habe doch bewusst geschrieben, dass hier Ausschlussdiagnosen gemacht werden sollten und das jeder Patient individuell zu sehen ist.

Wichtig ist doch ggfls. zu erkennen, dass nicht nur ein Histaminproblem hinter seinen Symptomen allein stecken muss. Denn für mich ist ein Histaminproblem nicht die Ursache, sondern die Folge von Etwas. Das verstehe ich unter Weitsicht, ansonsten wäre es ein Tunnelblick. Um seine Symptome Linderung zu verschaffen, sollte er auf jeden Fall seine Ernährung umstellen und anpassen.
Deshalb muss jetzt kein User befürchten, dass ggfls. noch ein schlimme Krankheit dahinter steckt.

LG Carmen


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