Schmerzen in den Beinen

05.01.10 16:01 #1
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Schmerzen in den Beinen

Pegasus ist offline
Beiträge: 1.118
Seit: 06.11.04
Hallo Nikie,

achte doch mal darauf, wenn die Schmerzen auftreten, ob in deiner Nähe (bis 30 Meter Umkreis) mit einem Handy telefoniert wird oder ob grad jemand ein SMS erhalten hat. Muss beides nicht sein, kann auch sein, dass ein Handy (Deins?) still und leise eine Verbindungskontrolle gemacht hat. Die machen das in regelmässigen Abständen. Könntest du die Zeitabstände der auftretenden Schmerzen ein paar mal aufschreiben?
Unter Elektrosmog findest Du mehr.

Pegasus
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Ich vermute, dass viele Symptome entstehen, weil die Reflexzonen zu wenig stimuliert werden.

Schmerzen in den Beinen

Maja 72 ist offline
Beiträge: 981
Seit: 30.12.09
Sie hat aber sehr gute Erfahrungen mit einer sehr guten Osteopathin.
Wirbelsäule, Venen etc. ist bei mir auch alles okay!
Hi
welche Osteopathin ist es?
lg Maja

Schmerzen in den Beinen

Nikie ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 11.11.08
Nach langen Monaten möchte ich mich mal wieder zu "meinem" Thema melden.
Die Schmerzen in den Beinen wurden immer schlimmer. Mittlerweile sitzen Sie ganz fest im Oberschenkel nahe der rechten Hüfte. Seit monaten nehme ich nun schon Diclo 75 SL, seit eine paar Wochen zusätzlich noch Katadolon S long. Heute morgen habe ich es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten und bin zum Arzt gegangen. Der gab mir nun noch zusätzlich Novalgin 4x am Tag. Die Schmerzen gehen aber nicht weg. Außerdem sollte ich gleich zum Orthopäden gehn. Das habe ich gemacht und der kam zu dem Schluß, dass nach dem letzten MRT eine massive Verschlechterung eingetreten ist bei der sogar die Reflexe im rechten Fuß nun weg sind. Er geht davon aus, dass es sich nun um einen "richtigen" Bandscheibenvorfall handelt. Donnerstag muß ich nun wieder zum MRT und ich habe schreckliche Angst davor, dass sich die Diagnose bestätigt. Dann steht mir doch bestimmt ein OP bevor. Zuerst sprach er von einer Infiltration, aber da ich so etwas im Daumensattelgelenk vor ein paar Monaten hatte und das seitdem viel schlimmer weh tut als vorher, habe ich das abgelehnt. Was gibt es denn noch für Alternativen?
Grüße von einer recht verzweifelten Nikie...

Schmerzen in den Beinen

Pegasus ist offline
Beiträge: 1.118
Seit: 06.11.04
Hallo Nikie,

es tut mir leid, dass es so schlimm geworden ist!
Du kannst mit der http://www.symptome.ch/vbboard/beweg...enmassage.html einen Stopp oder gar Besserung erreichen. Probiers aus - wirkt schnell. Falls es am Fuss wegen den Schmerzen nicht möglich ist, findest du die Zonen auch in der Hand.
Viel Erfolg!

Pegasus
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Ich vermute, dass viele Symptome entstehen, weil die Reflexzonen zu wenig stimuliert werden.

Schmerzen in den Beinen

Nikie ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 11.11.08
Danke, das werd ich mal versuchen.

