Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich werde bald sterben
Weiblich KimS
Hallo Ivan!

Es könnte (falls noch nicht abgeklärt) auch für Dich einen Sinn machen, abklären zu lassen ob nicht Vitamin B12 Mangel (sehe u.A. in dieser Thread) deine Probleme/Symptome (teils) zugrunde liegen. Wie schon geschrieben wird die Diagnose oft verfehlt, und gibt es dann stattdessen z.B. den Aufkleber MS, doch nicht nur das, das gleiche kommt auch hin und wieder vor bei Patienten mit Fibromyalgie, wo in wirklichkeit also B12 Mangel das Problem ist..

Wie gesagt, es gibt immer Hoffnung, also..

Herzliche Grüsse,
Kim

Ich werde bald sterben

Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Ich finde es nicht in Ordnung, dass wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen,
es immer gleich heißt, es wäre psychosomatisch oder man sei Alkoholiker.

Ein Spezi für Borreliose war wenigstens fair und sagte,
sie müssen unbedingt von dieser negativen Schiene und überwies mich
zum Spezialisten für die Leber.

In der Uni wurde mir von der Ärztin gesagt, wenn man einmal diesen Makel hätte, bekäme man ihn nicht mehr los.

Vor allem läuft man die Gefahr, dass versteckte Krankheiten oft übersehen werden.

Der Grundstein wurde gelegt, als meine Mutter ein Pflegefall und ich Vollzeit beschäftigt war.

Als sie starb wurde mir vom medizinischen Dienst eine psychosomatische Kur bewilligt.

Heute würde ich diese Kur nicht mehr annehmen.

Aussage eines Neurologen, passen sie auf, dass sie nicht noch eine Depression entwickeln.


Obgleich Amalgam, Schimmelpilze, Borreliose und Zoster die Verursacher für mein schweres Krankheitsbild sind.


lg
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Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

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Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Danke, SamiaX. Du hast es verstanden.

HIer schreiben so viele, die sich ans Koerperliche festklammern und nichts fuer die Psyche unternehmen. moeglicherweise sind deshalb die Erfolgsberichte so spaerlich. Bei einer Amalgamvergiftung (hab selbst eine gehabt!) ist man psychisch angeknackst und neben DMSA etc oder Rizinusoel etc (und das ist auch das, was GErold sagt) gehoert eine Therapie zur Genesung dazu. Wo man zuerst ansetzt: das haengt davon ab in welchem Zustand man ist.

Es gibt ausreichend schwerkranke, die sich NICHT das Leben nehmen wollen. Es gibt Amalgamvergiftete, die sich nicht das Leben nehmen wollen. Da war die Psyche noch im Gleichgewicht oder vielleicht haben diese Menschen einfach eine stabilere Psyche. Man muss hier auf allen Ebenen arbeiten und die, die bisher vom Themenstarter (entschuldige die Geschlechterverwechselung) straeflich vernachlaessigt wurde, denn es wurde ja schon einiges gemacht im koerperlichen Bereich, ist die seelische/psychische Ebene. Frage: hat DMSA/DMPS beim Themenstarter irgendwas genutzt/eine VEraenderung gebracht? Nein. Dann zitiere ich mal Cutler: wenn es nach einigen Runden/Monaten KEINERLEI Veraenderung gibt, dann ist eine Schwermetallvergiftung mit ziemlicher SIcherheit nicht ihr Problem.

Wenn die Psyche nicht mehr mitmacht und auch kaum noch Wille ist, wirklich gesund zu werden, Ansaetze nicht weiter verfolgt werden, auf Ratschlaege nicht eingegangen wird, etc. Dann ist meiner Ansicht nach der beste Weg der zu einem Therapeuten. Und dass Leute mit Psychopharmaka weggesperrt werden kommt oft, wenn sie ueber Jahre sich geweigert haben, was fuer ihre Psyche zu tun und es bis zum aeussersten kommen lassen haben. Naemlich einer zwanghaften Einweisung nach einem Suizidversuch. In so einen Zustand kommt man ja nicht ueber Nacht. Da muss Jahre vorher psychische Verzweifelung da gewesen sein.

Ich werde bald sterben

Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
[QUOTE=Zitrone;486786]Danke, SamiaX. Du hast es verstanden.

