Nehme immer mehr an Gewicht zu..... und habe auch andere Probleme...

21.02.10 08:47 #1
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Nehme immer mehr an Gewicht zu..... und habe auch andere Probleme...

familienfrau ist offline
Themenstarter Beiträge: 56
Seit: 21.02.10
Hey Uta, Du bist ja immer gleich zur Stelle...;-) Merci für Deine Mühe!

Lg und schönen Abend, familienfrau

Nehme immer mehr an Gewicht zu..... und habe auch andere Probleme...

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo familienfrau,

ich kenne zwei Frauen, die sich haben sterilisieren lassen und seitdem mit Zwischenblutungen Probleme haben. Das kommt wohl häufiger vor.

Die Metallclips würden mir Sorgen machen. Frage da unbedingt mal nach, was für ein Material das ist. Eigentlich wird doch koaguliert und nicht Fremdkörper zurückbelassen. Ist Dir das vorher schon mitgeteilt worden?

Was ich noch gehört habe, ist dass bei einer Sterilisation häufig die Eileiterdurchblutung mit geschädigt wird, dies kann dann zu Hormonproblemen führen. Das müßte Dir der Arzt ja auch mitteilen könne, wenn er ehrlich ist.

Da wäre vielleicht auch mal ein Speicheltest interessant:
z.B. Hormonselbsthilfe: Home

VG
julisa

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dickie ist offline
Beiträge: 372
Seit: 30.09.09
Ich würde auch noch einen guten Homöopathen empfehlen. Ich habe selber Hormonprobleme und mir hilft da die Homöopathie sehr gut. Alles andere, was ich da so ausprobiert habe an pflanzlichen oder chemischen Mitteln hat nie so gut geholfen, auch TCM nicht. Es gibt auch Schulmediziner, die mit Homöopathie arbeiten, die mußt du dann nicht selber zahlen.

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familienfrau ist offline
Themenstarter Beiträge: 56
Seit: 21.02.10
Danke euch beiden.

Ich habe die Sterilisation in einer Uniklinik durchführen lassen, ehrlich gesagt weiss ich nicht einmal genau wer die OP durchgeführt hat. Meine FA, die in einem Privatspital operiert, hat mir das empfohlen, weil es im Unispital viel günstiger war als wenn sie im Privatspital operiert hätte.

Ich hatte auch direkt nach der OP Probleme, es blutete aus der Naht, mehr als eine Woche... irgendwie habe ich schon den Eindruck, dass da ein Zusammenhang besteht...

Ich konnte jetzt vorhin einen Termin bei meinem HA machen, kann am Mittwoch Morgen gehen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm und kenne ihn auch privat, somit habe ich wirlich grosses Vertrauen zu ihm. Ich denke, dass er die nötigen Tests machen oder veranlassen wird und falls nötig, mich weiterschickt.

Ich hatte 16 Jahre den selben FA. Alle Kinder kamen bei ihm per KS auf die Welt, ich war immer sehr zufrieden mit ihm. Leider wurde er letzten Sommer pensioniert und die neue FA ist noch sehr jung und unerfahren.

Sie meinte im Nov, als ich bei ihr war und mir meine Beschwerden schilderte, das käme von der Pille, mein Körper würde sozusagen einen Pillenentzug durchmachen... ich gab mich damit zufrieden...

Doch die Schmerzen kommen immer wieder, der übelriechende Ausfluss auch. Mein Mann vergleicht das immer mit den Kühen. (Wir haben einen Bauernhof).
Er sagt, wenn eine Kuh einen übelriechenden Ausfluss hat, stimmt etwas nicht und da muss der Tierarzt her...
Und übrigens, an meiner Körperhygiene liegt das nicht!!!

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo familienfrau,

was auch immer hinter dem AUsfluß steckt: überall steht: Frauenarzt aufsuchen :
Baby und Familie

Viel Glück beim frauenärztlichen Hausarzt .

Gruss,
Uta

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Rota ist offline
Beiträge: 2.554
Seit: 22.07.08
Zitat von familienfrau Beitrag anzeigen
Danke euch beiden.

Ich habe die Sterilisation in einer Uniklinik durchführen lassen, ehrlich gesagt weiss ich nicht einmal genau wer die OP durchgeführt hat. Meine FA, die in einem Privatspital operiert, hat mir das empfohlen, weil es im Unispital viel günstiger war als wenn sie im Privatspital operiert hätte.

Das scheint an Unis üblich zu sein. Der Operateur bleibt unbekannt und der Patient kann sich nicht einmal an ihn wenden um nach Besonderheiten bei der OP zu fragen..

Ich hatte auch direkt nach der OP Probleme, es blutete aus der Naht, mehr als eine Woche...

Hattest Du denn kein Drainageröhrchen drin? das ist doch notwendig, daß die Sauce ordentlich rauskommt.

Sie meinte im Nov, als ich bei ihr war und mir meine Beschwerden schilderte, das käme von der Pille, mein Körper würde sozusagen einen Pillenentzug durchmachen... ich gab mich damit zufrieden...

Was die Pille vorher "verdünnflüssigt" hat, das dickt jetzt ein und steht so lange still, bis es überläuft und dann erst entweicht es auf normalem Weg. Daß der Ausfluß stinkt, ist ein Zeichenh für "alt" und Dein Therapeut sollte nachdrücklich darauf bestehen, daß "ausgeleitet" wird.
Ich habe 4x auf normalem Weg entbunden und kenne den Geruch, der entsteht, wenn die Nachblutungen stehen bleiben.


