Amalgamentgiftung

07.02.10 19:54 #1
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MichaelMichael ist offline
Beiträge: 143
Seit: 07.02.10
Hallo Zusammen,

ich bin 30 Jahr alt. Ich bin jetzt seit einem Jahr auf Depressionen behandelt worden. Ich selbst hab anfangs nie daran geglaubt. Aber naja, wie auch immer. (War auch schon 6 Wochen in der Psychatrie. Hat auch nix geholfen)

Meine Symptome:
- Benommenheit im Kopf
- Nase zu
- manchmal verschwommenes Sehen auf dem linken Auge
- starkes Herzklopfen
- Probelme mit der Athmung
- Extem oft Wasser lassen. Manchmal alle 30 Min.
- Komisches Pumpen in der Magengegend
- manchmal Muskelzittern am ganzen Körper
- Diabetes wurde festgestellt. (nur sehr leicht, sehr Schwankend)
- Ich kann mich erinnern, daß in jedem Krankenhaus leicht erhöhte Temperatur gemessen wurde. (Entzündungswerte im Blut waren aber normal)
- Leicht Neurodermitis an den Beinen.

Kann es am Amalgam liegen? Ich bin zu einem Heilpraktiker, der einen Chinesischen Test durchgeführt hat (er hat mir DMPS auf den Bauch gelegt, und meinen Arm runter gedrückt. Da konnte er meinen Arm festhalten). Ich hab mir jetzt alles entfernen lassen. (5 Zähne wurden durch eine Brücke ersetzt und weitere 6 Blomben entfernt).

Frage 1: Kanns am Amalgam liegen?
Frage 2: Was kann ich zur Entgiftung tun?
Frage 3: Mein Heilpraktiker will mir jede Woche eine Ampulle DMPS spritzen. Ist das gut so?
Frage 4: Woher könnten meine Probleme noch kommen?


Amalgamentgiftung

toxdog ist offline
Beiträge: 1.021
Seit: 06.05.07
DMPS ist in Deutschland ein verschreibungspflichtiges Medikament, da muß auch ein Arzt mitspielen.

Amalgamentgiftung

MichaelMichael ist offline
Themenstarter Beiträge: 143
Seit: 07.02.10
Zitat von toxdog Beitrag anzeigen
DMPS ist in Deutschland ein verschreibungspflichtiges Medikament, da muß auch ein Arzt mitspielen.
Keine Ahnung. Er sagt er holt sich das von der Apotheke. Mir kommt daß aber auch ein bischen komisch vor. Weil es darf doch auch nur ein Arzt etwas spritzen, oder?

Amalgamentgiftung

Banshee ist offline
Beiträge: 24
Seit: 15.08.09
Ich rate dir davon die Finger zu lassen. Suche dir einen anderen Heilpraktiker.
Deine Symptome können vom Amalgarm kommen, es kann aber auch ein ganz heftiger Nährstoffmangel sein.
Bitte lass dir bei einem Schulmediziner deines Vertrauens ein großes Blutbild abnehmen, wo auch Mineralien und Vitamine gemessen werden.
Deine Symptome sind meinem sehr, sehr ähnlich. Ich habe einen lebensbedrohenden Vitamin B12 Mangel gehabt und dazu auch Vitamin D Mangel!
Erst wenn du Mangelerscheinungen ausgeschlossen hast, kannst du mit der Entgiftung anfangen, andernfalls geht der Schuss nach hinten los.
Alles Gute
__________________
Man kann nie genug Katzen haben (von mir)

Amalgamentgiftung

Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Wie wurden die Füllungen entfernt? Aus welchem Material besteht die Brücke?
Deine Symptome klingen ziemlich stark nach Amalgambelastung, aber wie hier schon gesagt wurde, DMPS darf nicht vom Heilpraktiker gespritzt werden. Es gibt auch sanftere Entgiftungsmöglichkeiten.
Ich würde jetzt nichts überstrürzen, sondern mich erstmal gründlich in das Thema einlesen, z.B. hier im Forums-Wiki oder in Büchern.
__________________
Liebe Grüße Carrie

Amalgamentgiftung
Binnie
Ich schließe mich weitgehend der Einschätzung von Banshee an.

Davon würde ich Dir auf jeden Fall dringend abraten:
Zitat von MichaelMichael Beitrag anzeigen
Frage 3: Mein Heilpraktiker will mir jede Woche eine Ampulle DMPS spritzen. Ist das gut so?
DMPS ist sicherlich ein potentes Ausleitungsmittel. Allerdings gehört es nur in absolut erfahrene Hände! Und ich habe bisher noch niemanden kennengelernt, der sich damit wirklich schlussendlich wirklich auskennt... Also insbesondere auch was die Langzeitauswirkungen bei der Entgiftung von chronischen Amalgamvergiftungen angeht...

Ich selber habe über ein halbes Jahr lang wöchentlich DMPS-Infusionen (insgesamt über 30 Stück!!!) bekommen. Anfangs ging es mir gut damit. Jetzt im Nachhinein würde ich jedoch sagen, dass ich das so nie wieder machen lassen würde!

DMPS entzieht dem Körper essentielle Spurenelemente, wenn man es zu häufig anwendet, und dem Körper zwischendrin nicht die Zeit gibt sich zu regenieren, d.h. die Depots wieder mit Spurenelementen aufzufüllen und Quecksilber wieder vermehrt aus den Zellen auszuscheiden (DMPS selbst ist nämlich nicht zell- oder gehirngängig).

Weiterhin habe ich dadurch, dass ich permanent so radikal ausgeleitet habe, ohne meinen Darm zwischenzeitlich immer wieder aufzubauen, zig Nahrungsmittelallergien entwickelt, was wirklich gar nicht witzig ist...

Anfangs merkt man das nicht so, aber nach einem halben Jahr spätestens schlägt das ganze dann so dermaßen zurück... Also ich kann Dir davon nur dringend abraten!

Ich denke es hat seinen Grund, warum man bei chronischen Amalgamvergiftungen immer einen Abstand von mind. 6 Wochen zwischen den einzelnen DMPS-Spritzen einhalten soll (ich glaube lt. Daunderer)! Initial kann man vielleicht mal 3 Spritzen oder so öfters hintereinander geben (allerdings zuvor unbedingt die Micronährstoffe auffüllen!). Zumindest wurden dadurch meine Nieren ziemlich gut entgiftet. Aber anschließend ist unbedingt ein überdachtes und nicht übereiltes Vorgehen zu empfehlen!

Ich würde Dir empfehlen, Dich selber schlau zu machen, wie Du Dich am besten peu à peu entgiften kannst, wie Du v.a. auch die Gifte, die ja stets auch durch den Darm abtransportiert werden müssen, dort bindest und wie Du Deinen Darmflora parallel dazu unterstützen kannst!

Das wären mal so grob meine Empfehlungen aufgrund meiner Erfahrung...

VG
Binnie

Amalgamentgiftung

Harry Klein ist offline
Beiträge: 4
Seit: 12.02.10
Hallo,

dass Amalgam nicht gerade gesundheitsfördernd ist, dürfte unstrittig sein.

Dennoch würde ich es nicht vorschnell auswechseln lassen, besonders wenn kein zahnärztlicher Befund vorliegt.

Zuvor sollte man evt. weitere Ursachen abtesten.

Amalgam ist als Dichtungsmaterial absolut top und langlebig.

Auch andere Füllmaterialien (vor allem Kunststoff) können bekanntermaßen unverträglich sein - von der riskanten Belastung der Zahnbehandlung ganz abgesehen.

mfg


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