HIer schreiben so viele, die sich ans Koerperliche festklammern und nichts fuer die Psyche unternehmen. moeglicherweise sind deshalb die Erfolgsberichte so spaerlich. Bei einer Amalgamvergiftung (hab selbst eine gehabt!) ist man psychisch angeknackst und neben DMSA etc oder Rizinusoel etc (und das ist auch das, was GErold sagt) gehoert eine Therapie zur Genesung dazu. Wo man zuerst ansetzt: das haengt davon ab in welchem Zustand man ist.



Zitrone so pauschal kannst Du das doch gar nicht schreiben.
Jeder steckt seine eigene Lebenskrise anders weg und das solltest Du
auch berücksichtigen.

Es gibt Menschen die bearbeiten ihre Geschichte mit Malen, Gedichte schreiben, sie gehen ihren kreativen Hobbys nach.

Oder Andere bringen sich trotz Krankheit ehrenamtlich noch ein.
Sie haben eine Beschäftigung in der sie aufgehen.

Dann gibt es leider die labilen Menschen, die an ihrem Schicksal zerbrechen und die tatsächlich Hilfe brauchen und auch annehmen sollen.



lg
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Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Und nun kann man sich selbst ueberlegen, zu welcher Sorte der Themenstarter zaehlt und ob da eine Therapie sinnvoll waere.

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Zitrone Beitrag anzeigen
Weil es mir bekannt vorkommt. Extrem bekannt.

Der Titel des threads, die Androhungen es jetzt zu Ende zu bringen (die aber gluecklicherweise (natuerlich) nicht durchgefuehrt werden), das Fokusieren auf Symptome, wovon genau genommen auch viele Gesunde das gleiche haben koennten (wenn sie sich nur genug drauf versteifen), die Tatsache, dass absolut NICHT auf Fragen eingegangen wird (z.B. auf die Frage, was in Bezug auf die Psyche unternommen wurde: ich kann es euch genau sagen: mit Sicherheit garnichts). Wenn die Themenstarterin (TS) das versucht hat und danach hier immer noch jammert: dann gesteh ich, dass ich unrecht hatte. Meiner Meinung nach ist das der klassische Fall von jemandem, der psychisch schwer krank ist und dem es zu unangenehm ist, sich das einzugestehen und die entsprechende Hilfe anzunehmen. Es muss einem aber in der heutigen Zeit, wo jeder 3. psychisch zu kaempfen hat, nicht mehr unangenehm sein!

Merkt ihr nicht, dass sie kaum auf Tips eingeht? Ihr schreibt euch die Finger wund. Ueberlegt euch mal warum. Koerperlich gesehen hat sie ja auch schon sonstwas in Bewegung gesetzt (von DMPS, DMSA ueber Bluttests etc.). Ohne Erfolg. Waere es so verkehrt endlich mal bei der Psyche anzusetzen, anstatt sich vehement dagegen auszusprechen, dass das das Problem sein koennte? Parallel kann man immer noch die koerperlichen Ursachen beseitigen. Ist ja eh ein Zusammenspiel. LG
Hallo Zitrone,
ich möchte die Ursachen finden, und nicht die Symptome behandeln. Ich muss das Problem an der Wurzel packen.
Die Depression kann die Ursache vieler Beschwerden sein. In den meisten Fällen ist die Depression jedoch nur das Symptom, und die eigentliche Ursache ist eine ganz andere. Stell dir vor, es hat jemand eine versteckte Schilddrüsenerkrankung, die u.a. Depressionen auslösen. Der Betroffene geht zum Psychiater, bekommt Anti-Depressiva verordnet oder es wird ihm eingeredet, dass er die Beschwerden einfach ignorieren soll. Ist das der richtige Weg?
Da ich neben Depressionen unzählige weitere Beschwerden habe, gehe ich davon aus, dass die Depression nicht die Ursache ist, sondern nur einer der vielen Symptome.
Aufgrund eigener Recherchen weiss ich heute, dass ich eine Quecksilbervergiftung hatte, und das meine Wohnung stark schimmelpilzbelastet war. Ich ergriff Gegenmaßnahmen, doch die Beschwerden sind noch nicht besser geworden (im Gegenteil). Entweder wurde mein Körper durch die genannten Einwirkungen nachhaltig geschädigt, oder es gibt weitere Ursachen, die zu den Symptomen führen.
Ich bin gezwungen, weiter zu recherchieren.
Ein Psychiater hätte mir niemals sagen können, dass meine Wohnung voller Schimmel steckte.