Schmerzen in den Beinen
bebu
Zitat von Nikie Beitrag anzeigen
Nach langen Monaten möchte ich mich mal wieder zu "meinem" Thema melden.
Die Schmerzen in den Beinen wurden immer schlimmer. Mittlerweile sitzen Sie ganz fest im Oberschenkel nahe der rechten Hüfte. Seit monaten nehme ich nun schon Diclo 75 SL, seit eine paar Wochen zusätzlich noch Katadolon S long. Heute morgen habe ich es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten und bin zum Arzt gegangen. Der gab mir nun noch zusätzlich Novalgin 4x am Tag. Die Schmerzen gehen aber nicht weg. Außerdem sollte ich gleich zum Orthopäden gehn. Das habe ich gemacht und der kam zu dem Schluß, dass nach dem letzten MRT eine massive Verschlechterung eingetreten ist bei der sogar die Reflexe im rechten Fuß nun weg sind. Er geht davon aus, dass es sich nun um einen "richtigen" Bandscheibenvorfall handelt. Donnerstag muß ich nun wieder zum MRT und ich habe schreckliche Angst davor, dass sich die Diagnose bestätigt. Dann steht mir doch bestimmt ein OP bevor. Zuerst sprach er von einer Infiltration, aber da ich so etwas im Daumensattelgelenk vor ein paar Monaten hatte und das seitdem viel schlimmer weh tut als vorher, habe ich das abgelehnt. Was gibt es denn noch für Alternativen?
Grüße von einer recht verzweifelten Nikie...
Hallo Nikie, Deine Lendenwirbelsäule ist nicht mehr in Ordnung. Sie hat Abnutzungserscheinungen (Ursache dafür ist eine fortgeschrittene Osteochondrose) in deren Folge es zu einem Bandscheibenvorfall gekommen ist. Gleichzeitig werden dabei aber auch die aus dem Rückenmark austretenden Nervenstränge geklemmt und gereizt. Das führt dann zu dem Nervenschmerz, den Du aktuell verspürst. Schmerzmedikamente und Entzündungshemmer helfen in dieser Situation nur unzureichend. Meist dämpfen sie nur den Schmerz.
Was könnte man in dieser Situation empfehlen? Von einer Operation an den Bandscheiben würde ich Dir gegenwärtig abraten. Meist kommen danach die Schmerzen nämlich wieder.
Als erstes muss die durch die Nervenreizung entstandene Entzündung abklingen. Danach solltest Du einen Chiropraktiker aufsuchen, der Deine Wirbelsäule untersucht und gegebenenfalls manuelle Korrekturen an den Wirbeln Deiner Wirbelsäule vornimmt.
Das löst aber das Problem noch nicht. Deshalb solltest Du Dir von Deinem Arzt physio-therapeutische Behandlungen verschreiben lassen. Wichtig ist auch, dass die Muskelgruppen, welche die Wirbelsäule festigen, gestärkt werden. Dazu führen spezielle gymnastische Übungen, die Du später auch allein machen kannst.
Erst, wenn alle diese Maßnahmen nicht helfen, dann sollten andere Wege gesucht werden.
Die von Dir eingenommenen Schmerzmedikamente wirken auf die Leber und auf die Nieren. Besonders Diclo 75 SL kann bei Dauergebrauch zu schweren Nierenschäden führen. Etwas sanfter wirkt in diesem Fall der Wirkstoff Ibuprofen.

Schmerzen in den Beinen

Nikie ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 11.11.08
Hallo bebu,
danke für die Antwort. Du hast Recht, laut MRT habe ich einen Bandscheibenvorfall. Ich habe deshalb Cortison verschrieben bekommen. 3 Tage 30mg, 3 Tag 20mg und 3 Tage 10mg. Geholfen hat es nicht. Nun bekomme ich ein Tens-Gerät das ich 3 mal am Tag 30 Minuten lang anlegen soll. Außerdem weiterhin die Diclo 75 SL. Zusätzlich bekomme ich nun noch Targin. Auch wegen meiner Arthrose in der linken Hand. Davon sollte ich eine Morgens und eine Abends nehmen. Die macht mich aber so müde und mir ist übel davon. Deshalb nehme ich "nur" je eine halbe Morgens und Abends. Die Schmerzen im Bein sind nicht weg, aber eingermaßen zu ertragen. Und die in der Hand sind auch nicht mehr so schlimm.
Ich habe gefragt, ob ich nicht zur Krankengymnastik gehen soll, aber der Arzt meinte: "Nicht bei einem akuten Bandscheibenvorfall". Aber wie soll ich das denn wegbekommen, wenn nicht durch Gymnastik? Nur mit dem Tens-Gerät? Das kann ich garnicht glauben. Aber irgendwelche Übungen machen, da hab ich auch Angst vor. Evtl. mach ich ja noch mehr kaputt?
Ich bin mittlerweile etwas verzweifelt. :(

