Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
@Kullerkugel: du sagst bei dir war der gestörte Darm die Ursache. Welche Untersuchungen können darüber Aufschluss geben???

Mir plagt derzeit die fürchterliche Atemnot. Die Atemnot ist so quallvoll, dass ich am liebsten sterben möchte.

Noch eine Zusatzinfo: bei einer Magenspiegelung wurde festgestellt, dass ich den Keim "helicobacter pylori" habe (daher der erhöhrte Homocystein??). Mit zwei Antibiotika und einen Zusatzmedikament (über 7 Tage) sollte der Keim bekämpft werden. Das Antibiotika habe ich überhaupt nicht vertragen, weshalb ich nach 2 Tagen abbrach.

Die Atemnot könnte von meiner schweren Schimmelpilzallergie (Penicillium) verursacht werden. Antibiotika wird bekanntlich aus Schimmelpilze hergestellt. Ich hab die Tabletten gestern abgesetzt, doch ich habe heute immer noch diese fürchterliche Atemnot.

Heute früh nach dem aufstehen fühlte ich mich zunächst besser. Je länger der Tag dauert und je mehr ich sprechen muss, desto mehr nimmt die Atemnot zu.

Mein Gott, es ist wie ein fürchterlicher Alptraum.

Ich versuche jetzt, über hämopathische Mittel die Pilze aus meiner Lunge (sofern vorhanden) loszuwerden. Vielleicht geht es mir dann etwas besser.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben
Weiblich KimS
Hallo OH,

hast Du mit Deinem Arzt gesprochen über die Atemnot? Zum absetzen der Antibiotika ebenso die Frage, hast Du darüber mit dem Arzt gesprochen?? Denn, man sollte die Behandlung mit Antibiotika nicht einfach so abbrechen, dies verursacht Resistenz der Bakterien!

Wenn Du eigenständig abgesetzt hast... evt. Arzt anrufen und fragen ob jetzt weiternehmen oder was er von Deine Nebenwirkungen hält..

Zur Atemnot, das kann evt. mit dem erhöhten Homocystein zu tu haben. Wie sieht es denn sonst aus, hast Du evt. auch Blutarmut?

Eigenltich hast Du noch nicht sehr viel erzählt zu was alles untersucht wurde, oder ausgeschlossen wurde.

Erhöhter Homocystein kann neben von einem Vitamin B12 Mangel evt. auch von Folsäuremangel oder Vitamin B6 Mangel kommen. (Wie sieht es damit aus? Wurde das untersucht?) Nimmst Du neben die Behandlung mit B12 auch ein normales (NORMALDOSIERTES) Vitamin B-Komplex ein? Wenn (noch) nicht, dann wäre das vielleicht ratsam.

Helicobacter Pylori (+evt. langzeitgebrauch Magensäurehemmer) kann eine Ursache sein für den Vitamin B12 Mangel -> und dieser wieder für den erhöhten Homocysteinwert.

Ansonsten: Wurde denn Herz- Kreislauf, Lunge, Atemwege schon mal untersucht?

Herzliche Grüsse,
Kim

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Hallo OH,

hast Du mit Deinem Arzt gesprochen über die Atemnot? Zum absetzen der Antibiotika ebenso die Frage, hast Du darüber mit dem Arzt gesprochen??
Es ist Wochenende --> kein Arzt erreichbar.

Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Ansonsten: Wurde denn Herz- Kreislauf, Lunge, Atemwege schon mal untersucht?
Ja, es ist alles i.O.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

samsa ist offline
Beiträge: 220
Seit: 25.05.10
Hallo OH,

durch zufall bin ich auf diesen thread gestoßen und hab mich durchgekämpft (nicht böse gemeint)
und nach den letzten seiten schließe ich mich kullerkugel an.
und ja, Histaminintoleranz macht mehr als "nur" bauchbeschwerden. ein kleiner ausblick was die Histaminintoleranz bei mir angerichtet hat:
über 2 jahre schwerde depressionen mit selbstmordgedanken
Restless legs syndrom (nur von schokolade)
verstärkter tinitus (hatte ich vorher schon, wird durch histamin unterträglich)
Muskelschmerzen, gelenkschmerzen
Herzrasen (fühlt sich an als obs explodiert)
akute atemnot
rasende kopfschmerzen
hautauschlag
flush (rote flecken im gesicht)
akute reizbarkeit

du siehst, eine histaminintoleranz kann vieles anrichten. am schlimmsten waren damals die depressionen. ich kam auch erst ein paar wochen nach der HI diagnose daraus, das histamin daran schuld war. als ich die histamindiät begann und medikamente nahm (die gibts: H1 antihistaminikum, loratadin oder cetirizin) war die depression fast von heute auf morgen einfach weg!