Doch die Schmerzen kommen immer wieder, der übelriechende Ausfluss auch. Mein Mann vergleicht das immer mit den Kühen. (Wir haben einen Bauernhof).
Er sagt, wenn eine Kuh einen übelriechenden Ausfluss hat, stimmt etwas nicht und da muss der Tierarzt her...

Vielleicht bist Du ja bei einem Tierarzt besser aufgehoben?


Und übrigens, an meiner Körperhygiene liegt das nicht!!!
Das glaube ich Dir, das kann einem schon auf die Nerven gehen, wenn die Folgen auf eine OP hin einfach nicht aufhören wollen.

Zu den Metallteilen auf Deinen Eileitern möchte ich auch noch bemerken, daß das genau wie im Mund die Füllungen, Störfelder sein können, die eine Unmenge von Abwehrzellen mobilisieren können und das Ergebnis ist dann halt das, was da raus kommt. Auch mit Elektrosmog können diese Kleinteile zu solchen Problemen führen.


Ich wünsche Dir, daß es Dir bald besser geht

Liebe Grüße

Wahrnehmerin

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familienfrau ist offline
Themenstarter Beiträge: 56
Seit: 21.02.10
Hallo

Nein, ich hatte keine Röhrchen drin, es war ja auch nur eine kleine Naht, die mit zwei oder drei Stichen genähnt wurde.

Die Krämpfe und der Ausfluss kommen ja eigentlich immer genau zur Zyklusmitte, also um die Zeit des Eisprungs. Zuerst habe ich ein leichtes Ziehen (normal), dann kommt die Sauce während einem bis zwei Tage, dann kommen ca. 7 Tage Unwohlsein mit Unterleibsschmerzen, bin dann sehr tastempfindlich und es strahlt bis zum Rücken aus. Langes Sitzen ist dann überhaupt nicht günstig...
Habe im Moment diese Unterleibsschmerzen und werde heute Nachmittag 5 Stunden sitzen... muss arbeiten gehen. Während dieser Zeit kann ich ca. 5 x für ein paar Min. aufstehen, (Schlichtungsverhandlungen). Hoffe, dass ich heute Abend nicht noch mehr Schmerzen habe.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Die Eileiterunterbindung ist eine Methode zur Empfängnisverhütung.

Frauen, die eine solche Maßnahme ergreifen, müssen sich darüber bewusst sein, dass dies in der Regel ein endgültiger Eingriff ist. Die operative Wiedervereinigung der Eileiter ist möglich, aber nicht immer erfolgreich und mit Risiken, die bei einer OP auftreten können behaftet.

Die verschiedenen Operationsmethoden sind:
- elektrische Verkochung der Eileiter mit oder ohne Durchtrennung,
- Entfernung oder Teilentfernung beider Eileiter,
- Verschluss der Eileiter mit Klammern,
durch

* Bauchspiegelung,
* vaginal oder
* Bauchschnitt (eher die Ausnahme).

Bei der Eileiterunterbindung handelt es sich um einen sehr sicheren Empfängnisschutz, trotzdem werden von 1000 operierten Frauen drei bis sieben trotzdem schwanger, auch wenn die Operation technisch einwandfrei durchgeführt wurde. In 30- 60% dieser Schwangerschaften handelt es sich dann um Eileiterschwangerschaften. Die Hormonproduktion der Eierstöcke bleibt trotz der Unterbindung erhalten, die Frau wird auch weiterhin ihre Menstruation bekommen.
www.frauenarzt-baden.ch - Eileiterunterbindung

Wenn Du weiter Beschwerden hast, würde ich die Klammern herausnehmen lassen, bevor die völlig eingewachsen sind und koagulieren lassen.
Da aber anscheinend eine 100%ige Sicherheit sowieso nicht gegeben ist, frage ich mich, warum nicht gleich ohne Operation anders verhüten?

Gruss,
Uta

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Die verwendeten Klammern sind anscheinend aus Titan:

Die Operation ist sicherer und präziser, da vollständig auf die langen und ungewohnten Instrumente verzichtet werden kann. Das Infektionsrisiko aufgrund schlecht gereinigter endoskopischer Instrumente und verschiedener Schlauch- und Pumpsysteme ist ausgeschaltet. Ernste Komplikationen des "blinden" Einstich unterbleiben, da bei der gaslosen Bauchspiegelung unter Sicht in den Bauchraum eingegangen wird. Komplikationen aufgrund von Klammer- und Nahtsystemen oder durch elektrische Verschorfung, z.B. Verletzungen von Harnleiter bei der endoskopischen Gebärmutterentfernung werden vermieden. Noch nicht absehbare Spätkomplikationen aufgrund von im Körper verbleibenden Titanklammern, die noch noch untersucht werden müssen, unterbleiben.
Vorteile der gaslosen Lift-Laparoskopie : Gaslose Bauchspiegelung

Es geht hier zwar um "gaslose lift Laparoskopie", aber was zwischen den Zeilen gesagt wird zeigt, daß diese Klammern + Operation nicht ganz ohne Risiken sind.

Gruss,
Uta

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Verträglichkeit dieser Titanklammern zu testen - wobei Du genau wissen müßtest, ob das reines Titan oder Titan Nr.XY ist oder sogar noch etwas dazu kommt:

1) Allergietest beim Hautarzt/Allergologen. Das Titan ist bei den Zahnmaterialien-Sets dabei.

2) Lymphozytentransformationstest über das Blut (LTT), z.B. hier in Berlin:
Der Lymphozytentransformationstest (LTT): IMD-Intranet

Grüsse,
Uta


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