Jahrelange heftige Beschwerden - seelisches Wrack

30.01.10 16:46 #1
Neues Thema erstellen
Jahrelange heftige Beschwerden

FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Hallo Tichondrius, bei deiner Meinung zu deinen beiden Ärzten stimme ich dir vollständig zu. Andererseits muss man sagen, die wissen das einfach nicht und müssen sich dann rausmogeln. Die körperlichen Probleme bedingen geistige Probleme, genau so ist das. Schwindel kommt von einem zu hohen Entzündungszustand, vor allem am Zahnfleisch, aber auch bei Verdauungsproblemen. Den musst den Entzündungszustand verringern lassen, dann geht er weg. Schwermetallvergifungen sind natürlich schlimm, aber von Amalgan bekommt man meiner Meinung nach keine Schwermetallvergiftung. Das ist so ein Modetrend und eher Ausdruck von Ratlosigkeit. Gleiches trifft in den meisten Fällen bei Schilddrüsenerkrankung zu. Die Schilddrüsenwerte kannst du über eine Blutprobe überprüfen lassen, aber ich meine, da kommt nichts Negatives raus. Das Ganze ist nur ein Problem von Entzündungen.

Jahrelange heftige Beschwerden

Tichondrius ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 30.01.10
Hallo FrankM.

Angenommen sie hätten Recht und es liegt wirklich
an den Entzündungen.

Dann fallen mir folgende Fragen ein:

Warum bekam ich den ganzen Ärger schon im 15.
Lebensjahr und warum ist es dem Zahnarzt
nicht aufgefallen?

Wenn ich diese Entzündungen am Zahnfleisch schon
so lange habe, warum hab' ich dann nie chronische
Schmerzen gehabt? Abgesehen von 3-4 Füllungen und
ab und an gewöhnlichen Zahnschmerzen hatte ich
nie Probleme.

Und vor allem: Es übersteigt einfach meine Vorstellungs-
kraft, das Entzündungen am Zahnfleisch 1 DIN A4-Blatt
voll von teils richtig heftigen, andauernden und scheinbar
immer schlimmer werdenden Beschwerden auslösen können.

Ich habe ja längst nicht alle Beschwerden hier im Forum genannt.
Sachen wie häufiges und sehr starkes Sodbrennen (Übersäuerung?)
extrem hoher/niedriger Blutdruck, Sprachprobleme, etc. habe ich auch nebenbei und das passt halt ziemlich genau zu den Symptomen
einer sogenannten Schwermetallvergiftung.

Jahrelange heftige Beschwerden

FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Halo Tichondrius, Probleme an Zähnen bestehen ein Leben lang, z.B. Zahnstein und Zahnbeläge und beeinflussen ständig die Gesundheit. Typisch mit 15 Jahren sind Probleme mit Weisheitszähnen, weil die sich in diesem Alter entwickeln und wachsen und diese Vorgänge oft von Entzündungen begleitet werden. So etwas prüft ein Zahnarzt meistens nicht. Wenn du beim Zahnarzt keine Schmerzen angibst, wenn nichts geschwollen oder gerötet ist und wenn nichts blutet, dann ist für die meisten Zahnärzte alles in Ordnung. Dann macht er nur das übliche. Lass mal die Zahntaschentiefen messen. Bis 2mm Tiefe gilt als normal. Da kannst du es selbst kontrollieren.
Wenn die Entzündungen nur schwach sind, oder wenn sie ab und zu auftreten, dann gehen die Schmerzen auch wieder weg. Viele meinen, jedes Symptom hat eine andere Ursache, wie beim Auto. Meiner Meinung nach ist es nicht so. Viele Symptome haben die gleiche Ursache, nämlich Entzündungen. Dass Schwermetalle diese Symptome auslösen, ist nicht bewiesen und nur eine Annahme. Die kann also auch nicht zutreffen.

Jahrelange heftige Beschwerden

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Tichondrius,

Weil die Haut das größte Organ des Menschen ist, können Hinweise auf Gesundheitsprobleme ganz vielfältig sein. So kann eine blasse Haut, insbesondere im Gesicht, auf Eisen- oder Folsäuremnagel hinweisen. Schuppige Haut kann seine Ursache in einer Schilddrüsenunterfunktion haben....
Hautkrankheiten Krankheiten ABC

Wieder der Hinweis auf die Schilddrüse und Mängel .
Ich finde ja weiter, daß Du die von uma weiter vorn genannten Schilddrüsenwerte alle machen lassen solltest; zur Not aus eigener Kasse! Selbst wenn da nichts dabei herauskommt, wäre das Thema "Schilddrüse" dann mal vom Tisch.
Ist bei Deinem großen Blutbild auch Ferritin und andere Eisenwerte bestimmt worden? Gleiche Frage für Folsäure und auch die anderen Elemente wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Vitamin B12, Vitamin B6. Vitamin D, Selen ....
http://www.labor-bayer.de/publikatio...bestimmung.pdf
(Du könntest auch im Labor anrufen und die fragen ,welche Untersuchungen die empfehlen würden bei Deinen Beschwerden.