die histaminintoleranz ist ein fießes biest, was sich aber bezwingen lässt. klar, man wird sie nicht los, aber man kann sie in schach halten. und: histamin ist in vielen medikamenten bzw. sie sind histaminfreisetzend (histaminliberatoren). wenn du z.b. sagst das du das vit. B nicht verträgst kann es am hitamin liegen.

vor allem weil du allergiker bist sollte man doch mal bei der HI ansetzen. ein versuch ist es wert.

zum allgemeinen: unsere situationen sind grundverschieden. aber der weg ist der gleiche. viele von uns haben das hinter sich.

ich habe über die jahre immer bescherden gehabt. heute habe ich 5 intoleranzen, hashimoto usw. ich habe oft gezweifelt, wollte nicht mehr. wollt hinschmeißen, aufgeben. und heute bin ich hier. und ich bin stolz drauf.
der mensch ist zu unglaublichem fähig. er kämpft auch wenn der kopf sagt es geht nicht mehr. man macht weiter. wenn du nicht mehr kannst, zweifelst, schau dir deine kinder an. suche dir alles möglich was dich ermutigt weiterzumachen. ich weis es kann unendlich schwer sein und der weg ist so lang. aber ich denke du hast hier im forum das beste was dir passieren kann. hier kommt wissen aus allen bereichen zusammen. ich glaub so viel wissen wie hier steckt hat kein arzt allein. und du siehst das du nicht allein bist. du wirst hier unterstützt und die leute stehen dir mit ihrem wissen oder aufbauenden worten beiseite. zieh auch daraus deine kraft.

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Hallo samsa,
danke für deinen Beitrag. Wie wurde bei dir HIT festgestellt? Funktioniert das nur mit einer Diät? WAS ißt DU?

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Mehr zur Histaminintoleranz:

Histamin-Intoleranz

Oft kommt eine Intoleranz nicht alleine daher; also auch gleich mal nachlesen zu
- Fruktose-, Gluten-, Laktose-Intoleranz.
Und im zusammenhang mit Intoleranzen immer auch an die Schilddrüse denken, über die es auch ein Wiki gibt.

Grüsse,
Oregano

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Ich schrieb zu diesem Thema schon lange nichts mehr. Leider muss ich euch sagen, dass es mir immer noch nicht besser geht. Es fällt mir unheimlich schwer, aufrecht zu sitzen. Da mir oftmals auch das Laufen schwer fällt, gehe ich fest davon aus, dass ich an Parkinson erkrankt bin. Das hat wiederum zur Folge, dass ich in totaler Hoffnungslosigkeit verfalle. JEDEN TAG denke ich von früh bis spät an Parkinson, manchmal träume ich auch davon. Es ist ein schweres Schicksal, dass ich nicht verarbeiten kann. Die Ärzte konnten die Krankheit durch Standarduntersuchungen noch nicht bestätigen. Ich spüre aber, dass ich daran erkannt bin.

Es ist hart, wenn man einen Kampf annehmen muss, den man nicht gewinnen kann. Noch härter ist es, wenn man ganz langsam (über Jahre hinweg) verendet.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo ohnehoffnung,

du hast kein parkinson, du wirst es auch nicht bekommen und du wirst auch nicht bald sterben.

welche therapie machst du gegen deine schwere depression, welche du in deinem ersten beitrag dieses themas "angesprochen" hast?

hast du die dinge, welche dir hier im kapitel empfohlen wurden testen zu lassen, unterdessen auch testen lassen?

ich persönlich denke, dass wenn man sich genug lange vorstellt, eine krankheit zu haben oder zu bekommen, dass man sie dann auch eher bekommen kann, als wenn man nicht an sie denkt. (stichwort: die macht ihres unterbewusstseins.)
damit meine ich jetzt nicht, dass man sich eine krankheit wegdenken kann. da braucht es schon mehr, um gesundheit zu erlangen...

viele liebe grüsse von shelley
__________________
IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Shelley Beitrag anzeigen
welche therapie machst du gegen deine schwere depression, welche du in deinem ersten beitrag dieses themas "angesprochen" hast?
Eine Therapie gibt es nicht. Antidepressiva von der Pharmaindustrie will ich nicht nehmen (vertrage ich auch nicht).
Bezüglich der Möglichkeit, den Serotoninspiegel auf natürlicher Weise anzuheben, habe ich hier mal einen Thread verfolgt. Leider ist der Thread sehr lange (mit vielen unterschiedlichen Meinungen), weshalb ich mir kein objektives Bild machen kann.
Meine Stimmungslage kann ich eigentlich nur durch den Konsum von Alkohol anheben. Ich habe aber keine Lust mich täglich zu betrinken (da es mir danach noch schlechter geht). Manchmal hilft auch körperliche Betätigung. Aber soweit muss man erst einmal kommen, wenn man tief in einem Loch feststeckt.

