Leberdruck und Borreliose

02.01.10 22:11 #1
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Monsieur Borrel ist offline
Beiträge: 92
Seit: 12.01.09
Hallo Leute!

Nachdem ich vor einigen Monaten hier schon mal ein Thema eröffnet hatte und einige Fragen zur Schilddrüsenunterfunktion gestellt habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass wohl doch eher die f***ing Borreliose für meine Probleme verantwortlich ist.
Meine Frage nun: Ich habe seit Monaten oder sogar Jahren (es wurde immer schlimmer) ein sehr intensives Druckgefühl in der Lebergegend. Gerade jetzt ist es sehr präsent. Die Schmerzen halten sich in Grenzen, aber das Druckgefühl ist ständig anwesend und es nervt gewaltig. Auch habe ich das Gefühl, dass mein allgemeines Befinden im Verhältnis zu diesem seltsamen Druck steht. Wenn es nicht so arg drückt, fühle ich mich nicht so "verstopft" und blockiert. Und wenn es sehr stark ist, habe ich Probleme und die Zahnabdrücke an meiner Zunge sind besonders deutich zu sehen.
Ich mache seit einigen Wochen wieder die Salz/C Therapie gegen Borreliose, übertreibe es aber nicht und behandle mich sonst auch gut. Ich mache alles so, wie es sich für einen "Kranken" "gehört" Bin übrigens erst 26.
6 Leberreinigungen nach Clark brachten keine wirkliche Besserung. Bei der letzten kamen auch keine Steinchen mehr raus. Trotzdem Druck...
Trinke schon immer Löwenzahntee. Und leg mir die Wärmflasche drauf...
Manchmal gluckert es in/an der Leber/Gallenblase? und dann ist alles etwas "freier". Druckgefühl kommt aber immer bald wieder.

Also, was ist das? Leberstau? Kennt das jemand? Was hat geholfen? Denke mal, es hat mit diesen Borre-Viechern zu tun...die vielleicht meine Gallengänge entzündet haben oder so was...

Viele Grüße und schönes neues Jahrzehnt,

Nils

Leberdruck und Borreliose

Radler ist offline
Beiträge: 53
Seit: 18.10.05
Hallo M.B.

Ich habe auch Borreliose.
Mit S/C über 2 Jahre sind fast alle Symptome verschwunden.
Geblieben ist der von dir beschriebene Druckschmerz in der Lebergegend.
Seit einiger Zeit nehme ich Mariendistel und Artischocke ein.
Geändert hat sich dadurch wenig.
Allerdings treten die Beschwerden jetzt verstärkt am Abend auf.
Diese Beschwerden habe ich schon seit Jahren.Es wurden auch
zahlreich Ultraschalluntersuchungen gemacht.Immer ohne einen Befund.

Auch ich bin interessiert was das sein kann und wie das zu therapieren ist.

Gruss Radler

Leberdruck und Borreliose

Monsieur Borrel ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 12.01.09
Hallo Radler,

genau! Ultraschall hatte ich auch schon 2 mal machen lassen.
Da war gar nichts zu sehen.
Noch nicht mal irgendwelche Mini-Steine.
Habe aber mal in einem englischen Forum gelesen, dass das wohl eine Entzündung der Gallengänge sein könnte.
Vielen Dank für deine Infos.
Ist ja super, dass sonst alle Symptome weg sind.

Grüße, Nils

Leberdruck und Borreliose

Monsieur Borrel ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 12.01.09
Hi,

kann sonst noch jemand etwas dazu sagen?


Leberdruck und Borreliose

Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Ich mache seit einigen Wochen wieder die Salz/C Therapie gegen Borreliose, übertreibe es aber nicht und behandle mich sonst auch gut. Ich mache alles so, wie es sich für einen "Kranken" "gehört" Bin übrigens erst 26.
Hallo Monsieur Borrel,

ich finde an sich schon diese Salz/Vitamin C -Therapie übertrieben,da ich dies für gar nicht gesund halte! Wenn du alles richtig machen möchtest,solltest du dich antibiotisch behandeln lassen,denn eine Borreliose ist eine schwerwiegende Erkrankung und gehört in schulmedizinische Hände! Du bist noch jung und solltest dich anständig behandeln lassen,damit es nicht zu weiterführenden Schäden kommt!

Wenn du noch keinen hast,solltest du dir einen kompetenten Arzt suchen.

Viele Grüße,Quittie

Leberdruck und Borreliose

Rianj ist offline
Beiträge: 2.351
Seit: 15.06.09
Hallo,

dieses Druckgefühl im Bereich der Leber habe ich auch .

Es kommt und geht.

Schlimm ist auch der Druck beim Vornüberbeugen, wenn ich meine Schuhe zumachen will.
Warum der Druck da ist, weiß ich leider nicht, gehe aber auch von den Borrelien aus.