Hier noch eine Seite mit Laborwerten, falls Du etwas nachschauen möchtest:
Folsäure-Übersicht

Gruss,
Uta

Jahrelange heftige Beschwerden

chris1983 ist offline
Beiträge: 279
Seit: 09.09.08
Hi wie sieht den dein Zinkwert aus?

Jahrelange heftige Beschwerden

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Ticho...,

nein, sondern von einem denkbaren Mangel an Mikronährstoffen und einer Übereiweißung.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

Jahrelange heftige Beschwerden

Tichondrius ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 30.01.10
Hallo zusammen!

Möchte mich nach längerer Abstinenz noch mal melden.

Habe bei einem neuen Arzt ein großes Blutbild machen
lassen. Es ist als Bild-Datei beigefügt.

Was mir aufgefallen ist, dass niemand von euch
einen Verdacht auf Durchblutungsstörungen äußert.

Kann das bei den Symptomen ausgeschlossen werden?

Viele Grüße

Sven
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Blutbild.jpg (40,6 KB, 9x aufgerufen)

Jahrelange heftige Beschwerden

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Ticho...,

eine Durchblutungsstörung kann sich durch eine Übereiweißung ergeben.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

Jahrelange heftige Beschwerden

Tichondrius ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 30.01.10
Aber Durchblutungsstörungen und Co. sind in
meinem Alter ja eher ungewöhnlich.

Was muss ich tun, um die Gewissheit zu haben,
dass ich an einer Übereiweißung erkrankt bin
(Spektralanaylse, MRT, etc.)?

Es reicht leider nicht, den Ärzten die ganzen
Beschwerden aufzuzählen; ich habs nun oft
genug gemacht und bin es leid.

Jedesmal bekomme ich zu hören, ich sei kerngesund,
und jedesmal muss ich innerlich voller Sarkasmus
lachen und wünsche denjenigen, die mich als
Simulanten hinstellen, nur eine Woche in meiner
Haut zu stecken und tagtäglich, Stunde für Stunde,
Minute für Minute das ganze zu ertragen.

Wobei ich den Eindruck habe, das das Ganze immer
schlimmer wird. Ich treibe z. B. aus gutem Grund aber
schweren Herzens seit diesem Jahr keinen Sport mehr.
Immer wieder werde ich von Freunden nach dem "Wieso"
gefragt. Dann antworte ich: Schau mich mal nach einem
Fußballspiel oder während der Halbzeitpause an. Oder
nach einem ausgedehnten Lauf.
Die meisten geben mir dann Recht und sagen, dass das
nicht normal sei.


Es ist nicht so, dass ich keine Zeugen für die ganzen
Beschwerden hätte...

Was ich vergessen habe zu erwähnen: Ich bin von normaler
Statur, eher schlank was den Rumpf betrifft, allerdings
habe ich ziemlich "dicke" Beine. Vor allem meine Waden sind
sehr groß, größer als die meisten meiner Freunde.
Wenn ich eine Treppe oder einen Berg hinaufgehen muss, schmerzen
die Fußgelenke und die Waden schon nach kurzer Zeit sehr
stark. Wenn ich mich beuge oder hinknie, bekomme ich
nach dem Aufstehen Schwindel und habe einen roten Kopf und
hohen Puls. Je länger, desto schlimmer.

Das kann doch nicht normal sein, oder?

Das Seltsame ist nur, dass ich schon einmal ein Belastungs-EKG
gemacht habe, und dabei nichts Ungewöhnliches festgestellt wurde.
Es kommt denke ich drauf an, wie bzw. in welcher Situation ich mich bewege.


Ich will endlich wissen, was los ist.

Geändert von Tichondrius (13.05.10 um 09:46 Uhr)

Jahrelange heftige Beschwerden

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Ticho...,

nach Ihrer letzten Schilderung scheint eine Übereiweißung, welche eine Durchblutungsstörung begründen könnte, nicht vorzuliegen, was man, um dies theoretisch zu beantworten, durch den Hämatokritwert feststellen kann.

Um aber noch einmal auf denkbare Hintergründe einzugehen, folgendes:

Schmerzende Waden und Fußgelenke könnten auf eine Verkürzung der Muskulatur zurückzuführen sein. Vielleicht versuchen Sie dem mal mit Dehnübungen zu begegnen.

Sie sollten sich auch die Frage stellen, ob Sie sich wirklich gesund ernähren und in diesem Zusammenhang den wichtigen Wasserkonsum nicht vergessen (30 ml/kg), wozu auch die Aufnahme von 3-6 g Salz tgl. gehört.
Um dies offenbaren zu können, wäre die von Ihnen angesprochene Spektralanalyse nicht falsch.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt


Optionen Suchen


Themenübersicht