Einstellung des Vitamin B12-Haushaltes

11.02.10 10:55 #1
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kerryl ist offline
Beiträge: 4
Seit: 28.10.09
Endlich ist die Ursache für meine neurologischen Beschwerden klar: ein Vitamin B12-Mangel.
Ich hatte einen Wert von 179 und seither 6 Spritzen (innerhalb von 2 Monaten) à 100µg intravenös gespritzt bekommen.
Dann habe ich noch eine Blutuntersuchung machen lassen und davor habe ich 3 Wochen keine Spritze mehr bekommen. Der Wert lag bei 235 und während dieser Zeit hatte ich den Eindruck, dass meine Beschwerden sich wieder auf leisen Sohlen anschlichen (Zuckungen, Kribbeln in der linken Körperhälfte,...). Die Ärzte sind ja zufrieden, solange man über dem allgemeinen Grenzwert, also 200 liegt.
Ich denke, dass dieser Grenzwert recht niedrig angesetzt ist, und frage mich nun, was der optimale Wert wäre, auf den ich mich einstellen lassen soll. Ich habe das Gefühl, dass meine Hausärztin nicht wirklich gut informiert ist über das Thema, aber wenn ich begründen kann, warum ich höher eingestellt werden möchte, wird sie das hoffentlich tun.

Gibt es hier jemanden, der das gleiche Problem hat, dass der Körper kein Vitamin B12 aufnehmen kann und dieses über Spritzen zugeführt bekommt?
Welche Dosierung und in welchen Abständen bekommt ihr es gespritzt? Welche Ursachen liegen bei euch vor? Das ist bei mir leider noch nicht geklärt.

Vielen Dank :-)

Einstellung des VitaminB12-Haushaltes

Susi forte ist offline
Beiträge: 356
Seit: 17.10.09
Hallo kerryl !

Gibt es hier jemanden, der das gleiche Problem hat, dass der Körper kein Vitamin B12 aufnehmen kann und dieses über Spritzen zugeführt bekommt?
Welche Dosierung und in welchen Abständen bekommt ihr es gespritzt? Welche Ursachen liegen bei euch vor? Das ist bei mir leider noch nicht geklärt.
Ja, ich !
Ich mache es aber selber.
Ursachen können Resorptionsstörungen des Darmes sein oder auch so Erkrankungen wie HPU und sicher noch ein paar andere.
Ich habe 4 Wochen lang jeden 2. bis 3. Tag 1000 Mikrogramm gespritzt. Hast du dich eigentlich verschrieben, oder meintest du 100 ?
Nun sind meine Depots aufgefüllt und ich spritze nur noch alle 14 Tage.
Das ist aber bei jedem unterschiedlich, man muss selbst rausfinden, wieviel man verbraucht.
Das hängt ja von der individuellen Situation ab.
Jeder reagiert auch anders. Von B12 gibt es ja auch mehrere Formen.
Ich vertrage richtig gut nur das Cyanocobalamin.

Die Schulmedizin sieht das sicherlich etwas anders.
Mein Arzt ist zwar auch Schulmediziner, wendet sie aber nur im äußersten Akutfall an. Er macht mehr Naturheilverfahren.

Der Wert lag bei 235 und während dieser Zeit hatte ich den Eindruck, dass meine Beschwerden sich wieder auf leisen Sohlen anschlichen (Zuckungen, Kribbeln in der linken Körperhälfte,...).
Das sind Symptome, die bei allen möglichen anderen Problemen auch auftreten können.
Bei mir waren es Nahrungsmittelintoleranzen.
Vielleicht ist dein Körper auch irritiert oder es ist nicht die richtige Form B12.
Bei einem sehr starken Mangel kann es auch sein, dass man überreagiert, aber das merkt man sehr bald.
Auch in Frage kommen Schwermetallbelastungen aus Zahnfüllungen oder Wasserleitungen (oder Arbeit).
Ernährst du dich vegetarisch ?

In der Schulmedizin sind die Werte für alles meist sehr niedrig angelehnt, um chronischen Mangelerscheinungen vorzubeugen (was nicht geht, weil, wie man sieht; jeder Körper anders ist).
In meinem B12 steht drin, dass keine Überdosierungsreaktionen bekannt sind.

Du kannst dir B12 auch in der Apotheke so kaufen als Ampullen zum trinken.

Ich würde auf jeden Fall bei den Ärzten nicht locker lassen und erstmal mit ihrer Hilfe versuchen, die Dosis zu erhöhen.

Lg, Susi

Einstellung des Vitamin B12-Haushaltes
Weiblich KimS
Hallo Kerryl,

Meiner Meinung nach, hast Du hiermit recht!:

Ich denke, dass dieser Grenzwert recht niedrig angesetzt ist, und frage mich nun, was der optimale Wert wäre, auf den ich mich einstellen lassen soll. Ich habe das Gefühl, dass meine Hausärztin nicht wirklich gut informiert ist über das Thema, aber wenn ich begründen kann, warum ich höher eingestellt werden möchte, wird sie das hoffentlich tun.
Ist ja der "klassische Behandlungsfehler" so wie es aussieht. An anderen Stellen ins Forum habe ich schon einiges Dazu geschrieben. Am Besten wäre es, dass die Ärztin die
Behandlung fortsetzen würde. Leider habe ich im Moment keine Zeit, werde mal schauen ob ich ein Link zu ein Fachartikel finden kann, sodass Du das mitnehmen könntest zum Arzt zur Fortsetzung der Behandlung. Falls Du über den anderen Forumsbeiträgen schon fundig geworden bist, lasse es bitte wissen, damit ich nicht umsonst suche.

Ausserdem, sollte meines Wissens das B12 optimalerweise Intramuskulär gespritzt werden, intravenös wird das meiste gleich wieder ausgeschieden, da eine so grosse Menge die auf einmal verfügbar kommt in dem Tempo gar nicht aufgenommen werden kann.

Herzliche Grüsse,
Kim

Einstellung des Vitamin B12-Haushaltes
Weiblich KimS
Hallo Kerryl,

Grundsätzlich gilt eigentlich (oder sollte gelten), wenn zwisschen die Injektionen die Symptome wieder zurückkehren, bzw. doch wieder anfangen zu verschlimmern, ist
die Frequenz der Gaben/Injektionen zu niedrig.

Doch Du bräuchtest wohl etwas handfesteres, für das Gespräch mit Deiner Ärztin.

Hoffentlich hilft Dir dazu dieser Beitrag weiter, dadrin sind auch Links zu Fachartikel die dabei sehr nützlich sein könnten: http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...tml#post389890

Viel Erfolg!
Herzliche Grüsse,
Kim


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