LG
Rianj

Leberdruck und Borreliose

Monsieur Borrel ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 12.01.09
Hi,

vielen Dank für deine Einschätzung!
Ich mache die Salz/C Therapie nun seit Mitte November und mir geht es tatsächlich schon viel besser. Es hat sich definitiv etwas grundlegendes verändert. Hauptsächlich psychisch. Ich fühle mich "klarer". Aber ich habe auch mehr Energie und mehr Farbe im Gesicht. Auch meine Nieren "brennen" nicht mehr. Hatte vor Salz/C stets Nierenschmerzen. Zufall oder Placebo schließe ich aus, weil ich schon allerhand andere Ansätze ausprobiert habe, die ich stets voller Zuversicht begonnen hatte- ohne Erfolg.
Von Antibiotika halte ich leider gar nichts. Ich habe mich viel informiert (gelesen und rumtelefoniert) und sogar mit meiner Borreliose-Expertin, einer Internistin aus Berlin, die sich auf Borreliose spezialisiert hat, darüber gesprochen, und selbst sie! als Schulmedizinerin! meinte, dass sie zwar nicht wisse, warum die Salz/C Therapie hilft, aber dass sie eine Patientin hatte, die sich damit geheilt hat und AB nicht immer DER Weg sein muss.
Nach einem erneuten Zeckenbiss im Sommer 09, der eine lehrbuchhafte Wanderröte mit sich brachte, habe ich 4 Wochen lang Doxycyclin genommen und habe erst jetzt die Pilz-Probleme, die sich daraus ergeben hatten, in den Griff gekriegt. Und das, obwohl ich schon während der Einnahme der AB meinen Körper mit guten Probiotika versorgt hatte...
Ich glaube, nach mehreren Monaten Antibiotika-Behandlung könnte ich meinen Darm bei Ebay versteigern - für Bastler.
Also, ich bleibe bei der Salz/C Variante - und weiß, dass es immer Risiken birgt, selbst an sich herumzutherapieren - aber angesichts meiner negativen Erfahrungen mit der Schulmedizin und des ungewissen Erfolges und der Schädigungen einer AB-Behandlung bleibe ich beim Do-It-Yourself...

Geändert von Monsieur Borrel (03.01.10 um 22:31 Uhr)

Leberdruck und Borreliose

Monsieur Borrel ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 12.01.09
Hallo Rianj,

was tust du hauptsächlich gegen die Borrelien?

Ist aber interessant. Scheint wirklich damit zu tun zu haben.
Das Problem kenne ich auch von anderen "Borrelianern".
Neulich war es mal ein paar Tage ganz weg. Ich hatte mich schon gefreut und dachte, dass nun alles wieder im Fluss ist...Aber nun ists wieder "verstopft"
Aber das kann man ja so nicht hinnehmen...Das seh ich nicht ein...

LG, Nils

Leberdruck und Borreliose

tinaruhrgebiet ist offline
Beiträge: 726
Seit: 20.03.07
Hallo Nils,

ich habe auch den Druck im Leberbereich und das schon sehr lange.
Wärmeflasche, Mariendistel und homöopatische Leber/Galletropfen bringen etwas.

Ein HP meinte es sei Leberstau ausgelöst durch den Ebstein-Barr-Virus!
Und noch evt. Co-Infektionen.

Allerdings seit Sep. 08 ! ist mein Borrelientiter im IGM-Bereich STÄNDIG erhöht.
Antibiotika hatte ich noch nicht.
Werde jetzt wohl Doxi nehmen.
Denn ich habe auch immer wieder Kniegelenkbeschwerden und mein Rücken tut auch weh.

Auch ich wurde im Sommer 09 nochmal gebissen.
Hatte danach naturheilkundlich die B. behandelt, fühle mich aber nicht besser.
Bei mir ist der Kopf auch so schlimm, vernebelt.
Jetzt habe ich auch noch Borreliennosode eingesetzt.
Hast du das auch probiert?

Wegen AB war ich auch skeptisch weil der Darm durch Doxi wohl schnell Candida bekommt.
Auch ich kenne das mit dem Nierendruck, -ziehen.
Wahrscheinlich durch Nebennierenschwäche.

Außerdem habe ich auch Schilddrüsenunterfunktion.

Seltsam, dass dir die Leberreinigung so wenig geholfen hat.
Hast du die Clarkreinigung gemacht?

LG Tina

Leberdruck und Borreliose

Monsieur Borrel ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 12.01.09
Hi Tina,

da gibt es ja einige Parallelen...

Ich habe das potenteste Mariendistel-Mittel, was es auf dem Markt gibt verwendet. - Hat nichts gebracht...

Auch habe ich mal die "TMS 33" Tropfen (homöopathisch) verwendet. Ohne Erfolg.

Eppstein-Barr Virus wurde gecheckt. Habe ich zum Glück nicht.

Borreliennosoden habe ich noch nicht verwendet...werde ich wohl aber auch nicht mehr. Habe das Gefühl, dass man mit Salz/C tatsächlich die Wurzel packt und nicht nur an den Symptomen rumschraubt...dabei bleib ich jetzt. Bin fest entschlossen wieder fit zu werden.

Ja, ich habe die Clarkreinigung gemacht. Ich kann nicht behaupten, dass sie gar nicht geholfen hat. Aber es waren nun 6 Reinigungen und nach den ersten 5 ging es mir immer 2 Tage lang danach richtig dreckig. Dann pendelte es sich langsam ein. Bei der sechsten kam zwar gar nichts raus, aber es hat - als ich dann um 10 Uhr mit der Wärmflasche auf der Leber im Bett lag - extrem gegluckert und ich hatte mich dann tatsächlich etwas besser gefühlt. Vielleicht sollte ich noch ein paar machen. Kann schon sein, dass ich so "verschmoddert" war, dass es erst nach einigen Reinigungen greift.

Viele Grüße, Nils


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