Wenn man teilweise so schlimme Beschwerden hat, dass man starke Qualen ausgesetzt ist, dann darf man es mir nicht übel nehmen, wenn ich zeitweise die Lust am Leben verliere.

Abschließend möchte ich noch etwas zu deiner Anmerkung sagen, dass ich nicht auf Fragen eingehe:
Manchmal kostet es mir viel Kraft, längere Texte zu lesen bzw. Antworten zu verfassen. Da ich hier sehr viele Ratschläge bekomme (auch per privater Nachricht), kann ich nicht auf jeden Satz eingehen.

Geändert von Lebensfreude (15.05.10 um 13:32 Uhr)

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Kathy ist offline
Beiträge: 3.344
Seit: 06.03.07
ich möchte die Ursachen finden, und nicht die Symptome behandeln. Ich muss das Problem an der Wurzel packen.
Hallo OH

das kann ich gut verstehen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Diagnostik von Bioresonanz- Geräten und -Therapeuten gemacht (Bicom-Gerät/Inergetix-Gerät). Andere Geräte habe ich ebenfalls kennen gelernt, weiss aber nicht, welche das waren - Therapie hat auch nichts gebracht. Nachtjäger weiss über dieses Thema gut bescheid Vielleicht schreibst Du ihm eine PN?

Alles Gute für Dich!
Kathy
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Die Flöte des Unendlichen wird ohne Ende gespielt und ihr Ton ist Liebe. (Kabir)

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Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Hallo OH,

auch ich stand schon mal auf Grund einer depressiven Phase an einem solchen Punkt...

Und ich hab mir auch überlegt auf welche Weise ich einen Schlussstrich setzen wollte.

Aber - ich hab auch gewusst, dass meine Depression eine andere Ursache, eine körperliche haben könnte, und hab mir gesagt: erst die körperliche Möglichkeit in Erwägung ziehen und versuchen zu korrigieren bevor ich in der anderen Richtugn agiere! Gleiches empfehle ich Dir! Durchhalten - egal wie schwer es ist - lohnt sich! Immer!!

Und dass man in einer solchen Situation längere Texte (Antworten) nicht mehr lesen vermag - nicht mehr aufnehmen kann, man innerlich schon nach den ersten 3 Sätzen abschaltet -- auch das kenne ich zur Genüge und kann Dir sagen: ich verstehe Dich!

Noch eines: diese Erkrankungen, die zu einer psychischen Beeinflussung führen (Depression) kann man nicht innerhalb Monatsfrist verändern - Du brauchst einen starken Willen und viel Zeit. Und Du musst Dir diese Zeit auch geben wollen - auch wenn sich die Symptome in dieser Zeit verstärken statt vermindern sollten!

Viele Grüsse
Frank
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** Ich probier´s erst einmal, bevor ich sage das geht nicht... **

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Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Zitat von Zitrone Beitrag anzeigen
Und nun kann man sich selbst ueberlegen, zu welcher Sorte der Themenstarter zaehlt und ob da eine Therapie sinnvoll waere.



Ich gebe OH vollkommen recht, wenn Sie schreibt, sie möchte nicht die Symptomen behandeln, sondern deren Ursache.

Auch das ist meine Einstellung und ich finde es nicht angebracht,
wenn man über anderen Menschen urteilt, die man im Prinzip gar nicht persönlich kennt.

OH, viele hier möchten Dir wirklich helfen. Es ist ein langer Weg und den solltest Du Schritt für Schritt durchgehen. Jede Untersuchung die Du dann machst, bringt Dir Sicherheit.

Hauptsache es kommt nur gutes dabei heraus.




LG
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Geändert von Dora (15.05.10 um 15:45 Uhr)

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.083
Seit: 06.09.04
Hallo,

ich möchte die Ursachen finden, und nicht die Symptome behandeln. Ich muss das Problem an der Wurzel packen.


Das finde ich super!

LG
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Niveau ist keine Hautcreme!


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