Schmerzen in den Beinen

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Nikie,

wahrscheinlich soll bei einem Bandscheibenvorfall erst einmal der Nerv und damit die Schmerzen beruhigt werden. Krankengymnastik könnte da eher das Gegenteil bewirken.
Das Tens-Gerät regt ja die Durchblutung an, wodurch das Gewebe besser regenerieren kann. Sicher ist da die Stärke wichtig; also lieber nicht zu hoch stellen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten bei einem Bandscheibenvorfall gibt es?
Sowohl konservative Behandlung als auch operative Behandlungen zielen auf eine rasche Wiederherstellung der Nervenfunktion sowie auf eine rasche Reintegration des Patienten in Berufliche- und Alltagsaktivitäten. Daher muss sowohl an die konservative Therapie als auch an die operative Therapie der gleiche Anspruch, nämlich eine schnellst mögliche Beschwerdefreiheit und schnellst mögliche berufliche und soziale Reintegration, gestellt werden. In den meisten Fällen (mehr als 85%) führt eine konservative Behandlung mit Schonung und schmerzstillenden Medikamenten zum Erfolg. Wärmeapplikation in Form von Fangopackungen oder Bädern wird als angenehm empfunden.

Nach Abklingen der Schmerzen ist auch ein schonender Muskelaufbau, physiotherapeutisch assistiert, sinnvoll. In der Akutphase werden diese konservativen Maßnahmen durch spezielle röntgengestützte Injektionsverfahren (Nervenwurzelblock, epidurale Injektionen) unterstützt. Hierbei kann eine raschere Beschwerdefreiheit erzielt werden.
Orthopädie Online // Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS) - Therapien, Behandlung, Heilung der Krankheit | Schön Klinik

Diese hier genannten Maßnahmen könnten wohl helfen:
spezielle röntgengestützte Injektionsverfahren (Nervenwurzelblock, epidurale Injektionen) unterstützt. Wärme wird auch als gut eingestuft.

Du könntest ja auch einfach mal mit einer guten Krankengymnastik, die z.B. etwas von Dorn-Therapie und Osteopathie versteht sprechen, was sie Dir empfehlen würde?

Grüsse,
Oregano

Schmerzen in den Beinen

Puttchen ist offline
Beiträge: 1.237
Seit: 08.11.10
Auch auf die Gefahr hin, dass jetzt einige lächeln

Mal Schilddrüse untersucht?

Während meiner nichtdiagnostizierten Zeit, hatte ich massiv Krämpfe in den Beinen, stechende Schmerzen und manchmal ein Gefühl auf den Unterschenkelknochen, das sich fast wie Sodbrennen anfühlte.
Magnesium und Co. helfen da nicht, auch Schmerzmittel nicht. Was etwas half, war die Behandlung mit einem Tensgerät.

Die Beschwerden werden weniger, seit ich LT schlucke, wie damit auch insgesamt die Muskeln - nicht nur der Beine- nicht mehr so verspannt sind.

Hinzufügen sollt ich allerdings, dass ich darüberhinaus Probleme im LWS-Bereich hab, die auch mit der Beinproblematik in Verbindung stehen. Die osteopathische Behandlung ist aber erst jetzt, nach dem die Muskeln wieder halbwegs wollen und können, wirklich zielführend.
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Genitiv ins Wasser - Dativ!

Geändert von Puttchen (10.01.11 um 17:38 Uhr) Grund: nachtrag ..... nein ich bin nich nachtragend, aber jemand, der mir Einkaufstüten nachträgt, wär mir recht ;)

Schmerzen in den Beinen

Nikie ist offline
Themenstarter Beiträge: 44
Seit: 11.11.08
Hallo Ihr Beiden,
danke für die Antworten.
Die Schilddrüse wurde untersucht. Da ist alles ok.
Das mit der Injektion wurde mir auch vorgeschlagen. Das habe ich aber strickt abgelehnt, weil ich solch eine Infiltration im Sebtember am Daumensattelgelenk bekommen habe und das war trotz Betäubung so schlimm, dass ich ohnmächtig wurde. Außerdem sind die Schmerzen seitdem schlimmer als vorher. Somit kommt das für mich definitiv nicht in Frage. Ich setze nun meine Hoffnung auf das Tens-Gerät und die Schmerzmittel.
Krankgeschrieben bin ich aber auch nicht...
LG
Nikie


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