Zitat von Shelley Beitrag anzeigen
hast du die dinge, welche dir hier im kapitel empfohlen wurden testen zu lassen, unterdessen auch testen lassen?
Die Schilddrüsen wurde bereits untersucht (STandartwerte), die Histaminuntersuchung steht noch aus. Eine Magenspiegelung ergab Helicobacter Pylori, eine Blutuntersuchung ergab Epstein Bar Virus. Des weiteren ist mein Homocystein deutlich erhöht. Vor Jahren wurde auch festgestellt, dass ich an Kryptopyrrolurie erkrankt bin. Da die Krankheit schulmedizinisch nicht anerkannt ist, bin ich der Sache nicht weiter nachgegangen. Jetzt sieht`s etwas anders aus, ich nehme die Sache ernst und nehme seit 1 Monat tätlich NEM (Metylcobalamin hochdosiert, Vitamin B Komplex mit P5P und dem aktiven B2. Vitamin E mit allen 8 natürlichen Vitamin E Molekülen, Zinkorot, Gingko, Magnesiumascorbat und Calciumascorbat, Omega3-Kapseln). Leider hat sich mein Nervensystem nicht erholt.

Zitat von Shelley Beitrag anzeigen
ich persönlich denke, dass wenn man sich genug lange vorstellt, eine krankheit zu haben oder zu bekommen, dass man sie dann auch eher bekommen kann, als wenn man nicht an sie denkt. (stichwort: die macht ihres unterbewusstseins.)
damit meine ich jetzt nicht, dass man sich eine krankheit wegdenken kann. da braucht es schon mehr, um gesundheit zu erlangen...

viele liebe grüsse von shelley
Mein Hausarzt hat das gleiche gesagt. Ich kann es aber nicht ändern. Die Nervenstörungen ziehen mich total in den Keller. Leider ist es auch so, dass in meiner Verwandtschaft jemand im Alter von 80 Jahren an Parkinson erkankte, und ich daher weiss, dass hier meine genetische Schwachstelle liegt (wichtig: ich dachte bereits an Parkinson, BEVOR bekannt wurde, dass mein Verwandter an Parkinson erkrankte). Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass ich überhaupt keine Chande habe.
In den letzten 15 Jahren war ich bei vielen Fachärzten, bei geschätzten 15 Heilpraktikern (mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden). Ich habe Unmegen Geld ausgegeben, doch es geht mir nicht besser.
Meine letzte Hoffnung beruht nun darin, zu glauben, dass ich Nitrostress habe. Ich werde einen Termin bei Dr. Kuklinski vereinbaren.

Bezüglich dem Amalgam bekam ich bereits vor über 10 Jahren DMPS Spritzen. Aber die Gifte im Gehirn sind mit Sicherheit noch vorhanden. Ich würde zu gerne mein Gehirn säubern. Doch wie? Mit Koriander möchte ich nicht ausleiten, da ich bezüglich Chlorella zu viel Negatives gehört habe. Das Cutler Protokoll klingt verheisungsvoll (und ich möchte auch gerne auf diesen Weg ausleiten), doch leider verstehe ich die komplexen Zusammenhänge nicht, um alles richtig zu machen. Man kann einfach zu viel falsch machen.

Meinen Gesundheitszustand nach müßte ich 50 Jahre älter sein. Leider bin ich erst Anfang 30.
Es ist leider so das immer mehr junge Menschen an Parkinson erkranken. Und ich gehöre wahrscheinlich auch dazu.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben
Weiblich KimS
Hallo OH,

Gut dass Du die Hoffnung nicht verloren hattest/hast. Wenn es um Behebung eines Vitamin B12 Mangels und dessen Folgen geht, muss man manchmal schon ein Bisschen Geduld haben. Du hast ja anfänglich geglaubt, dass Nervengewebe sich nicht erholen kann. Nun das kann es, aber es dauert halt lange - ich denke dass man gerade deswegen auch lange glaubte dass sich da nie was tut wenn es um Reparatur geht.
Bei Manche machen sich die ersten deutlichen Verbesserungen erst nach einem halben Jahr bemerkbar (wenn Nervengewebe betroffen ist). Das Prozess der Reparatur braucht halt oft seine Zeit.

Herzliche Grüsse,
Kim


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