Ständige Schmerzen und progressive Muskelschwäche

14.04.07 22:45 #1
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ständige Schmerzen und progessive Muskelschwäche

Irmi ist offline
Themenstarter Beiträge: 70
Seit: 19.06.06
Hallo Uta,
werde fragen.
Danke Irmi
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ständige Schmerzen und progessive Muskelschwäche

bartel ist offline
Beiträge: 315
Seit: 26.06.06
Hallo Irmi,

vielleicht wäre eine Atlastherapie überlegenswert. Der Muskelschwäche könnte man eventuell mit einer Kreatinsubstitution entgegenwirken. Kreatin ist eine körpereigene Substanz, die für den Energiestoffwechsel anscheinend eine große Bedeutung hat.

Creatine

Gruß von bartel

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bartel ist offline
Beiträge: 315
Seit: 26.06.06
Hallo Irmi,

ich möchte noch kurz begründen, warum ich auf Atlastherapie komme:
Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen können darauf hindeuten, daß die Statik des Körpers nicht im Lot ist, daß die Belastungen ungleich verteilt sind und deshalb Beschwerden entstehen. Möglicherweise hat Deine Tochter auch eine Beinlängendifferenz.

Migräneartige Kopfschmerzen können durch eine Verengung der Blutgefäße im Nacken, ebenfalls durch einen verschobenen Atlas verursacht, hervorgerufen werden.

Hatte Deine Tochter in den letzten Jahren mal ein Schleudertrauma? Dies könnte Grund einer Atlas(sub)luxation sein.

Gruß von bartel

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Irmi ist offline
Themenstarter Beiträge: 70
Seit: 19.06.06
@Bartel,
danke für deine Hinweise. Kreatininsubstitution bei Muskelschwäche kenne ich von entsprechenden Internetseiten. Möchte aber solange die Muskeldiagnostik noch läuft nichts verfälschen.
Orthopädisch wurde die HWS geröntgt und außer einer Steilstellung der HWS die schmerzbedingt sei, konnte kein Befund erhoben werden. Beinlängendifferenz ist da, die eigentlich durch die Muskulatur ausgeglichen würde. Für Kopf- und Nackenschmerzen sei wahrscheinlich auch die zu schwache Muskulatur zuständig.
Grüße Irmi
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bartel ist offline
Beiträge: 315
Seit: 26.06.06
Hallo Irmi,

es scheint gar nicht so einfach zu sein, eine Atlassubluxation per Röntgenbild zu diagnostizieren bzw. auszuschließen. In der Fachsprache liest sich dies so (aus einem anderen Forum):

"Radiologisch (Negativ) stellen sich überlagernde knöcherne Strukturen als Verdichtung dar, die jedoch keine Möglichkeit einer Beurteilung bieten, welche Struktur der Filmebene näher ist oder entfernter. Eine orthograde Darstellung (ohne Perspektive) ist der Wunsch eines jeden Radiologen, in praxi selten zu erreichen. Axialrotationen des Atlas werden an den Procc. transversarii (Querfortsätze) erkannt. Entscheidend hierfür ist die Betrachtungsweise des Bildes. Bei einer a.-p. Betrachtung wird der rechte Proc. transversus kleiner, der linke größer. Erkennbar an der Aufnahme bei geöffnetem Mund mit flatterndem Unterkiefer (Aufnahmetechnik nach SANDBERG). Ob demnach ein Proc. styloideus in welcher Relation zum Proc. transversus ist somit nicht erkennbar."

Ich würde in diesem Fall der Technik nicht vertrauen und das Ergebnis noch einmal durch manuelles Ertasten überprüfen lassen.

Gruß von bartel

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Irmi ist offline
Themenstarter Beiträge: 70
Seit: 19.06.06
@Bartel,
gut, dass alle Beiträge abgespeichert sind so kann ich leichter alles im Blick behalten.
Danke Gruß Irmi
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Irmi ist offline
Themenstarter Beiträge: 70
Seit: 19.06.06
Hallo,
möchte mich mit unserem aktuellen Stand melden.
Muskelbiopsie oB. Stationäre Abklärung auf MS- auch oB.
Heute Termin bei Heilpraktikerin. Stellte die Verdachtsdiagnose KPU. Und klärte uns auf, dass ein niedriger Hb oft das Ergebnis verfälscht. Daher könnte mein Ergebnis auch falsch sein (?!). Probelauf 6 Wochen mit medis und Gluten-und Kaseinfreier Kost.
Also auf die Idee wäre ich nie gekommen- das hatte ich über mich schon abgehakt. Wie seht ihr das??
LG Irmi
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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo irmi,

also wegen gluten; ich habe eine ärztin, welche sagt, dass sie mit glutendiät schon leute aus dem rolli geholt hätte.

viele liebe grüsse von shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

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Edelina ist offline
Beiträge: 9
Seit: 22.11.04
Hallo Irmi:

Meinem 23-jährigem Sohn erging es ähnlich, nur die starken Muskelschmerzen fehlten und fehlen; Muskelschmerzen hat er nur ab und zu. Keiner der vielen Ärzte, die wir aufsuchten, konnte eine Diagnose finden, obwohl er auch mehrmals im Krankenhaus lag. Das einzige Auffällige an seine Blutwerten waren die erhöhten Transaminasen und CPK-Werte. Erst ein kubanischer Arzt, dem ich alle Blutbefunde nach Kuba schickte meinte, er könnte einen Morbus Wilson haben und bat uns den Ceruloplasminwert und Kupferwert im Blut zu bestimmen. Tatsächlich waren diese beiden Blutwerte auffällig. Danach machte man eine Leberbiopsie und stellte auch dort einen erhöhten Kupfergehalt fest, obwohl er nicht so hoch, wie bei den klassisch Wilson-Kranken war. Heute hat er nun schon eine 1-jährige Trientinetherapie gegen diese krankheit hinter sich. Es geht ihm schon besser, aber er wird noch mindestens ein Jahr brauchen, bis er wieder voll auf den Beinen ist. Vielleicht sollten Sie diese beiden Werte sowie Kupfer im Urin bei Ihrer Tochter bestimmen lassen. Da es sich um eine degenerative Krankheit handelt, sollten Sie das so bald als möglich tun.

Mit freundlichen Grüssen,

Frau Saíz


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